NRW – Ihr Name ist Amela von Wesel und sie braucht Schutz

Ende September 2025 haben wir in sozialen Netzwerken ohne Orte zu nennen, erstmals über eine junge Wölfin berichtet, die sich in Deutschland ein Revier gesucht und niedergelassen hat. Wir nannten sie Amela – ein Name, der für uns Symbol für einen neuen Anfang stand. „In jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieben wir damals. Wir hofften inständig, dass ihr Revier möglichst lange unentdeckt und ungestört bleibt, damit sie in Ruhe sesshaft werden, vielleicht einen Partner finden und ein Rudel gründen kann. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt.

Der Inhaber einer Wolfsstation – ein Wiederholungstäter in solchen Dingen – hat ihren Standort öffentlich gemacht. Die üblichen Medien haben sich darauf gestürzt  bzw. wurden auch von einem Wolfsgegner informiert und die Information wird weiter verbreitet. Damit ist Amela nun bekannt und der Schutzdruck steigt sofort enorm. Bestimmte Menschen dort kennen das Revier ganz genau und können den Standort des Bildes einer genauen Position zuordnen.
Beispielfoto Wölfin.
Aus diesem Grund sehen wir uns genötigt, Amela offiziell als Nachfolgerin von Gloria von Wesel bekannt zu geben und die Botschaft zu übermitteln, dass wir vor Ort ganz genau aufpassen.  Gloria (GW954f) war in NRW eine Ikone. Leider agieren dort noch immer die gleichen Seilschaften, die für Glorias Tod mit verantwortlich waren. Wir berichteten hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/09/13/nrw-wolfsschutzorga-distanziert-sich-endlich-von-wolfsgegnern/

 

Das Video zeigt Amela von Wesel auf einer unserer Monitoringkameras. © Wolfsschutz-Deutschland e. V. – Es ist nicht gestattet, dass dieses Video außerhalb unseres Beitrages verwendet wird. Weder Medien noch Privatpersonen ist es erlaubt, das Video oder Teile daraus zu verwenden oder zu kopieren, oder Screenshots daraus zu erstellen. Jedwede Missachtung wird juristisch belangt werden.

Andere Vereine und eine Orga ehrenamtlicher Zaunbauhelfer distanzieren sich bis heute nicht von diesen Wolfsgegnern, die sich tatsächlich nicht einmal wirklich als Wolfsfreunde bezeichnen oder gar tarnen. Warum aber noch immer und ständig weiter Wolfsfreunde auf diese Leute hereinfallen, ist nicht mehr logisch erklärbar. Einige Zeitgenossen scheinen in ihrer Wahrnehmung fast komplett eingeschränkt zu sein.

Unter entsprechenden Beiträgen werden Sätze wie „Weidmanns Heil“ geschrieben, oder es werden Patronenkaliber in Bezug auf Tötungen genannt oder Bilder gepostet, die überfahrene Wölfe zeigen. Der Stationsinhaber scheut sich nicht, mit solchen Leuten zu interagieren und es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Fall, dass diese Hasser erneut über den genauen Standort der Wildkameraaufnahme des Stationsinhabers informiert sind.

Amela trägt nun diese Hoffnung auf einen neuen Anfang weiter: Eine Wölfin, die ein neues Kapitel schreiben könnte, wenn wir sie lassen. Unsere Aktiven sind vor Ort. Sie beobachten sie seit dem Frühjahr 2025 und sorgen dafür, dass Amela so gut wie möglich geschützt wird – ohne sie zu stören oder zu gefährden.
Unser FB-Posting vom 29. September 2025.
Wir bitten alle, die es gut mit ihr meinen: Helft mit, indem ihr Abstand haltet, keine gezielten Suchen startet und Gerüchte oder Sichtungen nicht weiterverbreitet und uns dafür aber Unregelmäßigkeiten vor Ort meldet.  Jede unnötige Aufmerksamkeit macht es schwerer für sie. Amela verdient Zeit und Ruhe. Lasst uns dafür sorgen, dass aus diesem neuen Anfang kein trauriges Ende wird wie bei Gloria.
Screenshot

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

 

 

2 Gedanken zu „NRW – Ihr Name ist Amela von Wesel und sie braucht Schutz

  1. Amela muss geschützt werden! Es wird immer schlimmer mit den TÖTERN und der Hass schlägt uns blank entgegen und wenn ich sage, daß diese Wolfshasser wenig Hirn haben dann meine ich das SEHR ERNST!!!
    Leider kann ich kaum laufen und es bleibt mir oft nur das Internet um „zu helfen“:(
    Diese Barbaren dürfen nicht die Oberhand bekommen, aber Lobbyismus und feige Lusttöter erschweren alles insgesamt.
    Ich habe keine Angst vor Tieren aber immer mehr vor „Menschen“!!
    Bless Amela♥️

  2. wir sind im artenschutz wohl die letzten……anscheinend rechtlos…
    ja was denn bitte schön soll das für ein artenschutz sein,wenn geschüzte arten ,bzw. dere aufenthalt und revierbildung gleich preisgegeben und verraten wird.
    ja die genauen koordinaten noch nicht herausgegeben wurden.soweit es sich um öffentliche ämter hadelt wäre artenschutzwidriges verhalten im amt zu konstatieren bei den anderen ohne amt.derartige sachverhalte sollten allerdings soweit sie über behördliche quellen bekannt u.o. an kommerzielle informations u.meinungsmacher weitergegeben werden.. strafrechtlichen weil arten.-u.ndividuenschutzwidrig geahndet werden.
    hier nun ,mit amela von wesel hätten wir eine partnerlose wölfin die wir für grindi gut brauchen könnten.da wäre es evtl. gleich besser sie zusammen zu führen statt sie zu verfolgen.und zu ermorden.ob die wolfsdame damit aber einverstanden wäre können wir nicht ermitteln.. da wir keine kristallkugel haben und die möglickeit der ermordung hier wie da gegeben sind….was man allerdings für o. besser mit zootieren macht könnte hier erhaltend für 2 freilebende wölfe des artenschutzes überlebenswichtig werden. allerdings wäre der grindiermordungsauftrag dann sofort zurück zunehmen.

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