Der Bayerische Rundfunk berichtet über die Übergabe unserer Petition am Montag, den 23. Oktober

Veröffentlicht am 1 KommentarVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Am Montag,den  23. Oktober 2017, übergeben wir im Bayerischen Umweltministerium unsere Petition gegen den Abschuss der Gehegewölfe im Bayerischen Wald. Innerhalb weniger Tage konnten wir  über www.change.org/bayernwoelfe  knapp 29000 Unterschriften sammeln! Dafür wollen wir uns bei unseren Unterstützern ganz herzlich bedanken!

Unsere Petition stößt immer mehr auf Aufmerksamkeit, auch in den Medien. Auch der Bayerische Rundfunk hat heute darüber berichtet.

Hier der Link zu dem Beitrag: http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/verein-uebergibt-petition-gegen-wolfabschuss-100.html

Über jeden, der uns am Montag, den 23. Oktober 2017, bei der Übergabe der Petition unterstützen will, freuen wir uns! Treffpunkt ist am Montag, 23. Oktober, um 13.40 Uhr vor dem

Bayerischen Umweltministerium, Rosenkavalierplatz 2,
81925 München

Facebookmail
Facebook

Wolfsschutz Deutschland übergibt Petition gegen das Abschießen der im Bayerischen Wald entlaufenen Wölfe an das Bayerische Umweltministerium

Veröffentlicht am 1 KommentarVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und  Verbraucherschutz wird am Montag, den 23. Oktober 2017, die Petition entgegennehmen, die der Verein „Wolfsschutz-Deutschland“ gegen den Abschuss der Gehegewölfe gestartet hatte, die im Bayerischen Wald wegen eines offen stehenden Tores entlaufen waren. Die Petition haben innerhalb weniger Tag 29 000 Menschen unterschrieben. Zugleich hatte der Verein ein Gnadengesuch für die Tiere beim Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer eingereicht.

„Wir hoffen auf ein Umdenken der Bayerischen Landesregierung“, so Wolfgang Riether, Vorsitzender des Vereins „Wolfsschutz-Deutschland“ zur  Reaktion des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt auf die Petition .

Eine Abordnung des Vereins wird die Petition am Montag um 14 Uhr übergeben und darstellen, warum die Tötung der Tiere nicht nur herzlos, sondern auch völlig unbegründet sei. Die bereits vollzogene Tötung von zwei dieser Wölfe sei nach Meinung von Riether ein weiterer Akt, der sich gegen die geschützten Tiere und EU-Richtlinien richte und sei aufs Schärfste zu verurteilen.

Riether stellte noch einmal klar, dass die Äußerung in einer Pressemitteilung des Nationalparkzentrums, die Wölfe würden alleine nicht überleben können und müssten abgeschossen werden, völlig absurd sei.

Der Verein Wolfsschutz-Deutschland fordert ein Ende des hysterischen und herzlosen Umgangs mit dem Wolf.  Riether erinnerte daran, dass schon vor 15 Jahren die Wölfin „Bärbel“ aus dem Klingenthaler Tierpark entkommen sei.  Er kämpfte damals um das Leben der Wölfin, die sich selbst aus der Gefangenschaft befreit hatte und durch mehrere Bundesländer wanderte. Riether reichte damals mehrere Gnadengesuche ein. Die Wölfin „Bärbel“ hatte sich, entgegen aller Behauptungen von Funktionären der großen Naturschutzvereine, alleine ernähren können und scheu auf Menschen reagiert,  obwohl sie als Tierparkwolf ebenfalls an Menschen gewöhnt gewesen sei. Als schließlich entschieden war, dass sie frei leben sollte, hatte ein Jäger aus Niedersachsen die Wölfin willkürlich erschossen. Die Geschichte ist hier nachzulesen: http://www.gepardenland.de/Wolf/Baerbel.htm

Riether stellt klar: „Wir fordern, dass die verbliebenen Wölfe, sollten sie nicht eingefangen werden können, in Freiheit leben können.  Wo sonst, wenn nicht im Nationalpark sei genug Platz für diese Beutegreifer.  Selbst wenn Tierparkwölfe an ihre Pfleger gewöhnt seien, würden sie auf fremde Menschen scheu reagieren. „Tierparkfütterung sei  nicht mit Anfütterung gleichzusetzen. Genau wie es Bärbel gelungen ist, würden auch diese Wölfe lernen, sich selbst zu versorgen.“

Schon der bekannte Wolfsforscher Dr. Erik Zimen, der im Nationalpark Bayerischer Wald das Verhalten von Wölfen und das von Wölfen, die mit Königspudeln gepaart wurden, erforschte, habe erklärt, dass Kühe, Schweine, Hunde und Katzen wesentlich gefährlicher seien als Wölfe.

Umfragen würden bestätigen, dass die meisten Menschen in Deutschland, Österreich und in Dänemark nach wie vor den Wolf begrüßen. Wolfgang Riether: „Der Wolf ist offiziell seit der Jahrtausendwende wieder hier in seiner Heimat. Allerdings werden Ängste geschürt von Funktionären der Landwirtschaft und den Jagdverbänden und nun auch von Dr. Leibl, dem Leiter des Nationalparkzentrums Falkenstein, aus dem die Wölfe entweichen konnten. „

Leider würden die Funktionäre der großen Naturschutzverbände nicht ihren Job machen, den Wolf zu schützen, sondern würden sich an derart herz- und sinnlosen Entscheidungen beteiligen. Der Fall der Wölfin „Bärbel“ habe dies eindeutig gezeigt.

Facebookmail
Facebook

Frau Ministerin Siegesmund: Nehmen Sie den Schießbefehl zurück!

Veröffentlicht am 17 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Offener Brief an das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz – Ministerin Anja Siegesmund

info@anja-siegesmund

 

Liebe Frau Ministerin Siegesmund,

in einer Pressemitteilung von gestern informierte Ihr Ministerium darüber, dass geplant sei, Mischlingswelpen (so genannte Wolf-Hund-Hybrinden) der auf dem Truppenübungsplatz lebenden Wölfin bei Ohrdruf zu töten.

Unser Verein Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen) widerspricht der geplanten Tötung. Bitte nehmen Sie den Schießbefehl zurück. Es gibt gar keinen Grund, diesen auszuführen. Gerade als Umweltministerin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sollten Sie doch einen besonderen Bezug zur Natur und Umwelt mitbringen sowie Mitgefühl mit allen Lebewesen haben.

Wild geborene Hybriden sind nach EU-Recht genauso geschützt wie „reinrassige“ Wölfe. Das Land Thüringen würde sich unserer Ansicht nach mit der Tötung der Welpen sogar strafbar machen. Es gibt Alternativen zur Tötung: z. B. minimal-invasive Sterilisation. Es gibt seit Jahrhunderten immer wieder einmal Mischlinge zwischen Hunden und Wölfen. Die schwarze Fellfarbe der amerikanischen Wölfe ist so entstanden. Die Natur löst dies durch „natürliche Rückzüchtung“ alleine. Des Weiteren ist es sehr unsicher, ob sich die Welpen überhaupt vermehren können und/oder werden.

Wir sehen die Entscheidung, diese Welpen abzuschießen, als ein fatales Signal. Zumal das Töten ohne vernünftigen Grund auch in überhaupt keiner Weise mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sein dürfte. Schon gar nicht, wegen „mangelnder Reinrassigkeit“. Frei geborene Mischlinge zwischen Hunden und Wölfen verhalten sich in der Natur genauso wie ihre Eltern. Sie sind scheu und meiden den Menschen. Sollten die Tiere getötet werden, behalten wir uns ausdrücklich rechtliche Schritte vor. Wir hoffen, dass Sie Ihre Entscheidung noch einmal abwägen und überdenken. Sollten nicht gerade Sie, als Umweltministerin von Bündnis90/DIE GRÜNEN mit gutem Beispiel vorangehen und Mitgefühl sowie Empathie zeigen?

Mit hoffnungsvollen Grüßen

 

Wolfgang Riether

Vereinsvorsitzender

Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen)

Dazu auch ein Hintergrund aus Italien: https://www.facebook.com/parcogransassolaga/videos/1867209893530437/?hc_ref=ARQI9OyjXSk7M7_9j6fOslCImxW3-woNGAxqEwAuVm3ywJjI5leAe2mhqTKiOCId8ws&pnref=story

Das schreiben die Ökojäger dazu:

Die Feldforschung in Italien belegt beispielhaft eine Alternative zum Abschuss. Dort werden im Rahmen des europäischen LIFE-Projekts „Mirco“ Hybriden eingefangen, sterilisiert und besendert. Dann lässt man sie wieder frei. Damit soll die genetische Gefährdung der lokalen Wolfspopulation verringert werden. Fünf Hybriden wurden bereits im Mai sterilisiert und mit GPS-Sendern ausgestattet. So erhofft man sich auch neue Erkenntnisse über die Lebensweise dieser Mischlingsrudel. Hier die Videoaufnahme einer Fotofalle vom 12.05.17 im Gran Sasso (Abruzzen), die Hybriden mit Halsbandsendern zeigt.

 

 

Facebookmail
Facebook

Aufruf zur illegalen Tötung? Wolfsschutz Deutschland erstellt Anzeige gegen Wendelin Schmücker

Veröffentlicht am 7 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Pressemitteilung

13.10. 2017

„Die Äußerung  >Wolfsmanagement funktioniert nur mit dem Gewehr< , die Wendelin Schmücker in einer öffentlichen Kreistagssitzung im niedersächsischen Nendorf geäußert hat, ist schon als kriminell zu bezeichnen“ , so Wolfgang Riether, Vorsitzender des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“ in Pro Naturschutz Sachsen e.V.  Der Verein Wolfsschutz Deutschland hat jetzt Anzeige gegen ihn erstattet.  

Kurze Zeit nach Schmückers Statement wurde bei Vreschen-Bokel im Landkreis Ammerland ein mit einer Schusswaffe getöteter Wolf in einem Maisfeld gefunden. Riether: „Da kann man sich schon fragen, ob jemand die Äußerung Schmückers einfach mal in die Tat umgesetzt hat.“

Als  Sprecher der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, der sich auch zur Aufgabe gemacht habe, Tiere zu schützen und eine Vorbildfunktion auszuführen, müsste Schmücker nach Ansicht von Riether mit gutem Beispiel vorangehen und mit endlich damit aufhören, Hass gegen den Wolf zu schüren. Seine Äußerungen, wie „Eine historische Leistung sei es gewesen, dass in Deutschland einst die Ausrottung der Wölfe glückte“ (Zitat aus dem „Spiegel“), führe eindringlich vor Augen, wie ernst ihm der Satz sei, den er in der Kreistagssitzung von sich gegeben habe.

Der Wolf, so Riether, sei nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen sowie nach der Berner Konvention eine geschützte Tierart. Die Abkommen seien völkerrechtlich bindend, da beide Abkommen durch Deutschland ratifiziert wurden. In Deutschland unterliege die Umsetzung dem Bundesnaturschutzgesetz.

Riether: „Der Wolf steht im Anhang IV der FFH Richtlinien und ist damit sogar eine besonders streng geschützte Art. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es ist es verboten, Tiere der besonders geschützten Art zu töten.“

Weidetierhalter müssten sich eben darauf einstellen, dass der Wolf wieder da sei. Mit Nutztieren Geld verdienen wollen, aber seine Tiere ungeschützt weiden zu lassen, sei einfach nur fahrlässig.  Oftmals seien es auch streunende Hunde, die für Risse verantwortlich seien, aber das ließen Wolfsgegner wie Schmücker bewusst außer Acht.

Seit dem Jahr 2000 seien  nur rund 3.500 Nutztiere von Wölfen in Deutschland gerissen worden,  also 205 pro Jahr im Schnitt.  Riether: „Damit bleiben die durch Wölfe entstehenden Schäden weit unter den Verlusten, die Nutztierhalter durch andere Einflüsse (Unfälle) oder natürliche Gegebenheiten (Krankheiten) verlieren. “ Und Schäfer würden für jedes Tier, das sie durch Wolfsrisse verlieren obwohl es gut geschützt sei, eine Entschädigung erhalten.

Facebookmail
Facebook

Gnadengesuch für die Nationalparkgehegewölfe an Horst Seehofer

Veröffentlicht am 18 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Offener Brief an den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer

horst.seehofer@csu-bayern.de

GNADENGESUCH für die Wölfe, die aus dem Nationalparkgehege entkommen sind.

Lieber Herr Seehofer,

als bekannter Tierfreund sind sie sicherlich dafür, dass der Wolf zu Bayern gehört. Wo, wenn nicht im Nationalpark, gibt es genug Platz für diese fantastischen Beutegreifer. In der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag sind dort sechs Wölfe entkommen. Ihnen wird der Rummel und die Hysterie, die seither von Seiten des Nationalparkverwalters Dr. Leibl verbreitet wird, sicherlich nicht entgangen sein.

Zwei der Wölfe sind entgegen anderslautenden Aussagen des Betreibers – man wolle zuerst versuchen die Wölfe durch Betäubung wieder einzufangen –  erschossen worden. Ein Wolf wurde überfahren. Wir bitten um Gnade für die drei verbliebenen Tiere. Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass die drei Wölfe in die Freiheit entlassen werden. Da es sich bei den Gehegewölfen nicht um Handaufzuchten handelt, sind die Tiere fremden Menschen gegenüber scheu. Sie wurden auch nicht per Hand gefüttert, sondern erhielten ihre Portionen mittels einem Zwischengehege. Selbstverständlich können sich die entkommenen Wölfe, entgegen Aussagen von Nationalparkmitarbeitern, selbst ernähren. Als Wildtiere verlieren sie ihren Instinkt selbst im Gehege nicht. Laut einer Mitarbeiterquelle des Parks soll Leibl in einer Versammlung gesagt haben, dass das Einfangen und Betäuben sowieso von Anfang an nicht gewollt gewesen wäre, sondern dies eine Alibiaussage für Tierschutzorganisationen gewesen sei. Ferner habe er auf eine Frage nach der Wiederintegration von eingefangenen Tieren mit Lachen sowie Kopfschütteln reagiert und der Aussage reagiert: „Das sei das letzte um was er sich Gedanken mache.“

Wie wichtig vielen Menschen ein mitfühlender Umgang mit diesen Wölfen ist, zeigt eine Petition – www.change.org/bayernwoelfe – an die Staatsministerin für Umwelt, die innerhalb von nur wenigen Tagen fast 30.000 Unterzeichner aufweisen kann. Außerdem ist es unmöglich, die entkommenen Wölfe von wildlebenden Artgenossen zu unterscheiden. Somit würde sich das Land Bayern nach EU-Recht sogar strafbar machen, falls ein frei lebender Wolf erschossen werden würde.

Wir vertrauen darauf, dass gerade Sie als Landesvater und Christ Mitgefühl mit diesen drei Geschöpfen haben, die genug Platz in einem riesigen Gebiet, wie dem Nationalpark haben.

Mit hoffnungsvollen Grüßen

Wolfgang Riether

Vorsitzender Wolfsschutz Deutschland in Pro Naturschutz Sachsen e. V. (GRÜNE LIGA Sachsen)

 

 

 

Facebookmail
Facebook

Bitte unterschreibt und teilt die Petition für die ausgebrochenen Wölfe

Veröffentlicht am 3 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Unser Vereinsmitglied Beatrice Rüger hat eine Petition für die aus dem Nationalparkgehege entkommenen Wölfen aus Bayern erstellt. Bitte unterschreiben und teilen.

https://www.change.org/p/tötet-nicht-die-entlaufenen-wölfe-jede-minute-zählt

https://www.change.org/p/tötet-nicht-die-entlaufenen-wölfe-jede-minute-zählt

 

Einer der entkommenen Wölfe sei erschossen worden, ein anderer sei in Tschechien gesichtet worden. Einem bayerischen Radiosender soll ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung gesagt haben, dass die Wölfe als tickende Zeitbomben eingestuft worden seien. Wir  sind alleine schon über diese Wortwahl entsetzt. Als tickende Zeitbomben erwiesen sich in der Vergangenheit keine Vierbeiner, sondern Zweibeiner, nämlich Menschen. Man braucht da gar nicht lange zurückzublicken.  Vor kurzem erst tötete ein Amoktäter in Las Vegas über 50 Menschen und verletzte über 500 Menschen.

Wir sind entsetzt über dieses herzlose und hysterische Agieren der Nationalparkverwaltung.

 

Facebookmail
Facebook

Angst vor Wolfswelpen? Diese Jäger sollten ihren Waffenschein abgeben!

Veröffentlicht am 4 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

 

Meinung  von GRÜNE LIGA Sachsen Chef Tobias Mehnert:

Jäger, die Angst vor Wölfen haben, sollten ihren Waffenschein abgeben. Gerade Jäger sollten doch mutig sein. Muss bei Waidmännern, die sich von Wolfswelpen in Angst und Schrecken versetzten lassen, nicht befürchtet werden, dass sie im Wald losschießen, wenn es irgendwo im Unterholz knackt. Was könnte Wanderern, Spaziergängern oder gar Kindern zustoßen? Stattdessen flüchten zwei gestandene Kerle in ihrem Auto, nur weil zwei Wolfswelpen hinter ihnen auftauchen. Das sind offensichtlich Feiglinge, die sich aus ihrem Revier vertreiben lassen, statt eine außergewöhnliche Begegnung zu genießen, für die andere dankbar wären. Unser Tipp: Gute Jäger wissen, wie man sich verhält – Falls der Wolf zu nahe kommt, aufrichten, Arme weit ausbreiten, laut schreien und auf ihn zugehen. Hat man sehr viel Angst, kann man auch einen Knüppel zur Hand nehmen.

 

Das Internetblatt Tag 24 veröffentlichte  am 26.09.17 einen Artikel über eine Begegnung von zwei Jägern, augenscheinlich mit Jungwölfen. Im Hauptteil des Videos ist allerdings nicht zu erkennen ob es sich tatsächlich um Jungwölfe oder Wolfshundewelpen handelt. Nur ein in den Beitrag hineingeschnittener Ausschnitt zeigt sehr klar, dass es sich bei dem hineingeschnittenen Material tatsächlich um Wolfswelpen handelt. Unklar bleibt für uns jedoch, ob die Aufnahmen aus der gleichen Quelle sind, denn sie unterscheiden sich deutlich in Licht und Qualität.

Zitat von Tag 24:

„Fast ohne Scheu näherten sich nur ein, sondern zwei Wölfe den beiden Jägern. „Die waren nicht scheu“, sagt Peschel. „Bis zu vier Meter sind sie rangekommen, da sind wir dann ins Auto und weggefahren. Es wäre sonst zu gefährlich geworden.“

Hier geht es zum Artikel.

https://www.tag24.de/nachrichten/oberlausitz-lohsa-wolf-video-autofahrer-naehert-sich-gefahr-fuer-menschen-lohsa-speicherbecken-341626https://www.tag24.de/nachrichten/oberlausitz-lohsa-wolf-video-autofahrer-naehert-sich-gefahr-fuer-menschen-lohsa-speicherbecken-341626

Facebookmail
Facebook

Verein Wolfsschutz-Deutschland will Abschuss des Rosenthaler Rudels mit allen Mitteln verhindern

Veröffentlicht am 2 KommentareVeröffentlicht in Wir widersprechen
  1. September 2017

„Unfassbar und unakzeptabel“, so die Pressesprecherin des Vereins „Wolfsschutz-Deutschland“, Brigitte Sommer, sei der erneute Versuch des Bautzener Landrats Michael Harig (CDU), den Abschuss des Rosenthaler Wolfsrudels zu erreichen. Wie in den Medien berichtet, bezieht sich Harig dabei auf gerissene Schafe des Schäfers J. Mitglieder des Vereins „Wolfsschutz-Deutschland“ hatten bereits im vergangenen Jahr vor Ort festgestellt, dass er seine Tiere überhaupt nicht richtig geschützt waren.

Um den geplanten Abschuss zu verhindern, hat der Verein „Wolfsschutz-Deutschland“ unter www.change.org/woelfe eine Petition eingeleitet, die in kürzester Zeit bereits über 4600 Unterzeichner aufweist.

Harig veranstalte mit seinem Vorstoß so kurz vor der Bundestagswahl wieder einmal „großes Theater“. Bereits im vergangenen Jahr hatte er bei einem Vorfall des gleichen Schäfers in Cunnewitz den Abschuss des Rudels beantragt und war dabei gescheitert.  Jetzt starte er einen weiteren Versuch. Bei dem Vorfall in Cunnewitz handelt es sich, wie auf der Internetseite vom Kontaktbüro Wölfe in Sachsen nachzulesen, um drei tote Schafe, wobei noch nicht einmal feststehe, ob es sich bei dem Verursacher auch tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat.  

Selbst wenn dies so sei, rechtfertige dies nicht die Tötung eines Rudels. Sommer: „Der Artenschutz der Wölfe darf nicht einfach ausgehebelt werden, nur weil manche Nutztierhalter nicht die geeigneten Maßnahmen ergreifen, um ihre Tiere zu schützen.“ Zudem handle es sich in Sachsen laut Kontaktbüro Wölfe  bei 53 Übergriffen auf Nutztiere in diesem Jahr lediglich um 16 Fälle, bei denen ein Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden könne. „Harig sollte sich lieber überlegen, ob er eine Leinenpflicht für Hunde veranlassen sollte.“

Sein Versuch, die Diskussion darüber auf den Sinn oder Unsinn  angeblicher Flatterbänder zu lenken, sei ein Ablenkungsmanöver.“Wer glaubt, seine Nutztiere nur mit Flatterbändern schützen zu müssen, hat dringend Nachholbedarf bezüglich wolfssicherer Zäune“, erklärt Sommer. Das Problem seien nicht die Wölfe, die nicht gut geschützte Nutztiere logischerweise als Teil ihrer Nahrungskette ansehen würden, das Problem sei die Uneinsichtigkeit und oftmals daraus resultierender Geiz vieler Nutztierhalter, ihre Tiere richtig zu schützen mit Herdenschutzhunden und guten, stabilen Zäunen.

Das Ansinnen des Landrats widerspreche dem gesetzlich verbrieften Recht der Wölfe auf Leben, so Sommer. Gerhard Adams, Wolf-Fachmann des Bundesumweltministeriums, hatte dies in einer Veranstaltung unlängst ebenfalls klargestellt. Der Experte aus Berlin hält es für zumutbar, dass Weidehalter die Zäune um ihre Flächen erhöhen und befestigen, da sie das Gelände ohnehin einzäunen müssten.

Sommer:  „Wir werden mit allen Mitteln gegen den Vorstoß des Bautzener Landrats vorgehen, denn nicht der Artenschutz setzt sich über jedwede Interessen hinweg, sondern Herr Harig.“

Facebookmail
Facebook

Ein Jägermeister auf Kriegszug!

Veröffentlicht am 4 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Wir widersprechen

Herr Wotschikowsky hat uns schlechten Stil vorgeworfen, dabei ist er es, der sich immer mehr selbst disqualifiziert. Wir sind gar nicht verpflichtet, diesem „Jägermeister“ irgendwelche Fragen zu beantworten.  Hat Herr Jägermeister gegen Pumpaks Abschussentscheid geklagt? Nein, das waren wir. 

Nun schreibt er in seinem neuesten Blogbeitrag, dass wir weder über den fachlichen noch professionellen noch materiellen (woher will er das wissen?) Hintergrund verfügen würden, um in der Liga seinergleichen mitspielen zu können. Klar verfügt die Jägerschaft über finanzielle Mittel und eine Lobby, die sich mancher Verein wünschen würde. Doch ist für diese Lobby ein scheinbar derart tollwütiges Mitglied wie Wotschikowsky wirklich tragbar? Wenn wir wirklich so unbedeutend sind, warum hat er es dann nötig, dermaßen Krieg gegen uns zu führen?

Ganz klar: In einer Liga, die Wölfe schießen will, statt zu schützen, wollen wir gar nicht mitspielen. Auch ist es glücklicherweise nicht seine Entscheidung, welcher Verein Sinn macht und welcher nicht. Schreiben kann er natürlich was er will. Allerdings macht er damit für uns Werbung, und nicht gegen uns. Was uns freut. Danke, Herr Wotschikowsy.

Dann hat er mir in einer bitterbösen Mail geschrieben, dass er kein Honorar für seine Seminare nehmen würde. Tja, dachten wir uns: Fragen wir doch mal an. Hier ein Auszug:

„Ich habe fünf halbtägige Seminare für die Jägerschaft in Brandenburg und drei ganztägige Seminare für die Bayerischen Staatsforsten abgehalten. Die Teilnehmerzahl lag jeweils bei 25 – 50. Solche Seminare mache ich stets auf Anforderung eines Veranstalters, der dann das Honorar und die Reisespesen übernimmt. Ich biete keine „offenen“ Seminare an, weil das zu riskant ist. Derzeit habe ich keine Aufträge.

Dagegen halte ich immer wieder mal Vorträge, aber ebenfalls auf Anforderung von Verbänden u. dgl. Ich werde künftig alle meine Info-Veranstaltungen auf meiner Wolfsite ankündigen. Die wird aber gerade überarbeitet.

Freundliche Grüße

Ulrich Wotschikowsky“

Facebookmail
Facebook

Braucht Herr Wotschikowsky Nachhilfe?

Veröffentlicht am 3 KommentareVeröffentlicht in Allgemein, Feedback, Wir widersprechen

Ulrich Wotschikowsky, Jäger und selbst(ernannter) Wolfsexperte aus Bayern hat unseren Verein in seinem Blog erwähnt. Wir bedanken uns dafür.

http://woelfeindeutschland.de/joint-venture/

Vielleicht sollten wir Herrn Wotschikowsky mal eine Nachhilfestunde im Benutzen moderner Medien geben? Schließlich gehört er zu einer Generation, der man nachsagt, sie sei nicht internetaffin. Auf unserer Seite steht eine ganze Menge. Tatsächlich haben wir es mit der Aufdeckung von Fake-News sogar geschafft, dass zwei der dreistesten Lügen nicht in weiteren Zeitungen erschienen sind. Ein Spendenaufruf an vorderster Front ist hier auf unserer Seite überhaupt nicht zu finden, obwohl wir uns natürlich sehr über Spenden freuen. Denn im Gegensatz zu ihm selbst, arbeiten wir alle ehrenamtlich. Unser Verein ist gemeinnützig und er bekommt keine Unterstützung vom Staat. Herr Wotschikowsky bietet dagegen seine Seminare zum Kauf auf der Startseite seines Blogs an. 

Wir wissen nicht, was Herr Wotschikowsky genau an dem Wort Monitoring missfällt, oder was er daran nicht versteht. Was heisst Monitoring denn genau? Laut Duden ist es die Dauerbeobachtung eines bestimmten Systems. Genau das machen wir. Weiterhin schreibt Herr Wotschikowsky in seinem Blog, dass sich die Wolfspopulation in Deutschland rasant entwickeln würde. Hat er die Statistik auf

www.dbb-wolf.de

nicht gelesen?

Bilder: Quelle DBB-Wolf.

Also wir können hier beim besten Willen keine rasante Zunahme erkennen. Deshalb bieten wir Herrn Wotschikowsky gerne unsere Hilfe beim Benutzen moderner Medien an. Einige Leute meinen darauf hinweisen zu müssen, dass das Wolfsmonitoringjahr 2017 noch nicht beendet ist. Uns erschien das bei Platzierung der Bilder logisch, schließlich haben wir Juli und nicht Dezember, btw, September. Doch selbst wenn nun noch 20 Rudel dazukämen (was illusorisch ist) wäre dies noch immer keine „rasante“ Vermehrung.

 

 

Facebookmail
Facebook