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„Menschen für Wölfe“ – Filmprojekt des Hanauer Journalisten Volker Vogel

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"Menschen für Wölfe" - Filmprojekt des Hanauer Journalisten Volker Vogel
Der Hanauer Journalist Volker Vogel (im Bild mit seinem Tschechoslowakischen Wolfshund Anori) plant einen Dokufilm unter dem Titel „Menschen für Wölfe“. Ein Projekt, das er über Fundraising finanzieren will.

9. Mai 2018 – Seit seiner Kindheit schon interessiert sich der Hanauer Journalist Volker Vogel  für Wölfe. Sie seien  fantastische Beutegreifer, die ein Recht darauf hätten, wieder in Deutschland eine Heimat zu finden. Darüber will er nun einen nicht kommerziellen Film mit dem Titel „Menschen für Wölfe“ drehen und Menschen zeigen, die eine positive Einstellung zu diesem Tier haben.  Vogel: “ Der Film ist ein persönliches, nicht vom Verein initiiertes Projekt. Interviews mit prominenten Befürwortern sind ebenso vorgesehen, wie Statements von ganz normalen Menschen, denen der Wolf ein Freund ist.“  Wer möchte, kann dabei Teil des Films werden und sein Statement über Wölfe abgeben.  Da dieses Projekt sehr aufwendig ist, hat er hierzu ein Fundraising-Projekt  unter https://www.gofundme.com/Menschen-fuer-woelfe gestartet. 

 Wer im Film sein Statement abgeben will, kann sich melden

Um alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten, hat Vogel unter  https://info83107.wixsite.com/menschen-fuer-woelfe einen Blog eingerichtet, auf dem er kontinuierlich über sein Projekt schreiben wird. Jeder, der Teil dieses Films werden will, kann sich über das eingerichtete Kontaktformular bei ihm melden.

Um das Doku-Filmprojekt umsetzen zu können, sind  etwa 15 000 Euro notwendig. „Ohne Spenden ist dieses Projekt nicht umsetzbar, würde ich allein den Zeitaufwand rechnen, müsste ich das Doppelte ansetzen“, so der Hanauer.

Und warum gerade jetzt dieser Film zum Thema Wölfe?  Vogel: „Eine Lobby, bestehend aus dem Bauernverband und der Jägerschaft, versucht seit Jahren, den Wolf in Deutschland in ein schlechtes Licht zu rücken. Deren Ziel scheint die erneute Ausrottung zu sein. Menschen soll Angst eingejagt werden. Mit völlig überzogenen und zum Teil sogar falschen Zahlen von Nutztierrissen soll der Wolf als reißende Bestie dargestellt werden. Dabei beträgt der Anteil der Risse an Nutztieren gerade mal ein Prozent.“ Die Große Koalition wolle  laut Koalitionsvertrag die Wölfe „dezimieren“,  die Jäger würden den Wolf in Deutschland gerne im Jagdrecht haben. “ Dagegen will ich mit meinem Film ein Zeichen setzen“, so Vogel.  Allein die Petitionen gegen den Abschuss des Wolfes Pumpak auf www.change.org/pumpak und die Petition www.change.org/wolfsschutz  sowie neueste Umfragen würden zeigen, das die Menschen in Deutschland  für den Wolf seien.

Sollte sich mit dem Film ein Gewinn erzielen lassen, will Vogel das Geld spenden.  „Wo der Wolf ist, wächst der Wald“… laute ein russisches Sprichwort.  Das habe auch einen wahren Charakter, denn der Wolf sei in der Lage, Schäden in der Natur zu heilen. Anders als menschliche Jäger, sei der Wolf nicht auf Trophäen aus. Er töte, um seinen Hunger zu stillen. Dabei wähle er nicht die stärksten Tiere aus, sondern die Schwachen und Alten. Er trage damit sogar zur Gesunderhaltung anderer Arten, wie Hirsch, Reh und Wildschein bei.  Wo Wölfe leben würden, hätten auch andere, seltene Tiere und Pflanzen wieder eine Chance.  Vogel: „Wir müssen dem Wolf helfen, damit er bleiben kann. Mein Film soll dazu beitragen.“

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2 Gedanken zu „„Menschen für Wölfe“ – Filmprojekt des Hanauer Journalisten Volker Vogel

  1. Eine wichtige Sache so ein Film , um den ganzen Negativdenkern und Hetzern etwas entgegen zu setzen. Ich habe mir in Leipzig den Film “ Citizen Animal“ angesehen, auch der hat mich in meinem Denken und Handeln bestärkt. Aus der Sichtweise einer Familie mit schönen , auch traurigen Szenen , viel Emphatie und Achtung für diese einmaligen Geschöpfe , die Tiere. Was wären wir ohne sie ? NICHTS . Der Regisseur und ein engagierter Pfarrer waren zur Premiere da, standen Rede und Antwort. Wie meist kam ein Publikum, das der Sache sowieso positiv gegenüber steht. Es ist möglich, sich den Film im Internet runterzuladen laut Auskunft vom Regisseur. Eine DVD wird es nicht geben. Aber egal, ich finde es Klasse, dass es solche Filmemacher gibt, die ohne Absicht und Aussicht auf Gewinn und ohne abhängig machende Sponsoren Bilder einfangen, um uns einn Spiegel vorzuhalten. Herr Vogel reiht sich in diese Riege ein, ich wünsche ihm viele Mitstreiter und eine starke Botschaft mit diesem Film . Gehen Sie damit in Schulen , in eine möglichst breite Öffentlichkeit. Kinder, die dafür sensibilisiert werden und intensive Aufklärung sind meine Hoffnung , alte Krusten aufzubrechen. Nur ein dummes Volk regiert sich leicht.

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