Der Fall Johannismühle: Fakten und Hysterie im Zerrspiegel der Medien

Der tragische Vorfall im Wildpark Johannismühle am 28. Oktober 2026, bei dem ein achtjähriges Mädchen im Rahmen eines „Tierpflegertages“ im Gehege durch einen Polarwolf verletzt wurde, löste reflexartig eine bundesweite Medienwelle aus. Für uns von Wolfsschutz-Deutschland e. V. zeigt dieses Ereignis einmal mehr wie unter einem Brennglas, wie tiefgreifend die Berichterstattung über Wölfe von emotionalisierenden Narrativen geprägt ist. Bei genauerer Betrachtung offenbart die Debatte ein tief sitzendes gesellschaftliches Paradoxon: Die Gleichzeitigkeit von systematischer Angstschürung, der Entwertung elterlicher Eigenverantwortung und dem irrationalen Anspruch auf eine absolute, risikofreie Sicherheit.

Der Vorfall in Johannismühle: Die Fakten im Überblick

Am 28. Oktober 2026 soll ein achtjähriges Mädchen im Wildpark Johannismühle (Brandenburg) im Gehege von Polarwölfen schwer verletzt worden sein. Das Kind habe sich im Rahmen eines „Tierpflegertages“ illegal und ohne behördliche Genehmigung zusammen mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin direkt im Gehege aufgehalten. Während die Wölfe Wasser bekommen haben, sei es zu dem Unglück gekommen, bei dem das Mädchen erhebliche Kopfverletzungen erlitten habe und per Rettungshubschrauber in die Berliner Charité geflogen worden sei; die Pflegerin habe durch ihr Eingreifen Verletzungen bei den anderen Kindern verhindert. In der Folge hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen die Mitarbeiterin eingeleitet, während der Wildpark auf behördliche Anordnung bis zum Abschluss umfassender Sicherheits- und Betriebsprüfungen vorerst geschlossen bleibt.
Beispielfoto Polarwolf. © Brigitte Sommer

Ein falscher Bezug: Gehege-Unglück ist kein Wildtier-Thema

Aus Sicht von Wolfsschutz-Deutschland e. V. muss vorab eine fundamentale Klarstellung erfolgen: Dieser Vorfall hat mit der Rückkehr wildlebender Wölfe nach Deutschland rein gar nichts zu tun. Jede Debatte, die nun im Kontext dieses Unglücks über Sicherheitsstandards im öffentlichen Raum oder das Management freilebender Wölfe geführt wird, ist in sich widersprüchlich und sachlich falsch.
Vielmehr lässt sich das Geschehen im Wildpark mit Unfällen vergleichen, wie sie regelmäßig im Umgang mit großen Hunden oder Pferden passieren. Jedes Jahr verunglücken Kinder schwer durch Huftritte oder Stürze im Reitsport, doch eine mediale Berichterstattung, die Pferde danach als „Monster“ darstellt oder deren Ausrottung fordert, würde von der Allgemeinheit als völlig absurd empfunden werden.
Dass beim Wolf mit zweierlei Maß gemessen wird, liegt auch an der Biologie der gehaltenen Tiere: Viele Wildparks halten gezielt Polarwölfe, weil diese fälschlicherweise als „zugänglicher“ gelten als europäische Grauwölfe. Die Kehrseite wird verschwiegen: Polarwölfe werden deutlich größer und schwerer und besitzen eine immense physische Kraft. Ob das Kind tatsächlich gebissen oder durch die schiere mechanische Wucht eines anspringenden Tieres umgerannt und am Kopf verletzt wurde, ist bis heute unklar – in den Schlagzeilen wurde es dennoch sofort als „Bestien-Angriff“ geframed und Fotos von Zähne fletschenden Grauwölfen machten die Runde.
Unnatürliche Rudelstrukturen: Chronischer Stress hinter Gittern
Ein wesentlicher, im medialen Diskurs völlig ignorierter Faktor ist die artwidrige Sozialstruktur in Gefangenschaft. In freier Wildbahn bilden Wölfe hochkomplexe, harmonische Familiengruppen, die aus den Elterntieren und deren Nachkommen der letzten ein bis zwei Jahre bestehen. Wird der Nachwuchs geschlechtsreif, wandert er natürlicherweise ab, um ein eigenes Territorium zu suchen. In Gehegen ist diese Abwanderung unmöglich. Schlimmer noch: In vielen Parks werden nicht miteinander verwandte Wölfe willkürlich zusammengewürfelt, um dem Publikum eine „Gruppe“ zu präsentieren. Ohne familiäre Bindung und ohne Fluchtmöglichkeiten führt dieses erzwungene Zusammenleben zu permanenten Revier- und Rangordnungskonflikten. Die Tiere stehen unter chronischem Stress und enormem psychischen Druck. Werden in eine solch hochexplosive Gemengelage dann auch noch Besucher direkt ins Gehege geschleust, reicht der kleinste Auslöser während alltäglicher Routinen wie dem Wassergeben, um eine stressbedingte Übersprungshandlung der ohnehin überlasteten Tiere zu provozieren.

Enttäuschende Reflexe: Wenn „Wolfsfreunde“ in die Falle tappen

Besonders besorgniserregend ist für uns als Verein, dass nicht nur die bekannten Wolfsgegner und Boulevardmedien reflexhaft auf diesen Fall aufgesprungen sind, um Stimmung zu machen. Erschreckend viele Menschen, die sich selbst als „Wolfsfreunde“ bezeichnen, haben sich an der hysterischen Debatte beteiligt. Indem sie eilig Vorschriften, Verbote oder neue Haltungsrichtlinien forderten, haben sie das mediale Narrativ einer inhärenten, permanenten Gefahr unkritisch übernommen und reproduziert. Wer in diesem Kontext nach staatlicher Regulierung ruft, verkennt, dass das Problem nicht das Tier war, sondern die unüberlegte Annäherung des Menschen in einem künstlichen Raum, einer Gehegesituation in der Wölfe nicht ausweichen können. Tatsächlich ist auf der Seite des Parks ein Angebot Kinder, zusammen mit Tierpflegern in verschiedene Gehege zu lassen. Brigitte Sommer, die Vorsitzende von Wolfsschutz-Deutschland e. V. hatte für ein Fotoprojekt selbst ein Jahr lang direkten Kontakt zu Polarwölfen im Gehege. Weder die Wildbiologin Marion Ebel, die die Wölfe damals per Hand aufzog, noch unsere Vorsitzende wären auf die Idee gekommen, während der Fotosessions Kinder mit ins Gehege zu nehmen. Die Töchter waren ab und an dabei, sahen aber von außerhalb des Zaunes zu. Auch die familieneigenen großen Hunde wurden nie mit den Kindern alleine gelassen. Eine Selbstverständlichkeit noch vor 20 Jahren. Was ist an logischen Denken und verantwortlichem Handeln in der Bevölkerung verloren gegangen und warum?
Die Wildbiologin Marion Ebel zog zwei Mal drei Polarwölfe im Wildpark Alte Fasanerie in Hanau mit der Hand auf. Hier kam es in über 20 Jahen nie zu einem Zwischenfall. © Brigitte Sommer

Die Delegation der Sorge: Der schwindende Begriff der Eigenverantwortung

Der Fall Johannismühle offenbart zudem eine zunehmende gesellschaftliche Tendenz, jegliche Verantwortung vom Individuum und den Erziehungsberechtigten weg auf den Staat und seine Einrichtungen umzulenken. Selbstverständlich liegt die juristische Verantwortung für die Durchführung des Pflegertages beim Park. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, wo die elterliche Risikoabwägung bleibt.
Dieselben Eltern, die ihre Kinder ohne Zögern auf Jahrmärkten in hochgefährliche Fahrgeschäfte setzen, fordern bei der Begegnung mit Tieren plötzlich eine lückenlose staatliche Sicherheitsgarantie. Um ein narratives System der totalen Kontrolle zu rechtfertigen, wird die elterliche Eigenverantwortung im medialen Diskurs gezielt entwertet. Es wird ein kollektives Empfinden eingetrichtert, wonach eine hundertprozentige Sicherheit nicht nur erreichbar, sondern der absolute Standard zu sein hat. Wer jedoch absolute Risikofreiheit verspricht, belügt die Bevölkerung und entfernt sie immer mehr von der Natur und Eigenständigkeit.

Hier eine Übersicht realer Schlagzeilen und medialer Formulierungen zu dem Vorfall, gepaart mit Fotos von Zähne fletschenden Grauwölfen

Hier wird das Narrativ des unberechenbaren Monsters und das Erzeugen von Urängsten am stärksten bedient:

    • BILD.de: „Sie wollten einen Tag lang Tierpfleger sein. Doch er wurde für drei Kinder zum Albtraum.“ (Hier wird der Vorfall sofort dramaturgisch als Horror-Szenario inszeniert)
    • B.Z. Berlin: „Schrecklicher Vorfall im Wildpark Johannismühle! […] Achtjährige bei Wolfs-Attacke in Wildpark schwer verletzt!“ (Ausrufezeichen und das emotive Signalwort „Schrecklicher Vorfall“ erzeugen sofort einen kognitiven Schockzustand)
    • BILD.de (Regional): „Mädchen (8) in Wildpark schwer verletzt: Polizei ermittelt gegen Wolfs-Pflegerin.“

Bei uns in Deutschland leben keine Polarwölfe, sondern Grauwölfe in freier Wildbahn. Ihr Verhalten mit denen von Gehegewölfen hat  rein gar nichts zu tun. Beispielfoto.

Das pauschalisierende Framing der Leitmedien

Auch die vermeintlich sachlicheren Medien verzichten weitgehend auf eine Differenzierung zwischen Gehege- und Wildtieren und nutzen das aggressive Wort „Attacke“ oder „Angriff“ als unumstößliche Tatsache in der Hauptüberschrift, obwohl die Ursache (Biss oder Umrennen) noch ungeklärt ist:
  • DIE ZEIT / ZEIT Online: „Tier in Wildgehege greift an: Wolf attackiert Achtjährige im Wildpark – schwer verletzt“
  • WELT / WELT Nachrichtensender: „Angriff an der Tränke – Mädchen wird im Wildpark von Wölfen schwer verletzt.“ (Durch den Plural „von Wölfen“ wird die Bedrohung im Kopf des Lesers sprachlich multipliziert, als hätte sich eine ganze Meute auf das Kind gestürzt)

Propaganda-Mechanismen nach Jonas Tögel: Psychologische Steuerung im Alltag

Analysiert man die Berichterstattung mit den medienpsychologischen und propagandakritischen Ansätzen von Dr. Jonas Tögel (insbesondere seinen Arbeiten zu Soft Power und Cognitive Warfare), lassen sich klare Muster der gezielten Meinungslenkung erkennen:
    • Selektive Faktenpräsentation und Auslassung: Indem die differenzierte Ursachenforschung (Biss vs. Umrennen) und der fundamentale Unterschied zwischen einem Gehegepolarwolf und einem wild lebenden Grauwolf ausgelassen werden, wird gezielt ein Feindbild bedient, um maximale emotionale Erregung zu erzeugen.
    • Emotionale Überwältigung (Kognitive Kriegsführung): Das Schicksal eines verletzten Kindes wird als emotionaler Hebel genutzt. Die erzeugte Angst blockiert das rationale Denken der Medienkonsumenten und verhindert logische Abgrenzungen. Die Bevölkerung wird in einen Zustand der permanenten Bedrohung gegen Wölfe insgesamt versetzt.
    • Das Erzeugen von Alternativlosigkeit: Sobald das Gefühl des Kontrollverlusts etabliert ist, folgt der mediale und politische Ruf nach bürokratischen Maßnahmen. Sachliche Alternativen – wie die Stärkung der elterlichen Risikoaufklärung oder das schlichte Akzeptieren des allgemeinen Lebensrisikos im Umgang mit Tieren – werden gar nicht erst als debattenfähig dargestellt.
Polarwölfin Ayla 2004, Brigitte Sommer

Die Perversion der gesellschaftlichen Prioritäten: Eine kognitive Doppelmoralstörung

Die Vehemenz, mit der im Fall Johannismühle über das „Risiko Wolf“ debattiert wird, entlarvt zudem eine tiefe moralische Doppelmoral unserer Öffentlichkeit. Während ein singulärer Unfall im Gehege tagelang die Schlagzeilen beherrscht, verharren die viel größeren, alltäglichen Bedrohungen für Kinder im medialen und gesellschaftlichen toten Winkel.
Systematisches Mobbing an Schulen, chronische Vernachlässigung und der tausendfache Missbrauch von Kindern im privaten Raum sind statistisch die realen Gefahrenzonen für Heranwachsende in Deutschland. Doch während beim Wolf reflexartig nach lückenloser Kontrolle, Verboten und absoluter Sicherheit geschrien wird, schaut die Gesellschaft bei der alltäglichen Gewalt gegen Kinder im eigenen Umfeld allzu oft weg – weil echtes Hinsehen unbequem ist, Tabuzonen bricht und massive Investitionen in den strukturellen Kinderschutz kosten würde.

Fazit für die Aufklärungsarbeit

Als Wolfsschützer müssen wir diesem doppelten Narrativ der Medien vehement entgegentreten. Wir müssen verdeutlichen: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es im Leben nicht – weder im Alltag noch im Umgang mit Tieren.

Der Vorfall in Johannismühle war kein „Wolfsproblem“ und hat keinerlei Aussagekraft für den Zustand oder das Verhalten frei lebender Wölfe in unserer Kulturlandschaft. Es ist unsere Aufgabe als Verein, uns nicht von der allgemeinen Hysterie anstecken zu lassen – weder von Gegnern noch von vermeintlichen Freunden der Wölfe. Wir müssen die soziologische Verhältnismäßigkeit anmahnen, die elterliche Eigenverantwortung einfordern und der populistischen Angstmacherei mit schonungsloser Aufklärung und Besonnenheit begegnen.

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Oder:

Wolfsschutz-Deutschland e.V.
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IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
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Richtigstellung: Kein Wolfsübergriff bei Tiddische – Schon wieder haltlose Panikmache in den Medien

Niedersachsen – Trotz reißerischer Überschriften wie „Wolfs-Terror im Kreis Gifhorn: Rudel hetzt Herde junger Pferde von der Weide“ (Braunschweiger Zeitung) oder „Nach der Wolfs-Panik: Wie es den 16 jungen Tiddischer Pferden geht“ (WAZ/Funke) gibt es keinen einzigen Nachweis für eine Beteiligung von Wölfen am Ausbruch der 16 Jungpferde in Tiddische (Landkreis Gifhorn) Ende April 2026. Die offizielle Einstufung der Behörde lautet klar: „Wolf nicht nachweisbar“.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) bestätigt auf eine UIG-Anfrage hin: Es liegen keine genetischen oder anderweitige Nachweise für Wölfe vor. Die Verletzungen bei vier Tieren sind klassische ausbruchsbedingte Schnitt- und Schürfwunden durch Zäune, verbunden mit Erschöpfung, Schwellungen und Unruhe – keine typischen Rissverletzungen durch einen Beutegreifer. Es gibt weder einen Entnahmeantrag noch weitere behördliche Maßnahmen.
Beispielfoto Wolf.

Mediale Übertreibung und die O-Töne des Halters

Pferdezüchter Henning S. vermutete schnell ein Wolfsrudel und wurde von den Medien bereitwillig zitiert:
  • „Für mich ist die Lage klar: Pferde rennen nicht einfach durch Zäune, und schon gar nicht in einer solch blanken Panik.“
  • „Haben Wölfe die Pferde durch die Zäune gejagt? Für den Tiddischer ist das höchst naheliegend.“
  • „Immer wieder habe es in den vergangenen Wochen im Bereich rund um Barwedel und Tiddische Wolfssichtungen gegeben. […] ‚Aber da war mehr.‘“

Solche Zitate wurden genutzt, um dramatische Geschichten von „Wolfs-Terror“ und „Hetzjagd“ zu stricken.

Weitere tendenziöse Überschriften waren u. a.:

  • „Tiddische: Wie geht es den Pferden nach dem Schrecken durch das Wolfsrudel?“
  • „Nach der Wolfs-Panik: Wie es den 16 jungen Tiddischer Pferden geht“
  • „Pferde flüchten von Koppel – Besitzer verdächtigt Wolfsrudel“

Diese Berichterstattung ist tendenziös und unverantwortlich. Sie schürt Angst, ohne die Fakten abzuwarten. Wölfe meiden in der Regel gesunde, große Huftiere wie Jungpferde. Panikausbrüche bei Pferden können viele Ursachen haben – Hunde, Wild, Fahrzeuge, unbekannte Geräusche oder einfach Stress in der Herde.

Beispielbild Wolf.

Nicht der erste fragwürdige Fall in der Region

Genau dieses Muster kennen wir bereits aus der direkten Umgebung. Im Juni 2023 wurde bei Päse (ebenfalls Boldecker Land, Landkreis Gifhorn) ein Pferd verletzt. Medien und Halter sprachen von einem Wolfsangriff – die Untersuchung ergab: „Wolf als Verursacher zumindest nicht nachweisbar“.In den offiziellen Nutztierschadens-Statistiken des Wolfsmonitorings Niedersachsen tauchen bei Pferden immer wieder Verdachtsfälle auf, die sich später als „Wolf nicht nachweisbar“ oder „kein Wolf“ herausstellen. Der Anteil bestätigter Wolfsübergriffe auf Pferde ist im Vergleich zu Schafen verschwindend gering.

Wölfe in der Region – aber kein Beweis für diesen Vorfall

Ja, es gibt Wolfsterritorien im Landkreis Gifhorn (u. a. Steinhorst, Hankensbüttel, Ehra-Lessien). Wölfe haben große Reviere und Durchzügler sind möglich. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass für diesen konkreten Vorfall kein Nachweis existiert. Wer hier trotzdem pauschal „den Wolf“ verantwortlich macht, betreibt  Stimmungsmache und Propaganda.

Fazit und Forderung

Solche Vorfälle zeigen einmal mehr, wie schnell unbelegte Behauptungen zu reißerischen Schlagzeilen wie „Wolfs-Terror“ werden – auf Kosten des Wolfs und der Wahrheit. Statt seriöser Aufklärung und Herdenschutzberatung wird reflexartig nach Abschüssen gerufen.

Wolfsschutz-Deutschland e. V. fordert:

  • Faktenbasierte Berichterstattung.
  • Bessere Aufklärung von Tierhaltern über realistische Risiken und Präventionsmöglichkeiten.

Panikmache hilft niemandem – weder den Tieren noch den Menschen in der Region.

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Oder:

Wolfsschutz-Deutschland e.V.
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Niederlande: Angriff eines Menschen auf einen Wolf oder tatsächlich umgekehrt?

Ein Niederländischer Hobbybauer behauptete am Sonntagmorgen in Wapse, um sieben Uhr von einem Wolf in den Arm gebissen worden zu sein. Daraufhin gab der Bürgermeister der Niederländischen Gemeinde die Erlaubnis, ein Tier, das sich unter einem Sonnenkollektor verkrochen hatte, zu erschießen. Tierschützer stellten daraufhin Strafanzeigen. Hier die erste Einschätzung zum Fall von Wolfsschutz-Deutschland e. V.

Sicherlich kann es auch einmal passieren, dass ein Mensch von einem Wolf gebissen werden kann. Wie andere Wildtiere auch, werden Wölfe sich wehren, wenn sie sich bedroht fühlen. Ob das der Fall in dieser Geschichte war, wird wohl schwierig aufzuklären sein. Dass das Tier augenscheinlich nur in den Arm gebissen hat, darf unserer Meinung für ein Indiz zur Verteidigung gehalten werden. Ein Wolf soll unter einem Zaun hindurchgekrochen sein und es angeblich auf Schafe des Hobbylandwirts abgesehen haben. Dieser hätte Schwierigkeiten mit dem Vertreiben des Wolfs gehabt und wäre dann mit Mistgabel und Schaufel auf den Wolf losgegangen. Der Wolf, wohl ein Jungtier, hätte aber nicht mehr aus dem Zaun heraus gekonnt. Er könnte sich also durchaus in die Ecke getrieben gefühlt haben und aus einer Notwehrsituation heraus gebissen haben, wie es Hunde auch machen würden.

Beispielfoto Wolf ©Brigitte Sommer

Tierschützer haben Strafanzeige gegen Hobbylandwirt und Bürgermeister gestellt und werfen explizit dem Bürgermeister vor, zu schnell und ohne Protokolle einzuhalten, entschieden zu haben, den Wolf zu erschießen. Man hätte ihn stattdessen einfach die Flucht aus dem Zaun ermöglichen sollen.

Die Niederländische Zeitung AD schreibt folgendes:

„Dem Bürgermeister wird vorgeworfen, den Wolf ohne unmittelbare Gefahr erschossen zu haben. Zwei Stunden später stellte sich heraus, dass der Wolf unter Sonnenkollektoren auf einer Wiese lag. Er wurde dort auf Befehl des Bürgermeisters von der Polizei erschossen. Das Protokoll, um zu beurteilen, ob ein Wolf Menschen angegriffen hat und dann getötet werden sollte, wurde überhaupt nicht befolgt. Der Bürgermeister hatte kein Recht, zu befehlen, den Wolf zu erschießen. Und das hätte die Polizei wissen und überprüfen müssen, bevor sie geschossen hat.“
Auch Animal Rights erstattete Anzeige gegen den Bürgermeister und den Schafzüchter, weil die „Gefahr bereits vorüber“ sei. Nach Angaben der Tierschutzorganisation hätte der Wolf nach dem Vorfall nicht erschossen werden dürfen. Der Verein erwägt auch, Anklage gegen den stellvertretenden Bürgermeister zu erheben, der an der Entscheidung beteiligt war, den Wolf zu erschießen und die Person, die den Schuss abgegeben hat. Die Organisation prüft auch, ob sie einen Durchsetzungsantrag bei der niederländischen Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) einreichen kann. Nach Ansicht von Animal Rights verstieß der Abschuss des Wolfes gegen die FFH-Richtlinie, die Wölfe als geschützte Art einstuft. Die Tierrechtsorganisation Bite Back stimmt der Tierrechtsbeschwerde zu.
Animal Rights ärgert sich auch darüber, dass der Zaun um das Gelände nicht geöffnet wurde, damit der Wolf entkommen konnte.

Hobbylandwirt und Bürgermeister sowie Schütze hätten eindeutig gegen die Vorschriften verstoßen

Die Wildlife Protection Agency wird zitiert, sie tue alles, was sie könne, um sicherzustellen, dass es eine Strafverfolgung für „Angriff, Störung und Tötung des streng geschützten Wolfes“ gibt. Nach Angaben der Organisation zeigen die nun bekannten Fakten, „dass es keinen Angriff eines Wolfes auf einen Menschen gab, sondern von einem Menschen auf einen Wolf“. „Wer so unklug ist, ein Raubtier mit Mistgabel und Schaufel anzugreifen, kann damit rechnen, dass sich das Tier bedroht fühlt und sich wehrt. Der Hobbylandwirt hat eindeutig einen Verstoß begangen.“
Der Faunaschutz gibt an, dass auch der Zaun des Geländes nicht in Ordnung war, da der Wolf erst darunter kriechen und dann darüber springen konnte. Die Verletzungen des Bauern wären nicht allzu schlimm, argumentiert die Organisation. „Jeden Tag tun Hunde Menschen viel Schlimmeres an, ohne dass dies so rigorose Konsequenzen hat wie in diesem Fall.“
Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. stimmen den Einschätzungen der Niederländischen Tierschutz- und Tierrechtsorgas sowie eines Wolfsexperten zu und wir sind auch entsetzt darüber, wie dieser Fall bereits medial auch in Deutschland aufgebauscht wird. Die Geschichte ist ein gefundenes Fressen für alle naturentfremdeten Wolfshasser und dient leider auch wieder einmal mehr zur Panikmache, in dem der bislang nicht vollständig geklärte Hergang undifferenziert in sozialen Netzwerken verbreitet wird,
Im als Quelle angegebenen Bericht ist auch ein Video zu sehen, das das tote Tier zeigt. Es sieht wirklich aus wie ein Wolf.

Quelle: https://www.ad.nl/binnenland/aangiftes-tegen-burgemeester-en-boer-na-dood-wolf-minister-noemt-aanval-heel-vervelend~a86684c3/?fbclid=IwAR0iAXkwBluXrsQ63pxpMOMEtPiMWhoq9Q4xvF9lnB0ROIMCHlkQzo9E27c&referrer=https%3A%2F%2Fl.facebook.com%2F

Sachsen – Rissvorfall bei Förderverein Oberlausitz: Wir fordern Herdenschutz statt Wolfsabschuss!

Wie kann das sein? Der Förderverein Oberlausitz wartet seit Dezember 2017 auf neue, wolfssichere Netze und Entschädigung!

12.10.2018 – Dauban/Wartha (Schlangenweide- Elchgehege) – Von einem Blutrausch war in der Presse mal wieder schnell die Rede. Das Daubaner Wolfsrudel soll aktuell mutmaßlich für einen Großriss von mindestens 40 Schafen verantwortlich sein. Mindestens 80 Tiere wären weggelaufen und würden tatsächlich noch immer vermisst werden, teilt uns der Schäfer Felix Wagner, Mitarbeiter des Vereines, am Telefon mit. Der Verein hält in fünf Herden 534 Schafe und 52 Ziegen mitten im Gebiet des Daubaner Rudels. Die Tiere würden wichtige Aufgaben in der Landschaftspflege übernehmen. Man setze sie ein für die Offenhaltung und gegen die Verbuschung  des Gebietes. Diese Maßnahmen kämen auch bedrohten Arten wie beispielsweise Feuersalamander und seltenen Schmetterlingsarten zugute. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und für die Landschaftspflege gibt es auch EU-Subventionen. Dennoch sei die Haltung und Pflege der Schafe derart kostenintensiv, dass der Verein sich bislang keine zusätzliche, unter Strom stehende obere Litze sowie Herdenschutzhunde leisten könne.

Zwar würde die Anschaffung von Herdenschutzhunden von der sächsischen Landesregierung gefördert, doch könne man den Unterhalt, wie z.B.Futter- oder Tierarztkosten nicht alleine stemmen. Auch sei es schwierig, Herdenschutzhunde in alle fünf Herden zu integrieren. Eine weitere Option, Esel, stünden nur für trockene Böden und Magerwiesen zur Debatte. Auf den Feuchtwiesen, auf denen Schafe und Ziegen ebenfalls Flächen freihalten, wäre der Boden wegen Hufproblemen bei Eseln nicht geeignet.

Die Mitarbeiter des Vereins fordern nicht den Wolfsabschuss

Mit seinem Projekt, der Wolf und die sieben Burenziegen, dessen Förderung bis 2020 sichergestellt ist, wollte der Förderverein sogar für die Akzeptanz des Wolfs in der Region werben. Einer der wichtigsten Brennpunkte ist dabei die Akzeptanz des Wolfes (Lupus lupus), der seit einigen Jahren wieder in das Gebiet des Biosphärenreservates und die umliegenden Region zurückgekehrt und in Ausbreitung begriffen ist. Große Skepsis machte sich zunächst in der Bevölkerung und insbesondere bei den Landnutzern breit. Verluste  von Schafen, insbesondere durch falsche Haltungsmaßnahmen begünstigt, führten zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Naturschützern und Landnutzern. Mitten im Bestandsgebiet des Daubaner Rudels gelegen, praktiziert der Förderverein Landschaftspflege mit Moorschnucken und Burenziegen und greift damit ganz praktisch einen der größten Brennpunkte auf… steht auf der Webseite des Vereins zu diesem Projekt.

Förderverein hat EU-Subventionen in Höhe von über 300.000 Euro erhalten

Der Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft e. V. hat laut der Liste von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung 2017 362.663,41 Euro erhalten. Siehe hier unter Suchbegriff Mücka https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Die Geschäftsführerin des Vereins, Annett Hertweck, sei am Tag des Vorfalls selbst früh am Morgen vor Ort gewesen. Sie sei geschockt über die Situation gewesen und sie hätte Wölfe mit eigenen Augen wegrennen gesehen. In Punkto Herdenschutz habe man nichts falsch gemacht, betont sie. Neben vielen toten und halb aufgefressenen Schafen und Ziegen sei auch genug Wolfskot vor Ort gewesen. Sie gehe davon aus, dass sich der Großriss per DNA bestätigen würde. Experten müssten danach entscheiden, wie es mit dem Daubaner Rudel weitergehen solle. Es seien aber nicht die Wölfe das Problem, sondern eine mangelnde Anerkennung der Naturschutzarbeit. Man hätte keine Entschädigung für 29 vermisste Schafe aus dem Riss vom vergangen Jahr erhalten und auch das Geld für den Bau von Nachtpferchen müsse man selber aufbringen. Schäfer Felix Wagner klagte weiterhin, dass man im Dezember 2017 Entschädigungen für den ersten Riss beantraget habe, die noch immer nicht ausgezahlt worden sei. Auch habe man schon damals neue, wolfssichere Zäune bestellt, aber bis heute nicht erhalten.

Statt endlich Entschädigung zu gewährleisten, überlegt das Landratsamt den Wolfsabschuss

Es würde davon ausgegangen werden, dass mindestens vier Wölfe an dem Angriff beteiligt waren, teilte das Landratsamt dem MDR mit. Das Sächsische Umweltministerium sei über den Vorfall informiert worden. Geprüft wird demnach auch die Möglichkeit einer Entnahme, heißt es in der Mitteilung. „Da die Wolfspopulation so zugenommen hat, müssen wir in naher Zukunft mit weiteren Konflikten rechnen. Deswegen sind wir im Gespräch in Sachsen eine Wolfsverordnung aufzustellen, die unsere behördlichen Entscheidungen zur Entnahme erleichtert“, wird Dezernatsmitarbeiterin Heike Zettwitz gestern vom MDR zitiert. Im Sommer, während der WM, strich die GroKO eine Weideprämie für Halter von Nutztieren.

Im Herbst besteht die Gefahr von vermehrten Angriffen von Wölfen auf Weidetiere

Dies hatte Wolfsschutz Deutschland bereits im vergangenen Jahr anhand der Statistik vom Rosenthaler Rudel nachgewiesen. Es gibt auch eine logische Begründung dafür. Die im Frühjahr geborenen Welpen fressen mittlerweile längst selber Fleisch, werden aber noch von den Eltern mitversorgt. Mitversorgt werden oft auch noch die Geschwister aus dem Vorjahr, die mit bei der Aufzucht der Welpen helfen. Es besteht in den Herbstmonaten, bis zur Abwanderung der Jungtiere also ein erhöhter Bedarf nach Fleisch im Rudel. Werden Weidetiere wie Ziegen und Schafe nicht bestens geschützt, nehmen Wölfe ihre Gelegenheit wahr.

Blutrausch bei Wölfen gibt es nicht

In den Medien war schnell von grausamer Tötung und Blutrausch die Rede. Ganz so, als genieße der Wolf seine blutrünstige Tat. Hier wird der Wolf auch schnell mal mit Psychopathen verglichen. Doch im Gegensatz zum Menschen, tötet ein Wolf nicht aus Lust oder Perversion. Zum Überleben braucht ein Beutegreifer Fleisch. Zum Überleben muss er töten. Auslöser für einen Angriff ist der Beutetrieb. Dieser ist genetisch festgelegt. Flieht die Beute, wird dieser Trieb ausgelöst. In der Natur holt sich ein Beutegreifer normalerweise ein Tier, tötet es durch Kehlbiss und frisst es dann. Eingezäunte Weidetiere stellen eine nicht natürliche Situation für Wölfe dar. Gelingt es ihm eines der Tier zu reißen und zu töten, rennen noch immer Schafe oder Ziegen herum, ohne fliehen zu können. Dieses Verhalten löst so lange den Beutetrieb bei dem Wolf aus, bis sich keines der Tiere mehr bewegt. Diese Situation ist für Weidetier und Wolf gleichermaßen tragisch, denn ein Wolf tötet so bis zur völligen eigenen Erschöpfung.  Das Phänomen ist auch bei einem Fuchs im Hühnerstall bekannt. Die Verantwortung für den Schutz der Weidetiere trägt der Mensch. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo ein Nebeneinander Wolf und Weidetiere klappt. Herdenschutzhunde, Esel auf Magerböden, wolfssichere Elektrozäune mit zusätzlicher Stromlitze oben, Nachtpferche, Festzäune mit Untergrabungsschutz sind nur einige Beispiele. In Niedersachsen gibt es mehr Wölfe und gleichzeitig weniger Risse. Ein deutliches Indiz dafür, dass Herdenschutz wirkt.

 

So sieht der Zaun dort um eine Herde herum aus. Eine obere stromführende Litze ist bis zum Riss nicht angebracht gewesen. Zaunhöfe 1.05 Meter. Der Verein habe bereits nach dem ersten Rissvorfall im Dezember 2017 bessere Zäune als auch Entschädigung angefordert, beides aber bis heute nicht erhalten.
In dem Gebiet wird aktuell Holz mit Hilfe schwerer Maschinen geerntet. Ein Anwohner vermutet, dass das Rudel deshalb aus seinem Kerngebiet vertrieben wurde.
Schutz durch Verzicht des Menschen: Gebiete nicht zu betreten, gewährleisten eine Renaturierung der Natur. Dennoch moniert ein Anwohner, dass sich viele Menschen nicht an das Verbot halten würden und sogar mit Autos hindurchfahren würden.
Konikpferde sind auch in dem weitläufigen Gebiet untergebracht. Dahinter befindet sich das Elchgehege. Der Riss ereignete sich im Südwesten des Elchgeheges auf der so genannten Schlangenweide.
Das Daubaner Rudel soll für den Großriss verantwortlich sein .
Holzernte mit schwerem Gerät. Durch die Maschinen werden viele Wildtiere beunruhigt und vertrieben. Auch das Daubaner Rudel?
Holzernte findet normalerweise in den Wintermonaten statt.

 

Hier ein Bericht des MDR zum Vorfall: https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/wolf-riss-schafe-niesky-100.html

Hintergrund zum Förderverein Oberlausitz:

Der Förderverein für die Natur der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft e.V., seit August 2016 anerkannte Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ des Landkreises Görlitz, unterstützt seit seiner Gründung die Naturschutzarbeit im gleichnamigen Naturraum und heute weit darüber hinaus. Er hat wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Gründung und Entwicklung des UNESCO Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide – und Teichlandschaft, und er arbeitet in besonders intensiver Weise mit der Naturerbe GmbH der Deutschen Bundesstiftung Umwelt auf den Flächen des Daubaner Waldes zusammen. Die Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ führt unter ihrem Dach naturinteressierte Menschen zusammen, darunter z.B. Ornithologen, Botaniker, Teichwirte, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörden Görlitz und Bautzen sowie Mitarbeiter der Naturschutzstation Neschwitz schreibt der Verein auf seiner Seite. Hier der Link: https://www.foerderverein-oberlausitz.de/index.php?option=com_content&view=featured&Itemid=70