Der Wolf reguliert sich selbst – er braucht keine Quoten, kein überbordendes Monitoring. Dennoch wird er in technokratische Schemata gepresst: Daten, Expertenberichte und Pläne dominieren, wie James Corbett es als „Wissenschaft der Sozialingenieurie“ beschreibt. Die EU-Herabstufung des Schutzstatus seit 2025 öffnet Türen für Abschüsse, obwohl Risszahlen marginal sind (unter 0,3 % in Deutschland, 0,6–1 % EU-weit). Italien setzt aggressiv um, Spanien widersteht – doch in beiden Ländern dient der „Wolfs-Konflikt“, genau wie überall, als Ablenkung von den echten Agrarkrisen: Höfesterben, Konzernmacht und Preisdiktat. Ein Vergleich.
Italien und Spanien, mit den größten Wolfspopulationen in Südeuropa (Italien ca. 3.300–3.500, Spanien ca. 2.500–3.000), zeigen unterschiedliche Umsetzungen – doch in beiden Ländern dient der „Wolfs-Konflikt“, genau wie bei uns in Deutschland und EU-weit, als Ablenkung von tieferen Problemen in der Landwirtschaft.
Italien: Aggressives Management – Abschüsse als technokratische „Lösung“
Italien hat die EU-Lockerung sofort umgesetzt: Seit Januar 2026 erlaubt ein Dekret bis zu 160 Abschüsse pro Jahr (3–5 % der Population), verteilt auf Regionen wie Lazio (bis 15) oder Veneto (bis 4). Das ISPRA-Institut rechtfertigt das mit Konflikten in Alpen und Apennin, doch die Risszahlen sind marginal: Nur 0,6–1 % der Nutztierverluste gehen auf Wölfe zurück. Ein Vorfall wie der am Flughafen Rimini-Fellini im Januar 2026 (ein Rudel jagte Hasen) wird hochgespielt, um Abschüsse zu legitimieren – statt Prävention zu fordern. Das Ganze wirkt orchestriert: Der Wolf wird in Schemata gepresst (DNA-Analysen, Monitoring, Quoten), um ein System der Kontrolle zu etablieren. Organisationen wie Green Impact und WWF Italia klagen dagegen vor dem EuGH (z. B. Az. T-563/25), mit mittelhohen Erfolgschancen (50–70 %), da Präzedenzen ökologische Standards priorisieren. Aber die Technokratie rollt weiter: Abschüsse destabilisieren Rudel, ohne Konflikte zu lösen. Ein solches Desaster kann auch uns in Deutschland drohen.
Spanien: Aktueller Widerstand – aber Jagd droht bei „günstigem Erhaltungszustand“
Spanien stemmt sich gegen die Herabstufung: Als eines der wenigen EU-Länder votete es dagegen und hält national strengere Regeln. Bis 2021 war Jagd nördlich des Duero möglich; seit 2021 galt landesweit strenger Schutz im LESPRE. Im März 2025 hob der Kongress den Schutz nördlich des Duero auf – theoretisch erlaubt das kontrollierte Jagd. Praktisch bleibt Jagd blockiert: EuGH-Urteile (z. B. Az. C-436/22, Juli 2024) fordern, dass der nationale Erhaltungszustand berücksichtigt wird – und der ist in Spanien oft „ungünstig-unzureichend“ (Bericht 2019). Regionale Pläne wurden gekippt, das Verfassungsgericht prüft. Südlich des Duero gilt strenger Schutz unverändert. Für 2026 gibt es keine systematischen Jagden. Doch das könnte sich ändern: Wenn der Erhaltungszustand als „günstig“ festgestellt wird – basierend auf technokratischen Bewertungen (Daten, Berichte im 6-Jahres-Turnus, die der EuGH 2024 als unzureichend kritisierte) – könnte die Jagd losgehen. Das ist wieder Technokratie pur: Der Status wird durch Experten und Modelle „bestimmt“, oft ignoriert, dass der Iberische Wolf fragmentiert und bedroht bleibt. Organisationen wie Ecologistas en Acción warnen: Solche „Zahlen-Spielchen“ öffnen Türen für Abschüsse, ohne echte Notwendigkeit.
Der herbeigeredete Konflikt: Niedrige Risszahlen als Ablenkung von realen Problemen
Die Risszahlen sind niedrig: EU-weit unter 0,1–0,5 % der Nutztiere, in Deutschland unter 0,3 %. Mit effektivem Herdenschutz (Elektrozäune, Herdenschutzhunde) sinken sie noch weiter. Dennoch wird der Wolf als „Bedrohung“ hochgespielt – ein herbeigeredeter Konflikt, der von den wahren Krisen der Landwirtschaft ablenkt: Sinkende Erzeugerpreise, Höfesterben, Klimafolgen, Preisdiktate durch Konzerne. Das passt in ein größeres Bild: Die Landwirtschaft der Zukunft wird von Großkonzernen dominiert (z. B. Bayer, Corteva kontrollieren Märkte). Kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe verschwinden – vielleicht sogar gewünscht? Skaleneffekte, Digitalisierung und EU-Politik (GAP) begünstigen Große, während Extensive (wie Schafhalter) marginalisiert werden. Der Wolf dient als Sündenbock: Statt gegen Konzerne zu protestieren, wettern Bauern gegen Wölfe – eine klassische Ablenkungsstrategie.
Italien nutzt die Herabstufung für Abschüsse, Spanien widersteht – aber selbst dort lauert Jagd bei technokratisch „günstigem“ Status. Der Wolf braucht keine Verwaltung: Er reguliert sich selbst. Stattdessen: Flächendeckender, unbürokratischer Herdenschutz, um Risse zu vermeiden. Die Bürokratie dient nicht dem Wolf oder den Bauern, sondern einem System der Kontrolle. Lasst uns den Fokus auf die echten Krisen legen – und den Wolf genauso wie andere Wildtiere in Frieden lassen, EU- und weltweit.
Quellen:
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3 Gedanken zu „EU-Wolfsherabstufung: Italien jagt, Spanien widersteht – doch der wahre Konflikt liegt woanders“
Deutschland hat auch keine anderen Größeren Probleme als der Wolf es fehlen bezahlbare Wohnung bezahlbare Lebensmittel und vieles. andere was wichtig ist aber der Wolf ist ein großes Problem was ist das für eine Logik ich denke es gibt andere wichtige Dinge als der Wolf.Warum sollte der Wolf das große Problem sein. Die Jagd Lobby Brauch nur etwas neues zum Jagen Rot und Schwarz Wild reicht nichtejr es gibt noch Wölfe die gejagt werden können außerdem habe die Menschen Angst vor Angriffen des Wolfs,weil Sie zuviel Märchen vom 🐺 erzählt bekommen haben, der Wolf der die Oma frisst und das Rotkäppchen oder die 7 kleinen Geißlein usw, dies ist doch totaler Unsinn wer glaubt den daran mir
logisch der wolf wird zum sündenbock gemacht für die schlechte erziehung die diese leyen ertragen mußte..nun wäre sie papas liebling.und alle anderen könnensich freuen es geht nicht um ihre verfehlungen ,denn es hat ja den bösen wolf..
grund und menschenrechte scheißegal.. der wolf muß weg.tja wie haben hier halt andere tumpels.. die nenn sich merz und co.. aber auch all diese fehlbesetzen antiquierten umweltministeriablen..es heißt ja nicht umsonst umwelministerium statt ökologieministrium zur erhaltung der naturlichen ökologischen natur und arten..
wenn wir die daten des bfn z grunde legen,hat es inde brd keineswegs einen hinreichenden artenschutz u.o. hinreichenden bestand.die reviere sind teilweise nicht mehr u.o. nie besetzt worden.das ist ein eineindeutiges zeichen von veruntreuung ines nennswerten artenschutzes und der brd ökologie.
daran sollten wir festhalten. erst die vollständige besiedlung der ausgezeichneten reviere,die durch das bfn ermittelt wurden,könnten logisch richtig von einem guten bestand ausgehen….dann aber wäre imer nochder gesundheitszustand zu ermitteln,
die revierdichte..umsiedlungsmöglichkeiten ect.anzahl der welpen..sowie anzahl der jungtiere die abwandern und durch kommen ..ein neues ungestörtes rudel bilden
konnten. in ganz europa muss diese vermischung möglich sein..um einen guten differenzierten genenpool zu erzeugen und stabile populationen zu schützen und zu erhalten.also wieder unter vollschutz stellen .sofort.
das bfn wird ähnliche eukollegen und institutionen haben. das europäische wolfsschutzprogramm muss daher rechtlich auf wissenschaftlich und tierrechtsethischer grundlage neu entworfen und rechtlich gesetz werden.
überhaupt braucht es auch tiermedizinische begleitende auffangstellen für freilebende tiere…da liegt einweiterer springender punkt..man will freilebede tiere nur dann wenn sie verwertbar sind..als prestige u.o. als jagdopfer .
der europäische artenschutz muß wie der schutz f. freilebende tiere grundsätzlich ein ökologischer nachvollziehbar un objektiv wie rechtlich plausibler sein.
man muss diesen impetinenten politikern ihre kompetenz abnehmen.eine nur politische ist keine zureichende…. wir wollen hier kein trumpereien ,keine merzerreien und keine ursel leyen..gekungel.. kein politisches schmierentheater
wie es bei der cdu pragmatische tradition. daher dem wolfsmorden nicht zuschauen es nicht dilden.. strafanzeige wegen politischer willkür und korruptionsverdacht ,sowie artenschutzveruntreuung ..sowohl in der eu,wie i der brd..
diese rechtsaußencdu muß stillgelegt werden..schon wollen sie diefreiheit dr menschenumein vielfaches zum nutzendes kapitals hintergehen und reduzieren..
pfui…. diese politik ist keine lösung sondern ein weiter so im probleme ud schulden machen.. für den ewig gleichen klimazerstörenden und menschrechtsreduzierenden
kapitalistischen herrschaftsfilz.das aber ist nicht im sinne eine zureichenden menschenrechts-demokratischen gesellschaft.die diesen in ihrer unverzeilichen dummheit den auftrag gegeben hat..hier die gschäfte zu leiten.. nicht zu beherrschen wohlbemerkt.das aber verstehen die verwerflichen existenzen aber nicht.. und wollen gar den verfassungsstaat zu ihrem klientels gunsten umbauen..bzw. reduieren.also nicht immer nur zu den usa und ihrem pig brother trumpel chauen.. die kleinen tyrrannen sitzen in der cducsu. wo sie seit der gründung der brd schon immer aßen.. wie in der weimarr republick,
zur sache selbst wölfe sind feiumherziehende tiere.. auch ein wolfsrevier braucht seine schützenden konsultationsänge..die vernetzung der europäischen wölfspopulationen wären mit einer großangelegten europäischen wiederaufforstung und neubewaldung kompatibel ,ja der schutz vor zu großem verbiss gesichert..zusätzlich hat das winterfüttern langsam zurück gefahren zu werden.eine europäisch zusammenhängende bewaldung ist für dn klimaschutz und die klimamenschenrechte zwingend notwendig..nicht nur dr tropische auch die europäischen rudimentären wäldrer bedurfen des regenerativen schutzes und derausweitung..überhaupt sind bereit viel zu viele landarten vershwunfen bis stark bedroht..u. d. gilr eben auch für die europäischen wölfe..isoliete populastionen könnten durch zuwandernde einzeltiere genetisch aufgefrischt werden..und das slltemn sieauch. das wäre rechtlich zu erstreiten. nicht das die brutalität dr politischen barbareien sich in europa überall durch stzt.. die leyen hätte wegnihrem pony bessen eie psychotherapie gemacht..evtl wäre ihr vater da asls bösr wolf heraus gekommen.
…und was ist mit der menschlichen Überbevölkerung ?? und den zig Millionen „Nutztieren“ in den Tierfabriken ??