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Anfütterung im Bereich des Rodewaldrudels? Wolfsschutz Deutschland e. V. erstattet Strafanzeige

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PRESSEMITTEILUNG———–

Niedersachsen  (LK Niendorf) Am 27.10.18 wurde ein Damhirsch mit abgesägtem Geweih von Vereinsmitglieder von Wolfsschutz Deutschland e. V. tot aufgefunden. Die zuständige Polizei wurde seitens eines Vereinsmitgliedes  bereits über den Fund informiert.  Das abgesägte Geweih und die abgesägt wirkenden Vorderbeine wertet der Verein als Indiz, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht um einen Verkehrsunfall handelt.  

Der Damhirsch ist nordöstlich von Steimbke in der Nähe des Verbindungswegs von Steimbke nach Rodewald aufgefunden worden. 

Brigitte Sommer, Erste Vorsitzende des bundesweit arbeitenden Wolfsschutzvereines: „Wir haben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Verden gegen Unbekannt wegen Verdachts der Jagdwilderei gestellt. Falls keine Jagdwilderei vorliegen, bzw. ermittelt werden sollte, stellt auch eine illegale Entsorgung der tierischen Nebenprodukte einen Verstoß gegen das Beseitigungsgesetz von tierischen Nebenprodukten dar.  Zusätzlich können Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz, das Tierschutzgesetz und das Tierseuchengesetz vorliegen. Das Tier wurde in einem Wolfsgebiet entdeckt. Es besteht also auch noch die Gefahr, dass ein EU-weit streng geschützter Beutegreifer angelockt werden sollte, mit dem Ziel ihn zu erschießen oder evtl. sogar zu vergiften. Gleichzeitig starten wir mit Wolfsschutzpatrouillen im Gebiet des Rodewaldrudels.“

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