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Baden-Württemberg – Weidetierhalter im Landkreis Rastatt erhalten Zäune zu 90 Prozent finanziert

Schafsrisse vom 7. September in Reichental (Gernsbach)

Untersuchung des Senckenberg-Instituts belegt Wolfsverdacht

Die zwei gerissenen Schafe in Gernsbach-Reichental (Landkreis Rastatt) sind laut einer Pressemeldung des Umweltministeriums von einem Wolf getötet worden. Reichental liegt im Territorium des Wolfes mit der Bezeichnung GW852m, der bereits mehrfach Nutztiere gerissen hat. Laut Analyse des Senckenberg-Institutes ist derselbe Wolf auch in diesem Fall für die Risse verantwortlich.

Möglich soll der Angriff durch einen unzureichenden Herdenschutz gewesen sein.

Der aktuelle Fall belege erneut, dass Lücken und Schwachstellen in der Umzäunung das Risiko eines Wolfsangriffs erhöhen. Umfassender Herdenschutz sei deshalb unabdingbar, heißt es weiter in der Pressemitteilung vom 01.10.18.

Um Nutztierhalterinnen und -halter bei den notwendigen Schutzmaßnahmen zu unterstützen, hat das Umweltministerium die so genannte Förderkulisse Wolfprävention geschaffen, die das Revier des GW852m einschließt. Innerhalb dieser Kulisse fördert das Land umfangreiche Herdenschutzmaßnahmen, darunter auch Elektrozäune und die erforderliche Erdung, mit 90 Prozent der Kosten.

Kurzfristig stellt die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg, FVA, Zaunsets sowie Flatterband mit Stangen für 1,20 Meter Höhe auch zum Ausleihen zur Verfügung.

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5 Gedanken zu „Baden-Württemberg – Weidetierhalter im Landkreis Rastatt erhalten Zäune zu 90 Prozent finanziert

  1. Zu 90% fianziert, das ist doch geschenkt. Hoffentlich nehmen die Nutztierhalter das Angebot an. Aber man darf nie vergessen diese Tiere sind Nutztiere. Meist nur dazu bestimmt zum essen. Ein Theater wenn da mal ein Wolf sich ein paar holt. Da denkt man es wären Schosstiere, nein es sind Tiere die geboren werden, um ausgenutzt zu werden und getötet zu werden. Bleibt dadurch der Wolf am leben finde ich das OK, mit den Zäunen. Aber was soll er fressen wenn in den Wäldern alles abgeballert wird. Die sogenannten Jagdstrecken, sollten heruntergesetzt werden, wo Wölfe leben. Denn wenn im Wald alles abgeballert wird, sucht sich der Wolf anderweitig seine Nahrung. Überall wo Raubtiere leben sollte gar nicht mehr gejagt werden. Am schlimmsten finde ich die Aussage der Wolf hat ein Reh ermordert. Die Gegenseite zeigt dies dann in Großaufnahme. Wir leben nicht bei Disney, der Wolf hat nicht Bambi getötet. Es ist seine Beute. Die Natur kann grausam sein, aber regelt alles alleine. Egal ob Wolf, Löwe oder Tiger. Es sind Raubtiere. Was allerdings nicht in diese Auflistung passt ist der Jäger. Keiner sagt der Jäger Huber hat heute 2 Rehe geschossen. Oder wieviel Tiere kommen bei der jährlichen Jagd in Grafenwöhr, oder auch andernorts zu Tode?! Damit nimmt man den Wolf seine Beute. In Bayern sieht es so aus, bei uns gibt es solche Zäune nicht. Kommt nicht gut bei den Touristen an. Bei uns soll der Wolf gleich erschossen werden – Entnahme klingt besser. Aber unter der Woche ist man Massentierhalter, am Sonntag in der früh sitzt man am Hochsitz und ballert durch die Gegend. Dann zum Gottesdienst ist man pünktlich in der Kirche. Das nennt sich dann Christ oder man ist gleich CSU Mitglied. Für 15€ kann man einen Tag, in NBG in den umliegenden Wäldern und Feldern einen Tag abballern was man will. Die vorgegebenen Jagdszrecken wer kontrolliert die?! Keiner denn mir ist nicht bekannt da würde einer mitgehen. Nein der Jäger auch Lustmörder genannt wird eins mit der Natur. Der sollte lieber weg bleiben. Die Tiere regeln die Population schon selbst. Die brauchen den Menschen nicht.

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