In Frankreich hat der Verein FERUS (Association pour la conservation du loup, ours, lynx) gemeinsam mit ASPAS einen bedeutenden juristischen Erfolg errungen: Am 16. Dezember 2025 hob das höchste Verwaltungsgericht, der Conseil d’État, einen Abschussbefehl in den Hautes-Pyrénées auf. Dieser Beschluss, der als historisch und wegweisend gilt, unterstreicht die Verpflichtung des Staates, das EU-Recht zum Wolfsschutz auch auf lokaler Ebene einzuhalten. Dies kann auf jeden Fall ein Hoffnungsschimmer für Bundesländer in Deutschland, wo wenig Wölfe leben, sein. Hier eine realistische Einschätzung.
Einschränkungen: Ein kleiner Erfolg inmitten steigender Abschüsse
Warum nur ein kleiner Erfolg?
- Begrenzter Umfang: Die Entscheidung hob einen einzelnen Präfektur-Arrêté (Hautes-Pyrénées, Frühjahr 2025) auf, der einem einzigen Hirten den Abschuss eines einzelnen Wolfs erlaubte. Begründung: Lokale Population extrem gering (nur 1 nachgewiesenes Individuum), daher Verstoß gegen EU-Recht (lokaler Erhaltungszustand muss berücksichtigt werden, nicht nur national).
- Keine nationale Quote betroffen: Die jährliche nationale Quote (Plafond de prélèvement) und der Plan National d’Actions bleiben unberührt. Die Quote wurde sogar kurz darauf erhöht – am 9. Januar 2026 kündigte Landwirtschaftsministerin Annie Genevard eine Steigerung von 19 % auf 21 % für 2026 an (bei ~1.082 Tieren = ca. 227 statt 205–210 erlaubte Entnahmen). Zusätzlich: Vereinfachung der tirs de défense (keine vorherige Einzelgenehmigung mehr nötig, nur Meldung).
- Jurisprudenz mit Wirkung, aber begrenzt: Das Urteil schafft Präzedenz für Zonen der Rekolonisation (neue Ausbreitungsgebiete, wo Populationen noch sehr klein sind). Es macht es schwieriger, dort Abschüsse zu genehmigen, solange der lokale Zustand ungünstig ist. Vereine wie FERUS und ASPAS nennen es „historisch“ und „maßgeblich“, weil es den lokalen Aspekt erstmals so klar definiert. Aber in Kerngebieten (Alpen, Massif Central) mit stabilen Rudeln ändert es nichts – dort laufen die Tötungen von Wölfen weiter.

Vergleich zu Deutschland: Potenzial für ähnliche Klagen
FERUS (16. Dezember 2025): „Victoire historique pour le loup en zones de recolonisation !“ – Hier wird die Entscheidung als „inédite et décisive“ gefeiert und explizit die lokale Ebene betont.
https://www.ferus.fr/actualite/victoire-historique-pour-le-loup-en-zones-de-recolonisation
ASPAS-Meldung (16. Dezember 2025): „Le Conseil d’État vient au secours des loups en dispersion !“ – Betonung der lokalen Konservierung und dass dies Jurisprudenz schafft für neue Territorien.
https://www.aspas-nature.org/le-conseil-detat-vient-au-secours-des-loups-en-dispersion
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4 Gedanken zu „Frankreichs Gerichtserfolg für den Wolf: Lokaler Schutz siegt – Ein Hoffnungsschimmer?“
Es ist schade ,daß diese herrlichen Tiere,so abgeknallt werden.
Bitte bleiben Sie am Ball,die Wölfe sind für unser Ökosystem wichtig.Alles greift in einander .
Es ist schade ,daß diese herrlichen Tiere,so abgeknallt werden.
Bitte bleiben Sie am Ball,die Wölfe sind für unser Ökosystem wichtig.Alles greift in einander .
kleine erfolge weisen auf unterlassene große hin.
wir haben hier immer gesagt…solange nicht alle wissenschaftlich ausgewiesenen u.o. möglichen wolfsreviere besetz sind ,ist jeder abschuß unbegründet rechtswidrig.
im dlf wurde heute bekannt gegeben,daß über die aufnahme des wolfes ins jagdrecht nähers debatiert wird. einige unbenannte ngos und der nabu wurden erwänht, hätten sich gegen die aufnahme vehement geäußert.
nicht greenpeace, nicht der wwf nicht der bund. das wirft einen großen schatten
auf die ökologische und artenschutzseite dieser organisationen.wie wir das ja bereits bei den grünen bemägelt haben.das die linke hier ebenso für die herabstufung und aufnahme war wie die spd..zeugt ebenso von einem großen unverständnis der ökologischen geistigkeit und des sogenannten zeitalters.das ökologische bewußtsein ist existenziell und kannnicht suspendiert und verleugnet werden..auch wenn dieser sauerland merz und seine gangster das menschenrechts.- u.grundrechtswidriger weise tun und weiterhin planen..der ausbau und neubau von autobahnen,mag die internationalen spediteure erfreuen..kann aber nicht über die rechtswidrigkeit
der vernchlässigung der allgemeinen nützlichkeit gehen.. wie das veruntreuen der sache db. es werden keine neuen bahntrassen gebaut..dafür aber autobahnen.
eine regierung ist aber dem allgemeinen nicht dem autowahn verpflichtet.
güter gehören auf die schine nicht auf die straße.die pläne dafür lagen längst vor.
sind so simpel wie umfassend hilfreich.
wie gesagt..erst wenn wölfe umgesiedelt und nicht ermordet werden und artenschutzfern und stupidomäßig nicht die abwandernden jungwölfe ermordet werden,schon allein wegen der genetischen vielfalt, erst wenn wöldfe also eigenes lebensechte in den verfassungen der eu-länder erhalten so wie alle wirbeltiere u. säugetiere..erst wenn man bereit ist tiere als personenund persönlichkeiten anzuerkennen,erst dann kann von hinreichendem artenschutz gesprochen werden..
diese derzeitige n sachverhalte sind doch eher aus dem brettergymnasium.völlig willkürliche absurditäten.soll diser kanzler doch mit seinem parlament in den zirkus
der eitelkeiten gehen….und diese leyen mitnehmen..die ganze wolfssache ist.eh stark korruptionsverdächtig.. und so nicht rechtskompatibel.so nicht würde ich sagen..weder so noch überhaupt.
menschenrechtsprioritäre demokratie sieht völlig anders aus.
der nichtabschuß muß für ganz europa generell gelten..die verringerung der anzahl der mitjagenden ,bringt ja gerade erst die vermeindliche gefahr der weidetierrisse..
vernunftbedingtes und verankertes recht nur kann gültigkeit erhalten in europa und der brd.dieser ganze unwissenschaftliche willkür mist ist zum kotzen und so sind diese politiker..eben auch…eher autoritär staatliche existenzen als menschenrechtsprioritäre…das ist das größte untragbare und unhaltbare übel .noch vor der illegal legalen afd.beides nicht grundrechtsintern
Wie gesagt,die ganze Herabsetzung
Der Wölfe im artenschutz ist Demokratie,Wissenschafts u.artenschutzfern.mit hin ein kriminalitätsverdächtiger Sachverhalt
Der eu rechtsgeschichte.es gilt die Sache selbst juristisch aufzuklären.
Einen sofortigen gültigkeitseinwand beim eugh vorzulegen.der die Umsetzung rechtlich aussetzt,bis die rechtsbedenken wissenschaftlich und demotrtierechtlich hinreichen aufgeklärt wurden.