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Wir erinnern: Wolf Kurti, erstes Opfer deutscher Lobbypolitik – erschossen am 27.04.2016

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Der junge Wolf war besendert und hatte deshalb keine Chance, dem Abschuss zu entkommen.

Am  27. April 2016 wurde der junge Wolfsrüde Kurti (MT 6) im Heidekreis in Niedersachsen erschossen. Wir möchten heute, wie jedes Jahr, an Wolf Kurti erinnern. Er war wohl das erste „Bauernopfer“ von Politik und Umweltverbänden an die Landwirtschafts- und Jagdlobby. Der Tod von Kurt war auch ein Startschuss zur Opposition von Natur und Tierfreunden *innen, die Ungerechtigkeiten, wie sie dem jungen Wolf widerfahren sind, nicht mehr wehrlos hinnehmen wollten. Anfangs noch als Initiative, begannen wir mit den ersten Zaunkontrollen und Spaziergängen und schützten nur wenige Wochen später das Rosenthaler Rudel in Sachsen durch Nachtwanderungen vor dem Abschuss. Einer sächsischen Naturschutzorga finanzierten wir einen Teil der Klage gegen den Abschuss vor Gericht. Vor zwei Jahren gündete sich Wolfsschutz Deutschland e. V. dann als Verein. Für uns ist jedes Wolfsleben wertvoll. Es gab in Deutschland bis heute keinen einzigen Problemwolf, dafür aber jede Menge Problempoltiker, und eine starke Agrar- und Jagdlobby, die mit aller Macht ihren Willen durchsetzen will.

Hier zu Kurtis Geschichte, in der auch große Umweltverbände und die Niedersächsischen Grünen keine gute Figur gemacht haben. https://wolfsschutz-deutschland.de/fall-kurti/

 

 

 

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Sachsen – Senderwölfin Lotta wurde wohl durch Bisse getötet

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Neues von den besenderten Wölfen in Sachsen

© LUPUS
Aktuell sind drei sächsische Wölfe am Sender, meldete die Fachstelle Wolf des Landesumweltamtes Sachsen (LfULG) am 21.04.2020 in einer Pressemitteiluung: die beiden Rüden »Hans« und »Peter« sowie die Fähe »Juli«. Der Sender der Wolfsfähe »Lotta« sei allerdings verstummt. Sie wäre am 24. März tot aufgefunden worden.  Die routinemäßige Autopsie des Kadavers im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin habe ergeben, dass die Wölfin an den Folgen massiver Bissverletzungen starb. Der Fundort befand sich im Grenzgebiet zwischen dem Neustädter und Mulkwitzer Wolfsterritorium in der Lausitz.
In den sozialen Netzwerken entbrennen seither heiße Diskussionen über die Hintergründe dieser Beißerei, die uns sinnlos erscheinen. In der Tat dulden Wölfe fremde Wöfe in ihrem Territorium normalerweise nicht. Es ist also gut möglich, dass andere Wölfe Lotta getötet haben. Es besteht auch die Möglichkeit, wie von vielen vermutet, dass Hunde die Wölfin totgebissen haben. Einige vermuten sogar, dass Jäger ihre Hunde illegal auf die Wölfin gehetzt haben könnten. Solange diesbezügliche Beweise aber fehlen, sind solche Vermutungen reine Spekulation und führen damit zu nichts.

Neun Monate sei es her, dass die beiden Schwestern »Lotta« (FT11) und »Juli« (FT12) im Abstand von einer Woche besendert wurden. Anders als ihre große Schwester, die sehr heimattreu gewesen war, hätte »Juli« – FT12 bereits im Herbst 2019 damit begonnen, immer wieder und immer weitere Ausflüge in alle Himmelsrichtungen zu unternehmen. Im Februar sei sie letztmalig in ihr elterliches Territorium in der Lausitz zurück gekehrt. Seitdem würde sie sich in der Nähe des Truppenübungsplatzes Hintersee in Mecklenburg-Vorpommern aufhalten.

Aus der sächsischen Lausitz würden jetzt noch die beiden Wolfsrüden Daten senden. Einer davon sei »Peter« – MT8, welcher erst Anfang April besendert worden wäre. Seine ersten Senderdaten würden daraufhin weisen, dass er der Vaterwolf des neuen Mulkwitzer Rudels ist. Dieses Rudel wurde im Sommer 2019 erstmals bestätigt, als ein toter Welpe gefunden wurde, welcher der neuen Verpaarung zugeordnet wurde. Das Mulkwitzer Territorium befindet sich zwischen den Neustädter, Nochtener und Milkeler Wolfsterritorien.

Bei dem zweiten männlichen Wolf am Sender handele es sich um »Hans« – MT7. Er hätte am 30. Dezember 2019 für Aufsehen gesorgt, als er sich in Görlitz in einen Hinterhof verirrt hatte und durch ein Kellerfenster eines der dortigen Häuser gesprungen sei. Nachdem der Wolf von einem Tierarzt betäubt und untersucht worden war, beschloss man, ihn aufgrund der sehr geringfügigen Schnittverletzungen wieder in die Freiheit zu entlassen, so das LfULG). Vorher sei er noch mit einem Halsbandsender ausgestattet worden, um seine Aktivität überwachen zu können. Kurz nach seiner Freilassung in einem ruhigen Waldstück wäre sich »Hans« (MT7) mitten ins Kerngebiet des Daubaner Rudels gelaufen hätte dort die nächsten acht Tage verbracht. Die genetischen Untersuchungen zeigten später, dass »Hans« ein fast drei Jahre alter Sohn dieses Rudels ist.

Das neue, mehrjährige sächsische Landesprogramm »Besenderung Wolf« startete 2019 im Auftrag des LfULG. Auftragnehmer ist das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland. Die mittels Telemetrie gewonnenen Daten von möglichst vielen Wölfen sächsischer Rudel sollen dabei helfen, bessere Informationen über das Leben von Wölfen in der sächsischen Kulturlandschaft zu erhalten. Die so gewonnenen Daten seien eine wertvolle Ergänzung zum herkömmlichen Wolfs-Monitoring, besonders in einer Region wie der sächsischen Oberlausitz, in der der Wolfsbestand in den letzten Jahren nicht nur gewachsen ist, sondern sich auch weiter verdichtet hätte, schreibt das LfULG abschließend.

Wir von Wolfsschutz Deutschland e. V. sehen die Besenderung von Wölfen eher kritisch, weil viele Wölfe diese Besenderung nicht überlebt haben. Leider können die Signale der Halsbänder wohl nicht nur die Forscher sondern wohl auch Kriminelle orten, die Wölfe abschießen wollen. Prominentes und trauriges Beispiel hierfür ist u. a. Wolf Arno. Hier ein Bericht aus 2016 https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article160468353/Wolf-Arno-wurde-erschossen.html

Man weiß schon lange, dass Wölfe wandern. Tourenkarten von Wolfswanderungen dürften also wohl kaum in erster Linie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen dienen.

Hier die Pressemitteilung mit Bewewungskarten: https://medienservice.sachsen.de/medien/news/235573

 

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Niedersachsen – Fall vor Gericht: Jagd auf zwei Wölfe im Landkreis Uelzen vorerst abgeblasen

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Beispielfoto © Brigitte Sommer

Umweltminister Lies hatte ja gleich drei Wölfe in Niedersachsen zum Abschuss freigegeben. Im Emsland ist die Schießgenehmigung auf eine Wölfin bereits abgelaufen, nun steht auch die Jagd auf zwei Wölfe im Landkreis Uelzen still. Jedenfalls erst einmal. Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. hatte geklagt und bis zur Entscheidung vor Gericht hat sich der Umweltminister nun wohl entschlossen, die Jagd auszusetzen. Wieder einmal wartet man auf eine diesbezügliche Pressemittelung auf der Seite des Umweltministeriums leider vergeblich. Anscheinend ist nun der NDR faktisch zum Totalsprachrohr des Umweltministers geworden. Hier ein kurzer TV-Bericht mit den Aussagen des Ministers im NDR zum Fall: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Keine-Wolfsabschuesse-in-Niedersachsen,ndsmag36410.html?fbclid=IwAR3hegdz9ECW6tqMyzpw0sw081RY08vxVMXy4EueOcBkcLOpWIwJivVlyAY

Hier unser Bericht über die Abschussgenehmigungen:

https://wolfsschutz-deutschland.de/2020/04/07/niedersachsen-gibt-gleich-drei-woelfe-zum-abschuss-frei-wir-suchen-menschen-die-aktiv-werden-wollen/

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Faktencheck und Zaunkontrolle NRW – Weidetierhalter in Wölfin Glorias Revier provozieren wohl weiter Risse statt zu schützen

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Dass ein Privatvideo, in dem zwei Wölfe auf Hirschjagd zu sehen waren, natürlich wieder einmal neue Diskussionen entfachen würde, war durchaus zu erwarten. Viele Menschen stellen solche Videos sehr unbedarft ins Netz. Etliche Menschen freuen sich auch darüber, doch die Wolfshasser- und Weidetierhalterszene, die nicht schützen will, nimmt hier immer wieder gerne die Gelegenheit wahr, um Fake-News unter die Leute zu bringen. Auch viele Zeitungen schrecken vor hetzerischer Berichterstattung nicht zurück.  Wir berichten hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2020/04/16/nrw-woelfin-gloria-hat-sehr-wahrscheinlich-einen-partner-gefunden/  Wen wundert es da – eine neue Rissmeldung ließ demnach auch nicht lange auf sich warten! Laut Pressemitteilung habe sich dieser Riss in der Nacht vom 14.4. auf den 15.4. 20 auf einer Weide in Hünxe ereignet, wobei ein Mutterschaft getötet worden sei. Angeblich soll hierbei ein Zaun von 1,60 m überwunden worden sein. https://rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/schaf-in-huenxe-gerissen-war-es-ein-wolf_aid-50144743

Anlass genug für uns, hier nachzukontrollieren

Kein Schutz für die Schafe

Wolfsschutz Deutschland war vor Ort, und hat sich die Zaunsituation an der betreffenden Weide einmal genauer angesehen. Bei unserer Zaunkontrolle am 22.04.2020 an einem Grundstück an der Lanterstrasse in Hünxe fanden wir folgende Situation vor:
Auf der kleinen Weide vor dem Haus befanden sich insgesamt drei Schafe. Der Zaun wies zudem eine Höhe von maximal 1,30 m auf. Dort befanden sich eine obere und eine untere Stromlitze. Auf keiner der beiden Litzen befand sich Strom, wie aus den Fotos ersichtlich wird. Auch an dem Maschendrahtzaun war keine Spannung messbar! Dieses zeigt wieder einmal, wie unzureichend die Schafe zum Zeitpunkt des Risses geschützt waren!  Von einer Einstellung der Tiere über Nacht können wir nicht ausgehen, da der Zeitraum, wie bereits erwähnt, vom 14.4. auf den 15.4. 20 datiert war.
Wieder einmal kommen solche Weidetierhalter ihrer Pflicht zum Schutz ihrer Tiere in keinster Weise nach, und spekulieren allem Anschein nach weiterhin auf eine Abschussgenehmigung!
Dabei bekommen auch Hobbytierhalter Förderungen und Hilfen jeglicher Art.

Hier unsere Fotos:

In NRW darf ohne Obergrenze gefördert werden

Gerade erst hat die europäische Kommission folgendes genehmigt:
„Ab diesem Zeitpunkt bearbeiten die Bezirksregierung alle Förderanträge ohne Berücksichtigung der bisherigen 20.000Euro-Grenze. Sie spielt laut LANUV dann keine Rolle mehr.“ https://schermbeck-online.de/lanuv-neue-foerdermassnahmen-obergrenze-von-20-000-euro/

Für uns stellt sich daher wieder einmal die Frage, was erwarten die Weidetierhalter denn noch alles?
Oder, ganz provokant gefragt, geht es letzten Endes gar nicht um einen adäquaten Schutz Ihrer Weidetiere, sondern nur darum den Wolf weiterhin zu misskreditieren und ihn als Sündenbock an den Pranger zustellen?
Wir von Wolfsschutz Deutschland haben weiterhin ein Auge drauf, versprochen!

Wolfsschutz Deutschland – auch aktiv in Zeiten von Corona!

Gerade in diesen Tagen, wo uns die Medien mit Informationen zum Thema Covid19 geradezu überfluten, bleiben wir mit unserer Wolfsschutzarbeit im Rahmen der Corona-Vorschriften aktiv „am Ball!“
Das unsere Aktionen dringend notwendig sind, zeigt uns u. a. die Situation in NRW.

 

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Niedersachsen – Schießgenehmigung auf Wölfin im Emsland läuft aus – Minister Lies beschimpft Tierschützer als Fanatiker

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Zum einen ist die Schießgenehmigung für eine Wölfin aus dem Emsland abgelaufen, das ist ein Grund zur Freude. Ein anderer Vorfall leider nicht.  Zum anderen behauptet Umweltminister Lies nämlich, dass Tierschützer Feuerwerkskörper an Weiden im Landkreis Uelzen gezündet hätten. Lies unterstellt Tierschützern nicht nur kriminelle Energie; er beschimpft sie sogar unisono als Fanatiker. Blöd nur, dass der Polizei so gar nichts von Schießereien mit Feuerwerkskörpern bekannt ist.

Die genehmigte Abschussfrist für eine Wölfin im Raum Herzlake (Landkreis Emsland) sei am 15.04.2020 um Mitternacht geendet und werde nicht verlängert. Das teilte das Umweltministerium NDR Niedersachsen mit.

Grund: Wölfin könnte trächtig sein

Das Tier hätte viermal Nutztiere gerissen, unter anderem bei Löningen (Landkreis Cloppenburg). Ein weiterer Wolfsriss sei bei Herzlake gemeldet worden. Die Abschussfrist für die Wölfin endete den Angaben eines Ministeriumssprechers zufolge aus Tierschutzgründen. Die Wölfin könnte trächtig sein oder schon Welpen haben, so ein Ministeriumssprecher zum NDR. Auch dieses Mal wartet man vergeblich auf eine Pressemeldung des Umweltministeriums dazu.

Skurrile Entwicklung im Landkreis Uelzen – Fake News vom Umweltminister?

Im Landkreis Uelzen sind noch immer zwei Wölfe zum Abschuss freigegeben. Wolfsschutz Deutschland e. V.  hat hier Strafanzeige gegen Umweltminister Lies und folgende wegen illegaler Anfütterung gestellt. Ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren sollten hier wohl mit dem Drapieren von toten Schafen, Wölfe zum Abschießen angelockt werden. Hier die Info dazu: https://wolfsschutz-deutschland.de/2020/04/07/niedersachsen-gibt-gleich-drei-woelfe-zum-abschuss-frei-wir-suchen-menschen-die-aktiv-werden-wollen/

Lies: Das sind keine Tierschützer, das sind Fanatiker

Ein Blick in die Rissliste zeigt, dass Risse von dort noch gar nicht ausgewertet sind, bzw. kein Grundschutz vorhanden war. Mehrmals hatte sich der betroffene Schäfer auch öffentlich geweigert, richtig zu schützen. Umweltminister Lies schrieb gestern dazu auf seiner Facebookseite einen Beitrag in dem er sich auf die Seite der Weidetierhaltung stellt. Dies ist ja auch nicht verboten, wenn auch für einen Umweltminister doch etwas merkwürdig. Schließlich ist ein Umweltminister auch für den Naturschutz zuständig. Viel merkwürdiger noch erscheint dazu sein Vorwurf an Tierschützer. Zitat: Das sind keine Tierschützer, das sind Fanatiker. Der Schutz der Tiere ist lediglich ein Vorwand. So wurden in der vergangenen Woche mehrmals Feuerwerkskörper in der Nähe von Weiden im Landkreis Uelzen gezündet, um die Abschüsse der zwei Wölfe zu verhindern. Im Ergebnis sind mehrfach Hunderte Schafe (zuletzt 850 Schafe in einer Nacht) im Dunkeln in völliger Panik durch den Elektrozaun gebrochen. Ein skrupelloses Vorgehen, das sprachlos macht.“ Zitat Ende.

Polizei Uelzen nichts von Feuerwerkskörpern bekannt

Weil uns die Feuerwerksgeschichte doch arg merkwürdig vorgekommen ist, riefen wir heute bei der Polizei in Uelzen an und fragten nach. Es liegen weder Anzeigen wegen Feuerwerksschießerei an Weiden vor, noch sind der Polizei Fälle bekannt, in denen im LK Uelzen oder in Uelzen Feuerwerkskörper an Weiden gezündet worden sind. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

 

Screenshot vom Beitrag des Niedersächsischen Umweltministers auf Facebook.

Hier geht es zur FB-Seite von Umweltminister Lies: https://www.facebook.com/MinisterOlafLies/?__tn__=kCH-R&eid=ARBu0AfxJ8vFDhq27dibXA3Sw261lj9yGRcJndlvo4Iun7oa98CLjjJib_6R81yFS0iIyZRmoT_b6K8-&hc_ref=ARQDGp1x5RHNFDgWifzhL6kWCWJfr7COBXSGkLRZdmWZdFXoG7UYJst3xeWvtBn1KH4&fref=nf&__xts__[0]=68.ARBytNTgB2zgevPQvOPfy6vuJUuo5hd3dWF56RGpgiRGhoWWpaJwnlrWdfUCsY4NdaxZgC2_ln1Xqe-TvyHLRygITi5lG2CfTZMBgMTff-GLazGJ-AyJP8ujJehVO00oq47ZzxtRT0XmghHlY6niNo94HwrUMnI0Qwyt63tGWrHewSsaWDWaRexVngyrepDJPHwiPW5KtqK5hjSN85kotWNy4N2zfR03n4Lx2wLD7aRT2mveaD421-q5FyH6MJs8FmlDoqt8hSp0B4aaytpMdl9SNeQ46CvfJ4WFOBM-0C4uqVlZH2XU3DmiHsjny-QsRlKeaTVbk4-N0rw6qoK6BiHuBWDcAqI8vlCJPjFeM6DrcvHPLgUqvxY-wCRQp1AoVAjoJ0AaTkwb3v4EUcu6AOi0eI-NOGjG-MClBVCnlvujuUhgsH0jL7Od21U00aof3tcxrYyiVJKVV-c5NuJyaWxVPSyyWo3KTcJ0XHSNhp4M8y3PT3OtXQ

Hier Mitteilung des NDR : https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Herzlake-Frist-fuer-Abschuss-von-Woelfin-endet,wolf4284.html?fbclid=IwAR37z2TvdwG1xORe2e_3QgwiOA3cUFqXkuh0jDpIarJdzKRoSuuMTZLvLuo

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Hessen – zweite Wölfin nun in Nordhessen daheim

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Beispielbild © Brigitte Sommer

Nach dem Vogelsberg hat sich nun eine zweite Wölfin das Stölzinger Gebirge als Revier ausgesucht

Erst vor wenigen Wochen wurde das Territorium einer Wölfin im Vogelsberg nachgewiesen, nun hat Hessen einen zweiten sesshaften Wolf. Es handelt sich ebenfalls um ein weibliches Tier,  welches sich nun seit mehr als einem halben Jahr im Umkreis des „Stölzinger Gebirges“ aufhält, wo die Landkreise Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner aneinandergrenzen. Die Wölfin wurde erstmals am 1. August 2019 an einem gerissenen Stück Rotwild nahe Herlefeld im Schwalm-Eder-Kreis genetisch nachgewiesen. Eine Genprobe, die am 10. März 2020 von einem ehrenamtlichen Rissgutachter des HLNUG an einem Stück Rotwild bei Schemmern genommen wurde, hat nun erneut den Nachweis dieses Individuums erbracht. Damit gilt diese Wölfin in diesem Gebiet als standorttreu, sie trägt das Laborkürzel GW1409f.

 

Hier geht es zu den Pressemitteilungen

https://www.hlnug.de/news/im-blickpunkt-zweiter-sesshafter-wolf-in-hessen

 

https://www.hlnug.de/presse/pressemitteilung/zweiter-wolf-in-hessen-sesshaft

 

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NRW: Wölfin Gloria hat sehr wahrscheinlich einen Partner gefunden

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Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt den Nachweis von zwei Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck. Am 11. April 2020 gegen 7.30 Uhr gelang es einem Anwohner in Hünxe (Kreis Wesel), Videoaufnahmen von zwei Wölfen zu machen. Die Aufnahmen wurden durch die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) geprüft (https://www.dbb-wolf.de/). Die Wölfe bedrängten gemeinsam einen Rothirsch. Dieser setzte sich erfolgreich zur Wehr und konnte anschließend leicht verletzt die Flucht ergreifen.

Die Identität der beiden Wölfe ist nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich bei einem Wolf um die im Wolfsgebiet Schermbeck territoriale Wölfin GW954f, auch Gloria von Wesel genannt. Ein zweites Individuum ist aus dem Wolfsgebiet bislang nicht genetisch nachgewiesen worden. Zu Alter und Geschlecht können keine Angaben gemacht werden.

Es handelt sich um einen ersten Hinweis auf ein mögliches Wolfspaar im Wolfsgebiet Schermbeck. Wölfe leben in festen Paaren, die in der Regel lebenslang bestehen. Nach bundesweit vereinbartem Monitoringstandard ist von einem Paar auszugehen, wenn zwei geschlechtsreife Wölfe (Rüde und Fähe) über mindestens vier Wochen gemeinsam in einem Territorium nachgewiesen werden.

In Nordrhein-Westfalen werden über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierschäden entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. Weitere entschädigungsfähige Kosten sind beispielsweise angefallene Tierarztkosten oder Schäden an der Zäunung. Den Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den möglichen Förderungen geben die jeweiligen Bezirksregierungen.

Weitere Informationen zum Wolfsgebiet Schermbeck, zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf

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Presseinformation – Witas e. V. die Stiftung Hope und Wolfsschutz Deutschland e. V. decken gemeinsam Jägerlügen auf

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Presseinformation

Jägerlügen aufgedeckt

Immer stärker gerät die Jagd, und vor allem die Hobbyjäger selbst, unter massive Kritik. Tier- und Naturschützer warnen eindringlich vor den Gefahren dieser höchst fragwürdigen Freizeitbeschäftigung, die Flur und Fauna weitaus mehr schädigt, als nutzt.
Auch allgemeine Stimmen in der Bevölkerung werden immer lauter, wenn es darum geht die Hobbyjagd endlich zu verbieten. Nicht zuletzt die hohe Anzahl von Jagdunfällen dürfte dabei eine beträchtliche Rolle spielen.

Anlass genug, für drei Natur- und Tierschutzorganisationen dieses nochmal ganz speziell in ihren Focus zu stellen.
Die Vereine Witas e.V. (Wildtier & Artenschutz), Wolfsschutz Deutschland e. V.  sowie die Stiftung „Hope – Hoffnung für Füchse“ (eine Fuchsauffangstation) haben sich das Ziel gesetzt, auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Orgas, Vereine und Initiativen können den Flyer gegen Portokosten bestellen:

Gemeinsam haben sie einen Flyer auf den Weg gebracht, der über Falschmeldungen der Jagdorganisationen aufklären will. Noch immer kursieren viele Behauptungen über Sinn und Zweck der Jagd in den Medien, die in keinster Weise der Wahrheit entsprechen.
„Die 11 Jagd-Irrtümer und Jägerlügen“ ist der Titel dieser Broschüre, die in größeren Stückzahlen gegen Erstattung Portokosten bei den Vereinen und der Stiftung unter folgenden Email-Adressen für Veranstaltungen, Mahnwachen, Demonstrationen uvm. kostenlos angefordert werden kann: info@fuchs-hoffnung.de hjenal@t-online.de volker.vogel@wolfsschutz-deutschland.de

Interessierte Privatleute und Natur- Wolfs- sowie Fuchsfreunde, die nur ein Exemplar benötigen, können sich den Flyer hier herunterladen: Luegen der Jaeger FLYER 8-seiten AUSSEN[1] Luegen der Jaeger FLYER 8-seiten INNEN[1]

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Faktencheck: Warum Niedersachsens abgeblasene Jagd auf Wolf Roddy dennoch kein Grund zur puren Freude ist

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Heute Früh vermeldete der NDR, dass der Niedersächsische Umweltminister seine Sinnlosjagd auf den Rodenwalder Wolfsrüden abgeblasen hätte. Dabei hätte Umweltminister Lies eingeräumt, keinen Erfolg gehabt zu haben. Solange das Tier nicht durch erneute Risse auffallen würden, wolle man den Rüden nun in Ruhe lassen.

Keine Entwarung

Ein Sieg, der keiner ist finden wir. Warum? Weil Lies sich in der nachjustitierten Pressemitteilung auf der Webseite des Umweltministeriums auf folgenden Sachverhalt beruft. Zitat: „Mit der Änderung des Bundesnaturschutzgesetz gibt es künftig mehr Handlungsspielraum: „Wo Wölfe einen ausreichenden Schutz überwinden, kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Beim Abschuss ist jetzt aber keine Individualisierung mehr notwendig. Wenn ein Wolf geschossen wird, wartet man ab, ob die Nutztierrisse nachlassen. Das Risiko der Strafbarkeit für Jäger, die das Land oder die Landkreise bei dieser Aufgabe unterstützen, fällt damit endlich weg. Denn es muss nicht mehr der krampfhafte Versuch unternommen werden, von mehreren Wölfen auf Anhieb den zu entnehmen, der durch DNA Analyse nachgewiesen werden konnte.“

Lies will wohl auf jeden Fall weiter Politik für die Lobby machen

Lies bezieht sich auf die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (Lex-Wolf), die unlängst vom Bundespräsidenten unterschrieben worden, und in Kraft getreten ist. Demnach kann tatsächlich nahezu willkürlich in Wolfsrudel hineingeschossen und ganzen Familien könnte der Garaus gemacht werden. Was Lies bislang unter ausreichendem Schutz verstanden hat, hatte sich ja während der 14 Monate andauernden Sinnlosjagd deutlich gezeigt. Was der Umweltminister nicht anmerkt, ist die Tatsache, dass genau diese Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes gegen höher zu bewertendes EU-Recht verstößt. Künftig werden also immer mehr Gerichte mit dem Einhalten von Gesetzen konfrontiert werden müssen. Doch hierzu braucht es nicht nur Richter sondern auch Kläger. Nach unseren Infos liegen bereits weitere Anträge zur Erschießung von Wölfen in Niedersachsen vor.

Dennoch ein Erfolg

Unsere Aktiven sind nach wie vor vor Ort. Die Einstellung der Sinnlosjagd ist auch deren großem Einsatz, unseren zahlreichen Zaunkonrollen und unserer steten Öffentlichkeitsarbeit zu verdanken.

Hier die Pressemittelung des Umweltministeriums Niedersachsen: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/ausnahmegenehmigung-fur-rodewalder-wolfsruden-lauft-aus-187085.html?fbclid=IwAR0bAOsoZagzK0TZ3U2eNrQEe6-8gby4VeTM-pCbgdncw6mD_DKvdaXOQ8c

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Die Corona-Krise nutzen, auch den Tier- und Naturschutz endlich als elementaren Bestandteil unseres Lebens zu begreifen

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Wir alle leben in schwierigen Zeiten. Das Corona-Virus hat uns fest im Griff und jeder sollte zum Schutz aller die Regeln befolgen, die uns vorgegeben werden. Bei all den schlechten Nachrichten, gibt es aber auch eine gute: Die Natur holt sich ihren Lebensraum zurück. Das zeigt uns, wie nachlässig wir bislang mit der Natur umgegangen sind. Wir sollten uns diese Krise zum Anlass nehmen, künftig mehr auf die Natur und ihre tierischen Bewohner Rücksicht zu nehmen. Und deswegen unterstützen wir von Wolfsschutz Deutschland e.V. auch die Petition von Wildtierschutz Deutschland e.V. (siehe unterer Text), in der ein eigenes Tierschutzministerium gefordert wird, das sich unabhängig von Lobbyverbänden um den Schutz der Tiere kümmert. Auch wir von Wolfsschutz Deutschland e.V. richten uns an die auferlegten Schutzmaßnahmen und haben unsere geplanten Veranstaltungen zunächst abgesagt. Denoch sind unsere Aktiven weiter vor Ort.

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand,“ sagte schon Forscher Charles Darwin vor fast 200 Jahren. Das Corona-Virus zeigt nun wohl auch der einzig echten invasiven Art auf der Erde, nämlich uns Menschen, wo unser Platz ist. Schon zu lange haben wir gegen die Natur, uns selber und gegen unsere Mitlebewesen agiert. Nun erfahren wir am eigenen Leibe, wie sich die Natur gegen Überbevölkerung und Zerstörung durch uns Menschen wehren kann. Ein kleines Virus, für das bloße Auge nicht sichtbar, zeigt uns unsere Grenzen auf. In kürzester Zeit wurden Klimaziele umgesetzt, die sich die FfF-Bewegung und Umweltschützer nicht zu träumen gewagt hätten. In Venedig strömt beispielsweise glasklares Wasser durch die Kanäle und sogar Fische und Delfine kommen zurück. Die Natur braucht den Menschen nicht, doch der Mensch braucht die Natur. Der Flugverkehr ist auf dem Stand der 50-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts angekommen. Nun zahlen wir einen hohen Preis dafür, dass nicht Mitmenschlichkeit und Mitgefühl unser Leben bestimmt haben, sondern die Macht von Konzernen und Gewinnmaximierung. Und es sind die Schwächsten, die zuerst leiden und sterben. Nun rächt es sich, dass nicht Pflegende und Ärzte *innen, sondern Manager, Konsum und Gewinnmaximierung den Vorrang hatten.

Nun kommen Gesundheitssysteme an ihre Grenzen, die durch die Politik bereits jahrzehntelang auf Sparflamme und sogar zur Gewinnmaximierung gehalten wurden. Und was macht die Bevölkerung? Hortet Klopapier und Nudeln! Dabei gibt es einen Weg, eine fatale Katastrophe mit dem völligen Zusammenbrechen der ärtzlichen Infrastrukturen noch zu verhindern. Einfach Sozialkontakte verhindern und drinnen bleiben, damit ein explosionsartiges Vermehren des Virus verhindert wird.  Jetzt wäre ein Umdenken auf Mitmenschlichkeit und Empathie gefordert und möglich, doch stattdessen treffen sich die Menschen weiterhin und machen sogar Corona-Partys. Haben da welche den Knall nicht gehört? Nicht nur alte und kranke Menschen sterben mittlerweile, sondern auch junge. Es kann Schwester, Mutter, Vater, ja das eigene Kind treffen. Am Beispiel von Italien wissen wir, dass das Sterben an dem Virus schrecklich ist. Das Beispiel von Italien müsste doch auch hier endlich zum Umdenken führen. Wo bleiben Mitgefühl und Engagement für noch schwächere, nämlich Flüchtlinge, die in Griechenland, oder Menschen, die in Kriegsgebieten sowie der Dritten Welt leben, ohne jede funktionierende Infrastruktur. Vielleicht können sich nun die Klopapierhorter wenigstens im entferntesten einmal vorstellen, wie sich Hilflosigkeit anfühlt.

Wolfsschutz Deutschland e. V. sagt alle Veranstaltungen und Stände bis Ende Juli 2020 ab

Wir von Wolfsschutz Deutschland e. V. sagen alle Veranstaltungen und auch Gruppentreffen von Mitgliedern ab. Wir rufen unsere Vereinsmitglieder und auch alle anderen Menschen dazu auf, sich an die Verhaltensregeln, die die Bundeskanzlerin vorgestern in ihrer Ansprache aufgeführt hat, zu halten: Sozialkontakte meiden und möglichst drinnen bleiben. Dennoch sind unsere Aktiven weiterhin in den Gebieten in der Natur unterwegs, und das ist auch bitter nötig. Denn die Jägerschaft fordert bereits Ausnahmegenehmigungen, damit die Hobbyjäger auch bei einem Ausgehverbot weiter schießen dürfen. Dabei führen sie haarsträubende Argumente an. Wir fürchten ein unkontrolliertes Schießen, das auch zu vielen illegalen Abschüssen führen könnte. Deshalb ist es immens wichtig, dass komplette Ausgangssperren verhindert werden.

Forderung und Petition an die Grünen, sich für Tierschutz in der Verfassung sowie ein eigenes Tierschutzministerium einzusetzen

Lovis Kauertz, der Vorsitzende des Vereins Wildtierschutz Deutschland e. V. schreibt zu den Forderungen der Jagdverbände: „Gerade auch im Bereich der Jagd müssen wir den Lobbyisten etwas entgegensetzen. In einem „Eil-Brief“ an die Bundeslandwirtschaftsministerin, an den Innen- und den Gesundheitsminister bezeichnet der Jagdpräsident Böhning die Jagd gar als „systemrelevant“: Corona: Fake-News vom Jagdpräsidenten.
An Dreistigkeit und Selbstüberschätzung lässt dieses Schreiben nichts vermissen.“ Hier geht das Schreiben weiter: https://www.wildtierschutz-deutschland.de/single-post/Corona-Fake

Hier der  Link zur Petition des Vereins Wildtierschutz Deutschland e. V. https://www.change.org/p/bundesvorstand-bündnis90-die-grünen-tierschutzministerium-was-sie-tun-können?recruiter=1034790182&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=share_petition

Wolfsschutz Deutschland e. V. unterstützt die Petition und die Forderungen von Wildtierschutz Deutschland e. V.

Obwohl es zweifelhaft ist, dass sich die Grünen wirklich mehr für den Tierschutz einsetzen, unterstützen wir die Petiiton und die Forderungen von Wildtierschutz Deutschland e. V. Leider zeigten diverse grüne Politker in Punkto Wolf und anderer Wildtiere bislang wenig bis gar kein Herz. In Ländern, in denen die Grünen an der Regierung mit beteiligt sind, zeigte sich dies bis jetzt besonders ausdrücklich. In Schleswig-Holstein hatte Umweltminister Albrecht völlig ohne Grund eine Abschussverfügung auf Wolf Dani unterschrieben. In Hessen wurden die Schonzeiten für Waschbären und andere Wildtiere aufgehoben. In Thüringen will die Grüne Umweltministerin Siegesmund nun nicht nur den Mischligswelpen, sondern auch der Wolfsmutter an den Kragen. Und auch aus Baden-Württemberg kommen seitens von Grünen immer wieder Aussagen zum Wolf, die man fast nicht glauben mag. Nun sollten dennoch nicht alle Grüne über einen Kamm geschert werden. In Niedersachsen sowie Sachsen machten sie bislang einen guten Job. Auch in Sachsen-Anhalt erklärte die dortige Umweltministerin Dalbert, dass sie sich weiter an Recht und Gesetz halten wolle und damit nicht die von der Bundesregierung durchgepaukte Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (Lex-Wolf) anwenden wolle. Vielleicht macht ein solcher offener Brief mit der Forderung nach einem Ministerium für Tierschutz sowie Tierschutz in der Verfassung,  ja die Basismitglieder der Grünen auf dieses wichtige Thema aufmerksam, auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise. Bitte unterschreiben Sie die Petiton und versenden Sie den offenen Brief. Text und Erklärung dazu stehen in der oben verlinkten Petition.

Bleiben Sie weiter gesund und nehmen Sie bitte Rücksicht. In dieser Krise liegt durchaus die Chance zu mehr Mitgefühl und Menschlichkeit. Das dürfen wir nicht vermasseln.

Brigitte Sommer, Vorsitzende Wolfsschutz Deutschland e. V.