Wölfe als unerwartete Gärtner der Natur – und warum ihr Schutz nicht von „Nützlichkeit“ abhängen darf
Eine neue Studie aus den USA zeigt eindrucksvoll, was Wölfe für Ökosysteme leisten können: Blaubeersamen, die den Verdauungstrakt von Wölfen passiert haben, keimen deutlich besser und schneller als Samen, die direkt aus den Beeren entnommen wurden. Der Keimerfolg lag bei 96 Prozent gegenüber 69 Prozent bei den Kontrollsamen. Auch die Keimgeschwindigkeit war spürbar höher – die mediane Zeit bis zur Keimung betrug 19 statt 26 Tage. Wölfe verbreiten die Samen zudem über große Distanzen, weil sie weite Strecken zurücklegen.
Hier geht es zur Studie:
Die Macher dieser Studie sind Teil des Voyageurs Wolf Project, einer Forschungskooperation der University of Minnesota und des National Park Service. An der Veröffentlichung waren maßgeblich Forscher wie Austin D. Gross, Projektleiter Thomas D. Gable sowie Ökologen und Feldbiologen beteiligt.
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