Allgemein

Wolfsschutz-Deutschland e.V. erhöht Belohnung zur Ergreifung der Wolfsmörder auf 8000 Euro

Veröffentlicht am

P R E S S E M I T T E I L U N G

Auf mittlerweile 8000 Euro ist die Belohnung gestiegen, die der  Verein Wolfsschutz-Deutschland e.V.  zur Ergreifung der Täter ausgesetzt, die bei Wittingen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn eine Jungwölfin und bei Ratzdorf im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg einen Wolf erschossen haben.

Vereinsvorsitzende Brigitte Sommer: „Wir freuen uns über die Resonanz auf unsere zunächst auf 4000 Euro festgesetzte Belohnung. Das zeigt uns, dass die Wut über die Brutalität an den Wölfen sehr groß ist.“   Die Summe der Belohnung konnte dank eines weiteren engagierten Wolfschützers  verdoppelt werden.

Allgemein

Illegale Wolfstötung: Wolfsschutz-Deutschland e.V. setzt 4000 Euro Belohnung für Ergreifung der Täter aus

Veröffentlicht am

P R E S S E M I T T E I L U N G

Der Verein Wolfsschutz-Deutschland e.V.  hat eine Belohnung von insgesamt 4000 Euro zur Ergreifung der Täter ausgesetzt, die bei Wittingen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn eine Jungwölfin und bei Ratzdorf im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg einen Wolf erschossen haben. Vereinsvorsitzende Brigitte Sommer nannte die Täter „jämmerliche Gestalten, die keine Achtung vor Lebewesen haben.“ In beiden Fällen erstattete der Verein auch Anzeige gegen Unbekannt.

Die Perversität dieser Täter sei leider ein Beispiel dafür, wie hasserfüllt immer mehr Menschen auch bei Tieren reagieren, die unter strengem Schutz stünden. Die Jungwölfin war nach Darstellung von Experten vor ihrem Tod auch noch gefoltert worden. Scheinheilig nannte Sommer die Äußerungen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies, der gegenüber der Osnabrücker Zeitung geäußert hatte,  dass eine solche „Selbstjustiz“ unverantwortlich und es dafür „überhaupt keine Toleranz“ gebe. In Wirklichkeit ermögliche der Umweltminister in seiner bereits zum vierten Mal verlängerten Abschussverfügung gegen den Wolf Roddy das Töten eines Wolfs, obwohl etliche Zaunkontrollen des Vereins Wolfsschutz-Deutschland e.V. bewiesen hätten, dass die Nutztiere in fast allen Fällen völlig ungenügend geschützt waren.

Sommer: „Auch für den geplanten Abschuss von Wolf Roddy und Wolf Dani in Schleswig-Holstein gibt es für uns keine Toleranz.“

Der getötete Wolf bei Ratzdorf in Brandenburg sei in der Nähe der Stelle gefunden worden, wo bereits vor zwei Jahren schon einmal ein Wolf illegal erlegt worden war. Die Tatsache, dass mit dem Wolf bei Ratzdorf in diesem Jahr bereits schon drei Wölfe von unbekannten Personen in Brandenburg illegal erschossen worden seien, zeige in erschreckender Weise, dass sich Wolfshasser in ihrem Tötungswahn in dieser Gegend besonders sicher fühlen.

Ein Vorgeschmack auf die „Lex Wolf“

Diese illegalen Tötungen seien auch schon ein Vorgeschmack auf die „Lex Wolf“, die vom Bundestag nach der Sommerpause verabschiedet werden soll. Diese Gesetzesänderung des Bundesnaturschutzgesetzes erlaube, dass praktisch jeder Wolf und auch ganze Rudel schon auf Verdacht erschossen werden könnten.  Das könnten sich Wolfshasser zu Herzen nehmen und selbst zur Waffe greifen, um Wölfe in „Selbstjustiz“ abzuschießen.

Der Wolf, so Sommer, sei  unter anderem nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen, der Berner Konvention und EU-Richtlinien eine geschützte Tierart. Diesen Schutz der Wölfe habe die EU erst vor einigen Monaten  bekräftigt.  Die Abkommen seien völkerrechtlich bindend, da sie durch Deutschland ratifiziert wurden.

Hier die PM als PDF:

PM_Wolfsschutz_Deutschland_setzt_4000_Euro_Belohnung_zur_Täterergreifung_aus

 

Allgemein

Wolfsschutz war heute im SAT 1 Frühstücksfernsehen – Diskutieren Sie mit!

Veröffentlicht am

Der von vielen Medien als „Mafiamord“ bezeichnete Mord an der Jungwölfin Maja berührt ganz Deutschland. Inzwischen sind 10.000 Euro Belohnung zusammengekommen, die hoffentlich zur Ergreifung der Täter oder des Täters führen. Verdächtige gibt es in dem Gebiet im Landkreis Bautzen jede Menge. Darunter Personen, die auch in Facebook martialisch auftreten und immer wieder ihre Sympathie für illegale Tötungen von Wölfen bekunden.

Hat die Jägerschaft bislang mehr oder weniger um den heißen Brei herum geredet, wenn es um offizielle Stellungnahmen zum Wolfsbestand geht, scheinen die Waidmänner nun kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Im Einleitungsbeitrag der SAT 1-Redaktion wird deutlich, dass die Jägerschaft den Wolf im Jagdrecht haben will. Wollen sie ihn erneut ausrotten? Es spricht viel dafür.

Dies dürfen wir nicht zulassen, denn der Wolf ist essentiell.

Ganz herzlichen Dank an unser Vereinsmitglied Dr. Hans-Holger Liste, der im Frühstücksfernsehen bei SAT 1 ein Interview gegeben hat.

Hier der Link zum Interview: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/nach-mafia-mord-an-einer-woelfin-neue-debatte-zur-ansiedlung-von-woelfen-clip

Diskutieren Sie mit auf der FB-Seite von SAT 1

https://www.facebook.com/fruehstuecksfernsehen/

Oder bei uns auf der Seite:

https://www.facebook.com/WolfsschutzDeutschland/

Der Wolf braucht eine starke Lobby in Deutschland. Mit dazu beitragen soll das Non-Profit-Filmprojekt unseres Vereinsmitgliedes Volker Vogel. Der gelernte Redakteur plant einen Dokumentarfilm mit dem Titel „Menschen für Wölfe“ zu drehen. Wie Sie hier helfen können, entweder mit Spenden oder einem Interview, können Sie hier erfahren:

www.gofundme.com/menschen-fuer-woelfe