EU-Wolfsherabstufung: Italien jagt, Spanien widersteht – doch der wahre Konflikt liegt woanders
Der Wolf reguliert sich selbst – er braucht keine Quoten, kein überbordendes Monitoring. Dennoch wird er in technokratische Schemata gepresst: Daten, Expertenberichte und Pläne dominieren, wie James Corbett es als „Wissenschaft der Sozialingenieurie“ beschreibt. Die EU-Herabstufung des Schutzstatus seit 2025 öffnet Türen für Abschüsse, obwohl Risszahlen marginal sind (unter 0,3 % in Deutschland, 0,6–1 % EU-weit). Italien setzt aggressiv um, Spanien widersteht – doch in beiden Ländern dient der „Wolfs-Konflikt“, genau wie überall, als Ablenkung von den echten Agrarkrisen: Höfesterben, Konzernmacht und Preisdiktat. Ein Vergleich.
Italien: Aggressives Management – Abschüsse als technokratische „Lösung“
Spanien: Aktueller Widerstand – aber Jagd droht bei „günstigem Erhaltungszustand“
Der herbeigeredete Konflikt: Niedrige Risszahlen als Ablenkung von realen Problemen
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