Der Hirsch als Sündenbock: Wenn „Naturschützer“ zur Büchse greifen
In den Köpfen vieler Menschen gilt der Naturschutz als eine harmonische Bewegung, in der alle Akteure dasselbe Ziel verfolgen: den bedingungslosen Schutz von Flora und Fauna. Wer an große Organisationen wie den BUND Naturschutz in Bayern (BN) oder den NABU denkt, sieht meist Aktivisten vor sich, die sich für den Schutz aller Tiere einsetzen. Doch die Realität ist weitaus widersprüchlicher. Ein drastisches Beispiel hierfür ist die wiederkehrende Forderung dieser Verbände nach einer massiven Erhöhung der Abschusszahlen von Rothirschen und Rehen. Unter dem ideologischen Deckmantel des Prinzips „Wald vor Wild“ mutiert eine vermeintliche Tierschutzbewegung hier zum Treiber einer gnadenlosen Jagdpolitik. Der Hirsch wird dabei zum reinen Schädling degradiert, den es im Namen des Klimaschutzes radikal zu dezimieren gilt.

Wir fordern die Abschaffung der allgemeinen Jagd
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