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Offener Brief an Umweltministerin Svenja Schulze: Revidieren Sie die geplante Jagd auf die Wölfe!

Sehr geehrte Frau Schulze,

es ist wohl neuerdings so usus, dass die Öffentlichkeit nicht mehr durch Pressemitteilungen des Umweltministeriums informiert wird, sondern durch Artikel in der Presse Entscheidungen und Referentenentwürfe bekanntgegeben werden. So mussten wir gestern auch durch Zeitungsartikel erfahren, dass ein Kabinettsentwurf vorsieht, den Schutz der Wölfe in Deutschland aufzuweichen. So soll beispielsweise willkürlich in Wolfsrudel – völlig unabhängig davon, welcher Wolf den Riss verursacht hat – einfach so lange hineingeschossen werden, bis die Risse aufhören. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass Risse nicht durch ansässige Rudel, sondern auch von durchwandernden Jungwölfen verursacht werden können. Haben Sie sich überhaupt einmal mit der Biologie des Wolfs beschäftigt? Fallen Elterntiere weg, werden nicht weniger, sondern mehr Weidetiere gerissen.  Auch das beweisen Statistiken. Mit Ihrem Entwurf wird sowohl EU-Recht ausgehebelt, als auch das Tierschutzgesetz. Kein Wort von Herdenschutz im Referendum. Die Weidetierhalter füttern Wölfe doch bereits seit Jahren an, um ebenso Wolfsabschüsse fordern zu können. Damit setzen sie bewusst das Leben der ihnen anvertrauten Tiere aufs Spiel. Seit zwei Jahren weisen wir regelmäßig nach, wie die Zäune in Weidegebieten aussehen. Siehe auch neueste Bilder aus Schleswig-Holstein.

Mit Ihrem Votum für diesen für die Umwelt und den Naturschutz völlig  kontraproduktiven Kabinettsentwurf widersprechen Sie sich übrigens selbst. Auf Der Webseite des Bundesumweltministeriums verlautbaren Sie: „Eine Bejagung ist grundsätzlich keine Lösung für den Herdenschutz, weil die verbleibenden Wölfe weiterhin ungeschützte Nutztiere angreifen werden. Außerdem werden bestehende Rudelstrukturen schnell zerstört und zuwandernde Wölfe und elternlose Jungtiere noch eher auf schlecht geschützte Nutztiere zurückgreifen als auf Rehe oder Wildschweine“. Der Link dazu: https://www.bmu.de/faq/kann-man-woelfe-nicht-aus-landwirtschaftlich-gepraegten-regionen-vertreiben/

Ergebnis: Weidetierhalter haben keine Motivation zum Schutz ihrer Tiere

Dabei ist es laut EU seit Anfang des Jahres möglich, dass die Weidetierhalter 100 % Entschädigung bei Rissen erhalten sowie 100 % Förderung bei der Anschaffung von Zäunen und auch Herdenschutzhunden. Im Klartext: Es wird bereits alles bezahlt. Nach dem Wortlaut Ihres Referentenentwurfs dürften Weidetierhalter nun überhaupt keine Motivation mehr haben, ihre Tiere zu schützen. Dabei wirkt funktionierender Herdenschutz. Statistiken beweisen dies. Außerdem beweisen Statistiken auch, dass es in vielen Regionen, wie beispielsweise in Baden-Württemberg oder auch Schleswig-Holstein mehr Hunde- als Wolfsrisse gibt. In Niedersachsen und Sachen kann gerade mal rund die Hälfte aller Vorfälle dem Wolf angelastet werden. Diese Zahlen belegen auch, dass es Weidetierhalter mit dem Schutz ihrer Tiere eben nicht ernst meinen.

Demokratie gefährdendes Verhalten

Warum wird der Beschluss der EU zum Herdenschutz nicht bundesweit unbürokratisch und schnell umgesetzt? Auch in der Schulpolitik wurde  wegen der Digitalisierung Länderpolitik durch den Bund unterstützt. Warum wird dies nicht auch in der Causa Wolf und Naturschutz gemacht? Warum werden Schäfer und andere Weidetierhalter bundesweit nicht zunächst auf Kulanz entschädigt und das zweite Mal per Herdenschutznachweis? Selbst diese Regelung würde den Bund und die Bundesländer günstiger kommen als Schießbefehle auf Wölfe auszuführen, zumal die Schäfer trotz der Wolfsschießerei entschädigt werden müssen, oder wie sehen Sie das?

In Niedersachsen lässt Umweltminister Lies seit drei Monaten einen Wolf verfolgen, der gerade mal einen Schaden von rund 2.000 Euro verursacht hat, den die Halter ersetzt bekommen hätten, hätten sie denn einen Antrag auf Billigkeitsleistungen der Förderkulisse gestellt.  Über die Kosten dieses Einsatzes wird geschwiegen. Kleine Anfragen der Opposition werden nicht beantwortet. Dies ist im hohen Maße demokratiegefährdendes Verhalten. Und hat man den Wolf erneut ausgerottet, was ihr Referendum nach sich ziehen würde, bestünde nach wie vor das Hunderissproblem. Auch sterben weiterhin Schafe und andere Weidetiere durch Krankheiten und Vernachlässigung ihrer Besitzer. In Bayern kommen 50.000 Schafe durch Krankheiten und Vernachlässigung um. Durch den Wolf sterbem gerade mal 50. Vorfälle mit Pferden und Wölfe liegen im einstelligen Bereich. Solche Vorfälle gibt es überhaupt nur, weil beispielsweise Fohlen nicht geschützt waren, weil sie nicht in die Herde integriert waren. Vorfälle mit Pferderippern, oder Misshandlungen, bzw. Vernachlässigung der Halter erscheinen nahezu täglich in der Presse.

Töten von Mischlingen ist unmenschlich

Die Hybridisierungsrate in Deutschland liegt bei unter 1 %. Es ist grausam und zeugt von Rasseideologien, die längst der Vergangenheit angehören sollten. Es gibt wissenschaftliche Belege, dass sich Wölfe während Jahrhunderten immer mal wieder mit Hunden gepaart hatten. Die schwarze Fellfarbe der amerikanischen Wölfe ist so entstanden. Das Töten von so genannten Hybriden ist nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar. In Italien beispielsweise werden Mischlinge sterilisiert und wieder in die Natur entlassen.

Ihre Verantwortung: Politik für und nicht gegen die Umwelt gestalten

Frau Schulze, Sie haben vom Bürger einen Auftrag, Politik für die Bürger zu machen und nicht für die Agrar- und Jagdlobby. Neueste repräsentative Umfragen haben ergeben, dass der Klima- und Naturschutz in Deutschland von den Wählern als immer wichtiger angesehen wird. Tatsächlich wird die Natur aber tagtäglich mehr zerstört. Nachweislich großen Anteil daran hat eben die Agrar-Lobby, für die Sie ganz augenscheinlich ihre  Politik ausrichten.  Der Wolf kam von alleine nach Deutschland zurück. Er bietet uns die Chance einer Umkehr, weil er in der Lage ist, Schäden in der Natur wieder gut zu machen. Diese Chance müssen wir ergreifen.

Gerade als Umweltministerin haben Sie die Verantwortung, Politik für und nicht gegen die Umwelt zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Sommer

1. Vorsitzende Wolfsschutz-Deutschland e.V.

PS. Anbei einige Beispiele aus Schleswig-Holstein

Beispiel Schäfer Kruse

So sehen die angeblich „wolfssicheren“ Zäune der Schäferei Kruse aus. Erst am 15. Mai hatte sich der Schäfer über verschwundene Schafe in der SHZ beklagt. Bei allen Zaunkontrollen fanden wir immer wieder Mängel. Uns ist es außerdem schleierfhaft, wie Wolfsbetreuer Jens Matzen solche Dinge übersehen kann. Zitat: „Untersucht wird derzeit außerdem der Fall zweier gerissener Lämmer aus der Herde von Nicole und Volker Kruse aus Westerhorn. Das teilte Jens Matzen, Koordinator der Wolfsbetreuer, mit. Bei einem Kontrollgang hatte Volker Kruse am vergangenen Wochenende drei Lämmer vermisst. Kurze Zeit später hatte ein Jäger zwei der Tiere über die Au hinweg im Bereich der Gemeinde Hohenfelde gefunden, wie Nicole Kruse berichtete. Fotos zeigen, dass das Fleisch der Lämmer bis auf die Knochen abgenagt ist. Das dritte Tier ist nach wie vor verschwunden. Trotz als wolfssicher geltende Zäune hatten die Kruses in der Vergangenheit immer wieder Risse durch den Wolf zu beklagen.“
– Quelle: https://www.shz.de/23832492 ©2019

Auch der Film – im Link zu sehen -entstand bei Schäfer Kruse. https://wolfsschutz-deutschland.de/2019/04/25/faktencheck-und-zaunkontrolle-schleswig-holstein-minister-albrecht-beenden-sie-endlich-die-schiessbefehlfarce-auf-wolf-dani/

Seit 2016 lässt dieser Schäfer keine Gelegenheit aus, um gegen Wölfe zu hetzen.

Gemischte Pferde und Rinderweide bei Westerhorn

Fohlen können unter der Litze hindurchgegangen und haben damit keinen Schutz mehr.

Solche Zäune halten nicht einmal die Weidetiere drinnen.
Fast 70 Zentimeter zwischen Boden und Litze. Keine Ausnahme, sondern die Regel. Da spazieren Beutegreifer oder Hunde einfach unten durch.

 

Zwischen Rethwisch und Westerhorn

Auf dieser Weide sind mehrere Mutterschaft mit Lämmern untergebracht. Eine solche Haltung kann man nur als Anfüttern bezeichnen.
Große Lücke im Zaun.
Zum Wasser hin ist so gut wie kein Zaun mehr vorhanden. Dies hält weder Hunde noch Wölfe ab.
Kein Strom auf der Litze
Riesenspalt in der Türe
Riesenspalt in der Türe, der Zaun neben dem Eingang ist faktisch nicht mehr vorhanden.

 

Neuendorf bei Borsfleth

 

Immer wieder argumentieren die Bauern damit, dass man Deiche nicht einzäunen könne. Dabei sind die meisten Deiche bereits mit Festzäunen bestückt.
Alle Deiche sind bereits mit Zäunen versehen.
Wer auf den Deich will, muss Zäune und Tore passieren.
So sehen die Deiche aus.
Tagsüber halten sich hier viele Menschen auf. Freiwillig halten sich Wölfe hier bestimmt nicht am Tag auf. Nachts können Schafe in den Stall.
Deichbeweidung.
Auch die Deiche sind mit Zäunen, siehe Hintergrund, versehen.
Hunde bedeuten für die Deichschafe eine viel größere Gefahr.
Deichschafe.

 

Rinderherde bei Bokel

Große Lücke.
Eine Spannung von 2000 V ist zu niedrig.
Riesenlücke.
Strom auf Stacheldraht ist verboten. Für eine normale Litze wäre hier zu wenig Spannung.

 

Seitlich ist die Rinderweide mit Hobbitzäunchen umrahmt. Immer wieder brechen die Rinder aus der Weide aus und spazieren ins angrenzende Wäldchen.
Unter dieser Litze spazieren Beutegreifer und Hunde mühelos durch.
Litze in 50 Zentimeter Höhe ist grob fahrlässig.
Hobbitzaun an der Seite der Rinderweide.
Vorne Stacheldraht und Litze ohne Strom.

 

Diese Rinder hier steigen regelmäßig über niedrigen Zaun im Hintergrund und unternehmen Ausflüge in den Wald.
Pfosten, die so morsch sind, dass sie von alleine umfallen.

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58 Gedanken zu „Offener Brief an Umweltministerin Svenja Schulze: Revidieren Sie die geplante Jagd auf die Wölfe!

  1. Das „schöne Reden vor den Wahlen“ muß vorbei sein. Es ist Zeit zum Handeln. Wer seine Herden nicht vernünftig schützt, obwohl eine 100 prozentige Erstattung erfolgt, muß unter Strafe gestellt werden. Der Mensch hat eine Verpflichtung gegenüber der Natur und aller Bewohner inklusive dem Wolf. Hunde reißen mehr Nutztiere als der Wolf, deshalb wird nicht wild auf alles was nach Hund aussieht geschossen. Schluß mit der Lobbypolitik in allen Bereichen.

    1. Die Grünen haben viel zu wenig Stimmen bekommen, aber wenigstens haben wir im Herbst die Chance, den Wolfsmördern noch stärker die „Rote Karte“ zu zeigen.

      Wer VORSÄTZLICH seine Tiere mangehaft oder garnicht schützt, der sollte ein Halteverbot lebenslang bekommen und wegen gewerblichem Betrug für MINDESTENS 3 Jahre OHNE Bewährung in den Knast!

      Ich hoffe, die EU verdonnert Deuschland zu einer extrem hohen Strafe wegen dieser Wolfsmordgenehmigungen.

  2. Super gut und übersichtliche Zusammenfassung!
    Alles auf den Punkt gebracht! Klasse!

    Wenn da Frau Schulze nicht einsieht, dass es nur an mangelnder Sorgfalt der Landwirte liegt die eben nicht bestraft wird, eben weil diese von unserer Landwirtschaftsministerin in alter CDU Tradition hofiert und geschützt werden.
    Und da ist genau ein konstruktiver Reibungspunkt der GroKo hier zur Stärkung der Glaubwürdigkeit endlich Flagge zu zeigen. Wenn dies in die öffentlich Diskussion kommt, dann könnte der Schuss den rechtskonservative Landwirte und Jäger gegen den Wolf angefangen haben sogar nach hinten losgehen.

    Denn Recht muss Recht bleiben schließlich ist der Wolf streng geschützt (zu schützen und nicht zu jagen) auch weil er (im Wald wichtigster!) Bestandteil zum Umwelt – und Naturschutz ist.
    Ich hoffe das der Brief auch so verstanden wird. Wenn nicht, …. woran kann man dann bei Politikern sonst noch glauben.

    1. Der Brief bringt alles auf einen Nenner,das stimmt.
      Ich würde mir wünschen,das die Politiker endlich einmal Stärke zeigen und beweisen,das Tiere keine Sache sind,und mann sie töten kann,wann es ihnen beliebt.
      Ich bin sowieso der Meinung,das der Groko da egal ist,sonst würden sie anders agieren,und haben sich mit mit dem Thema Wolf sicherlich überhaupt nicht richtig auseinendergesetzt.
      Politiker und Glauben schenken…(laaange vorbei)
      Dies ist auch immer mein Leitspruch: Was recht ist,muss recht bleiben.

  3. Liest sowas eigentlich irgendwer außer uns?? Was hilft alles sorgfältige Recherchieren und Öffentlichmachen, wenn sich Entscheidungsträger verweigern sich ebenso sorgfältig zu bilden im Bereich ihrer beruflichen Tätigkeit? Wenn schon gewisse Minister*innen kein Rückgrat haben, können wir nur noch auf die heutige Abstimmung hoffen mit der „Weisheit der Masse“….oh VERDAMMT, gerade kam im Radio die Meldung, dass auch hier alles verloren ist. Was für eine Schande!!!

    1. Hab es auch gehört,es ist bitter!!Ich weiss nicht,ob dies jemand noch liest,der tierlieb oder ein Wolfsfan ist.
      Auch hat Herr Kloes vollkommen recht mit seinem Kommentar.Doch wann wird es soweit sein?
      Ich glaube schon nicht mehr daran.

    2. Das lesen wahrscheinlich nur Menschen, die sich mit dem Thema sachlich auseinandersetzen und keine Jäger, Lobby-Landwirte und Politiker. Wir drehen uns damit im Kreis. Und Frau Schulze ist meiner Meinung nach als Umweltministerin und potentielle Natur- und Tierschützerin eine komplette Niete. Sie macht doch nichts, auch nicht beim brandaktuellen Thema Klimawandel.

  4. Das sind unsägliche Zustände draußen
    Von wolfssicheren Zäunen kann man nicht sprechen
    Man hat das Gefühl Wolfsrisse sollen provoziert werden um entsprechende Aufmerksamkeit in den Medien zu bekommen
    Und die Lobbyisten leisten ebenfalls ihre Arbeit gegen den Wolf

    1. Genau! Man muss nur mal aufmerksam durch die Landschaft gehen. Es ist oft ein Witz, was da als ‚Sicherheit ‚ angeboten wird – aber das ist von bestimmten Interessengruppen ja auch gar nicht gewollt!

    2. Dies sehe ich genauso,und haben wieder das erreicht,was sie wollten.
      Das sind für mich keine Menschen,die anderen Tieren aus Profitgier leid zufügen,aus dem Nichts heraus.
      Wäre dies nicht öffentlich,würde ich ganz andere Thesen hier einbringen..;-((
      Was ich heute morgen im Radio hörte,war für mich einfach nur schlimm,grausam.

  5. Ich bin sprachlos und unendlich sauer! Wir müssen unbedingt was unternehmen. Das wir dieser Politik so hilflos ausgeliefert sind, ist erschreckend.

  6. Wenn Wölfe solange geschlossen werden dürfen, auch wenn damit ganze Rudel ausgelöscht werden, bis es kein “ Problem “ mehr gibt, ist das ein Freibrief für schiesswütige “ Jäger “ Dann ist die Zeit der Wölfe zu Ende bevor sie angefangen hat !!!
    Zuerst sollten alle Tierhalter, Züchter und Bauern dazu verpflichtet werden, ihre Tiere ausreichend zu schützen !!! ( z.B. Wolf sichere Schutzzäune und Herdenschutzhunde, Tiere Nachts in Scheune zu sperren, Alarmanlagen mit Ton und Licht Signal ….usw. ) Es gibt ausreichend Möglichkeit Weidetier zu schützen !!! Die Regierung muss ausreichend Mittel zur Verfügung stellen. Ausserdem werden die Wölfe förmlich angelockt, wenn die Tiere auf einer Weide ohne Schutz gehalten werden. Wölfe sind Raubtiere, das kann / darf Ihnen nicht zum Verhängnis werden, es ist ihre Natur !!! Wenn Wölfe ausreichend Wildtiere in ihrem Revier haben, wird der Menschen sie nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ein Abschluss darf erst erfolgen, wenn ein Menschenleben in Gefahr sein sollte !!! Rotkäppchen ist ein Märchen….Es gab mit Sicherheit noch nie eine Gefahr für den Menschen.

  7. Es geht den Politikern wie diese Schulze, die ausgerechnet Umweltministerin ist, um nichts als Macht, Geld und Selbstbefriedigung. Die Demokratie ist längst aufgeweicht, hierzulande und anderswo, in dem hochgelobten Europa herrschen mittlerweile Zustände wie im alten Rom und der zeit des 30jährigen Krieges. leidtragende sind immer die Unschuldigen, Kinder, Tiere. Die Presse, die Medien sind fast gleichgeschaltet mit der korrupten Regierung, der um sich greifenden Geistlosigkeit und den einsamen undemokratischen und lebensfeindlichen parlamentarischen Beschlüssen. Es ist Hopfen und Malz verloren. Mich interessieren nur noch Kinder und Tiere. Ich habe keine Ressentiments, aber ich hasse zutiefst Kriminalität, Korruption und Gewalt.

  8. Vielen Dank für diesen offenen Brief! Er fasst alles zusammen, was ich nach lesen des Presseartikels gestern gedacht und gefühlt habe. Ich hoffe sehr, dass dieser Gesetzesentwurf nicht durch kommt!

  9. Sie haben sich mit dem offenen Brief viel Mühe gemacht. Hoffentlich kann die Ministerin wenigstens lesen.
    Sollte man eigentlich voraussetzen können, dass offene Briefe von einer Ministerin gelesen werden.

  10. Einfach erbärmlich wie PolitikerInnen den Wählerauftrag und die Verpflichtungen, die aus dem Verantwortungsbereich, den sie übernommen haben resultieren, ignorieren oder sprichwörtlich mit Füßen treten. Umweltminister sind für den Schutz und die Bewahrung von Fauna und Flora verantwortlich; dies schließt selbstverständlich die in Mitteleuropa in ihrer Existenz gefährdete Tierart Wolf mit ein. Um es den Damen Klöckner und Schulze, den Herren Lies und Albrecht sowie der engagierten Fraktion der Wolfshasser aus Bauern- und Jagdverbänden sehr deutlich zu sagen: Auch wenn es mittlerweile vielfach geübte Praxis zu sein scheint mit Fake News zu operieren = eine jährliche Erhöhung der Wolfspopulation um phantastische 30% existiert nur in ihren mehr oder minder begabten Köpfen!. Dies sehen im übrigen auch die Fachleute der EU so, die den Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland als SCHLECHT bewerten!. Die Wolfspopulation in Deutschland benötigt also keine Aufnahme in das Jagdrecht, benötigt keine jagdliche Verfolgung sondern eine konsequente Umsetzung des gegeben hohen Schutzstatus nach EU-Recht. Liebe Frau Schulze, sehr geehrte Herren Albrecht und Lies: exakt hierfür sind sie zuständig und nicht für den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Fraktion der bekannten Wolfshasser, bestehend aus den vorgenanten Lobbyisten aus Jagd- und Bauernverbänden. Es ist beschämend wie sie sich als die obersten Verantwortlichen für den Schutz der Wölfe vor den Karren dieser Lobbyisten spannen lassen und ohne Not und ohne Faktengrundlage ( s.a Fotodokumentationen zu den angeblichen „Wolfsschutzzäunen!) zu Vorreitern einer erneuten Wolfsverfolgung in Deutschland machen lassen. Anstatt sich von den Wolfshassern instrumentalisieren zu lassen, sorgen sie bitte dafür, daß die Anti-Wolfs-Aktivistin Klöckner und ihre diesbezüglich sehr „engagierten“ Staatssekretäre von der Kanzlerin an der kurzen Leine geführt werden und der Wolfsschutz endlich den hohen Stellenwert nach EU-Recht bekommt, der ihm gebührt. Um sie wieder auf den Weg ihrer eigentlichen Verantwortlichkeit für den Arten- und Naturschutz zurückzuführen, liebe Frau Schulz, sei an dieser Stelle auf eine Volksweisheit aus den baltischen Ländern erinnert: Dort wo es dem Wolf gut geht, geht es der Fauna und Flora des Waldes auch gut!.

  11. Ich komme aus Bayern und kann Brigitte Sommer nur recht geben. Wieviel Schafe sterben an Moderhinke, werden mit dem Messer getötet. Tierarzt ist ein Fremdwort für Schafs und Ziegenhalter. Wieviel Annoncen gibt es zum Schächten, in den Zeitungen? Sehr viele, da kostet ein Schaf oder eine Ziege 25-50 Euro. Da wird keine Schlachtgenehmigung verlangt! Aber tötet ein Wolf aus Hunger ein Tier ist dies unbezahlbar. Der Wert eines Wolfs beträgt ab 50 000Euro!! Aber das ist Leuten wie den Politikern egal. Das ist keine Politik, das ist Polmemik.
    Aber am schlimmsten ist, dass z. B. Jäger mit Titel und ohne schon seit Jahren schreien:“ uns kommt kein Wolf ins Revier“! Frau Schulze das ist die traurige Wahrheit. Seit wann macht sich die SPD zu Vasallen der CDU/CSU Wähler?! Hat die einst so große SPD gar keine eigene Meinung mehr. Die SPD ist nur noch ein Abklatsch der Schwarzen!
    Enden möchte ich mit einem Zitat, dieses kommt von mir als Tierrechtsaktivistin und nicht vom Verein Wolfsschutz!! Wir werden versuchen jedes Tier zu schützen. Denn für Sie und die Regierung zählt, das Leben eines Wolfs nichts!!
    Wenn unrecht zu recht wird,
    wird Widerstand zur Pflicht.

    1. Genauso ist es! In diesem Fall ist Widerstand Pflicht und ich hoffe, dass sich Ihnen viele anschließen. Wir dürfen uns das nicht gefallen lassen, die Tiere haben nur unsere Stimme und brauchen unsere Hilfe und unseren Schutz! Wie könnte ich sie unterstützen?

  12. Ich fürchte, dass Ihr Anschreiben mit den Fotos an Frau Schulze abprallen wird. Solche Politiker sind doch nur mit Lobbyarbeit glücklich. Und glaubt im Interesse der Allgemeinheit zu handeln. Weit gefehlt! Aber das merkt sie nicht und will es auch gar nicht merken. Ich kann – anläßlich der Europawahl – nur dazu aufrufen: Wählt die Tierschutzpartei. Klar ist die Stimme weg…. aber man hat ein gutes Gewissen!

    1. Die Stimme ist nicht weg, wenn man die Tierschutzpartei wählt. Erstens watscht man damit die bestehende Politik ab und zweitens kann sie sich im EU Parlament mit anderen Tierschutz Aktiven zusammen tun.

      1. Ich werde auch die Tierschutzpartei wählen. Es gibt ja die 5-Prozenthürde bei der EU-Wahl nicht, somit kann man auch etwas bewirken.

  13. Es ist eine Riesensauerei und ein Mordsskandal daß diese Groko sich dem Druck der Jagdmafia und der Bauernlobby beugt und Sie als Ministerin für Umwelt sich dafür stark machen die Wölfe zu töten.
    Statt sich für ein geregeltes für alle zufriedenstellendes Wolfsmanagement einzusetzen.
    Selbst für auffällige Wölfe sind keine Abschreckungs oder Vergraulungsmaßnahmen in Ihrem sog. Entnehmungs – Abschussgesetz vorgesehen.
    Dies alles ist glatter Mord der nun gesetzlich wird.
    Diese Groko und die Parteien die dafür sind gehören abgewählt insbesondere zur Europawahl.

  14. Auch lassen sich unsere Medien für diese Mordlust instrumentalisieren.
    In der Hauptsache wird nur Stimmung für Wahlpolitiker/innen sowie die Jagdmafia und Bauernlobby gemacht. Der Öffentlichkeit werden somit nur zensierte Nachrichten vermittelt. Man hat von Putin u. Erdogan gut gelernt.

  15. Hallo Frau Sommer,
    könnte man nicht versuchen, diesen Brief und die Fotos mal öffentlich zu machen, damit die Bevölkerung mal die Wahrheit sieht und nicht nur Lügen der Jäger und Nutztierhalter? Vielleicht könnte man mal bei GMX nachfragen, die bringen ja auch immer Berichte gegen den Wolf – oder in den Tageszeitungen bei den Redaktionen.
    Es muss doch irgendwie möglich sein, das zu verhindern?! Ich bin wirklich langsam verzweifelt. Egal wo man hinschaut, der Mensch will alles nur noch töten und zerstören.

      1. Für Frau Martin: Sie könnten den Link ganz oben kopieren und an jede Zeitung schicken, ebenso an jede
        Redaktion. Gutes Gelingen!

  16. Hervorragend geschrieben und dokumentiert. Ich teile weiter auf Twitter an die Redaktionen. Müssten wir alle täglich mehrfach mit den Infos zuschütten.

  17. Vielen Dank Brigitte Sommer, für diesen absoluten korrekten Brief! Solche Briefe sollte man, wenn nicht schon passiert, auch an die Herren Albrecht – SH und Olaf Lies – NS, schicken! Am Besten vorsorglich auch an die anderen Herren Ministerpräsidenten und Umwelt- und Agrarminister! Vielleicht würde es auch noch Sinn machen, diverse Fernsehsender zu bestücken, die auch z.B.: „Geheimsache – Tiertransport“ etc. senden, damit auch diese einmal wirkliche Fakten sehen!
    Gemeinsam mit anderen Organisationen, die auch mal aus der Deckung kommen sollten, müssten wir öffentlich Fakten gegenüber den Grün-Loddels, sog. „Nutz- oder Qualtierhaltern“ incl. ihrer politischen Freunde schaffen, damit auch fast der Letzte in der Öffentlichkeit kapiert, was da eigentlich von den Wolfsgegnern abgeht!
    Ansonsten, wenn diverse Dinge von politischer – und lobbyistischer Seite beschlossen sind, ist es sehr schwer, wieder Fuß zu fassen!

  18. Die inhumane und dumme Menschheit ist sich grade am Selberausrotten….dann werden bis dahin hoffentlich noch ein paar intelligentere Spezies und Arten übrig bleiben….diese überhebliche, unbarmherzige und habgierige Schmarotzerrasse hat auf diesem Planeten nichts zu suchen….

  19. alle vorhergehenden Kommentare spiegeln meine Meinung, eigentlich habe ich nichts hinzuzufügen. Liebe Frau Sommer, der offene Brief ist sehr gut geschrieben und ich hoffe, dass diese ignorante Person Frau Schulze ihn gut liest und vielleicht doch noch ein bisschen Verstand hat um zu erkennen, auf welchem Holzweg sie sich befindet.

  20. Was sind das nur Für Politiker die so gegen diese Schönen Tiere vorgehen, es gibt doch soviel Möglichkeiten um die Schafe und Kühe zu schützen. man braucht diese Wölfe nicht wahllos den Schiss- Wütigen Jägern zu überlassen.

    1. Probiert es doch bei der EU.
      Der strenge Schutz des Wolfes ist ein EU-Gesetz. Ich schreibe langsam fast täglich.
      Das nationale deutsche Gesetz hat gerade unsere Umweltministerin aufgeweicht und zerstört. Zusammen mit Weinkönigin Klöckner.
      Deutschland deine Frauen. Prost.
      Hallo Frau Sommer, wenn Sie meinen, dass es eher negativ ist, wenn ich an die EU schreibe, bitte melden. Es ist ein hilfloser Versuch dem Wolf zu helfen.

  21. Toll geschrieben. Ja, genauso habe ich mir dies gedacht. Frau Sommer, bleiben Sie dran. Hoffentlich wird es gehört. Frau Schulze gehört nicht gerade zu meinen besten Vertretern des Umweltschutzes . Viel Gerede und keine wirklichen Hilfen. Sollte der Wolfsschutz aufgeweicht werden, dann bleibt nur noch eine Klage vor dem EU Gerichtshof. Na dann…

  22. Für den Jäger ist mal wieder eine neue Genugtuung jetzt auch die Wölfe schießen zu dürfen… wo ich nicht wissen will , wie viele Wölfe schon erschossen und verscharrt wurden!

  23. Sehr geehrte Frau Sommer,

    bitte machen Sie weiter so!

    Was mit den Wölfen und mit so vielen anderen lebenden und fühlenden Wesen geschieht über die wir Menschen uns warum auch immer erheben, ist so fürchterlich und unerträglich beschämend dass es so gut tut zu sehen, dass durch Menschen wie Sie nicht alles verloren scheint!

    Vielen herzlichen Dank für Ihr Handeln!

  24. Gerade im Heute Journal eine erleichtert grinsende Klöckner die sich freund das bei Verdacht auf Wolfsriss nicht nur der Wolf der es gewesen sein könnten sondern das ganze Rudel abgeschossen werden darf.
    Von Erstattung für Zaunanalgen und Pflicht zum Schutz der Weide keine Rede. Stattdessen zeigte man einen einen deutschen Bauern der ein auf US Ranger (Auch Regionfremd!) macht der Freunde hat sein Rinder auf der nicht umzäunte Weide zu sehen.
    Dies ist eine unterlasse Informationspflicht ; es wurde nicht erwähnt das die meisten unzureichend wolfssicherere Zäune aufstellen.
    Somit ist ARD und ZDF nur noch als Propagandawirksames Massenmedium anzusehen.
    Ganze Wolfsrudel werden legal erschossen nach einem vermeindlichen Risss.
    Dies entspricht der islamischen Scharia.
    Umkehrschluss ein Wolf wurde illegal abgeschossen die ganzen Familie (weil ggf. Charaktergleich) des Jägers wird malträtiert. Ich bin so wütend was DEUTSCHE Spinner wie die so drauf haben.
    Die EU kommt klar mit dem Wolf die schwarze Tod Christistenparteien nicht.
    Wahrlich Hexenfeuer brennen wieder in Deutschland.
    Sollen die von Wölfen irgendwann z. B. nach einem Machtchange in der EU (Wer weis?) in einem Arbeitslager tief in Russland nackend nur mit einem Knüppel bewaffnet von Wölfen in ihren kaufmännisch christlichen Arsch gebissen werden. Nein Igit sie fraßen ja genmanipuliertes US high Performance Fleisch dort finden die Wölfe was besseres. Dies Scheinmenschen! Ist doch war.

  25. Horst Speck Das natürliche Beutetier des Wolfes ist Rehwild. Jagdreviere mit einer Wolfspopulation sind deshalb – mangels wenig Rehwild – kaum noch zu verpachten. Und genau das ist der eigentliche Grund für die Jagd auf Wölfe.

  26. Es geht nicht mehr um Prävention. Es geht nur noch um das Ausrotten. Diesen eklatanten Verstoß gegen geltendes EU Recht, leistet sich die deutsche Politik mal schnell. Aber irgendwie war es doch klar! Wer Zäune nicht annimmt, nicht einmal entschädigt werden will, dem geht es nicht um Tier- Natur oder Umweltschutz! Der Wolf wird gehasst weil er den Jägern etwas wegnehmen könnte. Oder evtl ein Nutztier reißen könnte. Nutztier- das Wort alleine sagt doch alles, Tiere die dem Menschen auf irgendeine Art nutzen bringen. Und zwar direkt. Der indirekte Schutz des Ökosystems der Wölfe interessiert doch keinen! Denn der Wolf macht die Hobbyjäger obsolet. Darum und nur darum geht es. Ich hoffe alle Tierfreunde werden die Partei, die für den Tierschutz ist wählen. Ich würde auch schnellstens eine Petition für die EU starten. Und die Stimmen für den Wolf mit herüber ziehen. Denn mit den bescheuerten Wolfsgegnern werden wir schon fertig. Am besten wir ignorieren diese komplett.

  27. Frau Schulze war und ist genau wie ihre Kollegin Klöckner von Anfang an eine Null-Nummer , deren Kompetenzen und Ausstrahlung einer Tiefgefriertruhe auf einem Kindergeburtstag vergleichbar sind. Diese Frau hat einen absoluten Vernichtungswillen und ist in ihrem Amt fast schon als Realsatire anzusehen, wenn es dabei nicht tausende von Toten und Unschuldigen als Kollateralschaden gäbe. Protektion will sie nicht etwa für Natur und Umwelt, für die wenigen seltenen Arten die Deutschland nach jahrhunderter langer Hetze und Ausrottung geblieben sind, sondern für einige wenige Ewig-Gestrige, die diese nachhaltig schädigen. Nicht nur beim Artenschutz, auch beim Tierschutz setzt man sich gerne über bestehende Gesetze hinweg (oder schafft ans grotesk-absurde erinnernde Ausnahmetatbestände in der Gesetzeslandschaft, deren Konstruktion an gewisse Idioten erinnert). Der deutsche Michel wird es schon runterschlucken, auch wenn die Grenzen der Zurechnungsfähigkeit damit schon lange ausgelotet sind. Dann will man doch lieber mit Fake-Dr. Franziska Giffey (SPD) durch die Kindertagesstätten tingeln und singen „eia popaia, was rappelt im STROH“ und nicht mitdenken müssen, dass es die Millionen schwerverletzten Ferkel-Eberchen sind, die nach begangener Tat noch tagelangen Qualen ausgeliefert sind und deren unnötig betäubungslose Kastraktion diese gewissenlose Bande mit einem Federstrich so eben mal beschlossen hat, und wie sie alle gegen das erwartungsvolle Leben gerichtet Maßnahmen ( es sind deren viele) beschlossen hat. Oder halt ohne Scham im Wolfskostüm im Karneval mit dem Umhängeschild „Bitte-nicht-Schießen !“, wie Frau Schulze. Einen Sack Zwiebeln zu essen, kann man sich als SPD-Politikerin vielleicht noch nicht leisten, obschon dies eine gewisse Authentizität verleihen würde. Da ist man bei einigen Kollegen von der netten Union wohl schon weiter, wo man es auch nicht weiter tragisch findet mitdiktatorischen Folter-Regimen, wie China ausgiebige Handelsverträge am Volksinteresse vorbei zu beschließen. Authentizität versucht man auch in den zugetanen Medien zu erreichen, wie etwa dem Deutschlandfunk, wo dann Mitarbeiter aus der Chef-Etage des NABU vom guten Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland schwafeln dürfen oder seltsame hessische Wildbiologen, die es folgerichtig auch nicht weiter dramatisch finden, wenn im Verdachtsfall auch mal in ein Wolfsrudel „hineingeschossen“ wird. Ja wo kommen wir da hin. wenn da jemand vor Hunger den Braten stiehlt, den man für sich selbst reserviert sieht ? „Armes Deutschland“ klingt es in mir nach, aber zur Satire taugt das Thema leider nicht mehr.

  28. Toller Brief, liebe Frau Sommer. Allerdings wird auch er nichts bewirken, weil bei Lies & Co. die gewünschte Endlösung längst fest steht. Diese Herrschaften werden nun Druck auf die EU ausüben und dann wird die FFH-Richtlinie genauso modifiziert werden wie das Bundesnaturschutzgesetz. Und das bedeutet die erneute Ausrottung des Wolfes, obwohl die Mehrheit der deutschen Bevölkerung für den Wolf ist. Diese Demokratie ist am Ende und wird früher oder später den gleichen Verlauf wie die Weimarer Republik nehmen:-(

  29. Ich habe heute Nacht noch den Tagesthemen getwittert, dass sie sich was schämen sollen für diese unrecherchierte, tendenziöse Berichterstattung. Dass ein Wolf selbstverständlich durch den Bach läuft. Und dass die EU Wölfe hier in einem schlechten Erhaltungszustand sieht.
    Nicht aufgeben!

  30. Ganz aktuell heute eine Meldung in unserer Tageszeitung über einen möglichen Wolfsriss (totes Kalb auf der Weide gefunden) in der Nähe von Ulrichstein im Vogelsberg (Hessen). Obwohl bereits mehrfach Wolfssichtungen in dem Gebiet gemeldet wurden, haben die Nutztierhalter keine Vorsorgen getroffen – so wie es scheint! Eine Bekannte hat zudem bei ihren nächtlichen Kurierfahrten in dieser Gegend an mehreren Tagen den Wolf immer an gleicher Stelle gesehen und das in einem Gebiet wo rund herum Landwirtschaft betrieben wird und viele Weidetiere nachts draußen stehen. Sie sagte, man solle nicht glauben, dass die Weidetiere reingeholt würden – das nenne ich fahrlässig! Will man das es zu Wolfsrissen kommt? Um dann, groß nach Abschuss rufen zu können?

  31. Sehr guter Brief, ob er was bewirken kann wird sich zeigen. Es ist mal wieder typisch für die Agrar- und Jägerlobby, bevor man die Weidetiere vernünftig schützt, ist es doch viel einfacher, alle Wölfe abzuschießen, egal ob sie Weidetiere reißen oder nicht. Die Weidetiere werden den Wölfen ja förmlich angeboten und warum soll der Wolf dann auf seine natürliche Beute Jagd machen, wenn es ihm so einfach gemacht wird. Es steckt doch System dahinter, damit die Wolfsjagd eine Berechtigung bekommt. Es ist einfach erbärmlich, wie unsere Politiker sich verhalten. Statt vernünftiger Information wird nur gegen den Wolf mit falschen Fakten gehetzt. Wir sollten uns wirklich überlegen, welche Partei, bzw. Politiker unsere Stimme erhält.

  32. Den Kommentaren meiner Vorgänger ist nichts hinzuzufügen. Alles trifft zu.
    Ausser vielleicht : gestern ist auch mein letzter Rest von Glauben in unsere Politik gestorben.
    Genaugenommen habe ich Rotz und Wasser geheult.
    Gratuliere Frau Klöckner und Frau Schulze.
    Wie Sie morgens noch in den Spiegel schauen können ist mir schleierhaft.
    Zum 2. Mal ausgerottet.

  33. Wieder zeigt sich wie CDU und SPD vor der Lobby einknicken. Eine echte Schande. Ich werde wissen wo ich niemals ein Kreuz bei der Wahl machen werde. Die Größte Nullnumer ist Frau Glöckner. Ich werde weiterhin die Wolfsfreunde unterstützen.

  34. Der Wolf ist geschützt und die Verantwortung Herden zu schützen liegt bei den Besitzern. Wir sind verpflichtet die Natur zu schützen und nicht sie für Lobbyisten & Wirtschaft zu verbiegen, zu verbrauchen und sie zu zerstören! Mensch wach auf … es ist schon fast zu spät!

  35. Zu den GROßKOtz-Parteien kann man nur noch den älteren Cato oder den jungen Rezo zitieren. Die Parteien gehören weggeharkt. Wer sich eine Jugendorganisation wie die JU leistet, in der nur Leute wie Kuban und Amthor Karriere machen, die umstandslos vom Säuglings- ins Greisenaussehen wechseln, der ist nur an Lobbybedienung und Machtsicherung interessiert, aber nicht an lebensfähiger Zukunft. Zerstört die Zerstörer! Wir brauchen einen kompletten Politikwechsel und Politiker*innenaustausch. Wer der Jäger- oder Bauernlobby angehört, sollte Parlamentsverbot bekommen!

  36. Danke Brigitte Sommer!
    Weitere Kommentare werde ich mir ersparen – sonst könnte ich ausfallend werden – außer:
    … die Dummheit ist definitiv grenzenlos, gab bereits Albert E. zu bedenken … Es ist zum Schreien!

  37. ABSOLUT MEINER MEINUNG ÜBER WOLFSCHUTZ!! Lasst endlich diese nicht mal 1.000 Wölfe leben !
    Im kleinen Italien gibt es über 2.000 Wölfe UND die Schäfer, Bauern etc. werden NICHT entschädigt, wenn es einen Wolfsriss gibt ! Ausserdem glaube ich, dass das deutsche Bundeskabinett den Abschuß gar nicht erlauben darf, da die EU einen Schutz für Wölfe nach wie vor vorsieht !
    Frau Schulze: Sie hatten anfangs eine ganz andere Meinung zu diesen Wolfsabschüssen ! Haben Sie sich jetzt von der herzlosen Julia Klöckner einschüchtern lassen ?? Setzen Sie sich jetzt ein für die Wölfe ! Grade auf SIE habe ich gehofft und jetzt lassen Sie sich kleinreden von Merkel & Klöckner, die ja sowieso „pro Bauer“ ist !! Kämpfen Sie endlich für Tiere und Natur ! Das erwarte ich von der jetzigen Regierung ! Sie wissen genau, dass CDU und SPD sowieso nicht mehr gut dastehen ! Sehen Sie zu, dass die nächsten Wahlergebnisse nicht noch schlechter sind !! Wir beobachten Ihr Engagement für Wölfe und Tiere generell ganz genau Frau Schulze !

  38. (B)leichgesichter grausam und dumm… sagen: „Bruder Wolf böse…deshalb jetzt Tiertöter müssen machen bummbummbummbumm…
    (…auch Schwester Sumsum bleibt bald stumm…)
    …dann Zeit für unser Volk fast um…..
    Und Große Geist sagt : “ Ist (nicht) schade drum….“

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