Täuschen, abzocken, moralisieren und drohen: Die Tricks der Agrarlobby

Fallen Weidetiere einem Wolfsriss zum Opfer, folgen darauf oft tränenreiche und hoch emotionale Trauerbekundungen von Haltern über den Verlust ihrer geliebten Familienmitglieder in Lokal- und Massenmedien. Was verschwiegen wird: Viel mehr Weidetiere sterben durch Krankheiten oder Vernachlässigung als durch Wölfe. Dass ein Großteil der gerissenen Tiere nicht geschützt war, wird auch oft unter den Tisch fallen gelassen. Wir stellen hier die schlimmsten Methoden der Täuschung, Trickserei und Vernachlässigung sowie Methoden des Framings vor.

Millionen Nutztiere in Deutschland sind krank. Aus Schweinen, Kühen oder Hühnern wird das letzte bisschen rausgepresst, damit sie möglichst viel Fleisch, Eier und Milch liefern. Das macht sie anfällig für Krankheiten. Milchkühe zum Beispiel leiden oft an schmerzhaften Euterentzündungen, weil ihnen jeden Tag bis zu 60 Liter Milch abgepumpt werden . Hühnern brechen die Knochen, weil die vielen Eier alles Kalzium aufbrauchen. Schweine haben Lungenentzündungen, offene Wunden, Abszesse. Mehr als 13 Millionen kranke und verletzte Schweine verenden jedes Jahr, bevor sie überhaupt den Schlachthof erreichen. Die kranken Tiere produzieren dennoch Fleisch, Milch und Eier. Ihre Produkte landen im Supermarkt – ohne, dass Verbraucherinnen und Verbraucher dies erkennen können. Was in der öffentlichen Debatte kaum Beachtung findet: Das Problem betrifft alle Haltungsformen, sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Höfe, kleine Betriebe wie Tierfabriken. Etwas mehr Platz im Stall, Einstreu oder Auslauf ins Freie bedeuten nicht automatisch, dass es den Tieren auch gesundheitlich gut geht. Das belegen wissenschaftliche Studien zur Tiergesundheit, die, die Organisation  foodwatch ausgewertet hat: https://www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Tierhaltung/Dokumente/2023-01-17_Tiergesundheit_Report.pdf

Foto Wolf © Brigitte Sommer

Insgesamt wurden im 1. Halbjahr 2023 in den Schlachtbetrieben 23,6 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 343,9 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet.

Das sind Zahlen, die Wölfe nicht annähernd schaffen können. Für das Jahr 2022 wurden 4.366 wolfsverursachte Schäden ermittelt.

Quelle: http://www.dbb-wolf.de

Weidetiere sterben an Hunger, Krankheiten und Vernachlässigung

So Royal, ein ehemaliges Star-Rennpferd und begehrte Zuchtstute, verhungerte auf einer Weide in Mecklenburg-Vorpommern. Als eine Tierschützerin das Elend des Tieres, das ohne Futter auf einer mageren Koppel zwischen Gänsen und Schafen stand, bemerkte und die Stute barg, soll es bereits zu spät für das Tier gewesen sein. So Royal musste eingeschläfert werden.

 

Unvorstellbare Qualen musste das ausgediente Rennpferd vor seinem Tod erlitten haben. Tina D. versuchte das völlig entkräftete und abgemagerte Tier zu retten. Vergeblich. Foto: Privat Quelle: https://www.bild.de/regional/niedersachsen/regional/star-rennpferd-in-deutschland-verhungert-so-royal-litt-wochenlang-86730938.bild.html

 

Bei Witzenhausen in Hessen verhungerte eine halbe Schafherde. 17 tote Schafe wurden am Neujahrstag gefunden. Pikant: Der Halter war bereits wegen Vernachlässigung seiner Tiere bekannt. Die betroffenen Weiden hätten allerdings nicht in Hessen, sondern in Niedersachsen gelegen. Andere Schäfer wussten Bescheid. https://www.tagesschau.de/inland/regional/hessen/hr-mehr-als-20-schafe-in-witzenhausen-verendet-halter-war-wegen-tierschutz-verstoessen-bekannt-100.html

In einem ähnlichen Fall musste ein Landwirt 1.500 Euro Geldstrafe zahlen.  Im Mai 2021 meldeten Whistleblower den qualvollen Hungertod Hunderter Schafe in einem Betrieb des Landwirtschaftsunternehmens Van Asten in Nordhausen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hatte nach einer Strafanzeige Ermittlungen aufgenommen und beim Amtsgericht Nordhausen einen Strafbefehl gegen den Schäfermeister beantragt. Das Amtsgericht Nordhausen teilte ein Jahr später mit, dass der Strafbefehl wegen dieser unvorstellbaren Tierquälerei rechtskräftig geworden ist. Der Angeschuldigte wurde laut Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. https://www.peta.de/neuigkeiten/nordhausen-schafe-verhungert/

Auch im Harz bei Osterwieck wurden Anfang des Jahres verhungerte Schafe und Ziegen aufgefunden: https://www.radiosaw.de/artikel/harz-mehrere-schafe-und-ziegen-erfroren-und-verhungert

Ein Pony und ein Schaf mussten auch in Mai des vergangenen Jahres in Baden-Württemberg verhungern, doch bestraft wurden die Täter nicht. Sie hätten ja nichts gewusst, heißt es in einem Artikel: https://www.schwaebische.de/regional/allgaeu/wangen/pony-und-schaf-mussten-lange-schwere-schmerzen-erleiden-1621243

2021 verhungerten Schafe auf der Ostseeinsel Usedom: https://www.sueddeutsche.de/wissen/naturschutz-15-tote-schafe-auf-naturschutzinsel-werder-geborgen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210227-99-616639

In Rheinland Pfalz wurden 2019 verhungerte Schafe gefunden: https://www.sueddeutsche.de/wissen/naturschutz-15-tote-schafe-auf-naturschutzinsel-werder-geborgen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210227-99-616639

In Österreich fanden Schafe im Jahr 2020 den Hungertod: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/ueberfordert-landwirt-liess-23-schafe-und-laemmer-verhungern;art4,3244953

Schäfer fordern seit Jahren an Deichen wolfsfreie Zonen. Dort soll jeder Wolf, der sich blicken lässt, totgeschossen werden, wenn es nach ihrem Willen geht. Das Verhungern lassen ihrer Schafe, scheint die Halter aber weit weniger zu belasten, wie dieser Fall aus dem Jahr 2016 zeigt: https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article206981429/Halterin-laesst-Schafe-am-Deich-verhungern.html

Erfrorene Kühe wurden erst vor ein paar Tagen auf einer Weide bei Brandenburg/Havel entdeckt. Sie gehörten einem Bauern. Eine Tierschutzorganisation stellte Strafanzeige: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/01/kuh-erfroren-eis-havelland-kalt-brandenburg-havel.html

Thüringen: Mehrere Lämmer waren bereits erfroren  als die Polizei eintraf:

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/soemmerda/schafe-gerettet-kaelte-polizei-100.html?fbclid=IwAR3r9ReQZJbOqbX78N1VOECQ3lBoiR7s-scF00sN_pU8hvwOWQHnX7NnnrE

 

Bestand an Schafen gestiegen

Immer wieder wird von Seiten der Landwirtschaft behauptet, dass Wölfe die Weidewirtschaft bedrohen würden und deshalb immer mehr Betriebe schließen müssten. Tatsächlich ist die Zahl der Schafe in Deutschland gestiegen. Sie lag zum 3. November 2023 gemäß der vorläufigen Ergebnisse bei rund 1,6 Millionen. Das ist eine Zunahme um 42 200 Tiere oder 2,8 % im Vergleich zum November 2022. Seit dem 3. November 2021 ist der Bestand um 51 000 Schafe oder 3,4 % gestiegen.

 

Rissprovokationen und Anfüttern von Beutegreifern

Hier ein Fall aus dem November 23 in einem Wolfsgebiet in Hessen.

Hier eine Schafherde in Mittelhessen, in der Nähe einer gerade sesshaft gewordenen Wölfin aus dem Leuscheider Rudel. Mitten auf der Weide lag der Kadaver eines Rehs.
Den Kadaver haben wir mittels einer Drohne gefilmt.
Spuren machen deutlich, dass der Rehkadaver sich zuerst vor der Umzäunung befunden hatte. Da tote Rehe nicht über Zäune fliegen können, muss der Kadaver auf die Weide verbracht worden sein.

 

Ein weiterer, ganz aktueller Fall aus dem Wolfsgebiet Schermbeck, wo ein Gericht klären muss, ob die Schießgenehmigung auf die Mutterwölfin Gloria rechtmäßig ist. Tiere dieses Schäfers sollten maßgeblich für die Genehmigung gewesen sein: https://wolfsschutz-deutschland.de/2024/01/11/nrw-weiter-schafe-ohne-schutz-bei-schaefer-h-im-wolfsgebiet-schermbeck/

 

Natürlicher Tod soll versilbert werden

Ein totes Fohlen im Grenzbereich Spessart und Rhön machte Ende des vergangenen Jahres Schlagzeilen. Eine Pferdezüchterin beklagte tränenreich den Verlust eines angeblich wertvollen Fohlens. Noch bevor überhaupt ein Ergebnis bekannt wurde, berichteten zahlreiche Lokal- und Massenmedien von einem furchtbaren Wolfsriss.

Nur drei Wochen später kam dann die Wahrheit ans Licht: „In dem Fall von dem gemeldeten Fohlen vom 6. November kam die pathologische Untersuchung zu dem Ergebnis, dass es aufgrund verschiedener physiologischer Ursachen verstorben ist und ein Tierfraß an dem bereits verstorbenen Fohlen stattgefunden hat“, berichtet Annika Ploenes, Sprecherin der Abteilung des hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG), der Fuldaer Zeitung. Unter „physiologische Ursachen“ fallen etwa Herz-Kreislauf-Probleme oder eine nicht ausreichende Beatmung der Lunge. Auch im Fall eines im September aufgefundenen toten Fohlens in Sannerz war wegen eines zu weit fortgeschrittenen Verwesungsprozesses keine Bewertung vonseiten des Wolfszentrums habe vorgenommen werden können. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Fohlen gerissen worden ist.“ Wer bitte lässt sein Tier tagelang verwesen, bevor überhaupt auffällt, dass das angeblich so geliebte Tier tot ist? https://www.fuldaerzeitung.de/kinzigtal/kinzigtal-fohlen-sannerz-wolf-wolfszentrum-pony-annika-ploenes-riss-92695057.html

Natürlich wurde diese Richtigstellung von kaum einem weiteren Medium gebracht.

 

Distanzlose Medien und Bauernkomplotte

Tierrechtsaktivist Peter Hübner veröffentlichte am 13. Januar einen Meinungsbeitrag über den Agrar-Lohnunternehmer Markus Wipperfürth. Darin schreibt er unter anderem über die Doppelmoral der Agar-Influencer, zu denen auch Wipperfürth zählt, der nach Hübners Meinung vom Retter zum Heuchler wurde.

Eine Meinung von Peter Hübner:
„Markus Wipperfürth ist einer der großen Agrarblogger, der als Fluthelfer vom Ahrtal größte öffentliche Aufmerksamkeit erhielt und es bis in die Nachrichten schaffte.
Inzwischen berichteten mehrere Medien, dass dieses Hilfsangebot sehr kostspielig war.
Der Fluthelfer Markus Wipperfürth hat Rechnungen über insgesamt 460.000 Euro an den Kreis Ahrweiler gestellt, berichtet Plus auf Berufung auf die Kreisverwaltung.
> Laufe etwas nicht so, wie es Wipperfürth und Hartmann passe, würden beide ihre enorme Anzahl an Abonnenten in den sozialen Medien nutzen, um öffentlich Druck auf politische Entscheider auszuüben. Zum Weiterlesen auf das Bild klicken.

 

In einem Youtube-Video zog Wipperfürth mit dem stern-TV-Moderator Dieter Könnes übrigens auch über über Wölfe her. https://www.youtube.com/watch?v=i8sG6wbyZq8 Einige Zeit später sollte Könnes eine Sendung in stern TV über Wölfe moderieren: Gast Wipperfürth. Sind Moderatoren befangen? Kann davon ausgegangen werden, dass sie eine Sendung neutral moderieren?

Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. sind der Meinung, dass dies auf jeden Fall so sein kann, denn auch Wipperfürths Kollege Lee war schon bei Könnes im Blog. Auch im ARD-Talk bei Lanz sind Lohmeyer und Lee gern gesehene Gäste, was sich Ende des Jahres in einer extrem einseitigen Berichterstattung über Wölfe bestätigt hat. Anfragen von beiden Sendungen am Talk teilzunehmen, lehnte wir deshalb ab, da davon auszugehen war, dass hier keine faire Berichterstattung stattfinden kann.

Im Meinungsbeitrag von Peter Hübner sind Quellen verlinkt, worin geschrieben wird, dass Funktionäre wie Wipperfürth ein Netzwerk des Bedrohens  und Verleumdens  aufgebaut hätten. Unter anderem gehe es gegen Lokalpolitiker. Nicht nur Lokalpolitiker werden indes bedroht, ein Sammelsurium aus Hatern und Anhängern diverser Bauernblogger verleumdet und bedroht auch Tierschützer.

Unsere Vorsitzende Brigitte Sommer erhielt kurz vor Weihnachten 23 einen Drohbrief. Hier ein Ausschnitt daraus.

 

Tierschützer werden als Tierquäler diffamiert

Immer wieder wird Tierschützern vorgeworfen, sie seien die wahren Tierquäler, weil sie sich auf die Seite von Beutegreifern stellen würden, die ja immer wieder Nutztiere „brutal“ reißen würden. Dazu schreibt der Ethiker Prof. Martin M. Lindner folgendes:

„Ich plädiere für eine sachliche, wissenschaftsbasierte Diskussion, die den Tierschutz umfassend in den Blick nimmt. In Sinne des Vermeidung von Leid, Schmerz und Angst eines JEDEN Tieres. Allerdings ist aus ethischer Sicht zu differenzieren zwischen dem Leid, das Beutegreifer Beutetieren zufügen, wofür Tieren keine moralische Verantwortung zugeschrieben werden kann, und dem Tierleid, das der Mensch in der Tierhaltung und Fleischindustrie ethisch zu verantworten hat. Wir haben es in der Hand, Tierleid zu vermeiden, indem wir den uns anvertrauten Weidetieren den notwendigen Herdenschutz geben und sie so vor Übergriffen durch Beutegreifer schützen. Und indem wir diesen Beutegreifern ihr Recht auf Leben zugestehen.“

 

Quellen:

https://www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Tierhaltung/Dokumente/2023-01-17_Tiergesundheit_Report.pdf

https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Tiere-Tierische-Erzeugung/schafe.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_313_413.html

https://www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement/herdenschutz/schadensstatistik

 

Wir freuen uns über Unterstützung

Es ist leider Fakt, dass der Schutz der Wölfe in Zukunft wohl immer mehr über Gerichte und Anwälte durchgesetzt werden muss. Deshalb brauchen wir auch dringend finanzielle Unterstützung. Unser Verein wird nicht staatlich gefördert, was uns zum einen tatsächlich auch sehr unabhängig macht, zum anderen aber natürlich auch unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt.

Schon kleine, regelmäßige Beiträge, wie z. B. ein monatlicher Dauerauftrag von 5 Euro können uns helfen. Seit Vereinsgründung vor fünf Jahren standen wir ohne wenn und aber und politische Winkelzüge auf der Seite der Wölfe und wir widersprachen unerschrocken Politkern ebenso wie anderen Verbänden und wir lassen uns durch Drohungen nicht einschüchtern. Gerade in diesen schweren Zeiten ist ein Verein wie der unsere essentiell.

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Auch Paypal ist möglich: https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Wolfsschutz-Deutschland e. V. alarmiert: Frigga und Anton von illegaler Tötung bedroht

Offiziell ist der Abschuss des Wolfspaares Frigga (GW3092f) und Anton (GW3222m) vom Tisch, denn gleich zwei Gerichte in Hessen und Bayern hatten ihn verboten. Doch damit ist die Lebensgefahr für die Wölfe in der Rhön nicht vorbei, denn nach wie vor werden die Weidetiere nicht geschützt und weiter Hass gegen die Wölfe geschürt. Lesen Sie hier unsere Fotoreportage mit vielen weiteren Fakten.

Anton stammt aus einem Rudel in Sachsen-Anhalt. Wo Frigga herkommt, ist nicht bekannt, nachgewiesen wurde sie zum ersten Mal in Nordhessen. Dass sich Jungwölfe monatelang und hunderte von Kilometern weit auf die Suche nach einem eigenen Revier machen, ist inzwischen gut erforscht. Frigga schien sich zunächst im Spessart niederlassen zu wollen, doch im Spätsommer beschloss sie aus unbekannten Gründen die Gegend um Sinntal zu verlassen und machte sich Richtung Osten auf. Dort traf sie wohl in der Nähe von Wildflecken auf Anton, der ebenfalls ein eigenes Revier suchte.

Beispielfoto Wolfspaar. ©Brigitte Sommer

 

Zwischen Rotem Moor, Wasserkuppe, dem Heidelstein, dem Naturschutzgebiet Lange Rhön haben sie bis nach Bayern hinein ein schönes, wenn auch raues Zuhause gefunden. Doch nicht nur die kalten Herbststürme der Rhön blasen den beiden um die Nase, sie werden auch von Hass verfolgt. Ihnen droht jetzt noch immer die illegale Beseitigung.

Mit dem dritten Teil unserer Reportagereihe über die beiden zeigen wir nun den Rest des Gebietes. Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde finden in allen drei Reportagen (die beiden anderen unten verlinkt) gute Hinweise für Wanderungen und Spaziergänge, die das Paar schützen können.

In der Rhön werden Schafe und Ziegen traditionell zum Freihalten von Flächen gehalten. In der Rhön ist weniger Wald mit großen offenen Flächen gewollt. Schäfereien erhalten in Hessen sowohl Beträge für das Beweiden der Flächen von den Trägern der Gebiete, wie z. B. auch Umweltorgas oder Gemeinden, als auch Weidetierprämien. Auch das Zaunmaterial wird in Hessen bezahlt. Für Fleisch und Wollprodukte aus der Rhön wird viel Werbung gemacht. Die Gegend ist touristisch beliebt und könnte sicherlich durch sanften Wolfstourismus noch dazu gewinnen.

Auch hier ist das Grundproblem, wie in ganz Deutschland, dass es die Möglichkeit gibt, einen Abschuss eines Wolfes nach Rissen als Problemlösung anzusehen. Solange Wolfsabschüsse eben als Problemlösung angeboten werden, solange wird es auch böswillige Weidetierhalter geben, die Risse provozieren, um Wolfsabschussgenehmigungen zu erhalten. Erst Null Wolfsabschüsse motivieren unserer Meinung nach wirklich zum Schutz der Weidetiere.

 

Weide bei Ehrenberg. Das Tor ist nur einen Meter hoch und es bietet keinen Untergrabschutz © Brigitte Sommer

 

 

Kein Untergrabschutz. Wildzaun abhebbar. © Brigitte Sommer

 

Problemzaun noch einmal im Film

 

 

Morddrohungen und Cybermobbing an der Tagesordnung

Diesen Kommentar fanden wir in FB unter der Veröffentlichung des Zaunbeispiels oben. Während Jägern und Bauern stets wegen weitaus geringeren verbalen Angriffen eine Bühne in Lokal- und Masssenmedien gegeben wird, scheinen sich Zeitungen und auch Behörden kaum für echte Cyberkriminalität zu interessieren. Die Halter, die sich weigern zu schützen, nehmen sich selbst ganz offensichtlich in der Opferrolle wahr.

 

 

 

Die Weide von der Seite betrachtet. Das Tor ist im Hintergrund zu sehen. Außen Stacheldraht, innen Litzen unter Spannung.

 

Durchschlupfmöglichkeit. © Brigitte Sommer

 

 

Hier können Hunde und Wölfe zwischen der unter Spannung stehenden Litze und den Stacheldraht durch.

 

Auch dieser Zaun noch einmal im Film

 

 

Weitere Weide bei Ehrenberg

 

Standartnetz in Höhe von 90 Zentimetern. © Brigitte Sommer – Andere Bundesländer empfehlen in Wolfsgebieten nicht ohne Grund wolfsabweisende Netze in Höhe von 1,10 Metern.

 

 

Auf dem Zaun war zwar eine Spannung von 6000 Volt, doch der Zaun ist hier nur 82 Zentimeter hoch, weil nicht straff aufgestellt. Fällt hier der Strom aus, können sowohl die Schafe heraus, als auch Hunde oder Wölfe hinein. ©Brigitte Sommer

 

 

Ehrenberg in der Rhön auf der hessischen Seite des Reviers. Wie auf dem Foto zu sehen ist, kann von einer dichten Besiedelung, in die angeblich keine Wölfe hinein passen, überhaupt keine Rede sein. Der Blick geht Richtung bayerische Rhön. ©Brigitte Sommer

 

 

Vom Parkplatz am Roten Moor aus kann man zahlreiche Wandertouren ins Gebiet unternehmen. ©Lara S.

 

 

Der Heidelstein liegt wischen Bischofsheim und Wüstensachsen in den Landkreisen Fulda (Hessen) und Rhön-Grabfeld (Bayern), Höhe: 925,7 m ü. NN Naturraum: Lange Rhön.

 

 

Wolfshundemix Liv auf Schnüffelspur. Hier zeigt sie Brigitte Sommer eine Wolfslosung an. Es ist übrigens verkehrt, Wolfslosungen einzusammeln und mitzunehmen, denn Wölfe grenzen damit ihr Revier ab. Für durchziehende Wölfe ist dies eine Botschaft, dass das Revier besetzt ist. Ein Wolfshassernetzwerk sammelte in einigen Gebieten in Hessen alle Losungen ein und sendete sie zum HLNUG, um nachzuweisen, dass es „zu viele“ Wölfe geben würde. Tatsächlich lockt man mit dieser Methode eher mehr als weniger Wölfe an, denn durchwandernde Wölfe können die Botschaft nicht mehr „lesen“, wenn sie nicht mehr vorhanden ist. Es besteht also die Gefahr von mehr, statt weniger Rissen. Hat man seinem Heimatrudel erst mal beigebracht, dass Weidetiere keine Nahrung sind, verteidigen diese das Gebiet nämlich auch gegen Durchzügler. ©Lara S.

 

Wurde das Wolfspaar bereits illegal beseitigt?

 

Ausriss aus der Nachweisliste des LfU Bayern. Auffällig ist es, dass nach dem Gerichtsentscheid zum Verbot der Schießgenehmigung lediglich ein Video aus dem Gebiet aufgeführt ist. Dies kann zwar daran liegen, dass die meisten Weidetiere inzwischen eingestallt sind, könnte aber auch darauf hindeuten, dass das Paar illegal beseitigt worden ist. Im Schießgebiet wurde ein Welpe des Rudels Wildflecken überfahren. Dies ist auch der Nachweise dafür, dass wir mit unserer Einschätzung richtig lagen, dass auch das Rudel Wildflecken durch die Schießgenehmigungen gefährdet war.

 

Ausriss Wolfsnachweise HLNUG. Hier ist der letzte offizielle Nachweis am 01.11.23, unter Verdachtsfällen ist noch ein Riss am 11.11.23 aufgeführt. (gesonderte Liste)

 

Berufsschäfer in Bayern hetzte bereits im Jahr 2018 gegen Wölfe in der Rhön

Julian S. von der Weidegemeinschaft aus G. (Lkr. Rhön-Grabfeld) war bereits im Jahr 2018 über aktuelle Nachrichten über Wölfe genervt und wollte sie wohl tot sehen. Nachdem das Landratsamt in Bad Neustadt die vermutlich erste Wolfssichtung in der Rhön vermeldet und gleich das entsprechende Foto einer Wildkamera veröffentlicht hatte,  polterte S. in einer Lokalzeitung los.  Das Auftauchen eines Wolfes sei für S. aber keine Sensation, sondern ein Ärgernis. Zitat: „Bei diesem Thema sind wir immer die Gearschten“, lautet der deftige Kommentar des Schäfers, der mit bis zu 1400 Tieren auf den Hochlagen der Rhön unterwegs ist. Seine Gründe: Hohe Kosten für Schutzmaßnahmen, zu geringe Schadensersatzzahlungen und hoher bürokratischer Aufwand. Entsprechende Erfahrungen habe seine Familie in der Lüneburger Heide gemacht. Von Seiten der Politik fordert er daher klare Maßnahmen zur Eindämmung des Wolfes. 2018 war weder der Wolf in Hessen, noch in Bayern überhaupt ein großes Thema.

Kein Wolf dort bislang dauerhaft – Hass wie im Mittelalter

Damals war von dem Wolfspaar Frigga und Anton noch gar keine Rede, aber es ist auffällig, dass sich in dem Gebiet, obwohl sehr wolfsgeeignet, bislang kein einziges Tier wirklich dauerhaft ansiedeln konnte. Laut einem bayerischen Redakteur eines Radiosenders sei S. einer der Antragsteller auf Abschuss gewesen. So wolle S. auch erneut einen Antrag auf Abschuss stellen, sollten weitere Risse folgen. Nach dem Verbot des Abschusses von Gerichten in Hessen und Bayern zeigte sich der Berufsschäfer in einem Agrarblatt „fassungslos“ über die Entscheidung. Noch viel deftiger geht es in einem Video auf einem Wolfshasserkanal zur Sache. Das Video auf Youtube ist untertitelt mit: „Er und seine Rhönschafe mussten schon fünf Übergriffe ertragen und es werden seine Zäune regelmäßig überwunden.“ Auf den eingespielten Videos ist keine „Überwindung der Zäune zu sehen, sondern es ist ein Wolf zu sehen, der sich nachts innerhalb einer eingezäunten Weide befindet. Nicht zu sehen ist, ob überhaupt Spannung auf dem Netz um die Weide herum war.

 

Stürmische Zeiten für Wölfe

 

Impressionen vom Heidelstein in fast 1000 Meter Höhe in der Rhön. Es war heute derart stürmisch, dass kein Ton zu hören ist. Deshalb der Ton als Text hier: 😉 Vom Heidelstein aus blickt man in einen Großteil des Reviers des Wolfspaares Frigga und Anton auf hessischer Seite bis zur Wasserkuppe und bayerischer Seite bis nach Bischofsheim und Ginolf und über das rote Moor. Die beiden haben sich ein fantastisches Gebiet heraus gesucht und es bleibt zu hoffen, dass der Hass sie jetzt nachdem zwei Gerichte den Abschuss verboten haben, die beiden nicht weiter verfolgt.

 

 

 

Wanderkarte auf dem Heidelstein ©Brigitte Sommer

 

 

Blick vom Heidelstein auf die Wasserkuppe, dem höchsten Berg in der Rhön. Die Wasserkuppe ist mit 950 Metern Höhe der höchste Berg der Rhön und zugleich die höchste Erhebung in Hessen. Sie liegt im Landkreis Fulda mit Gipfellage im Gebiet von Gersfeld. Auf dem Berg, der überregional als „Wiege des Segelflugs“ bekannt ist, entspringt die Fulda; weitere 30 Bäche haben hier ihren Ursprung. ©Brigitte Sommer

 

 

Liv auf der Suche nach Mäusen. Im Hintergrund ist der Blick bis aufs hessische Kegelspiel an diesem stürmischen Tag möglich. ©Brigitte Sommer

 

Weide bei Ginolfs

 

Ginolfs auf der bayerischen Seite der Rhön.

 

 

 

Genug Spannung auf dem Zaun, aber nicht straff gespannt. ©Brigitte Sommer

 

Wolfsabweisendes Netz von 1,20 Metern. © Brigitte Sommer

 

 

Schief und nicht straff gespannt.

 

 

Fast alles verboten, nur die Hobbyjagd nicht. Für dieses Gebiet galt auch die Schießgenehmigung auf Frigga und Anton.

 

 

Blick nach Bayern. © Brigitte Sommer

 

 

Märchenhafte Abendstimmung. © Brigitte Sommer.

 

 

Wandernde Jungwölfe auf der Suche nach einem Territorium leben gefährlich. Sie wandern zum Teil tausende Kilometer weit, um ein geeignetes Revier zu finden. Neben illegalen Nachstellungen stellen auch andere Wölfe, die bereits Reviere besetzen, eine Gefahr dar. Am gefährlichsten ist aber der Straßenverkehr. © Lara S.

 

 

Auf der Karte vom HLNUG lässt sich der Weg von Frigga vom Spessart in die Rhön gut verfolgen Im Landkreis Bad Kissingen, wozu auch die Umgebung von Wildflecken zählt, muss sie dann auf Anton getroffen sein, der aus Sachsen-Anhalt stammt. Aus welchem Rudel Frigga ursprünglich stammt, weiß man nicht. Das erste Mal nachgewiesen wurde sie im Frau Holle Land Nordhessen. Das Revier ist noch nicht offiziell bestätigt, aber wir glauben, dass sich Frigga und Anton in der Rhön niederlassen werden, wenn man sie lässt. ©Kartenausschnitt HLNUG.

 

Jahresbericht Wolf veröffentlicht

Seit wann leben wieder Wölfe in Hessen und wie hat sich das Vorkommen über die letzten Jahre entwickelt? Wie viele Wolfsübergriffe auf Nutztiere haben bisher stattgefunden und wie hoch war die Summe, die für die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen durch das Land Hessen ausgezahlt worden ist?

Diese und weitere Fragen beantwortet der Jahresbericht „Wolf in Hessen“, welcher im Oktober erstmalig vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie veröffentlicht wurde. Der Bericht bündelt alle wesentlichen Informationen und Ergebnisse, der unterschiedlichen Behörden, die am hessischen Wolfsmanagement beteiligt sind. Damit gibt er einen Gesamtüberblick über die Bereiche Wolfsmonitoring, Herdenschutz, Förderung, Schadensmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Im Fokus der Betrachtung steht dabei das abgeschlossene Monitoringjahr 2022/2023 sowie das Kalenderjahr 2022.

Kaum Risse, aber große Hetze gegen Wölfe

In diesem Jahr, 2023, haben wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. in der Rissliste Hessen 40 Übergriffe auf Nutztiere bis heute gezählt.

Zahlen Vorjahre HLNUG

Im Jahr 2022 wurden in Hessen 20 Nutztiere nachweislich durch Wolfsübergriffe getötet. Sechs Tiere gelten als vermisst. Die 11 Übergriffe ereigneten sich in den Landkreisen Vogelsberg, Schwalm-Eder, Fulda, Hochtaunus, Hersfeld-Rotenburg, Wetterau und Lahn-Dill. Bei fünf Übergriffen konnten mittels Genotypisierung der DNA-Proben auch die Individuen festgestellt werden, welche die Übergriffe verursacht haben. So ist jeweils ein Übergriff auf die Fähe GW2812f und die beiden Rüden GW2554m und GW3090m sowie zwei Übergriffe auf die Fähe GW2479f zurückzuführen.

Im Jahr 2021 wurden fünf Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere nachgewiesen. Jeweils ein Übergriff ist auf die Fähe GW1142f sowie den Rüden GW1832m zurückzuführen. Ein Übergriff wurde durch die in Nordhessen sesshafte Stölzinger Wölfin GW1409f verübt. Bei zwei Fällen war keine Individualisierung der DNA-Proben möglich. Die Nutztierschäden wurden in den vier Landkreisen Odenwald, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner nachgewiesen.

Ein Jahr zuvor, im Jahr 2020, haben nachweislich sieben Wolfsübergriffe auf Nutztiere stattgefunden. Bei sechs davon konnte die DNA der Fähe GW1409f nachgewiesen werden. In einem Fall war die Ggenotypisierung der DNA-Probe nicht möglich. Vier Übergriffe ereigneten sich im Werra-Meißner-Kreis, zwei im Kreis Hersfeld-Rotenburg und einer im Kreis Bergstraße.

Im Jahr 2019 wurden zwölf Wolfsübergriffe auf Nutztiere dokumentiert. Im Rahmen der Genotypisierung der genommenen DNA-Proben konnten sieben verschiedene Individuen bestimmt werden. Vier der zwölf Übergriffe sind auf die Fähe GW1409f zurückzuführen. Die Übergriffe ereigneten sich in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Fulda, Kassel, Vogelsberg, Schwalm-Eder sowie Werra-Meißner.

Im Jahr 2018 wurde kein Nutztierschaden dokumentiert, der nachweislich von einem Wolf verübt worden ist. 2017 wurden nachweislich drei Wolfsübergriffe auf Nutztiere im Odenwald notiert.

Insgesamt wurden seit 2017 in Hessen 106 Nutztiere durch Wolfsübergriffe geschädigt. Dabei handelt es sich zu 93% um Schafe und Ziegen und zu 7% um Rinderkälber.

 

Ferner gibt es sogar Billigkeitsleistungen für tote Pferde, ohne dass eine sichere Zäunung nachgewiesen werden muss. Für uns nicht das richtige Signal. Auch zeigt sich im Bericht, dass auch in Hessen wohl Fördermittel gar nicht abgerufen worden sind.

 

Jahresbericht Wolf: https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/naturschutz/Arten_melden/wolf/2023/HLNUG_Wolf_Jahresbericht_231027.pdf

 

 

Weitere Berichte über das Gebiet von Frigga und Anton: Hier Teil 1 und 2 aus dem Gebiet mit Einblicken in Landschaft und Zaunrealitäten.

https://wolfsschutz-deutschland.de/2023/10/31/nach-bayern-will-nun-auch-hessen-das-wolfspaar-frigga-und-anton-totschiessen/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2023/10/24/bayern-kein-weidetierschutz-trotzdem-wolfsabschuss-elf-woelfe-in-gefahr/

 

Quellen:

https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolfszentrum

https://www.lfu.bayern.de/natur/wildtiermanagement_grosse_beutegreifer/wolf/monitoring/index.htm

https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/nur_saalezeitung/wolf-in-der-rhoen-gesichtet-das-sagen-experten-art-3374343

https://www.wochenblatt-dlv.de/regionen/franken/tierschuetzer-verhindern-abschuss-woelfen-schaefer-fassungslos-574679

https://www.youtube.com/watch?v=68l_1F3jxR0

Wir freuen uns über Unterstützung

Es ist leider Fakt, dass der Schutz der Wölfe in Zukunft wohl immer mehr über Gerichte und Anwälte durchgesetzt werden muss. Deshalb brauchen wir auch dringend finanzielle Unterstützung. Unser Verein wird nicht staatlich gefördert, was uns zum einen tatsächlich auch sehr unabhängig macht, zum anderen aber natürlich auch unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt.

Schon kleine, regelmäßige Beiträge, wie z. B. ein monatlicher Dauerauftrag von 5 Euro können uns helfen. Seit Vereinsgründung vor fünf Jahren standen wir ohne wenn und aber und politische Winkelzüge auf der Seite der Wölfe und wir widersprachen unerschrocken Politkern ebenso wie anderen Verbänden. Gerade in diesen schweren Zeiten ist ein Verein wie der unsere essentiell.

Wolfsschutz-Deutschland e.V.

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So könnt Ihr uns aktiv helfen:

Wir freuen uns über neue Mitglieder aus allen Wolfsgebieten in Deutschland, die uns aktiv vor Ort draußen helfen wollen. Der erste Schritt ist ein Mitgliedsantrag:
Angriffe sind nicht zu befürchten, da wir die Identität unserer Aktiven nicht heraus geben.