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Brandenburg: erneut drei illegal getötete Wölfe gefunden worden – Wolfsschutz-Deutschland e. V. stellt Strafanzeigen

Beispielbild toter Wolf.

Im Gleisbett einer stillgelegten Bahnstrecke zwischen Neuhof und Werder (Landkreis Teltow-Fläming) wäre am Montag, den 3.Mai 2021 von einem Jagdpächter ein toter Wolf entdeckt worden. Bisherige Untersuchungen würden zeigen, dass das geschützte Tier an einer Schussverletzung verendet sei, teilte die Polizeidirektion West mit. Zuvor wurde bereits am 07. März 2021 ein erschossener Wolfswelpe im Dahme-Spreewald-Gebiet gefunden. Am 1. April 2021 wurde ebenfalls ein Jungtier im Oder-Spree-Kreis illegal getötet aufgefunden.

Wolfsschutz-Deutschland e. V. stellt erneut Strafanzeige in allen drei Fällen über unseren Anwalt um Akteneinsicht erlangen zu können.  Auf EU- und Bundesebene stehen Wölfe strengem Schutz. In Deutschland sind die Paragrafen 69 und 71 des Bundesnaturschutzgesetzes maßgeblich. Nach Paragraf 69 sowie Paragraf 71 können bis zu 50.000 Euro Bußgeld bei und bis fünf jahre Haft verhängt werden.

Quelle: https://www.dbb-wolf.de/totfunde/aktuelle-ereignisse

18 Gedanken zu „Brandenburg: erneut drei illegal getötete Wölfe gefunden worden – Wolfsschutz-Deutschland e. V. stellt Strafanzeigen

  1. Sabine Leopold hat einen Artikel in agrarheute am Freitag, 07.05.2021 geschrieben, bitte mal lesen……widerlich…..: wer Dutzende Schafe reißt – gemeint ist Gloria – ist noch lange nicht verhaltensgestört…..dies ist ironisch von Fr.Leopold gemeint. Dr.Heuss : Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit !!!! und täglich Fleisch von einer anderen Spezies zu fressen ist ok?

  2. Das Morden wird immer so weiter gehen solange dies nicht unter harter Strafe gestellt wird ! Ich verabscheue solche Menschen ,da fragt man sich doch ,wer die wahren Bestien sind !!!!

    1. Diese Frage haben Sie sich eben seöbst beantwortet.Und leider haben Sie recht.
      Ich mag keine Menschen die nicht tierlieb sind und „null“Empathie haben.Die sind doch alle kälter als ein Eisblock!

  3. Es ist immer wieder ernüchternd, was es auf diesem Planeten für erbärmliches Leben in Gestalt von Menschen gibt, die ihre sinnlose Mordlust an diesen unschuldigen Wölfen auslassen. Möge sie der Teufel holen!

    1. Ich stimme dem voll zu, ich lebe jn der Lausitz und habe 16x Wolfkontakt in 10 Jahren gehabt. Ich muß immer wieder feststellen, was den Herden schutz betrifft, wird er von betroffenen Tierzüchtern nicht eingehalten. Bis zu 100 Schafe leben eingesperrt, dicht an dicht auf Wiesen, weit entfernt von menschlischen Siedlungen, mitten im Wald. Ich könnte Seiten füllen, wo der Mensch die Schuld trägt und nicht das Tier. Warum dürfen diese Menschen weiter Ihre Morde ausüben, denn mich stören solche Menschen, die ohne Hirn und Verstand einfach so, um sich zu befriedigen, ihren Frust an unschuldigen Geschöpfen auslassen.
      Erst war das Tier da und leider irgendwann der Mensch, der es verlernt hat mit anderen Lebewesen zu leben.

  4. Sofern der politische Wille da wäre – was leider weder bei den Dilletanten in Brandenburg noch bei der regierenden Politmaffia in Niedersachen der Fall ist (schon gar nicht im rechtslastigen Osten) – könnte das Problem dem Wilderer-Abschaum endlich habhaft zu werden, einfach gelöst werden: Neben der schon von anderen Kommentatoren erwähnten Nummerierung der Kugeln, ließen sich einfach an die Jagd-bzw. Schußwaffe ein GPS anbringen, welches (etwa im Gewehrschaft eingebaut/angebracht) bei jedem Schuß den Ort und die Uhrzeit der registrierten Waffe aufzeichnet und an eine zentrale Datenbank (anonymisiert) schickt. Ähnlich wie bei einem zentralen Verkehrsregister. Desweiteren wird das Zielfernrohr der Waffe mit einer Minikamera (gibt es alles schon) verbunden, die ebenfalls zeitgleich bei der Schußabgabe ein hochauflösendes Bild an die selbe Datenbank schickt. Mit einer entsprechenden Analyse-Software hätte man in Sekundenbruchteilen den jeweiligen Verbrecher-Schützen ermittelt dem dann ohne weiteres der Prozess gemacht werden könnte. Eine mittelfristige Total-Abschaffung der Jagd und eine erhebliche Verschärfung des Strafregisters bei derartigen Delikten verstehen sich natürlichst von selber. Ansonsten gilt: „Die Menschen sind wie vor tausenden von Jahren, wenn sie (endlich) in die Grube fahren, sind sie im Fraß der Würmer erst zu Haus´“

    1. Wesentlich einfacher und kostengünstiger wäre es, die sinnlose Jagd zu verbieten, die bei Wölfen und Füchsen sowieso keinen Sinn macht, da diese es durch eine entsprechende Reproduktion sofort wieder ausgleichen. Und das Wild sollte der Wolf regulieren, das kann er besser, wie das Beispiel Yellowstone-Nationalpark deutlich beweist.

      1. Es macht bei keinem Tier einen Sinn,sorry.Jedes Tier hat ein recht auf Leben.Es sind überwiegend die Hobb<mörder..da helfen keine GPS.etc..wer besch..will,der tut es.Diesen Bestien ist es egal.Die fressen auch Fleisch,ja fressen,aus Massentierhaltung.
        Haben keine Achtung,kein Respekt vor dem Leben.Wer weiß,wozu diese noch fähig wären.

      2. Diese Doku über den ypark habe ich auch vor ein paar wochen im tv gesehen weiß aber leider nicht mehr wo ! Der müßte richtig bekannt gemacht werden
        damit die breite Masse das Zusammenspiel zwischen Natur u Wolf versteht !!!

  5. Es sind Lustmörder, übelste Menschen, die illegal alles abballern, Greifvögel, Luchse, Wölfe, Wildkatzen und legal Füchse und alles was das so Jagdgesetz steht, und auch Hunde und Hauskatzen. Ohne Sinn für Ökologie und ohne Charakter haben diese Menschen im Tausendjährigen Reich noch Menschen vergast und getötet. Diese Menschen nehmen sich Rechte und werden von den höchsten Kreisen in Politik und Gesellschaft unterstützt, toleriert und gefördert. Ihre Mordgenossen sitzen gehäuft in CDU/CSU/FDP/AFD. Aber auch in anderen Parteien. Sie stellen die Weichen PROJAGD und verhindern das Verbot von extreme giftiger Bleimunition, die jährlich zu vielen Tonnen in die Umwelt geschossen werden. Diesen Menschen gehört so legal wie diese handeln mit gleichen Mitteln das Handwerk gelegt. Machen wir es publik, jederzeit, überall, dass es Mörder sind die aus sexueller Perversion und Dummheit morden. Ihre Charaktere sind die von Kinderfickern. Aber wir wählten sie, wir sind die Schuldigen. Wir lassen sie gewähren… wir sind die Verantwortlichen!

  6. Das Morden an streng geschützten Tieren wie Wölfen, Luchsen etc. … hört erst dann auf wenn die Strafverfolgungsbehörden effektiv arbeiten können und die Mörder der Justiz zugeführt und hart abgeurteilt werden. Ohne dass an diesem Mordgesindel ein Exempel statuiert wird, ist das Problem der Wolfs- und Luchsmorde etc. … nicht in den Griff zu bekommen. Das scheitert leider am vereinten Willen der Jagdlobby, die bedauerlicherweise breite Unterstützung in den Parteien von CDU, SPD, FDP und AFD erfährt, in den Landesparlamenten bzw. im Bundestag. Aktuell erfahren die Wolfsmörder durch das für den Artenschutz verheerend wirkende Beispiel Niedersachsens eher noch Rückenwind, denn der dortige Umweltminister lässt ohne hinreichenden Grund und ohne valide Rechtsgrundlage wild und ungezielt durch gedungene Mörder in Wolfsrudel hinein ballern. Übrigens: trotz vernichtender Kritik seitens der EU geht die angeblich legale „Entnahme“ von Wölfen in Niedersachsen weiter …

  7. Die Jagdverbände haben ja im vergangenen Jahr so richtig auf die Pauke gehauen und in allen möglichen Tageszeitungen für den Erwerb von Jagdscheinen geworben. Für die Jäger hat es sich gelohnt, denn es gab niemals mehr Jäger, sprich Jagdschein Besitzer/innen in Deutschland als zur Zeit.
    Mit diesem Schlag haben die Schergen schon weit im Voraus intrigiert, denn je mehr Jäger/Jagdschein Besitzer/innen in unserem Land herumballern, um so schwieriger werden die Nachforschungen bei illegalen Tötungen. Bedingt dadurch, dass die Gräben zwischen Wolfsgegnern und Wolfsschützern in einigen Gegenden so tief sind, trauen sich viele Wolfsbefürworter kaum noch, laut für den Wolf zu plädieren. Wer das tut, wird im ganzen Kaff schräg angesehen und als Außenseiter bezeichnet. Ich habe solch ein Spießrutenlaufen bereits hinter mir, als in unserer Tageszeitung kurzfristig von Landwirten ein Mahnfeuer gegen den Wolf publik gemacht wurde. Nachdem die Anwesenden den üblichen Blödsinn und das Jägerlatein von einem Jäger ( Bürgermeister) gehört hatten, habe ich mich zu Wort gemeldet und all das Unglaubliche widerlegt. Beim Verlassen des Ortes wurde ich von den meisten nicht nur schräg angesehen , sondern von Einigen, sogar sehr guten Bekannten, angepöbelt. Dazu haben meiner Meinung ALLE MEDIEN bei getragen, Zeitungen durch ihre übertriebenen und unwahren Kopfzeilen und die TV Sender mit ihren einseitigen Berichten. Was in Deutschland mit dem Spezies Wolf passiert, ist einfach unfassbar und deshalb schreibe ich jeden Journalisten/Reporter , auch Chefredakteur an, der einen unfairen Beitrag in Sachen Wolf veröffentlicht. Auch der NDR verkündet in kurzen Abständen, dass er dankbar für jeden Anruf ist, ganz gleich, ob es um Lob oder Kritik geht. Auch davon habe ich bereits mehrfach Gebrauch gemacht und siehe da, abends wurde in den Nachrichten der Beitrag abgeändert gesendet. Man kann denen gar nicht oft genug auf die „Füße treten“ und das hat mehr Erfolg, wenn viele Menschen ihren Unmut kund tun und Kritik üben.

    1. Wir müssen Sie bekämpfen, wo wir sie treffen. Mit allen moralisch vertretbaren Mitteln. Sie sind die Mörder, nicht wir. Nennen wir sie auch so. Jederzeit, überall. Bei jeder Gelegenheit
      Es sind perverse Lustmörder.

  8. Das ist das Resultat, wenn jede Nullnummer den Jagdschein machen kann. Zitat eines Försters in Rente: „Die haben den bei Kaufhof auf dem Wühltisch gefunden!“
    Im Bett kriegen sie keinen hoch, zuhause oder im Job haben sie nichts zu melden, also wird das Gewehr geschultert und auf Wölfe geballert! Solche jämmerlichen Figuren, gehören aus dem Verkehr gezogen und der Sclüssel wegeschmissen!

  9. über die projektile sofern vorhanden müsste sich der typ der waffe ermitteln lassen und wenn registriert der halter das ist reine kriminaltechnik
    die zum schützen führt !
    wenn nur einer ermittelt und verurteilt wird und das veröffentlicht würde wäre
    wahrscheinlich ruhe !!!

  10. Es ist doch bemerkenswert, dass einige zittrige Zeigefinger es nicht abwarten können, bis lobbyfreundliche Politiker den Schutz des Wolfs auch in Brandenburg gelockert haben (ist ja gerade in Arbeit), sondern schon jetzt wild drauf losfeuern. Ich halte daher fest: Einerseits wird die ,,Entnahme“ von Wölfen erleichtert, andererseits nicht die Pflicht zum Schutz der Schafe bekräftigt (Eigentum verpflichtet) und schon gar nicht wird etwas gegen die zunehmende Wilderei auf Wölfe unternommen (die Aufklärungsquote liegt sicher bei 0-Komma-Irgendwas). Die Richtung, die fast alle Parteien (AfD, CDU, FDP, SPD, Freie Wähler, teilweise auch Grüne) einschlagen, ist klar: Hin zur erneuten Ausrottung des Wolfs. Und das, was jetzt gerade in Niedersachsen und Brandenburg geschieht (Vereinfachung von Abschüssen) ist in meinen Augen nichts weiter als die Legalisierung von Wilderei.

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