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Wolfsschutz Deutschland unterstützt das Aktionsbündnis Fuchs

Der Rotfuchs gehört in Deutschland zu den wenigen Wildtierarten, die meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe.

Organisationen aus ganz Deutschland haben sich daher einer gemeinsamen Erklärung angeschlossen, in der sie die Abschaffung der Fuchsjagd fordern. Etwa eine halbe Million Füchse werden in Deutschland jedes Jahr getötet. Bei der Jagd kommen auch besonders grausame Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Anders als vom Deutschen Jagdverband (DJV) und seinen Landesverbänden behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zu jagen, keine Rede sein.

Unser Nachbarland Luxemburg ist dieser Argumentation bereits 2015 gefolgt. Seitdem wird dort der Fuchs ganzjährig geschont. Von einer im Vorfeld von Jagdorganisationen heraufbeschworenen zügellosen Vermehrung der Füchse gibt es keine Spur. Entsprechend hat weder die Anzahl von Hasen oder Fasanen abgenommen noch sind Probleme mit Wildtierkrankheiten aufgetreten. 

Um der Forderung nach einer Einstellung der Fuchsjagd auch hierzulande weiteren Nachdruck zu verleihen, unterstützen Organisationen aus ganz Deutschland eine gemeinsame Erklärung des Aktionsbündnisses Fuchs. Auch Wolfsschutz Deutschland beteiligt sich daran. Mehr unter http://www.aktionsbuendnis-fuchs.de

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4 Gedanken zu „Wolfsschutz Deutschland unterstützt das Aktionsbündnis Fuchs

  1. Auch die Bejagung des Rotfuchses ist mit NICHTS zu begründen!
    Soll mir doch hier bitte keiner mit „Tradition“ kommen!
    Für mich ist dies einmal mehr einfach Mord an unschuldigen, wundervollen Lebewesen durch die Loden tragende Fraktion. Einfach bestialisch und beschämend.

    1. Ich kann mich Ihnen nur anschließen – Ihr Tiermörder ,habt Ihr überhaupt noch etwas Mitleid .Ach j ,Euch gehts ja gut – was interessiert mich das denn -Pfui Teufel -Ihr seit doch keine Menschen mehr!

  2. Danke, dass auch Wolfsschutz Deutschland sich am Aktionsbündnis Fuchs beteiligt.
    Es wird höchste zeit, dass der Deutschen Jagdverband (DJV) und seinen Landesverbände endlich die Finger vom Abzug nehmen.
    Die Fuchsjagd in Deutschland muss endlich aufhören!!!!

  3. Mit wie viel Elan haben wir uns schon seit Jahren für die Abschaffung der Fuchs Jagd eingesetzt, immer ohne Erfolg. Bei jeder Jagd müssen Tiere unendlich leiden und die Fuchs Jagd ist eine der grausamsten und verantwortungslosesten in Deutschland. Wie abgestumpft sind Jäger, die z.B. die Fähe oder den Rüden töten, während diese ihren Nachwuchs ernähren müssen. Wie brutal werden Fuchs Welpen in Fallen gefangen, sinnlos getötet oder aber in Schlief Anlagen verbracht, wo für sie bereits im Alter von einigen Woche die Qual beginnt, in dem man Jagd Hunde in den Röhren auf sie hetzt. Wer einmal in die Augen eines solchen Tieres geschaut hat, vergisst das sein Leben lang nicht! Es gleicht einem Trauma, wenn man einen in einem Fangeisen gefangenen Fuchs sieht, dessen Pfote fast abgeschlagen ist – und das total verängstigte Tier, solche Augen verfolgen einen. Jäger empfinden da nicht einen Funken Mitleid, für die sind Tiere keine Lebewesen, sie werden behandelt, als wären sie tote Gegenstände. Wie abgestumpft muss ein Mensch sein, den solche Situationen kalt lassen. Leider dürfen bei uns in Deutschland diese schönen und äußerst schlauen Tieren, die entfernt dem Spezies Hund zu geordnet werden, ganzjährig geschossen werden und das sucht seines Gleichen. Besonders traurig ist die Tatsache, dass Anträge gegen die Fuchs Jagd z.B. von den Grünen eingereicht, sofort von CDU/CSU und der FDP abgeschmettert wurden und seit Jahren einfach keine Chance haben. Das gleiche Problem haben wir doch bei den Wild Tieren im Zirkus oder Zoos, die ihr Leben lang leiden müssen, was genannte Parteien überhaupt nicht schert, ganz im Gegenteil, CDU Kauder lässt sich in Medien mit einem Löwen Kind ablichten. Dazu fällt einen gar nichts mehr ein. Wir müssen weiter kämpfen für die Tiere. Sie brauchen unsere Hilfe!

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