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Angst vor Wolfswelpen? Diese Jäger sollten ihren Waffenschein abgeben!

 

Meinung  von GRÜNE LIGA Sachsen Chef Tobias Mehnert:

Jäger, die Angst vor Wölfen haben, sollten ihren Waffenschein abgeben. Gerade Jäger sollten doch mutig sein. Muss bei Waidmännern, die sich von Wolfswelpen in Angst und Schrecken versetzten lassen, nicht befürchtet werden, dass sie im Wald losschießen, wenn es irgendwo im Unterholz knackt. Was könnte Wanderern, Spaziergängern oder gar Kindern zustoßen? Stattdessen flüchten zwei gestandene Kerle in ihrem Auto, nur weil zwei Wolfswelpen hinter ihnen auftauchen. Das sind offensichtlich Feiglinge, die sich aus ihrem Revier vertreiben lassen, statt eine außergewöhnliche Begegnung zu genießen, für die andere dankbar wären. Unser Tipp: Gute Jäger wissen, wie man sich verhält – Falls der Wolf zu nahe kommt, aufrichten, Arme weit ausbreiten, laut schreien und auf ihn zugehen. Hat man sehr viel Angst, kann man auch einen Knüppel zur Hand nehmen.

 

Das Internetblatt Tag 24 veröffentlichte  am 26.09.17 einen Artikel über eine Begegnung von zwei Jägern, augenscheinlich mit Jungwölfen. Im Hauptteil des Videos ist allerdings nicht zu erkennen ob es sich tatsächlich um Jungwölfe oder Wolfshundewelpen handelt. Nur ein in den Beitrag hineingeschnittener Ausschnitt zeigt sehr klar, dass es sich bei dem hineingeschnittenen Material tatsächlich um Wolfswelpen handelt. Unklar bleibt für uns jedoch, ob die Aufnahmen aus der gleichen Quelle sind, denn sie unterscheiden sich deutlich in Licht und Qualität.

Zitat von Tag 24:

„Fast ohne Scheu näherten sich nur ein, sondern zwei Wölfe den beiden Jägern. „Die waren nicht scheu“, sagt Peschel. „Bis zu vier Meter sind sie rangekommen, da sind wir dann ins Auto und weggefahren. Es wäre sonst zu gefährlich geworden.“

Hier geht es zum Artikel.

https://www.tag24.de/nachrichten/oberlausitz-lohsa-wolf-video-autofahrer-naehert-sich-gefahr-fuer-menschen-lohsa-speicherbecken-341626https://www.tag24.de/nachrichten/oberlausitz-lohsa-wolf-video-autofahrer-naehert-sich-gefahr-fuer-menschen-lohsa-speicherbecken-341626

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4 Gedanken zu „Angst vor Wolfswelpen? Diese Jäger sollten ihren Waffenschein abgeben!

  1. ich hatte bisher einmal eine Wolfsbegegnung in freier Wildbahn auf Distanz. Nach allem was ich mittlerweile weiß, war es ein Jungtier auf der Wanderschaft. Angst hatte ich keine – aber das Herz hat schnell geschlagen… Dem Wolf ging es möglicherweise ebenso. Er wahrte ebenfalls Distanz. Für Jäger, die doch irgendwie viel umfassender informiert sein müssten ist das beschriebene Verhalten ein absolutes Armutszeugnis. Denen sollten sicherheitshalber die Flinten abgenommen werden und man sollte sie in den Zoo schicken. Vielleicht lernen sie ja dort etwas mehr über die Natur und freilebende Wildtiere…

    1. Sie glauben ja gar nicht, was alles herumläuft mit einem Jagdschein. Meine Frau ist Jägerin seit 15 Jahren, hat aber inzwischen alle Waffen verkauft, weil sie mit einigen und ihrer Einstellung nichts mehr anzufangen wieß. Sie liebt die Natur, aber nicht die Knallerei. Und den meisten geht es nur ums Schießen. Viele erwerben nachgewiesenermaßen auch nur den Jagdschein, um legal Waffen erwerben zu können. Doch die Jagdscheinbesitzer sind in ihrer Gemeinschaft eineso verschworene Gemeinschaft, die auch Bussarde oder Uhus schießt, ohne dass einer den Finger hebt, aber dafür am Abzug. Jedoch als Zeuge tritt keiner gegen das widmannswidrige Verhalten tritt keiner an… Das schlechte Image haben sich die Jäger selbst zuzuschreiben.

  2. Habe den Bericht im heutigen Mittagmagazin (28.09.2017) ebenfalls gesehen. Da schneiden zwei Männer Hecken oder mähen, dann sollen Wölfe aufgetaucht sein (ohne Beweis). Alles wie in einem wahren Film. Einer der Arbeiter sagt plötzlich, da seien Wölfe, wörtlich: „Höchstens ahct Meter weg.“ Er zückt sein Handy, kommentiert auch noch, rennt einem angeblichen Wolf hinterher, der angeblich seinen Sicherheitshelm mitgenommen habe (davon ist nichts zu sehen auf den Handyaufnahmen). Dann zwei angebliche Wolfswelpen, filmgerecht gleich in wenigen Metern Abstand (auch ohne Beleg) – und natürlich hernach in Großaufnahme der „Förster vom Silberwald“, fein herausgeputzt, als hätte ein Regisseur gerufen: „Klappe 1 – Untier Wolf.“ Wenn es nicht zum Lachen wäre, doch es ist nicht zum Lachen. Da wird etwas behauptet im Sinne der Wolfsfeinde, ohne Beweise vorzulegen. Alles begann schon mit der recht dümmlichen Ansage der bestens getrimmten und nicht neutralen Moderatorin, die so tat, als würden nun Löwen oder Bären herumlungern, Bestien… Von den Öffentlich-Rechtlichen sollte man ein einigermaßen profundes Wissen verlangen können, kein Pseudogetue. Die dort Angestellten werden doch alle wahrlich nicht gerade schlecht von unserer aller Steuergeldern bezahlt. Und Wissen oder Schlaumachen hat noch keinem geschadet.

  3. Was für ein Unsinn! Haben nochmal Glück gehabt, nicht zu tode gekuschelt geworden zu sein. Waren gefährliche Kampfwelpen. Habe in der Schweiz auch einen Wolf gesehen und der ist leider sehr schnell wieder weg im Wald gewesen. War ein super Erlebnis. Ich lebe noch!

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