Zahlreiche Anzeigen wegen Wolfsabschuss in Brandenburg

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Presseinformation

17. August 2017

„Die Resonanz erfreut uns“, kommentiert die Pressesprecherin des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“ die vielen Strafanzeigen gegen Unbekannt, die bei der Landespolizei Brandenburg wegen des erschossenen Wolfs im Oder-Spree-Kreis eingegangen sind. Mittlerweile bittet die Polizei auf ihrem Bürgerportal im Internet auf weitere Anzeigen zu diesem Fall zu verzichten, da die Staatsanwaltschaft bereits ermittle. Demnach müssten eine Menge  Anzeigen gestellt worden sein. Eine genaue Anzahl konnte ein  Pressesprecher der Polizei auf Anfrage nicht nennen.

Der illegale Abschuss der Wölfin hatte bei den Wolfsfreunden für Entsetzen gesorgt.  Wie Pressesprecherin Sommer erklärte, sei dies bereits der zehnte dokumentierte illegale Abschuss eines Wolfes in Brandenburg und der 25. bundesweit. Die Dunkelziffer sei wahrscheinlich sogar drei- bis vierfach so hoch. Die zahlreichen Anzeigen kamen nach Einschätzung von Sommer auch durch eine Verknüpfung mit einer Petition zustande, die sich gegen den Abschusses des Wolfes Pumpak richtete. Knapp 100000 Befürworter dieser Petition hatte die Nachricht über die Strafanzeige des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“ im Internet erreicht. Wie viele davon tatsächlich über das Bürgerportal der Landespolizei Brandenburg Anzeige erstatteten, lässt sich nur vermuten. Brigitte Sommer ist sich aber sicher: „Mit dieser großen Anzahl von Strafanzeigen wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, wir hoffen damit zu belegen, dass ein großes öffentliches Interesse besteht, diese Fälle aufzuklären.“

Sommer betonte in diesem Zusammenhang, dass es eben keine vorgefertigten „Formschreiben“ gewesen seien, die bei der Strafanzeige verwendet wurden, sondern, dass sich die Menschen vorher genau darüber informiert hätten, was sie tun. Die breite Öffentlichkeit und der bundesweit agierende Verein Wolfsschutz Deutschland wollten mit dieser Aktion auch ihren Unmut darüber ausdrücken, dass bislang keine Suche nach einem möglichen Straftäter erfolgreich verlaufen sei.

 

Hier die Pressemitteilung als PDF-Datei. Einfach auf den Link klicken.

PM Zahlreiche_Anzeigen_wegen_des_erschossenen_Wolfs_in_Brandenburg

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Nach alternativen Fakten gibt es jetzt auch spekulative Fakten

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Und wenn es demnächst ein Kind trifft?…

lautet eine reißerisch aufgemachte Subheadline über zwei mögliche Kälberrisse im Nordkurier. http://www.nordkurier.de/pasewalk/es-war-wohl-wieder-der-wolf-1429570008.html

Wir brauchen ein neues Un-Modewort, finden wir. Alternative Fakten hat es ja schon in die Top-Ten geschafft. Nun schlagen wir spekulative Fakten vor. Zum möglichen Riss haben wir beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow nachgefragt. Dort wurde bestätigt, dass der Wolf als Verursacher vom Gutachter als wahrscheinlich eingeschätzt wird. Allerdings stehe der Befund von der Genetik noch aus.  Hier ein Zitat des Landesamtes zur reißerisch aufgemachten Subheadline:

Der Bezug zu einer in räumlicher Nähe liegenden Jugendbegegnungsstätte und möglichen Sicherheitsfragen ist dagegen völlig spekulativ. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Wölfe „alles, was sich nachts im Wald bewegt, als Beute ansehen“ und damit auch keinen Grund, eine Gefährdung der menschlichen Sicherheit im Wolfsgebiet anzunehmen.

Was den Kälberriss selbst angeht, möchten wir an einen Fall bei einem Biolandwirt in Niedersachsen aus dem Frühjahr erinnern. Hier stellte sich der Wolf als Verursacher heraus. Allerdings waren die Zäune vor Ort so gestaltet, dass die Kälber unter dem Zaun hindurch sprangen und so von der Herde nicht verteidigt werden konnten. Liegt dieser Fall auch hier vor? Wir wissen es nicht, wundern uns aber darüber, dass die Tageszeitung gar nichts zur Zaunsituation schreibt. War da gar keiner vor Ort?

Auch die Einstellung der Biobauerngemeinschaft wundert uns sehr. Kaufen nicht Verbraucher gerade Bio-Lebensmittel weil sie eine besondere Einstellung zur Natur haben und erwarten sie diese Einstellung nicht auch von Biolandwirten?

 

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Bitte stellen Sie Anzeige bei der Landespolizei Brandenburg und Baden-Württemberg

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Nach nur eine Woche nach der Nachricht über den erschossenen Wolf in Baden-Württemberg erhielten wir gestern nun die nächste schreckliche Gewissheit: bereits im Juni wurde eine Wölfin bei Ratzdorf (Oder-Spree) tot gefunden.

Laut Mitteilung des Landesumweltamtes geht jetzt aus dem Obduktionsbericht hervor, dass sie erschossen wurde. Dies wurde von den Experten des Leibniz- Institutes für Zoo- und Wildtierforschung bei der Untersuchung des toten Tieres entdeckt.

Damit ist dies in Deutschland der 25. illegal erschossene Wolf und der zehnte Wolf der im Bundesland Brandenburg illegal zu Tode kam.

Warum wurden die Täter bislang so gut wie nie ermittelt? Das ist ein Zustand, der nicht länger ertragbar ist. Brauchen unsere Behörden öffentlichen Druck, damit endlich mal ein Täter dingfest gemacht und endlich einmal bestraft wird?

Wir im Namen unseres Vereines Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) ( www.wolfsschutz-deutschland.de ) Anzeige bei der Polizei des Bundeslandes Brandenburg gestellt und bitte Sie jetzt, dies auch zu tun. Jeder Privatmensch kann kostenlos eine Anzeige aufgeben. Dies funktioniert unbürokratisch über die Website der Polizei. Diese gibt den Vorgang an die Staatsanwaltschaft weiter. Hier ist der Link zur Polizei Brandenburg https://polizei.brandenburg.de/onlineservice/auswahl_strafanzeige

Bitte machen Sie das auch im Fall des getöteten Wolfes in Baden-Württemberg. Bitte eine Email an die Polizei Freiburg:

freiburg.pp@polizei.bwl.de

Die Info dazu ist direkt unter diesem Beitrag.

Nur wenn viele Menschen aufbegehren, haben wir die Chance, dass endlich mal einer der Täter gefasst werden kann.

Als „Grund“ der Anzeige gegen Unbekannt kann unten stehender Text genommen werden.

Der Wolf ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart.

Die Abkommen sind völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden. In Deutschland unterliegt die Umsetzung dem BNatSchG. Es gilt der §44 Abs.1 und 2.

Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist somit sogar eine besonders streng geschützte Art. Laut BNatSchG §44 1. ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.

 

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Wir stellen Anzeige wegen des erschossenen Wolfs in Baden-Württemberg

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PRESSEINFORMATION – 09.08.2017 – Der Verein „Wolfsschutz Deutschland“ in Pro Naturschutz Sachsen e. V. hat  gestern Abend Anzeige bei der Polizei in Freiburg gegen Unbekannt gestellt. Grund:

Der tote Wolf, der am 8. Juli aus dem Schluchsee geborgen wurde, wurde erschossen. Zu diesem Ergebnis kommt das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, das den Wolf im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums untersucht hat.

Der tote Wolf weist Verletzungen im Brustbereich auf. Diese stammen von einem Projektil, das in der Leber des Wolfes gefunden wurde.

Umweltminister Franz Untersteller wies darauf hin, dass der aus Schneverdingen (Niedersachsen) stammende Wolf bis zum Schluchsee über 600 Kilometer zurückgelegt hat und mindestens zwei Wochen in Baden-Württemberg unterwegs gewesen ist.

Wie die Pressesprecherin des Vereins, Brigitte Sommer, betonte, sei der Wolf  nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen  sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart. Sommer: „Es ist schon der 24. Wolf, der illegal getötet wird, es kann nicht sein, dass so gut wie alle Täter bislang ungestraft davon gekommen sind.“

Der Wolf unterliegt internationalen und nationalen Schutzvorschriften, darunter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen oder der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist er eine streng geschützte Tierart.

Das rechtswidrige Töten eines Wolfes stellt eine Straftat dar, für die das Bundesnaturschutzgesetz eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht.

Sommer: „Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist somit sogar eine besonders streng geschützte Art.“  Laut Bundesnaturschutzgesetz, Paragraph 44 1., sei es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.

Nach Absatz zwei sei es untersagt, Tiere der streng geschützten Art während der Fortpflanzung, Aufzucht (…) erheblich zu stören. 

 

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Auf Wolfswegen im Spessart

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Ende Juni wurde ein Wolf im bayerischen Teil des Spessarts gesehen. http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/wolf-im-spessart-gesichtet-100.html Das Mittelgebirge erstreckt sich zwischen Hessen und Bayern. Vor zwei Jahren wurde bei Bad Soden-Salmünster (im hessischen Teil) ein überfahrener Wolf gefunden. Im gleichen Jahr ein weiteres Tier auf der nördlichen Stadtautobahn bei Frankfurt am Main. Zumindest sind Wölfe hier durchgewandert. Vielleicht leben sie sogar bereits hier? Wir haben uns auf eine Spurensuche gemacht.  Der Spessart bietet auf jeden Fall einen idealen Lebensraum für Wölfe.

Wir haben einen Wanderweg bei Bad Orb im hessischen Teil des Spessarts ausprobiert, der viel Spannung und Abwechslung bietet und sich auch für Familien mit Kindern sehr gut eignet. Der Weg führt nicht nur auf einer breiten Spazierspur, sondern bietet echtes Naturerlebnis. Er führt über einen Holzsteg durch ein Feuchtgebiet, über einen schmalen Trampelpfad stark ab- oder aufwärts je nachdem in welcher Richtung man den Rundweg beginnt. Sogar Kunst gibt es am Wegesrand zu sehen. Der Jossgrunder (Jossgrund ist nur ein paar Kilometer von Bad Orb entfernt und ist ebenfalls Teil des hessischen Spessarts)  Künstler Faxe Müller   hat mitten im Wald Baumbemalungen vorgenommen. Er nennt sein Kunstwerke „WALDverWORTUNG“. Unser Fazit: Schöner Trip mit viel Naturerlebnis. Unsere „Wolfsbotschafter“ Anori  und Sanchia haben die Runde auch genossen.

Daten: Rundweg Nr. 14, zirka sechs Kilometer, gutes Schuhwerk ist nötig und man sollte auch gut zu Fuß sein. Mit kurzer, aber starker Steigung.

Hier weitere Infos und Anfahrtsbeschreibung: http://www.bad-orb.info/Media/Touren/Feuchtbiotop-Eschenkar-Bad-Orb-Rundweg-14

 

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Starke Frauen für einen starken Naturschutz, gestern, heute und morgen.

Veröffentlicht am Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Allgemein, Kurti, Pumpak

Wir leben in einem Zeitalter des Artensterbens und der Naturzerstörung, wie es seit dem Aussterben der Dinosaurier nicht mehr vorgekommen ist. Damals ist höchstwahrscheinlich der Einschlag eines Asteroids für das Massensterben verantwortlich. Für das aktuelle Desaster trägt vor allem der Mensch die Verantwortung. Menschen beurteilen andere Lebewesen gerne nach ihrem Nutzen. Aus Sicht unserer Mitgeschöpfe und unserer Erde gibt es eine Spezies, die für diese nur wenig Nutzen hat.  Der Mensch. Brauchen wir eine neue Ethik und Moral?

Antworten finden wir in der Vergangenheit. Forscher meinen: Frauen an die Macht

Eine der bekanntesten Frauen, die sich für Tiere und die Natur engagieren, ist Jane Goodall. Die britische Verhaltensforscherin setzt sich seit den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unter anderem für Schimpansen ein. Doch auch Quereinsteigerinnen, wie die Schauspielerin Brigitte Bardot oder die ehemalige Baywatchdarstellerin Pamela Anderson, nutzen ihren Bekanntheitsgrad, um auf die Not von Natur und Tieren aufmerksam zu machen. Dabei sind es heute ganz unterschiedliche Frauen, die neue Wege im Arten und Tierschutz beschreiten wollen. Ein Beispiel ist Tatjana Kühr. Sie gründet mit ihrem Mann zusammen eine Filmproduktionsfirma und reist mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter um die Welt, um Tierrechtler zu interviewen. Was treibt diese Leute an? Ist es ein neues Phänomen? Ja und nein. 

Mit Beginn der Industrialisierung werden auch deren Nachteile sichtbar. Schon damals leiden die Menschen unter dreckiger Luft, ausgelaugten Böden und schlechter Wasserqualität. Trotz ihrer gesellschaftlichen Situation, die Frauen damals auf Aufgaben in Haus und Familie beschränken soll, gibt es Vorreiterinnen. Magarete Ida Boie (1880-1946) erfindet den „sanften Tourismus“. Theda Behme (1877-1961) setzt sich als Journalistin und Fotografin durch und kämpft gegen die „Verunstaltung der Landschaft“. Statt sich Konventionen zu beugen, kämpfen diese Frauen unbeirrbar und mutig für ein höheres Gut und nicht wie viele Männer für Macht. Sie glauben an ein höheres Ideal, viele kalkulieren sogar mit ein, sich strafbar zu machen. Sie fühlen eine tiefe, moralische Verantwortung in sich, die sich über alle politischen Richtungen hinwegstreckt. Die Autorin Michaela Karl schreibt in einem Vorwort zu ihrem Buch über „Streitbare Frauen“: „Angetrieben von Wut und Empörung angesichts gesellschaftlicher oder politischer Missstände hatte ihr Einsatz jenseits aller politischen Analyse immer auch eine persönlich moralische Dimension, die bei Frauen ungleich stärker zum Tragen kommt als bei Männern“.  Lina Hähnle gründet 1899 den Bund für Vogelschutz. Sie hat Mitleid mit tropischen Vögeln, die damals getötet werden, um Hutschmuck aus ihren Federn zu gewinnen. Lina kommt ganz normalen, bürgerlichen Verhältnissen. Dennoch verändert sie damals das Weltbild.  Aus dem Bund für Vogelschutz entsteht später der NABU.

Auch der Tierschutzgedanke ist nicht neu. Vorreiter ist hier Großbritannien. Hier wird das erste Tierschutzgesetz, der „Act for the prevention of curle an improper treatment of cattle“, bereits 1822  verabschiedet. 1847 entsteht die Vegetarian Society. In Großbritannien dominieren Frauen von Beginn an das Vereinsgeschehen, während es in Deutschland die Frauen schwer haben. Frauen werden hier nicht als wahlberechtigte Mitglieder in den Vereinen zugelassen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden Tierschutzvereine international. Themen wie Tiertransporte sind damals schon modern. 

Nach dem Krieg formiert sich in Großbritannien eine neue Bewegung. Menschen sehen in Tieren nicht nur schützenswerte Geschöpfe, sondern Wesen mit eigenen Rechten. Dabei werden Tierschutz- und Tierrechtsbewegung oft gleichgesetzt, obwohl es wesentliche Unterschiede gibt. Tierschützer wollen „unnötiges Leiden“ von Tieren abwenden, „notwendiges Leiden“ wird aber mit einbezogen. Für den Tierschutz gilt: Das verursachte Leid, das bei der Tiernutzung akzeptabel ist, muss auf ein Minimum reduziert werden. Grundsätzlich wird das Interesse des Menschen am Tier über das Interesse von einem Tier und seinem tiergerechten Leben gestellt. Diese Menschen sehen Tiere als Teil der Natur, den es zu erhalten gilt. Sie neigen oft dazu, sich in Schutzforderungen auf Tiere zu beschränken, die sympathisch empfunden werden, wie Tiger, Elefanten oder Wale. 

Die Grundidee des Tierrechtsgedankens basiert dagegen darauf, dass Tiere und Menschen fundamentale Rechte haben und daher als moralisch gleichwertig betrachtet werden müssen. Veganismus ist daher für viele Frauen, wie zum Beispiel für die US-Schauspielerin Michelle Pfeiffer, die einzig zu akzeptierende Ernährungsform. Sie setzen sich zudem für politische Maßnahmen ein, die eigene Rechte für Tiere fordern. Der Tierrechtsgedanken macht zwischen den Spezies keinen Unterschied, nicht zwischen sympathisch wie Eichhörnchen oder gefürchtet, wie z. B. Haie. Nicht alle Tierrechtlerinnen leben vegan oder vegetarisch. Ihnen gemeinsam ist allerdings ein hoher Respekt vor den Mitlebewesen.  Genau wie die frühen Verfechterinnen setzen sie sich heute auch mit hohem moralischen Anspruch für etwas ein, dass sie für notwendig erachten. Sie blockieren zum Beispiel Massentierhaltungsanlagen und sind sogar bereit, gegen Gesetze zu verstoßen. Mitarbeiterinnen von „Animal rights watch“ landeten auf der Anklagebank, weil sie keinen anderen Weg sahen, mit illegalen Aufnahmen auf das Tierleid in Putenmastställen aufmerksam zu machen.  Neu an den Bewegungen ist, dass sich Gedanken des Naturschutzes und der Tierrechte annähern.  

Ihre Triebfeder ist Mitleid

Für konventionelle Tierschutzvereine diese hat das Interesse des Einzeltieres keine Bedeutung, sofern es die gesamte Art nicht gefährdet. Folge: Bestimmte Arten werden beispielsweise als invasiv und/oder störend akzeptiert. Die „Reduzierung“ dieser Arten ist erlaubt. Aktuelle Beispiele: Waschbär und Marderhund. Aber auch weniger sympathisch erscheinenden Arten darf es daraufhin an den Kragen gehen, wie z. B. dem Zander. Er wird als nicht heimisch betrachtet, obwohl Exemplare bereits – wie beim Waschbär auch –  über hundert Jahre hier ein Zuhause haben. Dabei kann der Zander die Ausbreitung einer ebenso invasiven Art, der Grundel, verhindern. Auch Mischlinge zwischen Wolf und Hunden fallen in diesen Bereich. Sie dürfen nach Ansicht dieser Vereine bedenkenlos getötet werden. Nach dieser Sichtweise hat der Mensch das Recht, über Leben und Tod dieser Tiere zu entscheiden.

Im Fall des Jungwolfes Pumpak stand das Todesurteil jedenfalls schnell fest. In der Akte Pumpak heißt es, dass der Arterhalt des Wolfes in Sachsen zwar nicht gesichert sei, es aber auf ein einzelnes Jungtier nicht ankäme. Genau die gleiche Logik, kostete Jungwolf Kurti tatsächlich das Leben. Die Landesverbandsvorsitzende eines großen Naturschutzverbandes stimmte aus den gleichen Gründen einer Abschusserlaubnis des Jungwolfs Filou in Rathenow zu. 

Einige neue Vereine und Institutionen sehen dies anders. Sie meinen, dass Naturschutz nicht ohne Berücksichtigung von Tierrechten funktionieren kann. Einer dieser Vereine ist Wolfsschutz Deutschland mit einem hohen Anteil an Frauen als Förder- und aktiven Mitgliedern. In guter, alter Tradition der ersten Naturschützerinnen geht der Verein neue Wege und fordert einen respektvolleren Umgang mit der Natur und Mitleid mit ihren Lebewesen darin. 

 

Quellen:

Streitbare Frauen von Michaela Karl

Geschichte der Frauenbewegung von Michaela Karl

Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung

Animal Rights watch www.ariwa.org

www.citizenanimal.de

 

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Wolfsschutz Deutschland stellt Anzeige wegen Wilderei!

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Ihre Anzeige vom 21.07.2017 ist bei der Onlinewache der sächsischen Polizei eingetroffen und wurde an das Landeskriminalamt Sachsen weitergeleitet!

Sie werden in Kürze über den weiteren Fortgang der Bearbeitung Ihrer Anzeige informiert.

Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (Grüne Liga) hat heute Anzeige bei der Polizei in Bautzen gegen Unbekannt, wegen Beschuss mit Schrot auf eine Wölfin gestellt. Die Polizei Bautzen hat heute wie folgt bestätigt: 

„Ihre Anzeige vom 21.07.2017 ist bei der Onlinewache der sächsischen Polizei eingetroffen und wurde an das Landeskriminalamt Sachsen weitergeleitet!

Sie werden in Kürze über den weiteren Fortgang der Bearbeitung Ihrer Anzeige informiert.“

Was ist geschehen?

Am frühen Morgen des 5. Juli 2017 ist auf der B 156 zwischen Bluno und Sabrodt eine Jährlingsfähe überfahren worden.

Bei der routinemäßigen Untersuchung des toten Körpers haben Mitarbeiter des Berliner Leibniz-Instituts festgestellt, dass die Wölfin vor einiger Zeit mit Schrot beschossen worden war, dies aber überlebte. Es sind mehrere Schrotkugeln im Tierkörper sichergestellt worden, die bereits in das Bindegewebe eingekapselt waren.

 Der Wolf ist nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart.

Die Abkommen sind völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden. In Deutschland unterliegt die Umsetzung dem BNatSchG. Es gilt der §44 Abs.1 und 2.

Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist somit sogar eine besonders streng geschützte Art. Laut BNatSchG §44 1. ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.

Nach Abs.2. ist es verboten, Tiere der streng geschützten Art während der Fortpflanzung, Aufzucht (…) erheblich zu stören.

 Dazu ist auch der Beschuss von Wölfen mit Schrot strafbar.

 

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Fall Pumpak – oder, wie kreieren wir einen Problemwolf

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Pumpak – kein Problemwolf, sondern Opfer!

Vor über zwei Jahren klettert in Polen ein Wolfswelpe aus einem Bau, der Geschichte machen sollte. Die einen trachten ihm nach dem Leben, die anderen wollen sein Leben retten. In unserer Petition setzen sich bislang fast 100.000 Menschen für einen jungen Wolf aus Polen ein, der zwischen Sachsen und Polen herumwandert. Pumpak nennt man ihn liebevoll in Polen. Übersetzt heißt das „der Fette“. Und das hat seinen Grund. Pumpak liebt Kuchen und Dinge auf Komposthaufen. Dem Wolf geht es wie dem Menschen. Leckere Sachen setzen an. Vor einem Jahr ist er beim Hüten seiner Geschwister noch schlank. Schon damals fällt der polnischen Wissenschaftlerin Katarzyna Bojarska auf, dass sie es mit einem besonderen Tier zu tun hat. Als wir sie in Polen im Mai dieses Jahres besuchten, erzählt sie uns, dass er sich besonders liebevoll um seine ein Jahr jüngeren Geschwister gekümmert hat. Auffällig ist ein weißer Sattel auf der Schulter, ebenso eine ausgeprägte „Stupsnase.“ Es hieß, dass Pumpak von einem Förster angefüttert worden sein soll. Beweise gibt es dafür nicht. Nur Aussagen.

Nun macht Pumpak den großen Fehler, Ende November 2016 die Neiße zu überqueren. Auf deutscher Seite ist die Aufregung groß. Pumpak bedient sich im November an Komposthaufen. Nachweislich geht er Menschen aber aus dem Weg und flüchtet, sobald er sie sieht. Flugs werden Flugzettel ausgeteilt. Man solle jeden Wolf melden. Nach dem Verteilen der Handzettel explodieren die Sichtungen und Vorkommnisse.  Eine Liste wird erstellt und rückdatiert auf März.  Darauf finden sich 39 Vorfälle in der Liste, davon sind 26 mit einem Fragezeichen versehen. Dazu kommt noch eine Liste mit 26 Anhaltspunkten, dass es Pumpak nicht gewesen sein soll. Stand das Urteil da schon fest? Unklar. Fakt ist, dass Pumpaks Tod bereits Mitte Dezember beschlossene Sache war.

Zitat 15.12.16 –  „Grundlage des Protokolls Wolf, in denen selbst LUPUS erfolgreiche Vergrämungsmaßnahmen infrage stellt….ist damit die Überprüfung von Alternativen zum Abschuss ohne erfolgversprechendes Ergebnis erfolgt.“

Gleichzeitig ging die mediale Berichterstattung los. Sichtungen von Pumpak landeten in TV und in Tageszeitungen. Besonders hervorstechend ist ein Ereignis, das in der Liste auf den 23.11.2016 datiert ist. Pumpak soll im Hof der Familie gestanden haben, Frau S. habe Bilder gemacht. Kurz vor Pumpaks Todesurteil, nämlich am 12.12.16, erscheint aber erst der Artikel in einer Lokalzeitung. Eine so lange Zeitspanne nach Sichtung und Veröffentlichung ist absolut unüblich.

Dabei sollte doch eigentlich erst vergrämt werden. Allerdings bezweifeln die Wissenschaftler selbst den Erfolg einer solchen Aktion. Das Amt fragt nach Kosten-Nutzen. Die Öffentlichkeit wurde aber erst am 17. Januar 2017 informiert.

In der Abschussentscheidung steht, dass dabei maßgeblich gewesen wäre, dass Pumpak einem Jäger im Sommer eine Wildschweinschwarte gestohlen habe. Weiterhin könne er gefährlich für Menschen werden. Das Gutachten von LUPUS ist nicht eindeutig. Dort steht, dass eben dieser Nachweis nicht erbracht werden konnte.

Im nächsten Absatz steht, dass Frau Bojarska eine Probe nachgereicht hätte. Wurde diese nach analysiert? Unklar. Doch selbst wenn Pumpak der Übeltäter gewesen ist, ist dies doch kein Grund für einen Abschuss. Schließlich bedienen sich auch andere Wildtiere an Abfällen. Ebenso steht in dem Gutachten, dass Pumpak zwei Mal besendert worden sei. Diente dabei Futter als Köder? Haben die Wissenschaftler Pumpak selbst angefüttert?

Weiter wird bestätigt, dass Pumpak kein Interesse an Menschen zeigt und sich sofort zurückziehen würde. Auch steht in dem Gutachten, dass Pumpak sich gar nicht so häufig sehen lassen würde.

Ja, wie denn nun?

Kurz nach Bekanntwerden der Abschussverfügung wird Pumpak dann doch noch einmal gesehen. Die Dame sagt, dass sie einen Kuchen zum Abkühlen hinausgestellt habe. Da hätte sie einen Wolf gesehen, der aber sofort geflüchtet sei, als er sie sah. Sie sagte, dass er wirklich nur den Kuchen wollte, er gar nicht gefährlich gewirkt habe und sie auch keine Angst gehabt habe.

Zur gleichen Zeit legen die Umweltverbände NABU, GzSDW und Co. Protest gegen den Abschussentscheid ein. LUPUS gibt zu Bedenken, dass nicht einmal der Versuch gemacht worden wäre, zu vergrämen. Wie kommen die LUPUS-Mitarbeiter zu einer solchen Aussage? Haben sie denn nicht am Abschussentscheid mitgewirkt?

Laut Akte ist dies so.

Die Umweltverbände verlautbaren, dass sie keine Klage gegen den Entscheid erheben können.

Die einen reden, die anderen handeln!

Zu dieser Zeit hat  unser Vereinsmitglied Brigitte Sommer die Petition für Pumpak ins Leben gerufen, die damals innerhalb von nur drei Tagen fast 15.000 Unterschriften erzielt hat. Aktuell steht die Petition bei fast 100.000 Unterstützern. Unser Vereinsmitglied Alexander Januszkiewicz versuchte zur gleichen Zeit auf dem Weg der Privatklage etwas zu erreichen. Gleichzeitig hatte die Grüne Liga mit ihrer gerichtlichen Intervention Erfolg und Akteneinsicht erlangt.

Die Abschussverfügung für Pumpak wurde nicht verlängert, aber er ist seit Ende Januar verschwunden. Wurde er gewildert? Von Seiten der Jägerschaft wollte jedenfalls niemand den Todesschuss ausführen. Dafür sind wir sehr dankbar.

„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt.“ Dies  soll Gustav Heinemann, dritter Bundespräsident der BRD gesagt haben.  Wölfe wurden,  seit die Menschen sesshaft wurden und mit dem Ackerbau anfingen, als Konkurrenz gesehen und gnadenlos dezimiert und verfolgt. Zu Zeiten der Jäger und Sammler sah das noch ganz anders aus. Die Legenden um „Bruder Wolf“ haben einen wahren Hintergrund. Mensch und Wolf waren Jagdgenossen, als Folge daraus entstanden Freundschaften, so genannte Lagerwölfe wurden in Familienverbände integriert. Neueste Erkenntnisse scheinen sogar zu bestätigen, dass der Mensch das Jagen vom Wolf gelernt hat und nicht umgekehrt. Dieses Erbe steckt heute noch immer in unseren Hunden. Die einen werden geliebt und verwöhnt, die wilden Verwandten gnadenlos verfolgt. Im Mittelalter brachte die Kirche Wölfe als „Hilfsgeister“ mit Frauen in Verbindung. Zu der Zeit der Hexenverbrennung erlitten Frauen und Wölfe ungeahntes Leid.  Wölfe wurden in Westeuropa fast komplett ausgerottet. Nun sind sie wieder da. Sie kommen nicht wegen uns, sondern wegen der wildreichen Wälder. Doch nicht jeder mag das akzeptieren. „Wie nützlich ist der Wolf?“ Gegenfrage: „Wie nützlich ist der Mensch?“

Nach dem Nutzen für unsere Erde beurteilt, schneidet nicht der Wolf schlecht ab, sondern wir.

 

Ein Blick in die Akte sowie Presseecho von damals.

 

 

 

 

 

Der Fall Pumpak im Pressespiegel von Anfang des Jahres:

https://www.tag24.de/nachrichten/rietschen-goerlitz-wolf-garten-sachsen-begegnung-angst-furcht-gesichtet-190909

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/problemwolf-pumpak-soll-leben-petition100.html

 

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/problemwolf-pumpak-abschussgenehmigung-laeuft-aus-100.html

 

http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/pumpak-abschuss-umstritten-100.html

 

 https://www.change.org/p/wolf-pumpak-muss-weiterleben/u/19560638

 

https://husky-echo.de/wolf-pumpak-darf-nicht-getoetet-werden/

 

http://www.sz-online.de/sachsen/pumpak-darf-leben-3618033.html

 

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Der Wolf in Deutschland

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EuropŠischer Wolf.
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Der Wolf ist zurück! Seit der Jahrtausendwende gibt es bei uns in Deutschland wieder frei lebende Wölfe. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung von Wäldern und Wildtierbeständen. Wölfe brauchen keine reine Wildnis. Sie kommen in unserer Kulturlandschaft in Deutschland sehr gut zurecht. Insgesamt leben hier nach Schätzungen 47 Rudel, 24 Paare und vier Einzeltiere. Die meisten Wölfe leben in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen. Eingewandert sind sie aus Polen.

Sie sind nicht ausgewildert worden, wie immer wieder behauptet wird. Gefährlich für Menschen sind sie nicht. Nur einmal zum Vergleich: die meisten Menschen kommen hier durch Verkehrsunfälle, Unfälle im Haushalt oder schwere Krankheiten ums Leben. Sogar Kühe können gefährlich für Menschen werden. In den ganzen Jahren gab es keinen einzigen Angriff auf Menschen. Wölfe leben, genau wie wir Menschen in Familienverbänden. Eine Familie besteht aus dem Rüden, der Fähe und den Welpen des vorherigen Jahres, die mit bei der Aufzucht ihrer neuen, kleinen Geschwister helfen. Im Alter von zirka zwei Jahren wandern junge Wölfe ab, um eigene Partner zu finden und eigene Familie zu gründen. Dabei legen sie weite Strecken zurück. Besonders im Spätwinter werden viele dieser Jungtiere gesehen. Angeblich würden Wölfe ihre Scheue verlieren, heisst es. Das stimmt nicht. Es sind Jungtiere, die wie menschliche Teenager auch, noch nicht über die Erfahrung verfügen, sich klug zu verhalten. Dabei nutzen sie, um voranzukommen gerne unsere Wege und Straßen. Sie sind nicht an uns Menschen interessiert.

Die Bildung von Riesenrudeln ist ein Märchen

Sie kennen Autos und Traktoren, sind aber nicht in der Lage, die Fahrzeuge sofort mit uns Menschen in Verbindung zu bringen. Es sind diese Jungtiere, die immer in der Presse auftauchen und bei denen vehement Abschüsse gefordert werden. Dabei kommen die meisten von Ihnen schon im Straßenverkehr oder Wilderei zu Tode. Alttiere sieht man so gut wie nie. Sie besetzen ein großes Revier, das sie auch nach außen hin gegenüber anderen Wölfen und Rudeln verteidigen. So ist ausgeschlossen, dass sich Wölfe unkontrolliert vermehren. Auch die Bildung von Riesenrudeln ist ein Märchen.

Die Aufgabe unseres Vereines besteht darin, darüber aufzuklären, dass wir und die Wölfe problemlos miteinander leben können. Wölfe ernähren sich zu einem Großteil von Rehen, Hirschen, Wildschweinen und weiteren Wildtieren. Pferde und Kühe gehören nicht in ihr Beuteschema, denn Wölfe riskieren nicht ohne Weiteres, bei einem Angriff durch wehrhafte Beute selbst verletzt zu werden.  Ungeschützte Schafe können allerdings zur Beute werden. Hier gibt es spezielle Zäune und/oder auch Herdenschutzhunde, die in Kombination einen perfekten Schutz bieten.

Wilderer töten Wölfe

Ein weiteres Problem ist die Wilderei. Viele Wolfshasser sprechen in Facebookgruppen ungeniert über das Abschießen der Wölfen. Zum Jargon dieser Leute gehören Abkürzungen wie S.S.S (schießen, schaufeln, schweigen). Sie würden am liebsten jeden Wolf beseitigen, der durch unsere Wälder und Fluren zieht. Auch die Wilderei ist ein großes Problem, denn Wölfe aus Italien werden in Österreich, der Schweiz, aber auch in Baden-Württemberg, Bayern durch Wilderei am Zuwandern gehindert. Gerade gibt es einen aktuellen Fall in Baden-Württemberg. Ein Wolf wurde mit einer Brustverletzung in einem See gefunden. Der Fall wird gerade untersucht. Ob es sich um Wilderei handelt, wissen wir noch nicht. Sobald die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, werden wir hier berichten. Notfalls werden wir auch klagen gegen die, die Wölfe abschießen wollen und die, die ihn bejagen.


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