Hornisgrinde: Gericht stoppt grünes Wolfskiller-Kommando

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat am 30. Januar 2026 dem Eilantrag der Naturschutzinitiative e.V. (NI) stattgegeben und den geplanten Abschuss des sogenannten Hornisgrinde-Wolfs (GW2672m) vorläufig gestoppt. Dieser Beschluss, Aktenzeichen 6 K 868/26, verhindert, dass das Umweltministerium Baden-Württemberg – unter grüner Führung – den Wolf töten lässt, bis eine Entscheidung im Eilverfahren fällt. Es ist ein vorläufiger, aber signifikanter Erfolg für den Naturschutz, der zeigt, dass Gerichte nicht blindlings politischen Kalkülen folgen. Wir von Wolfsschutz-Deutschland e.V. gratulieren der NI zu diesem Schritt und fordern alle Naturschützer und Wolfsfreunde auf, wachsam zu bleiben – denn der Kampf ist noch nicht vorbei. Hier alle Hintergründe.

Der Hintergrund: Ein Wolf im Visier der Politik

Der Hornisgrinde-Wolf, ein Einzelgänger im Nationalpark Schwarzwald, lebt seit Anfang 2024 in der Region und wurde über 180 Mal gesichtet. In der Szene heißt es inzwischen klar: Sichtungen nicht melden, damit die Behörden keine 200+ Meldungen mehr als Vorwand für Tötungen missbrauchen können. In der Begründung der Schießgenehmigung heißt es, er hätte sich Menschen und Hunden genähert, was zu Konflikten geführt hätte – die letzten dokumentierten Vorfälle datieren jedoch aus Mai und Juni 2024. Trotz fast zweijähriger, erfolgloser Fangversuche, was stark auf ein scheues Verhalten hindeutet, erteilte das grün-geführte Umweltministerium am 23. Januar 2026 eine Ausnahmegenehmigung zum Abschuss, befristet bis 10. März 2026.
Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer
Die Begründung: Der Wolf sei „verhaltensauffällig“ und stelle eine Gefahr dar. Doch wie das Gericht feststellte, liegt keine akute Bedrohung vor – die Gefahrenlage ist nicht so dringlich, dass ein kurzes Abwarten unverhältnismäßig wäre. Die Naturschutzinitiative reichte am 28. Januar 2026 eine Anfechtungsklage ein und stellte parallel den Eilantrag. Das Gericht folgte diesem und wog die Interessen ab: Der Schutz des Wolfs und der effektive Rechtsschutz der Naturschützer überwiegen vorläufig dem öffentlichen Interesse an einer sofortigen Tötung. Ohne diesen Stopp hätte der Abschuss irreversible Tatsachen geschaffen – der Wolf wäre tot, bevor die Hauptsache geprüft werden könnte. Besonders bemerkenswert: Das Gericht betonte, dass die letzten problematischen Vorfälle Monate zurückliegen und der Wolf in vielen Sichtungen „ruhiges und entspanntes Verhalten“ zeigte. Alternativen wie temporäre Hunde-Besuchsverbote in der Ranzzeit oder verbesserte Betäubungsversuche wurden offenbar vernachlässigt.

Das geplante „Killerkommando“: Steuergelder für anonyme Jäger

Hinter den Kulissen war bereits alles vorbereitet: Ein spezialisiertes, anonymes Entnahmeteam – oft polemisch als „Killerkommando“ bezeichnet – sollte in der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 2026 zuschlagen. Dieses Team, nicht aus der Region stammend, operiert revierübergreifend und bleibt unbekannt, um vor Anfeindungen geschützt zu sein. Lokale Jäger, darunter der Kreisjägermeister in Rastatt, zeigten sich überrascht und frustriert: Sie durften nicht aktiv mitmachen, sondern mussten das fremde Team in ihren Revieren lediglich „dulden“. Manche sprachen von einer „Enteignung“ ihrer Reviere oder von Misstrauen gegenüber lokalen Kräften. Diese Methode geht auf Forderungen wie die von Frank Fass zurück, dem Inhaber des Wolfszentrums Dörverden. Bereits 2023 plädierte er in Niedersachsen für ein professionelles, steuerfinanziertes „Wolfskillerteam“ – ausgebildete Spezialisten, die Wölfe fangen und töten. Seine Worte: „Was wir dringend brauchen, ist eine Fachgruppe auf Landesebene, mit Mitarbeitern, die wirklich gelernt haben, wie man Wölfe fängt, sie betäubt, vergrämt und auch, wie man Wölfe tötet.“ Und ja, das koste Steuergelder. Offenbar mit Erfolg: Solche Teams werden nun bundesweit etabliert, inklusive in Baden-Württemberg. Für uns bei Wolfsschutz-Deutschland e.V. ist das ein Skandal – Steuergelder für die Tötung geschützter Arten, statt für echte Koexistenzlösungen.
Hier wurde „Grindi“ GW2672m) gefilmt und landete bei etlichen Medien.

Die grüne Heuchelei: Wahlkampf auf Kosten des Wolfs

Doch der eigentliche Skandal liegt in der politischen Dimension. Mitten im Landtagswahlkampf 2026 – die Grünen kämpfen um die Spitze in Baden-Württemberg – positioniert sich Spitzenkandidat Cem Özdemir als „harter Wolf-Gegner“.
In einem Interview verkündete er salopp: „Wenn Sie mich jetzt nach dem Wolf fragen würden (…), den schießen wir ab. Im Nationalpark, da gibt es einen. Der hat sich Menschen angenähert und auch Tieren. Das finden wir gar nicht gut. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass der abgeschossen werden soll. Das Kommando ist schon unterwegs.“
Diese martialische Rhetorik („Kommando unterwegs“) passt eher zu Law-and-Order-Politikern als zu einem grünen Bundeslandwirtschaftsminister, der einst für Umweltschutz stand. Der SWR-Kommentar von Heiner Kunold trifft den Nagel auf den Kopf: „Warum tut er das? Ein böser Gedanke drängt sich mir auf: Wird der Wolfsabschuss womöglich für den politischen Stimmenfang missbraucht?“ Genau das! In Umfragen unter Druck, distanzieren sich die Grünen von ihrem Image als „Wolfspartei“, um ländliche Wähler, Jäger und Landwirte anzusprechen. Themen wie Wolf, Biber oder Kormoran werden emotional aufgeladen und die CDU, AfD oder FDP nutzen das, um die Grünen als „realitätsfern“ hinzustellen. Özdemir reagiert opportunistisch: Er plädiert seit 2023/2024 für erleichterte Abschüsse und nun – kurz vor der Wahl – pushen die Grünen die erste Abschussgenehmigung in Baden-Württemberg, ausgerechnet im Nationalpark Schwarzwald, Symbol für „Eine Spur wilder!“. Bei CDU/CSU oder AfD machen wir uns keine Illusionen – diese Parteien waren immer wolfsfeindlich. Aber die Grünen? Sie sind heuchlerischer als je zuvor. Traditionell als Umweltschützer getarnt, opfern sie nun den Wolf für Wahlkampfgewinne. Das untergräbt ihre Glaubwürdigkeit: Ein grünes Ministerium gibt den Abschuss frei, feiert ihn öffentlich und ignoriert Petitionen mit Tausenden Unterstützern. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die an eine friedliche Koexistenz glauben. Der Wolf wird zum Symbol für „harte Hand“ gemacht – tot nützlicher als lebendig. Diese Doppelmoral ist unerträglich: Grüne predigen Klimaschutz, aber töten geschützte Arten für Stimmen. Keine andere Partei war bisher so zynisch unterwegs.
Große Naturschutzverbände wie NABU, BUND und WWF schweigen weitgehend oder kuschen vor dem Druck. Der NABU-Landeschef Johannes Enssle nennt den Abschuss „traurig, aber nachvollziehbar“ und akzeptiert die „logische Konsequenz“ – statt den Wolf im Nationalpark zu verteidigen. Ein Podcast, der sonst scheinbar laut gegen Wolfshatz predigt, äußert sich in einem Facebook-Beitrag so, dass er die Tötung als unvermeidbar darstellt und die Regierungslinie mitträgt. Statt echten Protest zu organisieren, wird naiven Followern eine Sicht die angeblich auf DER WISSENSCHAFT basiert, eingebläut, die den Abschuss legitimiert – genau wie die Politik es will. Und das nicht zum ersten Mal, während kleine Verbände und Vereine wie die Naturschutzinitiative klagen und siegen und wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. protestieren und vor Ort versuchen das Schlimmste zu verhindern, ducken sich Andere weg. 
Einblick in ein Wolfsrevier irgendwo in Deutschland aus einer unserer Wildkameras.

Müssen alle an einem Strang ziehen?

Beim Hornisgrinde-Wolf GW2672m zeigt sich, was echter Naturschutz braucht. Es gibt keine „eine Wissenschaft“, die alles vorgibt und keine Pflicht zum Mitmarschieren. Staatlich dotierte Verbände oder Podcasts, dessen Finanzierung im Nebel bleiben, sind oft geneigt, dem Ministerium hinterherzulaufen. Wer ständig predigt, dass „alle an einem Strang ziehen sollen“ – natürlich an dem Strang der Großen – der wählt den sicheren Weg in die Unterwerfung.
Unterschiedliche Wege halten den Druck hoch und verhindern, dass wir alle zu willfährigen Abnickern werden. Pluralismus ist der Schutz vor Einseitigkeit und Kapitulation. Einheitsbrei tötet Wölfe.

Wie es jetzt weitergeht:

Das Land Baden-Württemberg kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einlegen – bis dahin bleibt der Abschuss vorläufig gestoppt; eine Entscheidung im Eilverfahren (über den vollen Stopp bis zur Hauptsache) wird in den kommenden Tagen oder spätestens nächste Woche erwartet, während die Genehmigung des Ministeriums bis 10. März 2026 läuft.

Mahnwache für Grindi am 6. Februar

Wolfsfreunde haben am 6. Februar eine Mahnwache für den Wolf organisiert, Treffpunkt Kirchplatz Bühl, 18 Uhr.

 

Wir brauchen Hilfe vor Ort:

Wir brauchen dringend Hilfe vor Ort: Werdet neues Mitglied bei Wolfsschutz-Deutschland e.V., https://wolfsschutz-deutschland.de/mitglied-werden/
unterstützt uns mit Spenden und meldet uns bitte alle Sichtungen des Wolfs – nur so können wir die Realität vor Ort dokumentieren, Druck aufbauen und weitere Argumente gegen einen Abschuss vorbereiten.
Hier noch ein Lesetipp: Die Angst vor dem Wolf als Symptom unserer entfremdeten Seele: https://wolfsschutz-deutschland.de/2026/01/30/die-angst-vor-dem-wolf-als-symptom-unserer-entfremdeten-seele/

 

Quellen:

https://naturschutz-initiative.de/aktuell/neuigkeiten/eilmeldung-der-hornisgrinde-wolf-darf-vorerst-nicht-geschossen-werden/?fbclid=IwY2xjawPqjHhleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEehC8VoiIzBTIYI5Vspj75QoGPW34k05YcjioN6TtE6rZIB3GgNtac-6QVvC4_aem_1lgUZPZlwBDPvxBvS1ybrQ

https://verwaltungsgericht-stuttgart.justiz-bw.de/pb/,Lde/26208191

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/meinung-wolf-kommt-im-wahlkampf-unter-raeder-100.html

https://wolfsschutz-deutschland.de/2026/01/28/nein-zum-abschuss-des-wolfsrueden-gw2672m-paar-und-rudelbildung-im-nationalpark/?jetpack_skip_subscription_popup&fbclid=IwY2xjawPqktNleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEe0Yf_gsHIb9WVG9IR3dNKYLABBHUX5VkC-OnDhfKe2OMeH1pi96vR1PcLPmE_aem_sljOizZvi3m90oQwImNsjA

 

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

RLP: Karin Eder (Grüne) will Wolfsvater des Leuscheider Rudels töten lassen

Seit Jahren läuft nicht nur eine regelrechte Kampagne gegen das Leuscheider Rudel, nein, seit Jahren „verschwinden“ immer wieder Familienmitglieder des Rudels, so die Mutter und ein komplettes zweites Rudel. Jetzt will man schon wieder den Tod des Rüden. Eine Schießgenehmigung sei in Vorbereitung. Wolfsschutz-Deutschland e. V. protestiert auf das Schärfste. Gleichzeitig kündigen wir Strafanzeigen gegen Aussteller und Jäger an, sollte  Milan, GW1896m oder ein anderer Wolf erschossen werden, denn es drohen sogar verwaiste Welpen.

 

DNA-Tests hätten bewiesen, dass der Wolf „GW1896m“ im Westerwald zweimal einen Schutzzaun überwunden und Weidetiere gerissen habe. Das teilte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) dem SWR mit. Das Untersuchungsergebnis liege seit Mittwochabend vor.

Beispielfoto Wolfsrudel.

Beide Fälle hätten sich im November im Westerwald ereignet – nicht weit voneinander entfernt. Dabei habe der Wolf insgesamt vier Schafe gerissen. „Das bedeutet für ihn jetzt leider, dass wir hier einen Antrag zur Entnahme stellen müssen“, sagte Eder (Grüne) am Rande der Umweltministerkonferenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Damit solle verhindert werden, dass der Wolf aus dem Leuscheider Rudel das gelernte Verhalten fortsetze und es seinen Jungen beibringe, schreibt der SWR.

Dabei weiß man ganz genau, dass zerschossene Rudel eher mehr statt weniger Risse nach sich ziehen werden, da unerfahrene Jungtiere sich leichter Beute zuwenden. Seit Jahren dokumentieren wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V., dass die meisten Weidetiere im Gebiet nicht geschützt sind. Gegen das Rudel laufen ähnliche Kampagnen wie gegen das Rudel von Wölfin Gloria von Wesel in NRW. Sie sind nur nicht so breit in der Öffentlichkeit bekannt. Aber auch in diesem Fall ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Risse provoziert werden, um auf Abschussverfügungen hinzuarbeiten.

 

Tatsächlich ist die Abschussverfügung noch nicht in Kraft

Weiter schreibt der SWR, dass der Wolf zeitnah getötet werden soll.  Die beiden räumlich und zeitlich dicht beieinander liegenden Vorfälle seien die gesetzliche Grundlage für den Abschuss, so Eder. Die Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord bereite nun die Genehmigung für den Abschuss vor. Professionelle Jäger sollen den Wolf dann töten. Die Entnahme müsse zeitnah umgesetzt werden.

Ausriss aus der Statistik der DBB-Wolf. Seit Jahren wird das Rudel illegal verfolgt. Abwechselnd „verschwanden“ Rüde und Fähe oder Welpen. Das Rudel wird statistisch in NRW geführt, hält sich aber auch in RLP auf.  © http://www.dbb-wolf.de

Ein Pressesprecher des Umweltministeriums bestätigte uns heute am Telefon, dass die Abschussverfügung noch nicht in Kraft sei, aber vorbereitet und zeitnah ausgestellt werden würde. Über welche Risse genau es ging, könne man keine Auskunft geben, in Presseartikeln ist jedoch zu erfahren, dass es lediglich um vier Schafe gehen soll. Zudem leben so wenige Wölfe in RLP, dass ein Abschuss den regionalen Bestand gefährden würde.

In einem weiteren Presseartikel beklagte sich ein Biobauer aus Eitorf darüber, dass ihm ein Kalb gerissen worden sei. Die Zäune, die im Hintergrund des Aufmacherfotos zu sehen sind, bestehen wohl aus Stacheldraht und solche Zäune bieten eben keinen Schutz.

Vier Wolfswelpen ohne Vater und Mutter?

Das Koordinationszentrum Luchs und Wolf (KLUWO) teilte im August noch mit, dass in diesem Jahr mindestens vier Wolfswelpen nachgewiesen worden seien.

Im August wurden vier Wolfswelpen nachgewiesen, die nun so groß sind, wie diese Welpen hier auf dem Foto. Sie können noch nicht alleine jagen und müssen von ihren Eltern mit versorgt werden. © Brigitte Sommer

Unter den Nutztierrissen in NRW wurde der Rudelvater im Sommer an mehreren Rissen nachgewiesen. Von der Mutter des Rudels Fenja GW1999f  gibt es keine aktuellen Nachweise. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Fähe erneut beseitigt worden ist und der Rüde die Welpen alleine durchbringen musste. Genau wie im Fall von Gloria von Wesel würden sich dadurch auch vermehrte Weidetierrisse erklären.

Die Rissliste RLP geht nur bis Ende April 2024. Hier ist zu erkennen, dass praktisch überall kein Schutz vorhanden war.

Man nimmt wohl ganz bewusst in Kauf, dass die Wolfswelpen verhungern könnten.

Abschüsse helfen Bauern nicht

Hier wird einmal mehr deutlich, dass es nicht darum geht, Bauern und Weidetierhalter zu unterstützen, sondern es scheint geradezu um eine Vendetta gegen unschuldige Beutegreifer zu gehen. Auch von Seiten der Bauern und Weidtierhalter scheint kein Wille vorhanden zu sein, die Tiere zu schützen. Absurderweise scheinen sie den Tod ihrer Tiere in Kauf zu  nehmen, nur um Abschussgenehmigungen zu erreichen, die noch mehr Risse nach sich ziehen werden.

Aufgehetzt durch Trolle im Netz arbeitet man auf die Auslöschung kompletter Rudel hin. Statt sich auf die Ermittlung von Straftätern zu konzentrieren, leisten Behörden der Lobby auch noch Gefälligkeitsdienste, in dem sie wirklich absurde Abschüsse erlaubt? Stattdessen sollten endlich die Veterinärämter tätig werden und Haltern den Schutz ihrer Tiere auferlegen.

Update 07.12.2024

Gerichte in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen kippen Schießgenehmigungen
Von Wolfsschutz
7. Dezember 2024

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Vor Weihnachten scheinen Politiker besonders gut darauf gestimmt zu sein, Schießgenehmigungen zu erteilen. Ob sie bestimmten Jägermeistern damit ein besonders exklusives Jagderlebnis oder Trophäen-Geschenk machen wollen, wissen wir nicht. Fakt ist allerdings auch, dass Gerichte ihnen regelmäßig einen Strich durch die Rechnung machen und das ist auch gut so. https://wolfsschutz-deutschland.de/2024/12/07/gerichte-in-rheinland-pfalz-und-niedersachsen-kippen-schiessgenehmigungen/

Update, 20.12.2024

Gericht stoppt Abschuss: https://naturschutz-initiative.de/aktuell/pressemitteilungen/verwaltungsgericht-koblenz-toetung-des-leuscheider-wolfsrueden-gw1896m-ist-rechtswidrig/?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR3RlZ63KXOsV2mg2gisQgFvT_GXjvEGPSpNnZsPJuv5RUQQjea8l31Zris_aem_2E14CffYyQTsCdH_kUgVAA

 

Quelle:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/wolf-westerwald-abschuss-freigegeben-rlp-problemwolf-100.html?fbclid=IwY2xjawG2apFleHRuA2FlbQIxMAABHSC9oV1ygnE2SUqxXtvkwzOA2aNZuTc-Ju0SQwllz4y5G6MIcFxn_XVWmQ_aem_3bQoEVWLRwgdQw-lw3RRVA

https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/rheinland-pfalz-wolf-aus-leuscheider-rudel-soll-abgeschossen-werden-908725

https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-altenkirchen/vier-jungtiere-tappen-in-fotofalle-neue-welpen-beim-leuscheider-wolfsrudel_arid-2684634.html

https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise

https://fawf.wald.rlp.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=285717&token=2be5a9756170e405d54b4596353906af963f85c5

http://r

https://wolfsschutz-deutschland.de/?s=Leuscheider+Rudel

 

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung

Für Spenden ab 20 Euro gibt es ganz neu unseren exklusiven Wolfskalander für 2025. Wie das Bestellen funktioniert, ist hier ganz genau erklärthttps://wolfsschutz-deutschland.de/2024/09/24/unser-wolfskalender-2025-ist-da/