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Gemeinsames Anliegen Klimaschutz: Wolfsschutz Deutschland e. V. bei Fridays for Future in Moers

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Ulrike de Heuvel (vorne 2. von links) Wolfsteamleiterin NRW bei Wolfsschutz Deutschland e. V. demonstrierte bei Fridays for Future in Moers mit.

Am 24.05.2019 fand in Moers am Niederrhein die erste Veranstaltung von Fridays for Future statt. Die Oberstufen der Gymnasien und Gesamtschulen hatten hierzu aufgerufen.
Auch wir von Wolfsschutz Deutschland waren mit vor Ort, um den Schülern zu signalisieren: wir solidarisieren uns mit euch, denn Wolfsschutz ist auch Klimaschutz, und somit unser gemeinsames Anliegen!
Um kurz nach 13.00 Uhr ging es los, und schon schnell wurde deutlich – es waren mehr Teilnehmer, als zuvor erwartet wurde!
Nach Einschätzung der anwesenden Polizei bewegt sich die Anzahl zwischen 300 bis 350 Teilnehmer .
Das überraschte auch die 16jährige Organisatorin Antonia Leffers.

Aufregung lag in der Luft, positive Anspannung, …es sollte doch jetzt endlich“losgehen“, hörte man von einigen Kids!
In der Wartezeit gab es die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, zu Alt und Jung. Unsere Flyer kamen sehr gut an.
„Kann ich auch einen?“
„Klar kannst du, hier, bitteschön!“

Was denn mit der Wölfin vom Niederrhein sei, wurde ich gefragt, und noch vieles mehr. Unsere Wolfsschutzarbeit und unseren Verein vorzustellen stieß auf reges Interesse.
Immer wieder konnte man auch vom älteren Publikum hören, dass sie mögliche Wolfsabschüsse entschieden ablehnen!

Mit Sprechchören “ Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut!“ zogen die Demonstranten anschließend durch die Fußgängerzone.
Hier gab es Wortbeiträge vom BUND, der grünen Jugend, dem Bündnis Moers und natürlich von den Schülern selber.
Unterstützt haben weiterhin der Kirchenkreis Moers und „parents-for-future“.
Zum Abschluss der Veranstaltung ergab sich noch die Möglichkeit für einen kurzen Austausch und gemeinsamen Fotos mit dem jungen Organisationsteam, und auch hier war die Botschaft ganz klar.
Der Wolf hat eine Schlüsselfunktion in unserem Ökosystem und sein Schutz ist ein wichtiger Teil im Bereich Klimaschutz!
Wie wohltuend, dass ich das diesen Jugendlichen in keinster Weise begründen und erklären mußte – denn sie hatten ihren Hausaufgaben schon längst gewissenhaft erledigt!

Mein Resümee dieser Auftaktveranstaltung?
Kinder – macht weiter so! Mit soviel Herzblut und Engagement könnt ihr noch viel mehr erreichen, unsere Unterstützung habt ihr!

Denn wie heißt es so schön “ In dir muß brennen, was du in anderen entzünden willst!“
Das habt ihr heute geschafft, vielen Dank dafür,
sagt Ulrike de Heuvel, Wolfsteamleiterin NRW von Wolfsschutz Deutschland e. V.!

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14 Gedanken zu „Gemeinsames Anliegen Klimaschutz: Wolfsschutz Deutschland e. V. bei Fridays for Future in Moers

  1. Großartig!!! Ich bin SO stolz auf unsere Jugend und auf alle Wolfsschützer und überhaupt alle, die sich mit Sinn, Verstand, Weitblick und Herz engagieren – meine Hoffnung auf eine glückliche Zukunft steigt, trotz aller Fehlentscheidungen und Rückschläge durch Egoisten und…wie sag ich´s freundlich…schlichte Gemüter, mit jedem Tag!! DANKE!!!

  2. Auch wir haben zu den FFF Mädels und Jungs gesagt, das der größte Klimakiller die Massentierhaltung ist. Die Veranstaltung letzten Freitag fand schon mit Leuten von uns statt. Bitte nehmt Kontakt zu den Veranstaltern auf! Der Wolf gehört auch zum Klima er rettet unseren Wald! Am Freitag waren wir das erste mal dabei. Das ist der richtige Weg. Wir müssen mit unseren jungen Menschen kämpfen! Denn es ist unsere Erde und nicht die Erde der Lobby. Bitte schaut das der Wolf fester Bestandteil bei FFF wird.

  3. Wieviel „Töten als Problemlösung „verträgt eine Gesellschaft, ohne zu verrohen?
    Berthold Auerbach (1812-1882) geschrieben: Der untrügliche Gradmesser für die Herzenbildung eines Volkes oder eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.
    Der niederländische Philosoph Spinoza (1636-1677) schrieb :
    »In der Natur der Dinge gibt es nichts Zufälliges, sondern alles ist aus der Notwendigkeit der göttlichen Natur bestimmt, auf gewisse Weise zu existieren und zu wirken.«, »In Wirklichkeit aber sind Habsucht, Ehrsucht, Lüsternheit usw. Arten des Wahnsinns, obgleich sie nicht zu den Krankheiten gezählt werden.« Man könnte sicher die Liste der negativen Charaktereigenschaften erweitern. Fakt ist : (Zitat/Philosphie von B. Spinoza):Alles hohe ist so schwer als selten. Um sinnlos und wahllos zu Töten, eine der primitivsten Handlungen des Menschen, muß man sich nicht mal nicht anstrengen.

    1. Das ist sowas von wahr,nur die Menschen sind doch schon verroht.Und wenn ich mir:Die Tendenz steigern nur vorstelle,wird mir übel.Da kann man es nur mit der Angst zu tun bekommen.Ich sag immer,die machen vor Kindern nicht halt und anderen wehrlosen Lebewesen.Warum sollten die dann bei unseren Lieblingen,den Tieren halt machen.Ich finde es armselig,wie sich viele Menschen,ich spreche natürlich die Jäger,Hobbymörder…etc..an.;-(
      Ich höre nur,die vermehren sich ja wie wild. Sollen doch mal hinterfragen,warum diese es tun..Wenn dem auch nicht immer so ist.Ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da,teile diese mit vielen tierlieben Menschen.

  4. den Wolf wollen wir um seiner selbst schützen, er hat ein Lebensrecht und auch hier in Deutschland soll seine Heimat sein. Natürlich ist er ein wichtiges Glied in der ökologischen Kette so wie eigentlich alle Tiere, aber wir dürfen Tiere nicht nur nach ihrem Nutzen beurteilen. Die Bewegung der Jugendlichen für unser Klima ist sehr gut, dahinter stehe ich voll und ganz, denn wir alle müssen bedacht sein unsere Umwelt mit allen darin lebenden Bewohnern zu schützen. Das soll den korrupten Politikern mal klar gemacht werden, denn es gibt ja schon lange den Spruch, irgendwann werden wir sehen, dass man Geld nicht essen kann ( leider weiß ich den ganzen Spruch nicht mehr, aber ich hatte ihn lange an meinem Auto.) Ich selbst respektiere und liebe Wölfe schon seit ich ein kleines Mädchen war und diese Bewunderung für diese Tiere ist immer mehr gewachsen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen so denken, die Wölfe haben es verdient und hier zähle ich auf die Jugend.

  5. Die jungen Leute haben mehr Mumm und Rückrat als viele Erwachsene, obwohl man jetzt auf ihnen auch nur rumhackt und Fehler sucht…
    Unser kleines Greenteam in Mühlberg führte jetzt einen „Mondays for future“ ein, da werde ich Infos von eurem Verein hinbringen. Ich denke, da stoße ich auf offene Ohren…

    1. Haben Sie das gesehen? Ich nicht alles ,dennoch das was ich sah genügte,und somit dachte mir meinen Teil.Da wurde wieder seitens des Schafsbauern nicht gerade positiv über den Wolf berichtet. Unsere tägliche Gehirnwäsche gib uns heute….Es wird nicht aufhören,man will ihn und nicht nur den Wolf ausrotten.Ja,am liebsten alle Tiere..Wozu braucht man die denn?Sorry,aber das kann man nur noch mit einer Prise Sarkasmus ertragen;-(

  6. Ne, ich habe mir das nicht angetan. Ein Bekannter hat’s gesehen und mir dann berichtet. Allein der Titel ist schon so tendenziös, dass man sich das vorstellen konnte, was dabei rumkommen wird. Ich habe dann lieber mit Benny über die Zäune debattiert. Ihn gefragt ob er sich vorstellen kann, dass sogar ich drunter krabbeln könnte bei 70 cm Höhe. Wie im Film als gesetzlich gezeigt lt seines Berichts. Ich werde mir das, solcherart vorgewarnt, in der Mediathek ansehen

  7. Kann ich verstehen.Tja..die tägliche Gehirnwäsche….und es gibt leider zuu viele,die das auch noch glauben,was dort so berichtet wird.
    Habe aber auch schon Dokus gesehen,ob über Wölfe oder Wälder,wo wirklich nur positiv berichtet wurde.Der Mensch soll sich raushalten,die Natur regelt das alleine.

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