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Pressemitteilung – Wolfsschutz Deutschland erstellt Anzeige gegen Landrat, Umweltminister und unbekannten Schützen

Wolf in Sachsen wurde auf Anweisung der Behörden erschossen.

02.02.18 – Sachsen – Das Landratsamt Görlitz teilte heute Mittag auf seiner Homepage mit, dass ein als verhaltensauffällig eingestufter Wolf „entnommen“ worden sei. Dies heißt im Klartext nichts anderes als „getötet“, sagt die Vereinsvorsitzende Brigitte Sommer, die im Namen des Vereines in Gründung Anzeige gegen den Landrat des Landkreises Görlitz, Bernd Lange, den Umweltminister des Freistaates Sachsen, Thomas Schmidt sowie auch gegen den unbekannten Schützen erstattet hat.

„Es ist ganz klar nicht mit dem sächsischen Wolfsmanagementplan unter 5.4 vereinbar, einen Wolf ohne vorherige Vergrämung zu töten,“ erklärt Alexander Januszkiewicz. Der Diplom Biologe ist im Auftrag des Vereines im Gebiet der Oberlausitz für Forschung und Beobachtung zuständig. Weiterhin verstoße es ebenfalls gegen den Wolfsmanagementplan im Punkt 5.6. Deshalb kann auch Räude nicht als Grund für eine Tötung geltend gemacht werden. Weder habe das Landratsamt auf das Verlangen von weiteren Informationen, die die Mitarbeiter des Vereines angefordert hatten reagiert, noch auf eine Petition auf http://www.change.org/zottel  die mehr als zehntausend Menschen innerhalb von nur drei Tagen unterzeichnet hatten.

„Welchen Sinn machen Wolfsmanagementpläne, wenn sich verantwortliche Politiker einfach über Recht und Gesetz hinwegsetzen;“ fragt sich Sommer. Diese Frage stellten sich kurz nach der Bekanntgabe über die Tötung des Wolfes auch zahlreiche User von sozialen Netzwerden. So wollen sich viele Menschen Wolfsschutz Deutschland anschließen und ebenfalls eine Anzeige aufgeben. Der Wolf, den Menschen aus Polen liebevoll Zottel nannten, und der höchstwahrscheinlich auch aus einem polnischen Rudel stammt, hätte, wie es in Italien gängige Praxis ist, in einer Station mit Medikamenten behandelt werden können und danach wieder in die Freiheit entlassen werden können, so Januskiewics. Auch in Sachsen ist es nicht neu, kranke Wölfe zu behandeln. Im Falle eines Wolfs, der sich am Bein verletzt hatte, wurde dies vor ein paar Jahren erfolgreich umgesetzt.

Auch das Reißen eines Hundes stellt kein abnormales Verhalten bei einem Wolf dar. Zumal der Hund bei Weißkeißel, seine Hundehütte und seinen Platz nicht im eingezäunten Bereich des Gartens gehalten wurde, wie Mitarbeiter des Vereines vor Ort festgestellt hatten. Das tote Tier soll auch nicht beim Besitzer, sondern mindestens 300 Meter entfernt an einem Damm gefunden worden sein. Nachbarn berichteten, dass es sich um einen Streuner gehandelt hätte. Laut DNA-Ergebnis ist ein Wolf als Verursacher beweisen worden, nicht aber, dass es auch Wolf Zottel war. Am zweiten Hund hätte keine DNA-Ergebnis festgestellt werden können, hieß es auf unsere Anfrage.

Sommer: „Wir sind entsetzt über eine derartige Willkür und Mitleidslosigkeit. Sollte es nicht heißen: Im Zweifel für den Angeklagten?“

 

 

 

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23 Gedanken zu „Pressemitteilung – Wolfsschutz Deutschland erstellt Anzeige gegen Landrat, Umweltminister und unbekannten Schützen

  1. Wenn nationale und internationale Gesetze , Verordnungen und Managementpläne von Behörden und Politikern nicht eingehalten werden, muß ich mich ernsthaft fragen, warum wir diese Gesetze zuerst aufwendig erarbeiten lassen, wenn diese dann von keinem eingehalten werden und jeder tut, was er will!
    Dann brauchen wir aber auch diesen Behörden- und Politikerapparat nicht, den wir Bürger teuer bezahlen und können dann einfach „Wilder Westen“ spielen!

    Teilen Sie uns bitte die Anschrift der zuständigen Staatsanwaltschaft mit, damit wir ebenfalls Strafantrag gegen die obigen Personen stellen können!

    Ich kann allen schon jetzt garantieren, daß alles noch viel schlimmer kommt, wenn wir nicht alle zusammen stehen und uns massiv gegen dieses willkürliche Behördenpack stellen!

  2. Gerne würde ich diesen Landrat (böser Mensch – guter Wolf) des Mordes bezichtigen und anzeigen, denn er hat ein wehrloses Wesen kaltblütig erschiessen lassen und damit indirekt einen Mord veranlasst und begangen.

  3. Sehr gut, dass ihr so schnell reagiert habt und die Ermordung zur Anzeige gebracht wurde.
    Für mich ist das ein Tötungsdelikt wie jedes andere auch! Und dies gehört m.E. genauso strafrechtlich verfolgt, wie wenn ein Mord an einem Menschen in Auftrag gegeben worden wäre! Auch dem „Ausführenden“ muss völlig klar gewesen sein, dass es sich hierbei um MORD handelt…

  4. Unfassbar und ignorant. Der Landrat hat von mir bereits eine entsprechende email erhalten. Auch ich möchte mich denen anschließen, die Anzeige gegen diesen Umwelt Banausen stellen und hoffe, dass sich andere Natur Schützer zahlreich beteiligen. Was glaubt dieser Mensch eigentlich, was er ist? Lässt ein unschuldiges Tier töten ohne jegliche Beweise zu haben, einfach so auf bloßen Verdacht hin! Wo kommen wir denn hin, wenn wir das so einfach durchgehen lassen! Wir müssen uns mit allen legalen Mitteln, höflich, aber bestimmt wehren!

    1. Es wäre nur richtig, wenn dieser sogenannte Mensch eine harte Strafe für die Ermordung des Wolfes bekommmen würde. Ich würde sogar so weit gehen und ihn aus seinem Amt entfernen, er darf nie wieder über ein Schicksal entscheiden!!!! Er hat gemordet und muss dafür bezahlen!!!

      1. Bekanntlich kommen solche Leute ungeschoren davon, denn bekannterweise „wäscht“ eine Hand die andere und der Ehren Kodex kommt bei einigen Personen mit Sicherheit auch zum Tragen. Immerhin sitzt man am Längeren Hebel und kann sich Manches so hin biegen, wie man es braucht es sei denn, es gibt Beweise, die an die Öffentlichkeit gelangen. Meine Meinung ist, dass dem verantwortungslosen Töten der Wölfe nur bei zu kommen ist, wenn sich sehr viele Menschen mit einer Anzeige anschließen und dadurch der Druck auf die zuständigen Politiker so groß wird, dass sie davor zurück scheuen. Ferner sollten wir geballt gegen einseitige Berichte in den Medien über Wölfe und deren Gefährlichkeit für Menschen und Tiere angehen, in dem die jeweiligen Redaktionen mit Protesten überhäuft werden. Die vielen einseitigen und unfairen Berichterstattungen schüren die Ängste in der Bevölkerung und leider, so musste ich fest stellen, schließen sich mehr Menschen der Meinung des Journalisten an, als man für möglich hält. Ich habe meine Anzeige direkt an die Staatsanwaltschaft Görlitz bereits zwei Tage nach der Ermordung dieses armen Wolfes abgeschickt. Ferner hat die Chef Redaktion eines Schmier Blattes meinen Protest über unfairen und schlechten Journalismus in Sachen Wölfe per email erhalten. Leute, bitte schließt Euch an und werdet tätig! Ich hege die gleiche Befürchtung wie Otto Stengle nämlich, dass das erst der Anfang des Töten der Wölfe ist. Je einfacher wir es der Behörden Willkür machen, um so schneller und mehr wird getötet. Da reichen Kommentare allein nicht aus. Es muss mehr getan werden, denn nur gemeinsam und in der Vielzahl sind wir stark und können denen das Leben schwer machen!

    2. Ist auch meine Meinung! Bei dieser Methodik muß man sich nicht wundern wenn Pegida wieder auflebt. Wer gegen das Volk regiert ,wird immer große Schwierigkeiten bekommen, denn das hat mit Demokratie nicht viel zu tun Machen Sie weiter so, Herr Landrat! Wir wollen, dass unsere Natur geschützt wird und nicht einfach so mit Schießßbefehlen hantiert wird, wie geschehen! Gegenwärtig werden einfach so Schutzzeiten geändert,bei Wildschweinen Sauen mit Bchenabgeknallt, mehr weiß ich im Moment nicht Unterlasen Sie das bitte,Herr Landrat!

  5. Wenn hier jemand verhaltensauffällig ist dann sind es die Menschen die meinen
    einen Wolf zu töten.sie leben immer noch in einer Traumwelt wie im Märchen Rotkäppchen und der Wolf.
    Ich finde solch ein Verhalten unakzeptabel und falsch.Sie sollten sich mit der Materie Wolf mal auseinander setzen und begreifen was sie den Tieren damit. Traurig sowas wie weltfremd die Politiker sind.

  6. Ja der Mensch ist immer ganz schnell mit dem töten von Tieren!!! Diese Respektlosigkeit die der Mensch dem Tier gegenüber zeigt macht mich wütend!!!! Wenn er so intelligent wäre wie er immer von sich behauptet würde er Tiere beschützen und andere Wege finden!

    1. Stimmt absolut!!! Viele Menschen haben vor nichts auch nur einen Hauch von Respekt, nicht mal vor ihrer eigenen Rasse. Tiere sind die besseren Menschen…stammt nicht von mir, aber ich kann es nur bejahen.

  7. Und noch eines…Dieser verdammte Tiermörder und die, die dies in Auftrag gegeben haben vordere ich die Höchststrafe!!! Aber dem scheiß Jäger und den Auftraggebern passiert ja in unserem „schönen“ Land sowieso nichts!!!! Da könnt ich kotzen! Am liebsten würd ich den Jäger persönlich suchen…

  8. Staatsbeamte und ihre Aufgaben:
    Aufgewachsen bin ich mit dem „Wissen“, dass Beamte dafür verantwortlich sind, die Einhaltung und Umsetzung von bestehenden Gesetzen in unserem Land zu gewährleisten und die Interessen der Bürger wahrzunehmen. Das war wohl ein Irrtum, siehe auch Diesel oder Glyphosat. Seit langem wird königlich und fürstlich regiert – man schert sich um gar nichts und tut, was einem passt.
    In meinen Augen gehören alle Staatsdiener, die so vorgehen, fristlos entlassen einschließlich Entzug ihrer Pensionsansprüche. Sie handeln nicht demokratisch, nicht im Interesse der Bürger, nicht gesetzeskonform und sollten daher auch nicht von uns Bürgern für Unfähigkeiten oder Amtsmissbrauch bezahlt werden müssen.

  9. Ich habe bereits eine Strafanzeige am Tag der Entnahme am Abend gestellt. Ändern wird es nicht viel, die Anzeige wird im Sand verlaufen, der Wolf ist Tod und der menschliche Verstand hat die Größe einer Stecknadelkuppe.
    Die Verantwortlichen, die eine Entnahme anordnen, sind nur kleine oder große Sesselfurzer (je nachdem in welcher Behörde diese Menschen sitzen) und wollen Ihre Ämter auf lange Sicht hin behalten ( Nachfolger sind genauso).
    Wenn diese „Verantwortlichen“einem gewissen Druck von fanatischen Wolfsgegnern und deren Anhängern ausgesetzt sind und die Verantwortlichen diesen Druck nicht gewachsen sind, greifen Sie zu solchen Maßnahmen wie der Entnahme von Tieren aus dem menschlichen Umfeld.
    Die Hintermänner (Nutztierhalter , die Ihr Nutzvieh als Köder für Wolfsangriffe missbrauchen oder dieses nicht ausreichend gegen Wölfe sichert/ durch Falschinformationen verängstigte Menschen und andere Wolfsgegner mit unterschiedlichen Gründen) sind das Übel, diese werden nicht zur Rechenschaft herangezogen oder aufgeklärt und leben auch morgen unbehelligt, frisch und munter weiter, als wenn nichts gewesen sei.
    Man braucht nur eine Panik (Wolf ist da und mordet) verbreiten und schon hat man das Herdentier „Mensch“, welches immer in der Herde dem Leittier folgt und sei es in den Tod, wie so oft auch schon beim Menschen eingetreten. Der Mensch ist einfach unfähig, um Sachen / Ursachen zu hinterfragen oder die Ursache für etwas herauszufinden. Den Mensch ist halt nur der Profit wichtig, darüber macht er sich Gedanken, wie der Gewinn ohne viel Aufwand schnell zu maximieren geht. Deshalb wird alles beseitigt, was einzelnen Menschen oder Gruppen dabei im Wege steht ( AUCH W Ö L F E ) und das nicht nur im Landkeis Görlitz.
    Auf der ganzen Welt ist vieles im Argen, was Recht und Gerechtigkeit betrifft. Dagegen ist Görlitz nur ein kleines Licht, aber Unrecht bleibt Unrecht und ist nun einmal geschehen.
    Im Nachbarlandkreis Bautzen wurden die letzten Jahre immer wieder Schwäne (darunter auch Singschwäne) in großen Stückzahlen geschossen. Von November bis Februar darf man offiziell diese sogar schießen. Es will keiner wissen, wie diese Tiere getötet und danach auch leiden müssen, wenn diese Tier nicht sofort tod sind oder verwundet flüchten.
    2017 erteilte die untere Jagsbehörde in Bautzen eine Sonderabschussgenehmigung von ca. 27 Schwänen ( Jungtiere sollten / Alttiere wurden geschossen) während der Schonzeit ( September / Oktober) einem namentlich bekannten Jäger. Begründung vom Amt: Die Vögel fressen das Fischfutter in einer Fischereiversuchsanlage den Fischen weg.
    Damit hier ein wenig Aufruhr in die alten Amtsstuben reinkommt und Jägern das Jagen erschwert wird, habe ich mich persönlich dazu entschossen, meine landwirtschaftlichen Flächen befrieden zu lassen.
    Mal sehen, was man mir von Amtswegen im Landratsamt Bautzen noch so für Steine auf meinen Weg legen wird, damit m e i n e Grundstücke nicht mehr von fremden Hobbyjägern( -mördern) für Ihre Zwecke missbraucht werden.

    1. Gut gemacht. Hoffentlich gibt es genug Menschen, die das nach ahmen, denn solche Gebiete werden gern vom Wild ( auch während der Jagd) als Zufluchtsstätte angenommen.
      Was den Abschuss des Wolfes „Zottel“ anbetrifft, habe ich bereits Straf Antrag gegen den Landrat und seine „Genossen“ gestellt. Sicherlich wird ihm der Kopf nicht abgerissen, denn dafür „kennt man sich zu gut), aber mindestens machen wir ihm das Leben schwer und vielleicht hält es „Nachahmer“ davon ab, künftig vorschnell bzw. gesetzeswidrig zu handeln.

  10. Gestern gab es zu dem Thema Tötungen von Luchs, Wolf und Fallen zur Tötung von geschützten Greifvögeln einen sehr guten Bericht bei Arte/Xenius. Es ist immer das Gleiche, wie leicht ist es ein Tier töten zu lassen, besonders, wenn es als „verhaltensauffällig“ bezeichnet wird, wie auch immer man verhaltensauffällig definiert. Der Bauernverband will wegen der afrikanischen Schweinepest 70% der Wildschweinetöten lassen, (..und die restlichen 30% verrecken dann an der Schweinepest) diverse Behörden, Taubenzüchter und Jäger wollen die Tötung von Wolf, Luchs, Greifvögeln a.m., Angler und Fischereibetreiber die Tötung der Kormorane etc. Es werden täglich tausende von Tieren zur Lebensmittelgewinnung getötet um sie dann wieder wegen Hygienevorschriften und „Überproduktion“ in die Mülltonne zu werfen. Schaf- und Ziegenzüchter -vor kurzem in unserem regional Blatt- jammern schon über ihren finanziellen Bankrott, obwohl hier noch kein einziger Wolf gesichtet wurde. Es werden Dikussionsrunden abgehalten, wo Schafe als „Lebensmittel“ bezeichnet werden und viele mit „Keiner Ahnung“ Reden schwingen …..Degoutanter kann es wohl kaum noch werden, denn nirgendwo erwähnen die, die sich angeblich um ihre ach so heißgeliebten Schafe etc sorgen, wieviele dieser Tiere nur für „born to die „, also für den Schlachthof gezogen werden, nirgends wird bei der Wolfdebatte erwähnt, wieviele der Tiere in einer großen Tierhaltung versterben, weil man den Gesundheitszustand des Einzeltieres bei mehreren hundert Tieren nicht mehr im Blick hat und das besonders die männlichen Lämmer (ob Schaf oder Ziege , ob Bio oder konventionelle Haltung) und Kälber, die noch Milch gefüttert bekommen, bereits im Alter von wenigen Wochen auf die Schlachttransporte gehen und wieviele davon dann wieder in einer Mülltonne landen….. Für mich sind Beamte/Politiker, egal ob auf Kommunaler oder Staatsebene, am Besten noch mit Jagdschein, die keine andere Problemlösung als Töten =Abschußlisten haben und diese von oben herab anordnen, nach dem Motto: „was man nicht essen kann macht man kaputt“, unfähig und in ihrem Amt fehl am Platz, denn sie haben offensichtlich die Inhalte und die Bedeutung von ihren Aufgaben und der Lebensnotwendigkeit eines Ökosystems auch für das Überleben des Menschen nicht begriffen und der Wolf gehört wie der Luchs, die Vögel, die Biene etc , zum Ökosystem und vielleicht würden sich dann auch die vom Menschen (u.a. Bauern und Beamten) Hausgemachten Probleme mit z.B. den Wildschweinen von selber regeln. Es ist wie bei den Haien, dabei sterben viel mehr Menschen durch das Auto und an Infektionen, als durch Haiangriffe.

    1. Ich kann das angesprochene Tier Leid nur bestätigen. Wie oft musste ich fest stellen, dass gerade Hobby Schaf Halter bzw. Schäfer permanent kranke Tiere unter ihren Herden weiden ließen. Wenn ich dann, nach tagelanger Beobachtung dort vorstellig wurde und monierte, dass die Tiere keine tierärztliche Behandlung bekommen haben, bekam ich zu hören, dass man selbst ja schon tätig war, dies jedoch angeblich nicht geholfen hätte und ich solle doch einmal nach Australien gehen und sehen, wie Schafe dort gehalten werden. Dieses Geschrei in Medien, dass man doch so an den Schafen hängt , wie traurig man ist und man müsse bald schließen wegen des Wolfs, entbehrt jeglicher Wahrheit und ist reine Schau. Ja, sehr viele Menschen in Deutschland sind moralisch tief gesunken, da schreckt man auch davor nicht zurück, ein Tier wie den Wolf zu verteufeln und seine Tötung zu fordern. Mehr, als bedauerlich und schändlich.

  11. @ Sylivia
    Sie haben ja so recht und bringen es auf den Punkt!
    Hierbei ist einzig und alleine der Mensch und sein grausames übertriebenes Handeln das Problem und nicht der Wolf an sich.

  12. Liebe Wolfs- und Wildtierfreunde alle,
    da ich mir meines persönlichen juristischen Risikos bei einer Anzeigenerstattung gegen die Zottel-Mörder nicht im Klaren bin, sehe ich b.a.W. (bis zur Klärung meiner Absicherung) davon ab.
    Aber ohne sofortiges Engagement gehts natürlich nicht; daher habe ich an Landrat Lange und Staatsminister Schmidt dieses geschrieben:
    An Landratsamt Görlitz z.Hd. Herrn LR Bernd Lange, Bahnhofstraße 24, 02826 Görlitz
    sowie an Herrn Staatsminister Thomas Schmidt, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, 01076 Dresden
    Cc an Verein Wolfsschutz Deutschland z.Hd. Frau Brigitte Sommer

    Herr Lange,
    Herr Schmidt,

    mit Abscheu und Entsetzen habe auch ich die lapidare und ‚jagdlateinische‘ Mitteilung des Landratsamts Görlitz am Freitag, 2.2.2018, auf seiner Homepage zur Kenntnis genommen:
    ‚Auffälliger Wolf ist entnommen‘. – Sie haben veranlaßt, daß der Jungwolf ‚Zottel‘ erschossen wurde.
    Ihre Argumentation ist mir bekannt – und ich verurteile sie.
    In welcher Weise Sie, meine Herren, in Ihrer Verantwortlichkeit für diesen überflüssigen Wildtiermord politisch und juristisch zur Verantwortung gezogen können, wird z.Zt. von mehreren Organisationen und vielen Unterstützern geprüft.
    Nach Prüfung der juristischen Rahmenbedingungen werde auch ich persönlich als Privatmann ggf. Anzeige gegen Sie und den Auftragsmörder erstatten.

  13. Ich habe gerade auch eine Strafanzeige gegen den Landrat Bernd Lange, Umweltminister Thomas Schmidt und den unbekannten Mörder des Wolfes „Zottel“ bei der Polizei Sachsen gestellt.
    Diese Menschen gehören bis aufs schärfste bestraft! Sie dürfen nicht unbestraft davon kommen!

  14. Im östlichen Nachkriegsdeutschland haben Schießbefehle eine jahrzehntelange „Tradition“. Ausgestellt von obersten politischen Stellen, ausgeführt von niedersten bezahlten Vasallen. Schießbefehle, nicht auf Tiere, sondern auf menschliches „Freiwild“, das von einem Revier (DDR) in ein anderes Revier (BRD) wechseln wollte.
    Was in Gottes Namen, sollte Menschen mit solchen Verhaltensmustern -Anordnende wie Ausführende- davon abhalten, „nur“ ein Tier zu töten!?

  15. Ich hab mir jetzt nicht den ganzen Text durchgelesen. Das muss ich auch nich!!!
    Ich krieg einfach ’nen riesen Hals wenn ich höre das“Groko“ Wölfe zum Abschuß freigeben wollen! Was soll diese SCHEISSE!!!!
    Diese Ärsche haben sich weiß Gott um Anderes zu kümmern!! Erinnert irgendwie an diesen Pisser Trump, der nichts Besseres zu tun hat als Schussfreigaben gegen sämtliche Tiere zu unterschreiben!!!

  16. Ich finde auch das die Bauern mit Absicht ihre Tiere dort weiden lassen um dann wieder Meldung zu geben wie viele Schafe wieder gerissen wurden..Ich glaube denen kein Wort die sind doch so klever.nur damit alle Wölfe erschossen werden

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