Flammenmeer im Hohen Venn: Wolfsrudel entkamen wahrscheinlich der Katastrophe
Ein historischer Großbrand hat das Herz des grenzüberschreitenden Naturschutzgebiets Hohes Venn erschüttert. Begünstigt durch eine extreme sommerliche Trockenperiode fraßen sich die Flammen seit dem 14. August 2026 innerhalb weniger Tage durch rund 3.200 Hektar wertvolle Hochmoor- und Heidelandschaft, womit es sich offiziell um den schwersten Brand in dieser Region seit dem Jahr 1911 handelt. Bezüglich der Ursache ermitteln die belgischen Behörden und die Staatsanwaltschaft Lüttich bereits auf Hochtouren in alle Richtungen. Da das Feuer in einer Phase extremer Trockenheit ausbrach, steht der Verdacht auf fahrlässige oder gar vorsätzliche Brandstiftung im Raum. Kriminalisten können das unwegsame Ausbruchsareal im Kerngebiet jedoch erst physisch untersuchen, wenn die akute Gefahr am Boden vollständig gebannt ist. Für uns als Wolfsschützer stand sofort die brennende Frage im Raum, was diese Naturkatastrophe für die Tierwelt und insbesondere für die Wölfe bedeutet. Das offizielle, rund 505 Quadratkilometer große „Wolfsgebiet Eifel – Hohes Venn“ verbindet ostbelgische Biotope direkt mit den dichten Wäldern Nordrhein-Westfalens, doch die Auswirkungen des aktuellen Feuers unterscheiden sich drastisch, je nachdem, auf welcher Seite der Grenze man auf die Rudel blickt.
Die deutsche Seite: Das Rudel „Nordeifel“ als sicherer Hafen
Untätige Wolfsschützer?
Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:
Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr – und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich.
Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Oder:
























































