AllgemeinPRESSEWir widersprechen

Offener Brief an den niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies

7. September 2018

Sehr geehrter Herr Minister Lies,

wir von Wolfsschutz-Deutschland e.V. widersprechen energisch  Ihren populistischen Äußerungen zum Thema Wolf.  Sie sind weder sachlich, noch aufklärend und beinhalten keinerlei  Lösungsansätze, die dem Inhalt des Umwelt- und Naturschutzes gerecht werden.  Noch dazu schüren Sie damit  ein mediales Klima, dass nicht berücksichtigt, wie sich die reale Wirklichkeit zeigt.

Das vom CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke verlautbarte Gespräch mit Ihnen (abgedruckt in der „Harke“ als Pressemitteilung von Herrn Schmädeke ) sagt aus, dass Sie – sollte sich der Riss in einem Stall in Steimke bewahrheiten – das ganze, dort im Bereich lebende Wolfsrudel  abschießen lassen wollen.

Etwas befremdlich ist, dass Sie den Zeitungsbericht von Herrn Schmädeke schreiben ließen und von Ihnen nur in der dritten Person die Rede ist.  Sollten Sie diese von Herrn Schmädeke beschriebene Tat tatsächlich ausführen, würde dies gesetzwidrig sein.  Von Vergrämungsmaßnahmen  wird da gar nicht erst geschrieben, nein, wenn Dr. Schmädeke alle Wölfe abknallen will, dann nicken Sie das gleich ab, schließlich ist die CDU ja ihr treuer Koalitionspartner.  Dass Sie sich als Minister nicht schämen für das, was Sie sagen, das ist gang und gäbe bei Politikern, dass Sie sich aber von den Lobbyisten der Bauernverbände und Weidetierhalter dermaßen instrumentalisieren lassen für einen widerlichen und völlig irrsinnigen Eingriff in die Natur und den Artenschutz, das gibt uns sehr zu denken.

Abgeschossener „Kurti“ soll als Beispiel dienen, dass man weiter Wölfe erschießt

Wir wollen jetzt nicht Ihre Bundes-SPD zitieren, die uns vor der Bundestagswahl auf Anfrage erklärt hatte, dass sie am Schutzstatus des Wolfs nichts ändern werde, da dies natürlich gelogen war, ich möchte Sie einfach nur daran erinnern, dass der Wolf nach wie vor streng geschützt ist und die EU diesen Schutz in diesem Jahr sogar erneuert hat.

Ganz stolz verkündet Ihr Koalitionskollege von der CDU in seinem Artikel, dass man bei diesem Rudel im Bereich Nienburg genauso vorgehen könne, wie beim  Abschuss des Wolfes „Kurti“ (MT-6). Einmal abknallen, immer abknallen.

Wir von Wolfsschutz-Deutschland e.V. verfolgen schon seit langem die Diskussion zum Thema Wolf in Ihrem Bundesland.  Der von Ihrem Ministerium proklamierte „Problemwolf“ Kurti, der kein „Problemwolf“ war,  passt als Vorgeschichte zu dem, was Sie jetzt nach eigenen Aussagen fortsetzen wollen, nämlich das Abschießen von Wölfen im Bereich Nienburg. Handelte es sich bei Kurti um einen Wolf, so scheinen Sie ja jetzt ein ganzes Rudel abschießen zu wollen, einschließlich Jungtiere.  Abgesehen davon, dass Ihnen das gesetzlich gar nicht erlaubt wäre,  spricht dies dafür, dass Sie als Umweltminister die Belange der Natur und des Artenschutzes so gar nicht interessieren.

Keine Einzäunung der Kulturlandschaft gewollt, aber 6200 Windernergieanlagen stehen in der Landschaft

Ein Nachdenken darüber, wie man die Weide- und Nutztiere besser schützen könnte,  scheint auch bei Ihnen gar nicht gewollt.  Wie wäre es mit ein bisschen mehr Aufklärungsarbeit über den Wolf und die 80 % Zuschüsse, die Nutz- und Weidetierhalter vom Staat Niedersachsen erhalten können, wenn Sie für einen ordnungsgemäßen Wolfsschutz sorgen?

„Die wolfssichere Einzäunung der Kulturlandschaft könne nicht die Lösung sein“, argumentiert Ihr Kollege von der CDU und  argumentiert dies u.a. damit, dass dies einen zu hohen Aufwand für die Tierhalter  bedeuten würde.  Lassen Sie dies etwa gelten? Wer seine Tiere liebt, der schützt sie, er hat dazu sogar gegenüber dem Tierschutzgesetz eine Verpflichtung, egal, ob er sie vor dem Wolf, dem Fuchs, oder dem Adler schützen muss. Und wer Profit mit seinen Tieren macht, der will das nicht tun?

Ein Blick in die Statistik des Landesamtes für Statistik Niedersachsen für 2016 zeigt, dass von den 2167 landwirtschaftlichen Betrieben, die eine Schafzucht betreiben, nur ca. 300 davon 100 und mehr Schafe besitzen und als Nebenerwerbs- bzw. Hoobyschäfer zu bezeichnen sind.  Gerade dieser Anteil aber sträubt sich gegen einen besseren Schutz der Tiere vor dem Wolf. Entsprechende statistische Hochrechnungen für 2017 können dahingehend interpretiert werden, dass vor allem die Anzahl der Schafe eher zugenommen, als abgenommen hat.

Apropos Kulturlandschaft: In Niedersachsen gibt es 6200 Windanlagen. Die stören die Kulturlandschaft nicht, aber eine wolfssichere Einzäunung schon?

Und weil Sie ja glauben, der böse Wolf würde Existenzen zerstören: Die Zahl der Weidetiere hat auch in Niedersachsen  eher zugenommen, als abgenommen, obwohl die Verkaufspreise beim Schlachter angeblich gesunken sind.  Bei allen Schaf- und Ziegenhaltern kommt ein erheblicher Teil der Einnahmen aus staatlichen Fördergeldern und Zuschüssen, zum Beispiel für die Beweidung von Autobahndämmen, Blumenwiesen, auch das muss hier einmal gesagt werden. Nach dem Motto: „Kauf Dir ein Schaf und schon bekommst Du dafür Geld vom Staat und der EU“.

Es klingt wie ein Trauerspiel, wenn man in einschlägigen Medien immer wieder liest, dass Schaf Emma, oder Bock Oskar angeblich von einem Wolf gerissen wurden und dass  diese Tiere so ans Herz gewachsen seien.  Dass diese Tiere aber auch ohne Riss beim Schlachter getötet würden, das wird irgendwie gar nicht kommuniziert. Macht sich auch nicht so gut.  Die niedrigen Ertragspreise werden nicht thematisiert, denn schließlich hat man jetzt ja den Wolf, der alles frisst, was ihm in die Quere kommt und der als Sündenbock herhalten muss.

Und zu guter Letzt ein Blick in die Rissliste Ihres Ministeriums. Von den 144 gelisteten Fällen im Jahr 2018 gab es 78 Mal keinen ausreichenden Schutz. In 53 Fällen, in denen ein Wolf für einen Riss nachgewiesen werden konnte, war kein vorgeschriebener Schutz vor Wölfen vorhanden. In gerade einmal 11 Fällen, in denen ein Wolf als Verursacher festgestellt wurde,  ist  ein Mindestschutz gemäß Richtlinie Wolf vorhanden gewesen.  Also in 11 von 144 Fällen!

Wäre es da nicht angebracht,  die Fälle einmal zu publizieren, in denen kein ausreichender Schutz vor dem Wolf vorhanden war,  oder gehört das in Ihrem Ministerium einfach nur zum Standard, den Wolf allgemein zu verteufeln?

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Sommer

Erste Vorsitzende Wolfsschutz-Deutschland e.V.

Volker Vogel, Mitglied des Vorstands Wolfsschutz-Deutschland e.V.

Related Post

Facebookmail
Facebook

14 Gedanken zu „Offener Brief an den niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies

    1. Her Minister Lies! Das ist nicht im Sinne des Bürgers, der u.a. Sie gewählt hat! Wir leben in einer Demokratie!!!! Die Mehrheit der Deutschen ist PRO WOLF, und Sie haben kein Recht, das Wolfsrudel abschießen zu lassen, verstanden????

      Maria Distelberg
      Frankfurt am Main

  1. es ist eine Scheinheiligkeit ohnesgleichen, wenn die Weidetierhalter behaupten, die Schafe seien ihnen ans Herz gewachsen, denn der einzige Grund Schafe zu halten ist hier der Profit. Die Polemik gegen die wunderbaren absolut sozialen Wölfe ist abstoßend und man sieht sich fast in die Zeit vor 150 Jahren zurück versetzt. Die Politiker, die den Schutz der Wölfe nicht wollen sollten sich alle schämen. Der offene Brief ist sehr gut formuliert und sagt alles aus.

  2. Genau der richtige Brief, die entsprechende Wortwahl, nicht lange herumgeeiert. Denn die Politik versteht nur diese direkte Sprache, im Herumlavieren sind sie nämlich ansonsten mit sich selbst beschäftigt. Dass noch keiner wegen Verlogenheit angezeigt und dann zur Rechenschaft gezogen wurde, grenz an ein Wunder. Aber solche Wunder geschehen eben nur in der Politik, wo jeder nur ein einziges Wort kennt und versteht: Ich, ich, ich…

  3. Ein Raubtier was nach der Ausrottung des Menschen, zurückgekehrt ist, gehört geschützt! Diese Einstellung, der Schutz des Wolfs kommt nicht von ein Paar Tierschützern, sondern dafür gibt es internationale Abkommen. Diese wurden wieder von der EU bestädigt. Sie setzten sich hier über EU Recht hinweg!! Und dies nur aus einem Grund, weil der Mensch sein Essen schützen will, aber nicht gut genug! Oder er seinen Profit gefährdet sieht. Die Nutztiere die zum Teil als Alibi auf den Weiden stehen, sind nur zur Ernährung des Menschen da! Aber es kommt noch schlimmer die Wälder werden immer weniger! Aber ständig wächst der Jagdsport. Diese Blutrünstige Lobby, braucht kein Mensch mehr. Aber es werden Raubtiere, wie Fuchs, Marder und Marderhund etc, abgeballert. Warum? Damit die Jäger in den Städten Gänse und Enten schießen können. Diese veralteten Sportsmänner braucht keiner mehr. Auch ein Drama die Schonzeit für den Fuchs aufzuheben, da schreit Herr Lindner FDP jetzt macht er seinen Jagdschein. Dies zum Schutze, unter anderen für den Hasen. Da wurden letztes Jahr 200000 von Jägern abgeballert. Zum Schutze der der Vögel, aber der Alleingang vom Glyphosat Schmidt hat die Schuld am Rückgang der Vögel und Insekten. Hier wird nur gelogen! Gestern verkündete Herr Tauber CDU, mit einem freudigen Waidmannsheil, er hätte innerhalb von 14 Tagen soviel über den Wald gelernt! Freut mich außerordentlich, daß Herr Tauber seinen Horizont erweitern konnte. Aber auf diese Horizonterweiterung hätte der Wald und seine Bewohner verzichten können. Denn er darf sich jetzt Jungjäger nennen. Diese Waidmänner haben doch eindeutig eine Lobby. Deswegen werden hier Wölfe von den Politikern zum Abschuss freigegeben. Der Wald hat vor dem Menschen existiert, was heute noch davon übrig ist sehen wir. Was die Politiker in Bayern den Tierrechtlern zugesichert haben! Alles nur vor der Wahl ein blabla. Ich muss mich auch um meine Katzen kümmern, oder darf ich dann das Auto zerstören, was meine Katze evtl überfahren hat? Die einseitige Sichtweise der Wolfsgegner, ist lächerlich! Finger weg von unseren Wildtieren! Ich kann hier nicht alles als Problem darstellen. Lebewesen sind kein Problem ausser der von Habgier, Neid, Hochmut, Wollust, Zorn, Völlerei,Trägheit, besessene Mensch. Auch die Wollust ziehe ich da mit hinein, denn ein Jäger berichtete, wenn der Schuss gefallen ist und der Hirsch den letzten Atemzug getan hat, du Herr über Leben und Tod bist, es gibt kein schöneres Gefühl. So bescheuert kann nur ein Jäger sein. Dies auch noch zu veröffentlichen. Der Wolf ist kein Problem, der Mensch und sein Essen ist das Problem. Jeder muss sein Auto abschließen sonst ist es eine Aufforderung zum Diebstahl! Ich muss alles versichern. Nur die Nutztierhalter nicht- warum? Meine Katzen sind in der Haftpflichtversicherung. Jeder Hund hat eine Hundehaftplichtversicherung. Warum muss eigentlich der bestialisch mordende Jäger keine Hundesteuer bezahlen? Blöd gelaufen wenn man das auch noch auf Jägerplattformen feiert. Ich denke es wird Klagen geben vor der EU denn hier wird sich das Recht gebeugt wie man will. Wir werden auch bei der Staatsanwaltschaft, nicht wegen Tötung oder falscher Entnahme Klage einreichen, sondern wegen Rechtsbeugung.

  4. Das ist Rechtsbeugung und zwar EU Rechtsbeugung. Herr Tauber hat gestern auch seinen Jagdschein bekommen. Er hat inerhalb von 14 Tagen seinen Horizont über den Wald erweitert. Auf diese Horizonterweiterung hätten der Wald und seine Bewohner verzichten können. Es sind viel zu viele Politiker Jäger und Sympathisanten von Nutztierhaltern. Das Problem ist nicht der Wolf sondern sein Essen. Nur darum geht es! Ich muss auch meine Katzen schützten! Oder kann ich das Auto dann mit dem Hammer behandeln, wenn es meine Katze evtl überfahren hat? Das Problem ist nicht der Wolf sondern der Mensch. Bevor Menschen lebten kam der Wald auch zurecht er braucht uns nicht. Wir wegen dem Klima schon.

  5. Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit. Theodor Heuss.

  6. Abschuss aller freien Wölfe?
    Ich halte dies wie sich unsere rechtskonservativen Volksvertreter die doch vorgeben besonders recht schaffend sich in der Realität verhalten bzgl. des Wolfsschutzes (und nicht nur da) unglaubwürdig.
    Schließlich ist der Wolf beweisbar jur. EU Weit streng geschützt.
    Das in potentiellen Wolfsgebieten die betroffenen es verweigern ihre Nutztiere „ordnungsgemäß“ zu umzäunen, beweist wiederum dass die untereinander nur vorgeben (rechtskonservativ) also streng recht schaffend zu leben also auch zu sein.
    Ich hätte da eine ebenso „christlich“ verdrehte Idee!
    (Bitte nicht ernst nehmen! Dies ist Satire! Alle wissen das es nicht so ist aber trotzdem dies eine Maximalannahme um was zu verdeutlichen…)
    Einfach in den (parteinahen) Massenmedien das Gerücht streuen lassen:
    „Immer wieder wurde beobachtet, dass streunende Asylanden, Burkaträgerinnen, Kopftuchmädchen Harz V Empfänger, verwahrloste Rentner und sonstige Taugenichtse uns den Bauern nicht nur das Vieh von den Weiden sondern auch unsere Feldfrüchte berauben. Wir von Bauern und Jägerverband fordern deshalb polizeilich überwachte Felder und Wälder, oder die sofortige Inhaftierung diese schmarotzenden Geschmeiß. Wir wollen aber nicht unmenschlich sein obwohl wir Bauern dies schließlich unser Land ernähren, haben noch einen anderen Vorschlag: Aus den Sozialsystemen die ohne hin zu groß die finanziellen Mitteln herausnehmen um unsere Weiden und Felder zu um zäunen. Die Jagdpacht unsere Parteimitglieder um noch mal einen echten Wolf abzuschießen umfasst dies aber nicht. Dies ist Sache der Jägerschaft. Und nun Freibrief Entschuldigung Freibier für alle.
    Und nun (nicht satirisch in Echt)
    Der Wolf ist das einzige Tier (was angeblich) den Menschen was antun kann.
    Psychoanalytisch ist anzumerken und das hat selbstverständlich was mit Projektion zu tun.
    Ein schlechter dennoch gläubiger Mensch (mit noch vorhandenen Unrechtsbewusstsein) hat Angst vor Gottes Strafe. Aber wo soll die den her kommen, wenn alles nach DIN genormt, quadriert ist und Sicherheitsstandard entspricht. Durch den Zufall der Natur selber hier der „gefährliche“ Wolf.
    Der als einziges noch verbliebenes Lebewesen den Menschen (ohne Waffen) im Wald für seine Verbrechen (widernatürlichen unendlich Wachstum Lebensweisen) strafen könnte.
    Deshalb ließ die Kirche als Wegbereiter des Kapitalismus im Mittelalter nicht nur den Wolf sondern auch alles andere beseitigen. Vergl. Vorgestern die Grünen, gestern die Linkspartei wurde Verfassungsschutz beobachtet. Querdenker landen nicht selten in der Psychiatrie. Hier hat sich prinzipiell nicht viel geändert.
    Und unabhängig davon haben die Jäger auch einfach nur „Angst dass sie ihr Hobby bzw. Status nicht verlieren, weil der Wolf naturwissenschaftlich gesehen ja viel effektiver und vor allem nachhaltiger dafür sorgen würde, dass sich die Natur in unseren Wäldern sozusagen auf den natürlichsten aller Wege erholen würde.
    Also ich bezweifele, dass ausgerechnet der Mensch das höchste „Lebewesen“ auf Erden ist.
    Denn Homo sapiens wird durch Geschlechtskrankit übertragen und verläuft meist tödlich.

    Klaus Schauer

  7. irgendwann haben die menschen das papier erfunden und einen stempel. dann haben sie das papier abgestempelt und gesagt, dieser wald gehört mir. der wald gehört überhaupt niemandem. der war schon da, da war an menschen noch gar nicht zu denken. die wölfe gehören in den wald. der mensch rottete ihn aus. deswegen war er weg. nicht, weil er nicht in den wals gehört. jetzt kommt er wieder zurück. ein gutes zeichen. wir sind jetzt einige hundert jahre weiter, nur der begrenzte horizont dieser jägerschaft, der entwickelte sich nicht weiter.
    ich bin froh, dass hier angesprochen wurde, dass es bei den so geliebten schafen und anderen weidetieren letztlich doch ums geld geht und sie letztlich, wenn sie völlig ausgenutzt worden sind, beim schlachter landen. soviel also zum thema geliebtes tier…
    herr über leben und tod sind in den meisten fällen mörder. wenn es einen gott geben würde, müsste er das ganze vergossene blut unserer mitgeschöpfe auf ihre mörder herabregnen lassen.
    der mensch ist nicht mehr oder weniger als jedes andere geschöpf auf dieser welt. aber er nimmt sich alles, alle ressourchen, alle gaben der natur, jedes recht die natur auszuspressen und im wahrsten sinne des wortes auszuschlachten.
    es ist festzustellen, dass die verlogenheit und rechtsbeugung vor keiner partei halt macht. diese politiker fühlen sich unantastbar. wählbar ist hier fast keiner mehr. das deutlichste signal würde wohl sein, wenn überhaupt keine stimmen mehr bei der wahl abgegeben würde. für niemanden.

  8. Der Wolf gehört in unser Landschaftsbild. Wir können glücklich sein das dieses sozial geprägte Tier wieder zurückgekehrt ist. Der Wolf steht unter Naturschutz und das muss so bleiben. Vielleicht erinnern sich unsere sogenannten Volksvertreter mal an ihre anscheinend ungültigen Wahlversprechen und Ausführungen.Soll ja noch Wunder geben.

  9. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit nicht nachvollziehbarer Verwunderung habe ich von Ihrer Aktion gegen die Kreatur Wolf auf diesem unseren Heimatplaneten ERDE mit Schrecken Kenntnis genommen. Sie sollten sich mal – wenn Sie diese nicht schon kennen – die Sendereihe „Alpha Centauri“, die regelmäßig als 15-Minuten-TV-Sendung auf ARD alpha zu sehen ist, anschauen; sie wird vom Astrophysiker Prof. Harald Lesch moderiert. Wenn Sie die geschilderten Ereignisse im Universum begreifen und sich verinnerlichen, was die Evolution in unserem Sonnensystem auf diesem unserem Heimatplaneten ERDE, durch die Energie unserer Sonne an Lebensvielfalt von den Mikroorganismen bis zum Menschen hervorgebracht hat und Sie diese Zusammenhänge nicht erkennen können oder wollen, dann, ja dann haben Sie es nicht verstanden, daß Sie alles, was Sie umgibt und leben läßt von Ihren Kindern und Enkeln nur geliehen haben!
    In diesem Sinne seien Sie herzlich gegrüßt
    von
    Hans Haas

    Nachtrag:
    Also, wenn ich dieses Sammelsurium an Argumenten der Wolfshasser lese, so hat das alles ein erhebliches G’schmäckle. Fakt ist, daß Wölfe den Menschen meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Es sei denn es gibt da Wolfshasser, die von langer Hand Wölfe anfüttern und an „leichte Beute“ gewöhnen. Wenn dann noch (Streichel-)Haustiere herhalten müssen, die in unsicheren und leicht zugänglichen Gehegen gehalten werden, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn Wölfe oder streunende Hunde sich bedienen. Eigenartig ist es auf jeden Fall, daß das Spendenangebot von Wolfsschutz-Deutschland für wolfssichere Zäune und 2 Ersatz-Ziegen abgelehnt wurde.
    Exkurs als Hypothese: Wenn – wie festgestellt wurde, die Streicheltiere im Abstand von 14 Tagen tot aufgefunden wurden, so ist zu vermuten, daß die eigentlichen Streicheltiere irgendwo noch quicklebendig in einem „Streichelzoo“ leben! Die anderen tot aufgefunden Tiere nach der „Kaspar Hauser“ Methode für diesen perversen Cup Ihr Leben lassen mußten. Dann ist abscheulich sich solcher Machenschaften zu bedienen, um ein einzigartiges Tier, in der Lebensgemeinschaft ERDE, wie den Wolf auszulöschen!
    Ich denke diesen Antiwolfsmenschen würde die Annahme dieser Spende wohl den Wind aus den Segeln nehmen. Es ist schlicht und einfach ein Armutszeugnis, das sich die Wolfgegner damit selbst ausstellen. Eigentlich sind Tiere, Wölfe, die kleineren Brüder von uns Menschen! Sie gehören genauso zur Schöpfung, wie alles andere Getier (auch der Mensch), das auf dieser Erde (mit uns Menschen) lebt. Was den Wolf betrifft, so wurde in einer Doku von einem Schafhalter berichtet, daß das ansäßige Rudel sein Gebiet vor durchziehenden Wölfen schützt! Es kommt auch hinzu, daß dort wo der Wolf jagd auch der Wald wächst – es klingelt in den Kassen der Kommunen und dient dem Gemeinwohl. Fallwild wird von Beutegreifern effektiver gefunden und beseitigt. Wildschweine sind für Wölfe eine optimale Beute und würden nachhaltig dazu beitragen den Bestand zu dezimieren. Ob Wildschwein, Hirsch, Reh oder Niederwild, den Jagdgesellschaften würde noch genug an Wildbret bleiben, zumal die Abschußpläne immer schon dem Soll hinterherhinken. Im Übrigen schafft es kein Wildtier seine Beutetiere auszurotten, das schafft nur der Mensch! In der Antarktis sind in einer Pinguinkolonie 18.000 Pinguin-Küken geschlüpft, nur 2 sind flügge geworden, 17.998 sind verhungert, weil Fangschiffe radikalen Fischfang betreiben und den ungewollten Beifang zum Sterben ins Meer werfen, der damit den freilebenden Mitgeschöpfen nicht mehr zu Verfügung steht – und irgendwann wird es auch die Spezies Mensch treffen – wollt Ihr so weitermachen und unseren Heimatplaneten Erde zerstören? Kehrt um Leute und gebt allen Kreaturen die Chance zum Weiterleben! Danke!

  10. Herr Lies gehört zu den Politikern, die u.a. dafür verantwortlich sind, dass man als Bürger die SPD nicht mehr wählen kann. Es ist unfaßbar, mit welcher Frechheit und Dreistigkeit von ihm und seinesgleichen agiert wird. Es wird Zeit, dass dieser politische Sumpf in Berlin mal ausgeräuchert wird. Entscheidungen, die nicht das Interesse des Volkes dienen (wie es bei einer Demokratie eigentlich sein sollte), sondern nur die eigenen Lobbyisten bedienen! Ihr Politiker, die ihr meint, ihr könnt machen was ihr wollt, ihr seid schuld, wenn die Demokratie untergeht. Wir sind ja schon auf einem guten Weg! (Ironie aus).

    1. genauso ist es. da gebe ich ihnen vollkommen recht. die spd ist nicht mehr wählbar und andere, die evtl. eine alternative sein könnten, auch nicht. man hat das gefühl es geht nur um selbstbeweihräucherung und lobbyisten bedienen, um die eigene kasse und die eigene machtposition auszubauen. das hat mit ihrem eid nichts mehr zu tun, liebe politiker/innen. sie dienen nur noch sich selbst.
      ich hoffe, dass das noch mehr wähler durchschauen und den mut haben, aktiv zu werden und höhrbar.

  11. Einfach unfassbar!!!! Ich hoffe soooo sehr,dass diese dummen Menschen,die die Wölfe einfach abschießen wollen,damit nicht durchkommen.!!!! Danke danke danke ,dass sie sich so intensiv für die schutzlosen friedlichen Wölfe einsetzen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.