Vom Wal-Retter zum Wolfs-Jäger: Wie Backhaus die Bürger mit „streng geschützt“ in die Irre führt
Während Umweltminister Dr. Till Backhaus (SPD) in der Pressemitteilung zum „Tag des Wolfes“ am 30. April 2026 beteuert, der Wolf bleibe „streng geschützt“, zeigt sein tatsächliches Handeln und seine politische Linie ein völlig anderes Bild. In der Öffentlichkeit heißt es beruhigend: „Rechtlich bleibt der Wolf eine streng geschützte Art. Eingriffe sind nur unter engen Voraussetzungen möglich.“ Gleichzeitig hat Backhaus der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz im Bundesrat nicht zugestimmt – nicht etwa, weil er den Wolf schützen wollte, sondern weil ihm die Neuregelung nicht weit genug geht.
Die beruhigende Rhetorik – und die harte Realität

In der Pressemitteilung zum „Tag des Wolfes“ am 30. April 2026 heißt es wörtlich:
Gleichzeitig hat Backhaus der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz im Bundesrat nicht zugestimmt – nicht aus Schutzgründen, sondern weil ihm die Neuregelung nicht weit genug geht. Original-Zitate machen das eindeutig:
- „Es ist bekannt, dass ich mich seit langer Zeit für eine Änderung des Bundesjagdgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes eingesetzt habe. Im Fokus stand für mich immer […] die rechtssichere Entnahme schadstiftender Wölfe.“ (Pressemitteilung März 2026) regierung-mv.de
- „Ich habe erhebliche Zweifel, dass die Änderung des Bundesjagdgesetzes und die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für rechtssichere Verfahren zur Wolfsentnahme sorgen. Die neuen Regeln seien nicht hinreichend konsequent und praxistauglich.“ (März 2026) zeit.de
- „Wir brauchen jetzt endlich eine rechtssichere Grundlage zur Entnahme von auffälligen Wölfen.“ (Januar 2026) regierung-mv.de
Die „Erweckung“ beim Wal – und was sie über den Umgang mit Wölfen verrät
Zitate zum Wal von Backhaus:
- „Der Wal hatte Mut, der wollte leben.“
(MDR-Interview, nach der Rettungsaktion, Mai 2026) - „Wenn man einem Wal einmal in die Augen geschaut hat, ist man ein anderer Mensch.“
(Mehrfach in Pressestatements verwendet, z. B. nach der Freilassung) - „Wir haben am Ende dieses Tier gerettet.“
(ZDF, 28. April 2026 – Triumph-Statement an seine Kritiker gerichtet) - „Seine Rufe lassen mich nicht mehr los.“
(Tagesspiegel, April 2026) - „Ich habe wieder nur zwei, drei Stunden geschlafen.“
(BILD, über seinen persönlichen Einsatz) - „Es war mir wichtig, nah beim Wal zu sein. Man nimmt ihn ganz anders wahr als aus großer Entfernung.“
(BILD, nachdem er im Trockenanzug zum Wal geschwommen war)
- „Wir haben eine verdammte Pflicht und Schuldigkeit als Menschen!“ (Pressekonferenz zum Rettungsstart)
- „Pudelwohl fühlt er sich in der Barge.“ (vor der Freilassung) Interessant dazu auch unser Artikel: https://wolfsschutz-deutschland.de/2026/05/03/timmy-hope-die-woelfe-und-die-wahl-der-wahrnehmung/
Stabile Population – überschaubare Schäden
Persönliche Interessen: Der Jäger als Wolfspolitiker
Fazit: Vom Schutz zum Schuss – mit freundlicher Rhetorik
Die Bürger verdienen Aufrichtigkeit, statt Manipulation. Der Wolf ist durch die EU-Herabstufung und das Bundesjagdgesetz nicht mehr streng geschützt. Backhaus weiß das genau – und will sogar noch weiter gehen. Die Bündelung des Wolfsmanagements direkt ins Ministerium, der geplante neue Managementplan und die Forderung nach mehr Rechtssicherheit für Abschüsse sprechen eine klare Sprache.
Wir fordern:
- Herdenschutz statt tödlichem „Management“
- Unabhängiges Monitoring statt ministeriell gesteuerter Daten für die Jagd
Der Wolf braucht keine technokratische Verwaltung. Er braucht konsequenten Schutz – auch und gerade gegen politische Doppelzüngigkeit.
Quelle:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Presse/Aktuelle-Pressemitteilungen/?id=219716
Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:
Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr – und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich.
Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Oder:





































































