Es gibt diesen hartnäckigen Glauben: Wenn ein Mensch Angst hat, merkt der Wolf das und wird erst recht frech oder gar gefährlich. Eine neue Studie aus Wien räumt mit diesem Bild ziemlich gründlich auf.
Was folgt daraus für uns?
Natürlich ist eine Laborsituation mit handaufgezogenen Tieren nicht dasselbe, wie eine Begegnung in der Natur. Trotzdem liefert die Studie einen wichtigen Baustein: Wölfe sind sensible, sozial komplexe Tiere mit einem ausgeprägten Gespür für den Zustand ihres Gegenübers. Angst lockt Wölfe also nicht an. Also können Angsthasen im Umkehrschluss auch entspannter bleiben.
Hier geht es direkt zur Studie:
„Human-socialized dogs and wolves show similar behavioural reactions to human fear odour“Autoren: Svenja Capitain, Sarah Marshall-Pescini, Friederike Range Veröffentlicht: 13. Juli 2026 in der Fachzeitschrift Animal CognitionDOI / Link:
https://doi.org/10.1007/s10071-026-02083-z
bzw. direkt: https://link.springer.com/article/10.1007/s10071-026-02083-z
Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:
Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr – und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich.
Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Oder:
