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Glück gehabt – Wolf überlebt Kollision mit Auto bei Schleife in Sachsen

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Wolf im Glück

Am Montagmorgen, den 27.08, 18  sei dem LUPUS Institut durch die Polizei ein Verkehrsunfall mit einem Wolf gemeldet worden, bei dem dieser verletzt worden wäre, antworte uns das Institut auf unsere Nachfrage zu einem Zeitungsbericht, in dem die Rede davon war, dass der Wolf lebend eingesammelt worden sei. Dieser Bericht entspräche nicht den Tatsachen, so ein Mitarbeiter des Institutes. Das LUPUS Institut informierte daraufhin einen Tierarzt sowie zuständigkeitshalber den Landkreis Görlitz. Beim Eintreffen vor Ort hätte sich das Tier bereits vom Feld in ein Waldstück zurückgezogen. Es sei noch einmal kurz gesehen worden. Der Wolf hätte gehumpelt, setzte jedoch alle vier Beine auf und sei so mobil gewesen, dass er sich bei Annäherung zurückziehen konnte. In Absprache mit dem Tierarzt wäre nicht versucht worden, das Tier einzufangen. Am Unfallfahrzeug seien Haare für eine genetische Untersuchung sicher gestellt worden. 

Schilder auch in Deutschland

Auf der polnischen Seite der Neiße finden sich überall Schilder, die Autofahrer mahnen, langsam zu fahren. Die Jungtiere sind inzwischen so mobil, dass sie auch alleine oder mit den älteren Geschwistern Streifzüge unternehmen. Angepasstes Fahren kann Wolfsleben retten. Wir von Wolfsschutz Deutschland e. V. möchten uns dafür einsetzen, dass auch in Deutschland in Wolfsgebieten Schilder angebracht werden.

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