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Neunter Wolfsnachweis in Nordrhein-Westfalen

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31.08.18 – LANUV bestätigt Wolfnachweis durch Speichelprobe an einem gerissenen Rotwild Hirschkalb in Schermbeck (Kreis Wesel).

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis von Wolf-DNA mit Hilfe einer Speichelprobe, die am 20. Juli 2018 in Schermbeck (Kreis Wesel) an einem Rotwildkalb genommen wurde. Die Speichelprobe wurde untersucht durch das Senckenberg Forschungsinstitut, das im Auftrag von Bundes- und Landesbehörden als „Nationales Referenzzentrum für genetische Untersuchungen bei Luchs und Wolf“ genetische Proben aus ganz Deutschland untersucht. Angaben zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder Geschlecht können aufgrund dieser Analyse noch nicht gemacht werden. Eine Rückstellprobe ist derzeit beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung. Allerdings bedeutet dies nicht, dass in Nordrhein-Westfalen nun knapp zehn Wölfe leben. Ein Tier kann auch mehrmals gesichtet werden und es kann sich um Durchzügler aus den Wolfsgebieten im Osten oder Norden von Deutschland handeln. Ein Rudel hat sich in NRW noch nicht etabliert.

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2 Gedanken zu „Neunter Wolfsnachweis in Nordrhein-Westfalen

  1. Schön und leider nötig solche Veranstaltungen. Die Menschen sind Egoisten. So viele Menschen sind gegen die heimischen Raubtiere. Es ist unfassbar, wie naiv manche vor Angst durch die Gegend laufen. Die Jäger mit Jagdschein sind diesen Leuten sehr wichtig, egal was diese Dilettanten mit ihren Waffen anstellen. Der Hass gegenüber ein paar Tieren ist groß. Diese Wolfs Phobie scheint ansteckend zu sein. Deswegen müssen die Leute Aufklärung betreiben. Was ich nie gedacht hätte, der Hass den manche Leute schüren fällt auf fruchtbaren Boden. Leider scheint die Phobie viele Teile der Bevölkerung zu befallen. Traurig das man einem zurück gekehrtem Tier keine Chance geben will. Diese Info Abende oder Veranstaltungen sind dringend nötig, ich hoffe sie klären manchen auf.

  2. Jetzt sind die anderen Bundesländer am Zuge, sich auf den Wolf einzustellen. Sie könnten von den guten Erfahrungen des Sachsen- und Brandenburger Monitoring profitieren, oder sie schwimmen auf der Welle der unsäglichen Hysterie in Wirtschafts- und Jagdkreisen bzw. der Presse mit . In CDU geführten Ländern sind die Weichen ja von vorn herein gestellt, egal ob Wolf, Zirkus, Massentierhaltung usw. .

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