Der Kampf um Grindis Leben: Lokale Stärke und die Wahrheit hinter den Kulissen

Das ist der aktuelle Stand: Der Abschuss des Wolfs GW2672m, von einem unserer Mitglieder von vor Ort, „Grindi“ getauft, ist seit dem 16. Februar 2026 juristisch freigegeben. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat die Tötung bis zum 10. März 2026 genehmigt und das „Killerkommando“ ist im Einsatz. Doch der Widerstand bricht nicht ab. Wolfsschutz-Deutschland e.V. begrüßt die Ankündigung der Naturschutzinitiative e.V. (NI), die Hauptsacheklage fortzusetzen und den Fall dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorzulegen. Dieser Schritt könnte zukünftige Tötungen erschweren und zeigt, wie wichtig beharrlicher Rechtsschutz ist.

Wir danken der NI für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre fundierten Argumente, die auf EU-Recht und fehlenden Alternativen zum Abschuss pochen.

Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer
Allerdings muss man realistisch bleiben: Unsere Einschätzung ist, dass die laufende Klage Grindi selbst nicht mehr helfen kann. Der Prozess – von der ersten Instanz am Verwaltungsgericht Stuttgart über den VGH Mannheim bis hin zum Bundesverwaltungsgericht und potenziell dem EuGH – wird Monate, wenn nicht Jahre dauern. Bis dahin könnte Grindi längst erschossen worden sein, wenn das „Killerteam“ ungestört operieren kann. Die NI zielt auf eine grundsätzliche Klärung ab, die zukünftige Fälle beeinflussen könnte, aber für Grindi kommt das zu spät, die Verfügung ist bis zum 10. März in Kraft und könnte sogar in Verlängerung gehen, da das Ressort an die CDU übergeht. Die Grünen haben sozusagen als Steigbügelhalter fungiert.
Das unterstreicht einmal mehr: Juristische Kämpfe sind essenziell, doch sie allein reichen nicht aus, um akute Bedrohungen abzuwenden. Vor allem auch in Bezug auf den neuesten Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der das Verbandsklagerecht schwächen will.  https://wolfsschutz-deutschland.de/2026/02/19/gesetzentwurf-21-4146-ein-weiterer-schlag-gegen-das-verbandsklagerecht/

Aktueller Stand und was die NI plant

  • Das Eilverfahren ist verloren: Der VGH hat die artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung des Umweltministeriums Baden-Württemberg (erteilt am 23. Januar 2026, gültig bis 10. März 2026) als rechtmäßig und sofort vollziehbar bestätigt. Der Abschuss ist damit erlaubt – das Tötungsteam (Jäger) ist bereits im Einsatz.
  • Aber die Hauptsacheklage läuft weiter: Die NI hat bereits im Januar 2026 eine Anfechtungsklage beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingereicht (plus Eilantrag, der nun abgewiesen ist). Diese Klage geht nun durch die Instanzen:
    • Verwaltungsgericht Stuttgart (erste Instanz)
    • Verwaltungsgerichtshof Mannheim (zweite Instanz)
    • Bundesverwaltungsgericht Leipzig (dritte Instanz)
  • Ziel: Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (EuGH): Die NI will bei den Gerichten beantragen, dass der Fall unmittelbar dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt wird. Das soll klären, ob ein Abschuss in diesem Fall (Nähe zu Menschen ohne Aggression) mit EU-Recht (FFH-Richtlinie, Art. 12 und 16) vereinbar ist.
  • Zeitlicher Horizont: Es handelt sich um einen langen Prozess (Monate bis Jahre), der den Abschuss nicht mehr stoppen kann, aber eine Fortsetzungsfeststellungsklage oder grundsätzliche Klärung ermöglichen soll. Ziel ist es, eine höchstrichterliche Entscheidung zu erzwingen, die zukünftige Abschüsse erschweren könnte.

Wichtigste Argumente der NI (aus der PM vom 18.02.2026 – unten verlinkt)

  • Die Entscheidung des VGH sei europarechtswidrig und verstoße gegen nationales Naturschutzrecht.
  • Alternativen seien nicht ausgeschöpft; das Gericht habe die individuellen Verhaltensbeobachtungen der NI nicht ausreichend gewürdigt.
  • Über 180 Sichtungen seit 2024: Keine Gefahr für Menschen – der Wolf ist scheu gegenüber dem „Spezialteam“, aber neugierig gegenüber harmlosen Wanderern („Nationalpark-Vertrautheit“, nicht Fehlkonditionierung).
  • Kritik an der Bundesregierung: Der Bericht 2025 an die EU-Kommission stuft den Erhaltungszustand als „günstig“ ein, aber ein Schreiben der EU-Kommission (August/September 2025) widerspricht: Im Süden und Südosten Deutschlands ist das Verbreitungsgebiet unzureichend besiedelt.
  • Ein Gutachten von Biologe Dr. Wolfgang Epple (Wissenschaftlicher Beirat der NI) untermauert die Rechtswidrigkeit der Ausnahme.

 

Hier auch noch einmal unsere Ansicht in unserem Artikel. Besonders problematisch ist die zentrale Begründung des Gerichts: Eine „denkbare Gefährdung für die öffentliche Sicherheit“ soll bereits ausreichen, um die Tötung eines streng geschützten Tieres zu rechtfertigen. Diese Schwelle ist extrem niedrig. Eine „denkbare“ Gefahr lässt sich bei nahezu allen Alltagssituationen konstruieren – von Treppenstufen über Haushaltsgegenstände bis hin zur Teilnahme am Straßenverkehr. Würde diese Logik konsequent angewandt, käme es zu einer erheblichen Einschränkung von Freiheitsrechten und zu einer Tendenz hin zu präventiver Überwachung. Solche Urteile bergen die Gefahr, dass der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz ausgehöhlt wird und Eingriffe ohne konkrete, nachweisbare Bedrohung gerechtfertigt werden. https://wolfsschutz-deutschland.de/2026/02/17/toetung-von-grindi-genehmigt-gericht-rechtfertigt-abschuss-mit-blosser-denkbarer-gefaehrdung/

Trotz dieser juristischen Front bleibt der Schlüssel zum Wolfsschutz die aktive Arbeit vor Ort. Wolfsschutz-Deutschland e.V. ist seit Jahren präsent in den Territorien – wir dokumentieren, analysieren und klären Bürger auf. Im Fall Grindi haben wir gezeigt, dass drei Jahre friedliches Zusammenleben möglich sind, ohne Aggression oder Gefahr. Unsere Teams sind in den Wäldern. Durch diese Basisarbeit schützen wir Wölfe ganz praktisch und sorgen für echte Koexistenz.
Sandsee. © Brigitte Sommer

Intrigen und falsche Freunde der Wölfe

Doch nicht alle, die sich als Wolfsschützer ausgeben, handeln auch so. Es ist entscheidend, dies wahrzunehmen: Gruppen wie eine „Taskfurz“ haben in einem Facebook-Posting zwischen den Zeilen mehr als deutlich gemacht, dass sie in Wirklichkeit eng mit den Behörden kooperieren, die den Abschuss vorantreiben. Statt den Wolf zu schützen, behindern solche Akteure oft die echten Bemühungen vor Ort – etwa durch Diffamierung lokaler Initiativen oder Kooperation mit Jägern und Behörden. Viele glauben fälschlich, dass Ranger im Nationalpark Nordschwarzwald oder die Forstwirtschaftliche Versuchsanstalt (FVA) sich für Grindis Leben einsetzen. Tatsächlich hat die FVA das Verhalten als problematisch eingestuft und unterstützt damit indirekt den Abschuss. Ranger durchsetzen Regeln, die Schutzaktivisten behindern, während das Abschuss-Team ungestört operieren kann.
Ein weiteres Missverständnis: Es wird behauptet, Hunde seien im gesamten Gebiet verboten. Tatsächlich sind nur bestimmte Wege um Herrenwies abgesperrt – genau dort, wo die Hauptverfolgung von Grindi stattfindet. Diese Sperrungen dienen nicht dem Wolfsschutz, sondern erleichtern dem „Killerteam“ die Arbeit, ohne Störungen durch Spaziergänger.
Aktueller Blick auf einen Weg zwischen Herrenwies und den Sandsee, der plötzlich gesperrt wurde. Hie findet wohl die Hauptgemengelage statt. Foto: privat.
Hier noch ein Statement von unserer Vorsitzenden zu den Vorgängen vor Ort. Wir warnen vor erneuter Manipulation in Facebook- und WhatsApp Gruppen. Wolfsfreunde werden getäuscht und in Wirklichkeit wird ihr Engagement missbraucht.

Neues Framing

Hinzu kommt ein neues Medien-Framing: Nach dem Mythos vom „Wolfstourismus“, der nie existierte – es gab keine organisierten Touren, sondern nur zufällige Begegnungen –, wird nun vorgeworfen, Schutzaktivisten würden die Auerhähne stören. Doch wer stört wirklich? Das Abschuss-Team mit seinen nächtlichen Einsätzen und schweren Ausrüstung trampelt durch sensible Habitate. Unsere Beobachtungen vor Ort zeigen: Die wahren Störer sind die Jäger, nicht diejenigen, die friedlich dokumentieren und für Koexistenz werben.
Wolfsschutz-Deutschland e.V. ruft auf: Lasst euch nicht täuschen. Der Schutz von Grindi und anderen Wölfen hängt vor allen Dingen auch von ehrlicher, lokaler Arbeit ab. Unterstützt Vereine die klagen können und gleichzeitig beweisen, dass sie es ehrlich meinen und uns von Wolfsschutz-Deutschland e. V. durch Mitgliedschaften und Spenden  – nur so können wir ganzheitlich gegen falsche Narrative und echte Bedrohungen ankämpfen.
Eine weitere Mahnwache für Grindi findet am 28 Februar um 15.17 Uhr amParkplatz Hundseck statt.  Sie wird von Einheimischen organisiert. Bleibt zu hoffen, dass sich die Menschen vor Ort nicht erneut das Ruder aus der Hand nehmen lassen.
Quellen:
Hier alle Artikel von uns büer Grindi: https://wolfsschutz-deutschland.de/?s=Grindi

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

22 Gedanken zu „Der Kampf um Grindis Leben: Lokale Stärke und die Wahrheit hinter den Kulissen

  1. wenn Cindy schon drei Jahre hier lebt und hat noch nichts getan finde ich sie Sauerei wenn zwei Frauen gehen und ihn sage er hatte sich zu argenährt mit Hunden die muss man Anleihen und man geht nicht einfach so tief rein das ist meine Meinung und es hat noch bis jetzt ist noch nichts passiert lass diesen Krimi in Ruhe wenn ich aus dem Fenster bei mir schaue und jemand vorbeiläuft dann gucke ich auch und so ist es auch gewesen

  2. Oh Herr, lass endlich Hirn regnen… Wie kann man ein Bundesland mit (noch) vielen Kirchgängern sein und dann brutal und heuchlerisch unsere wundervollen, unschuldigen Mitgeschöpfe killen?? Wir müssen noch mehr Aufklärungsarbeit leisten! Viele Menschen glauben diesen hirnentkernten schiesswütigen Trophäenjägern und desinformierenden,
    unwissenden Schmierjournalisten.
    Es wird wissentlich Angst geschürt, Rotkäppchen lässt grüßen. Es gibt keine Problemfälle, nur Problemmenschen!

  3. es handelt sich hier offensichtlich um einen politisch motivierten justizmord…in badenwurtemberg.und es stellt sich die frage ob hier nicht eine verfassungsbeschwerde gegen die beteiligten angestrebt werden sollte,zumindest erscheint die humanistische u.die rechtsethische kompetenz von einem amtsmissbräuchlichen sachverhalten überzogen zu sein.die ermordung des wolfes grindi zum einen wurde aus völlig unzureichedem grund richterlich anberaumt.
    eine derartige abstruse begründung kann nicht als rechtsgültig getragen werden.ohne schaden an der menschenrechtsstaatlichkeit der justiz zu hinterlassen.
    wenn wir alle eine derartige impertinenz mittragen sollen. wie gesagt rechtsethisch hat es eigentumsvorbehalte des wolfes an sich selbst,die hier schändlich unberücksichtigt wurden.auch hat hier keinreal fairer prozess noch eine hinreichende berücksichtigung der wesenskernfeststellung durch ngos und amtliche wolfsforscher
    stattgefunden.ja das gesamtverhalten des wolfes grindi ist lediglich an seinem paarungsuchverhalten und da dann auch miserabler weise umgedeutet worden,gemessen worden. die se vorgebrachten gründe reichen für eine rechtsstaatlich begründete vorsätzliche ermordung nicht aus.das sagt einem schon die wache und kritische vernunft.es ist derartig auffällig,das schon von einer gewollten ermordung ausgegangen worden sein kann,bevor die sache überhaupt beim vgh angelangt ist und sie sich hie rechtswidrig der verhandlungs und klärungspflicht entzogen,und somit selbst ein fehlurteil gelten haben lassen. in ihrer zurückweisung der rechtssachverhaltsprüfung,die ganz offensichtlich de facto und de jure anders ist als dargestellt.die richer+innen des vgh haben sich zusätzlich mit der begründung eine rechtsunhaltbarkeit geleistet.man könnte sagen einen zynismus einer macht die ihnen unhinterfragt nicht zukommt und nicht kommen kann.der zu beklagende sachverhalt wäre also die ermordungsverfügung für zulässig
    juristiziert zu haben, trotz hinreichender schilderungen des real anderen verhaltens und mangels hinreichender tragfähiger also zulässiger beweise einer realen gefährdung.es wird hier spekuliert. und wie gesagt wenn spekulationen rechtsgültige urteilsgrundlagen seinsollen.. danngute nacht dir deutschland. deswegen alleinschon wäre ein klärungsverfahren beim verfassungsgericht einzuleiten mit aufschiebender wirkung wohl sinnvoll. eien jeglichen politischen justistmord zu vermeiden.hier stellt sich im weiteren die frage nach der grundrechtlichen vereinbarkeit eines allgem. jagdrechtes… sowie der verwerflichen rechtlichen einstufung von tieren als sache bzw. in das sachenrecht.da diese sachverhaltealle zusammen und auch im einzelnen die gg art. 1 u.2 angreifen..u. hintergehen sollte eine klage gegen die justizielle u. politische ermordung des wolfes grindi zeitnah mit aufschiebender wirkung und evtl der zuführung eines weiblichen wolfes möglich sein.auf jedenfall haben sich die richter beider ebenen sowie die politischen betreiber dieses angekündigten wolfsmordes sowie die ausführenden rechtlich zu verantworten. dafür brauht es diese verfassungsrechtliche klage.
    generell ist zudem auffällig das der vokabulierte sachverhalt des guten erhaltungszustandes noch lange kein grund für die ermordung von individuen u. rudeln ist. ökologisch ,populationsmäßig ,vrhaltensbiologisch,waldökologisch und de jure nicht..daheralso de facto unrecht ist.das wäre dann sache des eugh.
    um den grindi und alle anderen wölfe zuretten vor diesen politisch motivieten justizmorden wäre also eine sofortige klage anmeldung mit grundsätzlich aufschiebender wirkung sinnvoll und von nöten.
    selbst kann ich nur einen kleinen recht bescheidenen extrabeitrag leisten.mr wäre dieser weg sehr recht..um auch dieverlogenheit ,die unwahrheitskonstrucktionen,die
    ganze kriminelle schutzpflicht unterlassungen und daherabwälzungen auf das rechtswidrige unwort PROBLEMWÖLFE wesentlich,damit die hier versteckte strafvereitelung vrfassungsrechtlich offen gelegt werden kann.
    ja ich halte den sofortigen gang zum bundesverfassubngsreicht aus vielen offensichtlichen rechtsstaatsgefährdenden gründen für zwingend notwendig.

    1. Die Richter sind ungebildet und wissen nichts über das Verhalten der Wölfe. Sie haben aus ihrer Dummheit heraus ein falsches Urteil den Tod Grindies besiegelt. Falsche Richter für Tierrechte sitzen in Stuttgart und Mannheim. Es gibt keine Gerechtigkeit. Mir wird übel. Bin ärgerlich das die falschen Leute über Grindies Leben bestimmen.

  4. stimmt der schutz der arten hat hinreichend zu sein,sonst wäre er nur wie wir es jetzt nach der leyeninitiative vorfinden, ein riesen etikettenschwindel in deutschland und europa..ein rechtswidriger.dafür sollte es ebenso strafrechtliche verantwortungs und haftungssachverhalte geben.wie strafermittlungen..wegen wahrheitswidriger schutzherabsetzung,erfindungen von volksverhetzenden begriffen,amtsmißbräuchlichem u. rechtsinplausiblem verhalten… mit strafvereitelungen.
    und ja.noch sind es freilebende tiere und menschenrechtsinterne flüchtlinge…
    morgen evtl. schon im sinne der menschenrchte und der rechtsethik sowie ökologie u. dem artenschutz anders denkende..
    menschen schützen sich im wald am besten mit zureichender achtung vor dem anderen lebenden..
    ansonsten mit der rechtzeitigen rechts.- und aufklärungs wahrnehmung.und dem stringenten kein 2.tes mal..nie wieder..daher die zwingende notwendigkeit der umfassenden wiederherstellung der menschenrechtssouveränität für die ebenso lebende gesellschaft…. auf allen ebenen.. durch eeine eu-menschenrechtsagenda
    des eugh u.des eughfmr.die systemische entsouveränisierung ohne hinreichende
    institutionalisierte correktive sind menschenrechtswidrige staatskriminelle handlungen.das bloße petitionieren ist einanachronistischer rückfall in totalitäre regimzeiten.menschenrechtslich völlig unzureichend strafrechtsrelevant.
    daher der eughfmr.

  5. Jedes Tier hat eine Daseinsberechtigung. Wölfe sind wunderschöne Geschöpfe und haben ein Recht auf Leben. Man darf gespannt sein, welches Tier als nächstes auf der Abschussliste steht.Einfach nur traurig, was hier so abgeht.

  6. Warum? Warum soll Grindi sterben? Hat nicht jedes Geschöpf auf Erden ein Recht auf Leben? Wen stört er, was hat er getan, dass man ihm so böse mitspielt?! Tierliebe ist Erziehung zur Menschenliebe… habt ihr vergessen?! Ich bete für dich Grindi.

    1. schon die negativ konnotierende überschrift dieses artikels „Wolf: Besonders ein Faktor treibt diese >>RÄUBER << dazu, ihre Scheu zu überwinden" erweist den artikel im grunde als unwissenschaftlichen mist, denn was //raubt// ein wolf, fuchs, hyäne usw, wenn sie um energie aufzunehmen fressen müssen?, zumal alle diese "räuber" um gesund zu bleiben stets auch erhebliche mengen pflanzenmaterial aufnehmen müssen, um überleben zu können (auch der große böse wolf frisst ca 20-30% pflanzenmaterial!, ua mit den vorvergorenen, damit aufvitaminierten und aufenzymatisierten magen+darm-inhalten und anderen innereien (etwa lebern) seiner beuten. wolf = räuber = unsäglicher blödsinn. .

  7. problemwölfe ist logisch rückführbar auf eine wurzel des artenschutzes…..mit dem motto DER WOLF GEHÖRT HIER NICHT HER UND MIR WOLLEN IHN AUCH NICHT.
    abgemildert kompromissbereit dann mit dem abschuß erst nach einem imaginären günstigen erhaltungszustand.zwar gehört der wolf nicht hier her aber wir sind demokraten u. deshalb soll es nicht zuviekle wölfe haben ,daher bestimmen mir wann es zu viele sind.und das ist eben ,wenn es dem wolf gut gehrt.er sich reichlich vermehrt hat.nein,nein,daß wolfe selbstregulierend sind interessiert uns nicht. mir machen schon da das richtige..das können sie uns glauben, denn dafür wurden wir ja gewählt. u.o. bestellt.was das richtige ist, das wissen mir am besten.
    ja und dann gibt es noch die die zwar grundsätzlich gegen einen jeglichen wolfasabschuß sind aber die ausnahme problemwolf anerkennen und anerkannt wissen woll.weil rißproblem daf der wolf nun mal nicht machen ,das geht gar nicht.
    und eine zureichende widetiereinzäunung wäre sehr kostenintensiv.daher.. es hat ja bereits wölfe, die von den weidetieren ablassen.solche können wir brauchen und das müssen die wölfe nun mal lernen wenn sie bleiben wollen.ebenso haben sie sich nicht mit hunden zu paaren,nicht naxch unserem rasse bzw. artenschuttzrichtlnien.
    ein hund ist kein wolf und ein halber hund auch nicht.da müssen wir schon auf reinrasigkeit achten..hybriden kann es also daher nicht haben.
    wie…???
    so ist das…mit den wurzel des wplfsartenschutzes..einerseits…und die dominieren..
    gerade.
    der gesetzte abschuss von wölfen gerade im besten erhaltungszustand ist nicht gerade ein sachverhalt des hinreichenden bzw. artenschutzes…überhaupt.
    vielmehr berechtigt man sich willkürpolitisch daz ohne eben das wesen der wolfe ihrer ae nach zu berücksichtigen.haltungs und verwertungs sowie ausrüstungs un zulieferer lobbyismus haben hier eine eheblichen demokratie und ökologiesuspendierenden überhang an gestaltungsrechtlicher rechtsgebung.

    1. der witz ist, die überwiegende mehrhheit der bevölkerung steht dem wolf völlig neutral bis positiv gegenüber, „das volk“ also, klüger als zb politiker in der sache, sieht durchaus den naturschutz- und artenschutz- aspekt.

  8. Der Wolf Grindi hat ein Recht auf sein leben.Grindi steht stellvertretend für all das,was wir bewaren sollten.Tiere wie Grindi,der Wolf sind keine Feinde,sondern ein wichtiger Teil des ganzem Netzwerks. Und helfen das ökologische gleichgewicht zu bewaren.Auch der Wolf ist eingebunden in ein vielfältiges Geflecht von lebewesen,die alle gleichwertig und unverzichtbar sind.Der Mensch ist nicht die oberste und wichtigste Spezies auf der Erde.Sonderna uch eingebunden.
    Eigentlich sollte das Naturschutzgebiet wie die Hornisgrinde ein sicherer geschützter Lebensraum für Wildtiere sein!??? -leider fürt auch die Unwissenheit und falsche Haltung vieler Menschen,dazu dass Tiere wie Grindi Opfer eines ungerechten schlimmen Systems werden.Dabei wird oft übersehen,wie wichtig ein respektvoller und verantwortungsvoller Umgang mit Wildtieren ist.Anstatt den Wolf als Bedrohung zu sehen und zu verfolgen und töten.Warum?????
    Es kann doch nicht sein,dass Gewalt und Tod als Lösung gelten.Die geplante Tötung ist abscheulich und spiegelt,in welch kaputter Welt wir leben. Ist das unsrere Zukunft!? Ich wünsche mir für Grindi seine Bedeutung anzuerkennen.Und das der Wolf nicht mit seinemLeben bezahlen muss. Und den Menschen mal wieder über alles stellt.Es macht mich unsagbar traurig! Das mit Gewalt und Tötung reagiert und gehandelt wird.Es scheint,als hätten Solidarität und Gewaltlosigkeit in unserer Gesellschaft kaum noch Platz.
    Grindi ich wünsche dir von Herzen, dass du dem brutalen Killertheam lebend entkommen kannst.Ich bete für dich.Das du viele gute Wesenheiten an deiner seite hast,die dich schützen und begleiten.Und das wir Menschen die dich schützen wollen vor Ort bleiben und so gut wie möglich durchhalten-wir dürfen nicht aufgeben, in dieser bedrohlichen angespannten Situation,besonders bis zum 10 März.

    1. Liebe Mela,
      ich bewundere jeden Menschen, der sich gegen Ungerechtigkeit nicht nur in einen ungehörten Raum hinein empört, sondern aktiv etwas unternimmt, um öffentlich auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen und sich damit die Chance erhöht, mehr Menschen zu erreichen, die sich bisher nur oberflächlich, wenn überhaupt, mit diesem Thema beschäftigt haben.
      Wie kann ein Abschuss eines wilden Tieres genehmigt werden, das sich bisher in keinster Weise dem Menschen in bedrohlicher Weise genehmigt hat.
      Auch mir fehlen die Worte, auch ich hoffe, dass „Grindi“ das Glück zum Überleben erfahren wird.
      Danke für deinen Mut und deinen Einsatz, liebe Mela!!!

  9. Der «grosse böse Wolf» aus Märchen und Fabeln ist in der Realität alles andere als furchtlos.

    Eine neue Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Current Biology, zeigt, dass Wölfe deutlich stärker auf die menschliche Stimme reagieren als auf andere Laute in ihrer Umgebung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Tiere nach wie vor eine tief verankerte Angst vor Menschen haben – trotz ihres Comebacks in vielen europäischen Regionen.

    Experiment im Tuchola-Wald
    Das Forschungsteam um die Raubtierökologin Liana Zanette von der Western University in Ontario führte seine Untersuchungen im Tuchola-Wald in Nordpolen durch – einem Gebiet, in dem rund 15 Wolfsrudel leben.

    An Kreuzungen viel genutzter Wildpfade installierten die Forscher bewegungsgesteuerte Kamera-Lautsprecher-Systeme, die bei der Annäherung von Wölfen verschiedene Tonaufnahmen abspielten:

    menschliche Stimmen (ruhig sprechende Männer und Frauen),
    Hundegebell,
    und harmlose Vogelrufe als Kontrollgeräusche.
    Ergebnis: Klare Fluchtreaktion
    Die Videodaten zeigten ein eindeutiges Muster: Wölfe rannten mehr als doppelt so häufig und doppelt so schnell davon, wenn sie menschliche Stimmen hörten, im Vergleich zu den anderen Geräuschen.

    Die Tiere mieden den Ort des Geräuschs konsequent – ein starkes Indiz dafür, dass der Mensch auch in der modernen Wildnis als «Superkiller» wahrgenommen wird.

    Wissenschaftliche Einordnung
    Die Wölfe fürchten den Menschen eindeutig mehr als jedes andere Tier, sagt Mitautor Maciej Szewczyk von der Universität Danzig.

    Andere Forscher wie Chris Darimont von der University of Victoria betonen, dass die Angst der Wölfe wahrscheinlich auch in Nordamerika ähnlich ausgeprägt ist. Dennoch mahnen sie, auch den Geruchssinn stärker in künftige Experimente einzubeziehen – schliesslich sei dieser für Wölfe noch wichtiger als der Hörsinn.

    Hintergrund: Schutzstatus und Konflikte
    In Polen wurden Wölfe im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern nie vollständig ausgerottet. Trotzdem kommt es immer wieder zu illegalen Abschüssen, obwohl die Tiere gesetzlich geschützt sind.

    In ganz Europa und Nordamerika sorgt die Rückkehr der Wölfe weiterhin für Spannungen: Viehhalter fürchten Übergriffe, während Naturschützer auf die ökologische Rolle der Wölfe verweisen.

    Die neue Studie liefert einen möglichen Ansatz für ein nicht tödliches Management: Wenn menschliche Stimmen Wölfe zuverlässig vertreiben, könnten solche akustischen Signale künftig als Abschreckungsmittel eingesetzt werden – kostengünstig, effektiv und ohne Schaden für die Tiere.

    Die Forschungsergebnisse widerlegen die verbreitete Annahme, Wölfe hätten ihre Scheu vor Menschen verloren.

    Im Gegenteil: Sie zeigen, dass Wölfe den Menschen nach wie vor als grösste Bedrohung wahrnehmen – ganz gleich, ob mit Gewehr, Kamera oder Mikrofon.

    Quellen:

    Current Biology (2025): The Big Bad Wolf Is Afraid of You
    The New York Times
    Western University, University of Gdańsk, Polish Academy of Sciences

  10. Wölfe bleiben auch in menschlicher Nähe scheu

    Wenn sie menschliche Stimmen hören, bleiben die meisten „urbanen“ Wölfe ängstlich, wie eine aktuelle Studie zeigt.

    Verlieren Wölfe ihre Angst vor Menschen, wenn sie in deren Nähe leben? Eine Studie aus Italien zeigt nun: Auch „urbane“ Wölfe bleiben scheu und wachsam.

    Der Wolf ist zurück in Mitteleuropa. Und mit ihm die Angst vor einem potenziell gefährlichen Raubtier, besonders dort, wo sich der Lebensraum von Zwei- und Vierbeinern überschneidet. Denn viele sorgen sich, dass Wölfe in der Nähe menschlicher Siedlungen ihre Scheu ablegen, dass Konflikte oder gar Angriffe auf Menschen unausweichlich sind. Doch in einer aktuellen Studie konnten Forschende aus Österreich und Italien nun zeigen: Die allermeisten Wölfe verhalten sich scheu gegenüber Menschen – egal, wie urban die Umgebung ist, in der sie leben.

    Für ihre Studie wählten die Forschenden 185 wild lebende Wölfe an 44 Standorten in Mittelitalien aus. In einer jener Regionen also, „in denen sich Wölfe am frühesten in von Menschen dominierten Landschaften angesiedelt haben“, wie es in einer Pressemitteilung der Veterinärmedizinischen Universität Wien heißt. Dort ist der Annäherungsprozess am weitesten fortgeschritten.

    Einst gnadenlos vom Menschen verfolgt, sind Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt. Ein enormer Erfolg für den Naturschutz, aber auch eine große Herausforderung — denn nicht alle Menschen freuen sich über die Rückkehr der Raubtiere.

    Um herauszufinden, wie die Wölfe auf Neues und auf Menschen reagieren, konfrontierten die Forschenden sie in freier Wildbahn mit zwei verschiedenen Reizen: zum einen mit neuartigen Objekten, zum Beispiel Kinderspielzeug, zum anderen mit menschlichen Stimmen. Die Reaktion der Tiere filmten sie mit Wildkameras.

    Menschliche Stimmen lösen bei den meisten Tieren Angst aus
    Die Auswertung zeigte: Unabhängig davon, wie weit die Tiere „urbanisiert“, also an die Nähe zum Menschen gewöhnt waren, lösten menschliche Stimmen bei mehr als 80 Prozent der Tiere eine starke Angstreaktion aus. Auf unbekannte Objekte reagierten die Wölfe aus stärker urbanisierten Gebieten zwar mit weniger Furcht – aber mit erhöhter Wachsamkeit, wenn die Gegenstände ausgetauscht oder verschoben wurden.
    Studienautorin Marshall-Pescini deutet dieses Verhalten als besondere Anpassung an schwer kalkulierbare Risiken in vom Menschen geprägten Umgebungen. Zudem verhielten sich die Tiere weniger ängstlich, ergänzt die Verhaltensforscherin, wenn sie nicht allein, sondern in Gruppen unterwegs waren. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Wölfe auch dort, wo sie unter strengem Schutz stehen, Menschen aus dem Weg gehen.

    „Die Ergebnisse zeigen, dass Wölfe ihre Verhaltensreaktionen flexibel an die Risiken und Chancen in von Menschen dominierten Landschaften anpassen. Dies ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Wölfen in urbanisierten Gebieten“, erklärt Marshall-Pescini.

    Bedeutet das nun Entwarnung für besorgte Menschen in der Nähe von Wolfsterritorien? Es gebe zwar einzelne Fälle, schreibt Marshall-Pescini in einer Mail an GEO, in denen Wölfe in städtischen Gebieten sehr zutraulich geworden seien und sich Menschen genähert hätten. Das sei aber nicht der Schwerpunkt der Studie gewesen. In die Kontroverse um „gefährliche“ Wölfe und legalisierte Tötungen einzelner Tiere will sich die Forscherin nicht einmischen. „Als Forscher liefern wir Daten, aber es ist eine gesellschaftliche und politische Frage, wie wir mit der wachsenden Wolfspopulation umgehen wollen.“

    Obwohl die Zahl der Wölfe in Deutschland seit dem vergangenen Jahr erstmals stagniert, beschloss der Bundestag im Dezember 2025 unter dem Protest von Naturschutzverbänden, das streng geschützte Tier ins Jagdrecht aufzunehmen – damit einzelne Wölfe im Interesse des Herdenschutzes und der „öffentlichen Sicherheit“ getötet werden können.

    Das zum Thema der Wolf verliert seine Scheu!!!

    1. @gabriele rieker.
      besten dank für die nochmalige ausführliche bestätigung dessen was unsere vorstandsvorsitzende bereits imer wieder vorbringt und erwähnt.hier ist es nochmals extra belegt…
      zur erhaltung des waldes nutz es auch nichts das jäger wild schießen.
      der wesentliche faktor ist das verbißwild sich nicht zu lange an einem ort aufhält,weileben predatoren wie luchs und wölfe sich auf trab halten..das erst nutzt dem wald dr verbiß ist nicht mehr so radikal waldschädigend..haben forscher mit dem yellowstone wolfsprojekt herausgefunden. eine wolfsjagd ist daher also kontraproduktiv.völlig unnützig und gemeinwohl schädigend.

  11. So lange Deutschland von der Agrarlobby regiert wird, solange werden Wildtiere und -vögel, die der Profitgier der Bauern im Wege stehen, gnadenlos eliminiert werden. Die Bauern sind der Sargnagel für diesen Planeten und die Arten. Erfüllungsgehilfen sind die Politik und die Medien. Um daran etwas zu ändern bedarf es Kampagnen, die Druck auf die Politik ausüben. Andernfalls werden Grindi noch viele Wölfe folgen.

  12. Wir Menschen dringen immer weiter in den Lebensraum des Wolfes ein, und weil wir vor allem Angst haben muss es sterben, welches recht nehmen wir uns eigentlich raus. Es sollte auf keinen Fall ein Wolf abgeschossen werden, wer Angst hat soll einfach zu Hause bleiben. Wir erschießen ja auch keinen Hund ,wenn der mal zuschnappt. Ich gehe regelmäßig in die Schorfheide, und es ist wirklich schön das sich Wölfe und andere von uns vertriebene oder fast ausgerottete Tierarten sich wieder ansiedeln. Wir sollten nicht Gott spielen dürfen, aber irgendjemand muss sich immer profilieren.

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