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Niedersachsen – Wolf Anton nach Zusammenstoß mit Auto qualvoll verendet – Fahrer flüchtet

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Burgdorf/Uetze – Ein Wolfsrüde aus Mecklenburg-Vorpommern wurde in Niedersachsen bei Burgdorf bereits am Dienstag oder Mittwoch überfahren. Dies schreibt die Hannoversche Allgemeine nach einen Gespräch mit dem zuständigen Wolfsberater. Besonders tragisch an dem Fall. Der Rüde, der ein Sendehalsband trug und Anton genannt wurde, soll sich nach dem Aufprall noch mehrere Meter weiter geschleppt haben und danach über mehrere Stunden hin unter sehr viel Leid und Schmerzen gestorben.

Der Fahrer oder die Fahrerin des PKWs soll den Zusammenstoß nicht gemeldet haben. In Niedersachsen gibt es mehrere Päppelstationen und sogar einen Krankenwagen für Wölfe. Evtl. hätte dem Tier sogar noch geholfen werden können. Hier der Link: http://www.haz.de/Umland/Burgdorf/Uetze-Wolf-aus-dem-Burgdorfer-Holz-verendet-nach-Unfall

In dem Gebiet lebten zwei Wölfe. Die Partnerin des Rüden ist nun alleine. Da der Wolfsbestand in Deutschland noch immer nicht gesichert ist, ist es weiterhin tragisch, dass hier nächsten Frühjahr aller Wahrscheinlichkeit auch kein Nachwuchs zu erwarten ist. Auch könne die Wölfin abwandern, wird der Wolfsberater in der HAZ weiter zitiert.

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7 Gedanken zu „Niedersachsen – Wolf Anton nach Zusammenstoß mit Auto qualvoll verendet – Fahrer flüchtet

  1. Es gibt nicht nur rücksichtslose PKW-Fahrer- und -innen sondern auch sehr viele mit Lieferwagen aus den Ostblockstaaten. Für die meisten von denen sind Tiere nichts wert. War das angefahrene Tier evtl. ein Reh o.ä. wird es ggf. an Ort und Stelle noch getötet, wenn erforderlich, dann in den Lieferwagen geworfen und anschließend bei nächst bester Gelegenheit fachgerecht ausgeweidet. Der Rest bleibt liegen! Habe erst vor einigen Wochen einen ähnlichen Fall fast vor der Haustüre erlebt. Ein hiesiger Jäger hat mir dies bestätigt.

  2. Gibt ja manche die sogar noch Gas geben, wenn sie eine Taube, Katze oä sehen. Kann hier auch gewesen sein, wenn das jemand nicht mal meldet. Armer Wolf, aber ist halt nur ein „Viech“ wie leider viele denken.

  3. Ein abgefahrenes Tier sollte man immer dem Wilderertelefon melden. Nicht dem Jäger. Denn diese Menschen suchen auch den Wolf mit Betäubungsmunition. Dann wird der Wolf versorgt und kommt in eine Wildauffangstation. Jäger töten nur!!! Traurig wie ein armes Tier verenden musste. Es kann jedem passieren, aber dann bitte es muss sich um das Tier gekümmert werden. Jetzt muss die Fahrerin damit leben. Ich könnte es nicht. Ich würde aber auch sofort Meldung machen. Aber die Menschen setzten sich ständig über das Leben, von Tieren hinweg. Das arme Tier hat sich zum sterben verkrochen! Was sind das für Menschen, die nicht Hilfe leisten. Wäre sie bei einem Kind auch weitergefahren? Es deutet darauf hin. Denn Hilfe muss ich immer leisten. Ich finde die Menschheit nur noch egoistisch!!

  4. Fahrerflucht ist eine Straftat, hier müsste konsequent nach dem Fahrer gefahndet werden. Dass der Wolf Anton so tragisch sterben ( das Wort verenden lehne ich ab ) musste tut mir weh und ist ein herber Rückschlag für die Population, da die Wölfin wohl abwandern wird.

  5. Es kann doch wohl nicht wahr sein,dass man einfach weiterfährt ,wenn man ein Tier angefahren hat!!!! Unfassbar zu was die Menschen fähig sind!!!! Pfui !!!!!

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