Aufruf zur illegalen Tötung? Wolfsschutz Deutschland erstellt Anzeige gegen Wendelin Schmücker

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Pressemitteilung

13.10. 2017

„Die Äußerung  >Wolfsmanagement funktioniert nur mit dem Gewehr< , die Wendelin Schmücker in einer öffentlichen Kreistagssitzung im niedersächsischen Nendorf geäußert hat, ist schon als kriminell zu bezeichnen“ , so Wolfgang Riether, Vorsitzender des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“ in Pro Naturschutz Sachsen e.V.  Der Verein Wolfsschutz Deutschland hat jetzt Anzeige gegen ihn erstattet.  

Kurze Zeit nach Schmückers Statement wurde bei Vreschen-Bokel im Landkreis Ammerland ein mit einer Schusswaffe getöteter Wolf in einem Maisfeld gefunden. Riether: „Da kann man sich schon fragen, ob jemand die Äußerung Schmückers einfach mal in die Tat umgesetzt hat.“

Als  Sprecher der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, der sich auch zur Aufgabe gemacht habe, Tiere zu schützen und eine Vorbildfunktion auszuführen, müsste Schmücker nach Ansicht von Riether mit gutem Beispiel vorangehen und mit endlich damit aufhören, Hass gegen den Wolf zu schüren. Seine Äußerungen, wie „Eine historische Leistung sei es gewesen, dass in Deutschland einst die Ausrottung der Wölfe glückte“ (Zitat aus dem „Spiegel“), führe eindringlich vor Augen, wie ernst ihm der Satz sei, den er in der Kreistagssitzung von sich gegeben habe.

Der Wolf, so Riether, sei nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart. Die Abkommen seien völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden. In Deutschland unterliege die Umsetzung dem Bundesnaturschutzgesetz.

Riether: „Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist damit sogar eine besonders streng geschützte Art. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.“

Weidetierhalter müssten sich eben darauf einstellen, dass der Wolf wieder da sei. Mit Nutztieren Geld verdienen wollen, aber seine Tiere ungeschützt weiden zu lassen, sei einfach nur fahrlässig.  Oftmals seien es auch streunende Hunde, die für Risse verantwortlich seien, aber das ließen Wolfsgegner wie Schmücker bewusst außer Acht.

Seit dem Jahr 2000 seien  nur rund 3.500 Nutztiere von Wölfen in Deutschland gerissen worden,  also 205 pro Jahr im Schnitt.  Riether: „Damit bleiben die durch Wölfe entstehenden Schäden weit unter den Verlusten, die Nutztierhalter durch andere Einflüsse (Unfälle) oder natürliche Gegebenheiten (Krankheiten) verlieren. “ Und Schäfer würden für jedes Tier, das sie durch Wolfsrisse verlieren obwohl es gut geschützt sei, eine Entschädigung erhalten.

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7 Gedanken zu „Aufruf zur illegalen Tötung? Wolfsschutz Deutschland erstellt Anzeige gegen Wendelin Schmücker

    1. Die Aussage des Wendelin Schmücker ist derartig von Hass erfüllt, dass es durchaus denkbar ist, dass Wolfshasser sie in die Tat umgesetzt haben oder umsetzen werden. Die zunehmenden, illegalen Abschüsse von Wölfen sind nicht hinnehmbar. Die Zuständigen sind hier in der Pflicht, intensiver zu recherchieren, damit der Täter gestellt und endlich einmal hart bestraft wird, denn es ist kein Geheimnis, dass man den Schützen in zwei Gruppen suchen muss. Solch eine hinterhältige Tat, wie die im Ammerland, darf nicht ungesühnt bleiben. Aber ……überall, wo man hin schaut, hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus!

  1. nur die bestie mensch hat ein recht zu leben.alle anderen wie der wolf der um sein überleben kämpfen muß soll wieder aus gerottet werden.DE WOLF STEHT UNTER NATURSCHUTZ wie der mensch.er sollte unter das UNESCO ein getragen werden.warum haben die menschen so ein problem mit wölfen???????????????????

  2. Herr Schmücker , wieviel Euro haben sie von den so genannten Jägern schon zu gesteckt bekommen ?
    ich unterstelle ihnen in dieser sache mehr als käuflich zu sein.

  3. Klar immer mit roher Gewalt gegen alles vorzugehen ist der einfachste Weg. Kommt in meinen Augen einer Volksverhetzung nahe. Das ist einfach nur armselig und erbarmungslos. Macht mich wütend und zugleich unendlich traurig.

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