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In nur 24 von 57 Meldungen war es der Wolf – viel Lärm um wenig Wolfsrisse im Freistaat Sachsen

Mitte Juli meldete das Sächsische Umweltministerium, dass Nutztierhalter in Sachsen noch besser entschädigt werden können, denn ein Ausgleich nach Nutztierschäden sei nun unbegrenzt aus staatlichen Mitteln möglich.  Der Schadensausgleich, mit dem der Wert gerissener Tiere erstattet werden kann, ist jetzt auch über die sogenannte Deminimisgrenze von 15 000 Euro hinaus in voller Höhe aus staatlichen Mitteln möglich, heisst es in der Meldung. Im Klartext ist hier keine Obergrenze mehr beinhaltet. Dies gilt für Berufs- und für Hobbyschäfer. Es seien in diesem Jahr bereits knapp 167.000 Euro an Fördermitteln ausgezahlt worden und es gab knapp 29.000 Euro an Entschädigungszahlungen vom Umweltministerium auf Anfrage. Hier geht es zur Erklärung: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/219308

Ein Blick in die Rissstatistik zeigt auf:

2018 gab es bisher 57 Meldungen von getöteten/verletzten/vermissten Nutztieren im Freistaat Sachsen. In nur 24 Fällen wurde der Wolf als Verursacher festgestellt bzw. konnte nicht ausgeschlossen werden. Dabei wurden 73 Tiere getötet, 11 Tiere verletzt und 5 Tiere sind vermisst. 

https://www.wolf-sachsen.de/images/Schadensstatistik/Schadensstatistik_2018_Stand_20180813.pdf

 

Bei sehr vielen Vorfällen wird hier wieder einmal mehr deutlich, dass es oft an mangelndem Herdenschutz liegt, wenn es zu Rissen kommt. Da es sich um mehr als der Hälfte um andere Verursacher als Wölfe handelt, sind Schäfer und andere Nutztierhalter in der Verantwortung, ihre Tiere richtig zu schützen, denn selbst so genannte wolfsfreie Zonen, wie sie immer wieder gefordert werden, würden hier die meisten Verluste gar nicht abdecken, auch wenn sechs Fälle aktuell noch in Bearbeitung sind.

 

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4 Gedanken zu „In nur 24 von 57 Meldungen war es der Wolf – viel Lärm um wenig Wolfsrisse im Freistaat Sachsen

  1. Es ist nur noch nervig! Wilderei da werden Tiere angeklagt die streng geschützt sind. Nutztiere sind keine Schmusetiere. Wenn ich Nachrichten erhalte über die gestörten Wolf Gegner. Da kommt der Bauernverband und jammert mit. Die Wahrheit ist, es gibt Menschen die den Wolf nicht akzeptieren wollen. Der Wolf dringt in deren Jagdgebiete ein. Macht somit Jäger obsolet. Wenn ich dann lesen muss Jäger sind keine Mörder, doch Tiermörder. Die Nutztierhalter, zur Selbstversorgung haben die eine Genehmigung zum Schlachten? Haben die dort unten illegale Waffen? Denn so einfach bekommt man keine Waffe. Den Jagdschein bekommt nicht jeder. Dann darf er auch nur zu.bestimmten Zeiten Tiere jagen und auch nicht alle. Ganz wichtig zum Jagdschein, trifft er auf Menschen muss er sein Gewehr auseinander klappen. Eine Jagdpacht da darf auch nicht jeder schießen wie er will, da ist einzig und alleine der Jagdpächter dafür verantwortlich. Kommen wir zur Waffenbesitzkarte. Die hat jeder der im Schützenverein aktiv ist. Das Gewehr muss verpackt im Kofferraum ohne Munition liegen. Ebenso muss es beim Fahrradfahren verpackt und ungeladen sein. Dann müssen diese Menschen bei Kontrolle sagen, sie gehen zum Schiessstand. Kommen wir zum Waffenschein. Der gehört zu den schwierigsten aller Genehmigungen in Deutschland.
    Verschwundene Tiere wurden gegessen. Schon die Kälber Story zeigte uns, dort wird gelogen! Das der Wolf dort nicht in Sicherheit ist, ein Trauerspiel. Aber ich habe auf der Petition schon mit einer Dame aus einer Jägerfamilie gestritten, dies brachte mir eine Verwarnung ein. Die machte Panik, in Franken gäbe es Wölfe. Franken ist Wolfsfrei! Aber sie fing immer wieder an. Ein Mitglied meines Vereins meinte, die hofft ich verrate mich und schreibe wo die Wölfe sind in Bayern. Aber dies geben wir nicht bekannt. Denn sonst drehen hier auch alle durch. Wer in Bayern aufgewachsen ist, weiß Tiere dürfen nicht öffentlich bekannt gemacht werden. Denn sonst gibt es hier Risse vom Wolf, diese hysterische Nutztierhalter und Jägerlobby, ist uns sehr wohl bekannt. Sollte jemand denken ich Lüge, mit dieser Dame die ballistisch uns aufgeklärt hat, googelt mal den Nachnamen und dazu Jagdhotel. Aus dieser Familie stammt sie. Da entscheidet man nach Zimmernummer, welches Tier man in seinem Urlaub dezimieren will! Ich weiß auch wo ich nach der Hülse suchen muss. Aber so etwas schreibe ich doch nicht. 10 Jahre im Tierrecht da weiß man, wenn man trauen kann. Ich habe nur eine Bitte geht auf die Straße. Macht ein Bild von Maja jeder eines in der Hand! Eine Mahnwache mit Infostand. Gewinnt die guten Leute für euch, nicht jeder kennt Change Organisation. Euer Jürgen kommt doch von den Tierrechtlern. Stellt euch 3 Std hin! Die örtliche Presse wird berichten. Leider wohne ich in Bayern und uns allen weht ein kalter Wind ins Gesicht. Mit Circus Krone haben wir gewonnen. Aber die suchen sich die nächste Stadt. In Bayern soll vieles schnell durchgezogen werden. Aber wir sind auch noch da!
    Wir mögen viele Stimmen haben. Aber vergleicht man dies mit der Bevölkerung von Deutschland ist das leider nichts. In Wahrheit stehen 20 Menschen in einer Stadt mit 550000 Einw. Umwelt- Natur- Tierschutz/recht, ist Krieg der Feind hat Geld, Macht und Einfluss ist auch noch hinterhältig.

  2. Hobbyschäfer – unbegrenzte Entschädigung ? Da lachen ja die Hühner, wenn ich sehe, wie „sicher“ viele davon ihre Tiere halten. Von artgerecht will ich gar nicht erst reden, auch so ein Problem.Ungeschorene Schafe Anfang August bei weit über 30 Grad, und nicht mal ein Unterstand als Schutz. Und nicht jeder hat Schafe, die ihr Fell verlieren. Aber wehe der Wolf kommt…. Sehe ich leider viel zu oft, wenn ich unterwegs bin. Hoffentlich müssen diese Hobbytierhalter auch die vorgegebenen Schutzmassnahmen einhalten , wenn sie Entschädigung wollen.

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