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Thüringen: 500.000 Euro für die Tötung von Wölfen? – Beschwerde der DJGT gegen Verfahrenseinstellung – Wolfsschutz Deutschland e. V. schließt sich an

In Thüringen hatte sich eine auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf lebende Wölfin im Jahr 2018 mit einem Hund gepaart und in 2019 noch einmal mit einem ihrer durch diese Paarung entstandenen Söhne (auch dies ist nicht ungewöhnlich, wenn kein anderer männlicher Wolf vorhanden ist) Welpen gezeugt. Solche Paarungen kommen in der Natur äußerst selten vor, denn Wölfe sind nur ein Mal im Jahr überhaupt paarungsbereit. Da die Ohrdrufer Wölfin zur Zeit ihrer Paarungsbereitschaft auf keinen männlichen Wolf zugreifen konnte, paarte sie sich mit einem streunenden Hund. Ihre Welpen zog sie allerdings wie ganz normale Wolfswelpen auf. Dabei hat sie die Riesenleistung erbracht, 2018 ihre Welpen auch noch alleine durchzubringen, denn sie hatte ja keinen „Gatten“ dazu, der mit der Aufzucht half. Die Welpen hatten keinerlei Kontakt zu Menschen. Solche so genannten „Hybriden“ verhalten sich deshalb nicht anders als „normale“ Wölfe. Allerdings haben sie bei der Partnersuche und Vermehrung viel schlechtete Bedingungen, da Wölfe sich normalerweise immer Wölfe auswählen. Das Rendevous kam also nur zustande, weil es in Deutschland noch zu wenige Wölfe gibt. Das Thüringer Umweltministerium vertrat allerdings die Auffassung, dass man die Nachkommen einfach töten dürfe. Seither überschlagen sich Proteste genauso wie anscheinend auch die Kosten für diese Jagd.

Die Thüringische Landeszeitung will jetzt erfahren haben, dass die Thüringer Umweltministerin Siegesmund (Grüne) für Wölfe in Thüringen zirka eine halbe Million Euro ausgeben würde. Im Bezahlartikel wird allerdings deutlich, dass hier vor allem Beträge gemeint sind, die für die „Tötung“ von Wölfen aufgewendet worden sind und es wohl auch weiter werden.  Im laufenden Jahr würde das Umweltministerium etwa 200.000 Euro für Versuche ausgeben, die fünf Mischlingswelpen der Ohrdrufer Wölfin tot oder lebendig zu fangen, schreibt die TLZ. Allein die Beauftragung einer Tierärztin für den Lebendfang würde mit 54.000 Euro zu Buche schlagen. Ein für den Lebendfang beauftragtes Expertenbüro würde  zudem etwa 37.000 Euro erhalten. Diese Zahlen wären Mitgliedern eines Landtagsausschusses vertraulich mitgeteilt worden.

Beispielbild © Brigitte Sommer

Gesunde Welpen durch Schüsse hingerichtet

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hatte das Verfahren gegen Umweltministerin Siegesmund und weitere Beteiligte im September dieses Jahres eingestellt. Tatsächlich sei am 17.02.2018 durch Mitarbeiter des Bundesforstes die letale Entnahme von zwei männlichen sowie am 27.02.2018 die letale Entnahmen von einem weiblichen Wolf-Hund-Mischling auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf erfolgt, heisst es im Einstellungsschreiben des Urteils.

Aus den zur Akte gelangten Untersuchungsbefunden des Leibnitz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung vom 07.05.2018, hätte sich ergeben, dass am 27.02.2018 ein neun Monate altes weibliches Tier (Wolf-Hund-Hybride) durch einen Kopfschuss und am 17.01.2018 zwei männliche Hund-Wolf-Hybriden auf dem Truppenübungsplatz durch Schüsse getötet worden seien.

In ihrer Begründung schreibt die Staatsanwaltschaft unter anderem, dass die Tötung favorisiert worden sei, da man frei geborenen Tieren eine Unterbringung in einem Park nicht zumuten wolle. (Anmerkung Wolfsschutz: der geplante Park ist kein normaler für Besucher zugänglicher Park). Außerdem sei der Bestand der Art als solcher nicht gefährdet und die Verantwortlichen seien davon ausgegangen, dass „vernünftige“ Gründe vorgelegen hätten. Außerdem habe man unter Zeitdruck gehandelt.

Beschwerde der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V. gegen die Einstellung des Verfahrens

In ihrer Beschwerde legt die DJGT insbesondere dar, dass die beschuldigten Entscheidungsträger wie ihre namentlich bekannten Berater sich zu ihrer Rechtfertigung weder auf die Hinweise der Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) vom 30.10.2018, noch auf die Empfehlung 173 der Berner Konvention berufen können. Auch ein genereller Konsens, dass Hybriden aus Artenschutzgründen aus der Natur zu entfernen seien, entlastet sie nicht, da die Besonderheiten der vorliegenden Konstellation nicht berücksichtigt sind. Dazu erfordern ordnungsgemäße Ermittlungen die sachverständig zu belegende Gefahr, dass sich die sechs Hybriden so stark ausbreiten, dass sie die reinerbigen Wölfe von ihren Standorten verdrängen oder vernichten. Diese besteht bei einer Hybridisierungsrate von unter 1 % aber nicht. Auch auf weitere noch erforderliche Ermittlungshandlungen wird hingewiesen. Die DJGT hatte bereits zu den Vorgängen am 24.04.2018 eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht.

Hier der Link zur Beschwerde: http://www.djgt.de/system/files/305/original/191125_DJGT_Dienstaufsichtsbeschwerde_anonymisiert.pdf

Wir von Wolfsschutz Deutschland e. V. schließen uns dieser Beschwerde an

Gegen die Tötung der Mischlingswelpen hatten wir bereits protestiert und auch zwei Mal Anzeige gegen die Ministerin sowie weitere Personen erstattet. Wir schließen uns nun der Dienstaufsichtsbeschwerde der Deutschen Juristischen Gesellschaft an.

Siegesmund will weiter töten

Doch damit nicht genug: Laut Thüringer Allgemeine ist das Thüringer Umweltministerium auch in diesem Jahr von seinem ursprünglichen Plan abgerückt, die neuen Welpen, die die Ohrdrufwölfin mit einem ihrer verbliebenen Söhne im Frühjahr gezeugt hatte, leben zu lassen. Zitat: „Das Umweltministerium will die fünf im Mai geborenen Wolfshybriden jetzt doch töten lassen. Es ist damit von seinem Ursprungsplan abgerückt, die Ohrdrufer Hund-Wolf-Mischlinge einzufangen, um sie im Bärenpark Worbis unterzubringen, der zu diesem Zweck für 76.403 Euro umgebaut wurde. „Ein Antrag auf letale Entnahme der 2019 geborenen Wolf-Hund-Hybriden wurde von der oberen Naturschutzbehörde positiv beschieden“, teilte das Ministerium auf Anfrage mit. Die rechtliche Grundlage einer Tötung finde sich im Bundesnaturschutzgesetz. „Sie dient dem Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen.“ Mit anderen Worten: Sie dient der genetischen Reinerhaltung der Tierart Wolf.“

Solche Argumente befördern geradezu rassistische, nach rückwärts gerichtetete Naturschutzgedanken, die eigentlich gerade in Deutschland so nicht aufkommen dürften. Die Mischlingwelpen der Ohrdrufer Wölfin sind nämlich zum Teil schwarz und in Deutschland kommen schwarze Wölfe normalerweise nicht vor, sondern nur graue Wölfe. In den vergangenen Jahrhunderten haben sich mit Sicherheit immer einmal wieder Wölfe mit Hunden gepaart. Forscher meinen sogar, dass die schwarze Fellfarbe von amerikanischen Wölfen durch Hundegene in die Population eingetragen worden sei. Man ist sich nur nicht darüber einig, wann genau dies geschehen ist. In Italien leben heute schon schwarze Wölfe, die durch so genannte Hybridisierung entstanden sind. Die Rate in Deutschland liegt bei unter 1 %. Von einer Gefährdung des „reinen Wolfs“ kann außerdem überhaupt keine Rede sein.

Quellen: https://www.tlz.de/wolf-kostet-land-eine-halbe-million-euro-id227812481.html?utm_source=Facebook&utm_medium=Social&utm_campaign=share&__pwh=JVvfn1x3407%2FSr6oLMmoSA%3D%3D&fbclid=IwAR3SuIgF8MTMlhRW83k90syZ5SfCJbY1OWXH4CSUigH0ydiFUF1OZpOFBdo

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/gotha/thueringer-wolfshybriden-sollen-jetzt-getoetet-werden-id227587915.html

https://wolfsschutz-deutschland.de/2019/04/19/wolfswelpentoetung-in-thueringen-wolfsschutz-deutschland-e-v-erstattet-erneut-anzeige-gegen-umweltministerin-siegesmund-und-den-schuetzen/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2018/03/27/drei-wolfswelpen-erschossen-wolfsschutz-deutschland-erstattet-anzeige-gegen-die-thueringer-umweltministerin-siegesmund/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2018/01/22/offener-brief-an-umweltministerin-siegesmund-heben-sie-auch-den-zweiten-schiessbefehl-auf-die-thueringer-wolfswelpen-auf/

16 Gedanken zu „Thüringen: 500.000 Euro für die Tötung von Wölfen? – Beschwerde der DJGT gegen Verfahrenseinstellung – Wolfsschutz Deutschland e. V. schließt sich an

  1. Ich habe das Gefühl wir sind nur noch von Idioten umgeben. Ich hoffe, dass wenn die EU davon Wind bekommt, dass eine Wölfin abgeschossen werden soll, sie eine entsprechende Strafe bekommen. Und Hybriden bei einer Rate von unter 1% abzuschießen ist abscheulich! Ich hoffe, diese Typen bekommen ihr Fett weg auf die eine oder andere Art.

  2. Na klar die haben Blut gerochen.
    Auf deutsch, die sind schonmal ungestraft davon gekommen. Jetzt töten sie weiter. Es ist unglaublich und himmelschreiend was hier abgeht. Die Politiker machen gerade was sie wollen. Jetzt töten sie die Wölfe mit unserem Steuergeld. Die EU schaut tatenlos zu und Richter segnen es ab. So weit ist es gekommen.

  3. Was soll denn noch geschehen, damit ENDLICH ein NORMALES VERHÄLTNIS zum Wolf entsteht!?? Die Lobby sollte sich mal überlegen, wie sie unsere Steuergelder BESSER verwenden könnenQ!

  4. Es steht keinem Menschen zu,ein Lebewesen zu töten! Ob Hybride oder nicht Hybride.
    Finde das eh Quatsch.
    A:Schwarze Wölfe sehen nicht nur edel aus,sie sind auch Wölfe(wie soll man etwas beschreiben,was ich für natürlich ansehe.Diese sind aus Fleisch und Blut,in ihnen schlägt ein Herz)
    Ich will das jetzt nicht weiterausführen..bin schon entsetzt genug.Das die Politiker machen,was sie wollen,ist ja nun nichts neues.
    Übrigens:
    Dann dürfte man in der Katzenzucht (dies ist nur ein Beispiel von vielen) auch keine Perser mit einer anderen Rasse verpaaren.Wird aber gemacht,und hat dann wieder eine neue Rasse. Dies ist okay. Was haben denn die Kleinen getan?Nichts,sie leben,und das finden WIR gut!!
    Was mich aufregt ist,das die Menschen sich erdreisten,(und dazu muss man nicht gläubig sein,dies sind normale Verhaltensregeln) sich über diese Regel einfach hinwegsetzen,weil ihnen „diese“ Welpen nicht in den Kram passen.Sie sind nicht konform.;-(
    „Du sollst nicht töten“
    Es sind doch keine Monster..ich glaube unsere Politiker und co..sehen zu viele Horrorfilme.
    Gebt endlich Ruhe und lasst die Wölfe, sowie alle anderen Waldbewohner leben.
    Die Natur benötigt sie dringend.
    Was mir auffiel vom DJGT :
    Der Rechtsrahmen zum Schutz der Hybridwölfe richtet sich nach dem des Wolfes. Der Schutz des Wolfes (Canis lupus) ist auf unterschiedlichen Rechtsebenen verankert.
    >>Warum immer Hintertürchen offen lassen?Genau wie hier:
    Der Wolf ist keine nach dem Bundesjagdgesetz jagdbare Tierart (vgl. § 2 BJagdG). In den einzelnen Bundesländern können diesbezüglich von dem Bundesjagdgesetz abweichende Regelungen erlassen.
    >>Weshalb gibt es das Artenschutzgesetz,wenn man es auslegen kann,wie man es will?
    Könnte jetzt hier all meine Denkweise niederschreiben,zwischen dem Kopierten vom DJGT,würde dann aber den Rahmen sprengen..;-(

  5. Langsam komme ich immer mehr zu dem Entschluß, daß die Gesetze die wir haben oder neu verabschiedet werden, nur noch für das kleine, einfache oder gemeine Volk (aus der Feudal – Sprache), Geltung haben!
    Die Damen und Herren Politiker (angebliche, gewählte Bürgervertretung), machen fortlaufend ihre eigenen Gesetze und legen diese nach Lust und Laune aus, mit Hilfe der gleichwertigen Justiz! Selbstverständlich nicht zum Wohle der Bürger oder der Natur! Selbige dürfen nur für die Kosten aufkommen! So langsam sollte man sich Gedanken darüber machen, wann wir endlich dieses nichtsnutzige, selbstverliebte und selbstherrlicher Bagage zum Teufel jagen!

  6. Deutschland ist so ein schreckliches Land geworden. Morden, quälen u. übelste Abschlachtung von Tieren. Hier ist doch nichts mehr normal. Schande und abermals Schande.
    Einfach übelst.

  7. Hab’s auf Twitter geteilt und voran geschrieben: warum ich nie wieder Grüne wähle.
    Die arme Wölfin und ihre Kinder. Hat sie so tapfer alle allein durchgebracht, nur damit menschliche Bestien sie ohne Grund morden.

  8. Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass sowohl in Landes, als auch in der Bundes Regierung nur noch Politiker/innen sitzen, die bereits bei der kleinsten ,zu lösenden Aufgabe, ihre Hosen gestrichen voll haben. Jede/r scheint von Angst getrieben zu sein, nicht wieder gewählt zu werden bzw.dessen Partei Schaden zu zu fügen, indem er rigoros durch greift. Es könnte ja eine bestimmte Gruppe von Wählern verprellt werden. Dass ca. 70-80 % der Deutschen Bevölkerung für den Wolf stimmen, wird nicht nur übersehen, sondern bewusst ignoriert.In Deutschland treten Lobbyisten so stark und dominant auf und besitzen außerdem eine unvorstellbare Macht, die während der Merkel Ära , so nimmt es der Bürger meiner Meinung nach wahr, stets wachsen konnte. Keinem guten Beobachter konnte bisher entgehen, dass Gesetze/Verordnungen kontinuierlich zu Gunsten von Konzernen/Groß Unternehmern gestaltet wurden. Das Thema „Wolf und Natur Schutz“ lässt sich gar nicht trennen und trotzdem sind unsere „Volksvertreter“ auf den fahrenden Zug mit Namen „Wolfs Ausrottung“ aufgesprungen. Die beabsichtigte „Lex Wolf“ ist in meinem Augen nichts weiter, als eine unverschämte, verantwortungslose und gnadenlose Ausrottung des großen Beutegreifers. Zuständige schrecken wirklich vor nichts zurück und versuchen mit allen Mitteln, der Bevölkerung in den Medien glaubhaft zu machen, dass solch ein sinnloses, ungerechtes und verabscheuungswürdiges Tun auch noch legal sei.
    Beim Thema „Wolf“ geht es bei den Wolfs Gegnern schon lange nicht mehr um eine Koexistenz zwischen Mensch und Wolf, sondern um Macht, soziale Indentität, tiefe Abgrenzung zum Gesinnungsgegner und wer die Kontrolle über unsere Landschaft haben darf – bei Wolfsgegnern verbunden mit dem Recht, scharfe Waffen tragen und abfeuern zu dürfen. Es ist ein Macht Kampf, der auf dem Rücken der Wölfe ausgetragen wird und dem Spezies das Leben kostet – obendrein noch eine schallende Ohrfeige für den Natur Schutz und die Arten Vielfalt!
    Die Handhabung der Gesetze/Verordnungen beim Thema „Wolf“ gleicht dem Tierschutzgesetz, denn auch das wird wo es nur geht, ausgehebelt, unterlaufen oder zurecht gebogen, ansonsten müssten in Deutschland nicht Millionen von Mitgeschöpfen in Massentierhaltungen leiden und sterben. Als moralisch/ethisch denkender und verantwortungsvoller Mensch muss man sich fremd schämen.

  9. Johanna Schwarzer: genau meine Gedanken! Super geschrieben! Herrlich Ihre Äußerung, daß die meisten Politiker „die Hosen gestrichen voll“ haben. Allmählich entsteht die große Preisfrage: Wen wähle ich bei der nächsten Wahl? Ich weiß es noch nicht. Geht wohl vielen Bürgern so!

  10. Ich kann mich allen Kommentaren anschließen, ich bin eine von der Lobbyisten abhängigen Politik und von impertinenten, inkompetenten und dummen PolitikerInnen enttäuschte Bürgerin. Der Wolf muss bleiben….

  11. Wann hört diese unsägliche Hetze gegen den Wolf auf? Allmählich reicht`s! Leute allmählich reicht`s ! Sollen die Weidetierhalter ENDLICH für RICHTIGEN SCHUTZ ihrer Tiere-siehe Schweiz-sorgen!!

  12. Ich lese gerade eine Mitteilung des BUND bezüglich der Tötung der Ohrdrufer Wölfin mit der Kennung GW267f. Diese Wölfin soll abgeschossen werden, weil ihr mehrere Risse nachgewiesen wurden und sie dabei angeblich Zäune übersprungen haben soll. Nun hat sich seit geraumer Zeit ein Rüde der Wölfin angeschlossen, der jsich jedoch völlig unauffällig verhält, so der BUND. Sollte es den Schergen nicht gelingen, die Wölfin zuerst ab zu schießen, dann hat der Rüde kaum eine Chance, dem Tode zu entgehen, denn es darf auf alle Wölfe geschossen werden. Das Fatale an der Tötungsaktion ist, dass dann, wenn beide Eltern Tiere getötet werden, das einzige Wolfsvorkommen in Thüringen vernichtet wird.Das ist denn wohl NABU, als auch dem BUND Thüringen zu viel und deshalb klagen beide gemeinsam gegen dieses wahnsinnige Vorhaben. Es ist einfach unbeschreiblich verantwortungslos seitens der Politik, was hier bei uns in Deutschland in Sachen „Wolf“ vor sich geht!

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