Gemeinsam für Tierrechte: Wolfsschutz-Deutschland e.V. beim 3. Mainzer Galgomarsch

Am kommenden Samstag, den 26. September 2026, verwandelt sich die Mainzer Innenstadt wieder in ein starkes Zeichen des Protests und der Solidarität. Zum 3. Mainzer Galgomarsch werden hunderte Tierfreundinnen und Tierfreunde gemeinsam mit ihren Vierbeinern auf die Straße gehen, um gegen die systematische Ausbeutung und Misshandlung von spanischen Jagd- und Gebrauchshunden wie Galgos und Podencos zu demonstrieren. Für uns von Wolfsschutz-Deutschland e. V. ist die Teilnahme in diesem Jahr eine Herzensangelegenheit: Wir machen mit beim Marsch und wir sind mit einem eigenen Informationsstand auf dem Gutenbergplatz vertreten.

In Spanien werden jedes Jahr mehr als 200.000 Jagd- und Gebrauchshunde am Ende der Jagdsaison aussortiert. Die Dunkelziffer wird auf 350.000 bis 400.000 Hunde, darunter Galgos und Podencos, geschätzt. Sie alle sind nicht durch das Tierschutzgesetz geschützt. Mit dem Mainzer Galgomarsch protestieren Tierschützer gegen die miserablen Haltungsbedingungen und die massenhafte „Entsorgung“ und Tötung von Galgos, Podencos und weiteren Jagdhunden.
Das Beispielfoto wurde mit KI erstellt.

Warum Wildtier- und Haustierschutz Hand in Hand gehen

Unser primärer Fokus liegt auf dem Schutz der Wölfe in Deutschland. Doch Tierschutz endet für uns nicht an den Grenzen von Arten oder Ländern. Das Leid der Galgos und Podencos in Spanien – die nach dem Ende der dortigen Jagdsaison oft massenhaft „aussortiert“, ausgesetzt oder grausam getötet werden – berührt uns tief. Viele dieser Hunde landen in sogenannten Tötungsstationen.
Genau hier schließt sich für uns der Kreis, denn eine ganz besondere Heldin unseres Vereins teilt dieses Schicksal: Alba, unsere Wolfslosungsspurhündin ist ein Podenco.
Brigitte Sommer links und rechts Gudrun mit Alba.
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Suchhündin Alba: Von der Tötungsstation in den Wolfsschutz

Alba läuft beim diesjährigen Marsch an der Seite ihrer Besitzerin Gudrun aktiv mit. Heute leistet Alba als ausgebildete Spürhündin für Wolfsschutz-Deutschland e. V. unverzichtbare Arbeit im Feld, um wichtige Nachweise über Wölfe zu sammeln, damit wir die Wölfe besser schützen können. Doch ihr Leben begann unter den denkbar schwersten Bedingungen: Alba ist eine gerettete Hündin aus einer Tötungsstation.
Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in diesen Hunden steckt, wenn man ihnen eine Chance gibt. Vom abgeschriebenen Notfall zur geschätzten Kollegin im Wildtierschutz – Alba ist das lebende Beispiel dafür, warum es sich lohnt, für jeden einzelnen Hund zu kämpfen.

Besucht uns in Mainz

Copyright: Mainzer Galogmarsch.

 

Der Galgomarsch startet um 12:00 Uhr auf dem Mainzer Gutenbergplatz. Es handelt sich traditionsgemäß um einen stillen Marsch – auf laute Protestrufe oder Ratschen wird den Hunden zuliebe verzichtet. Die Strecke führt über rund 3 Kilometer durch die Stadt.
Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich an unserem Stand über den aktuellen Stand des Wolfsschutzes und lernen Sie uns persönlich kennen. Die Teilnahme ist für alle Hunderassen sowie ausdrücklich auch für Besucher ohne Hund offen.
    • Wann: Samstag, 26. September 2026, ab 12:00 Uhr
    • Wo: Gutenbergplatz, 55116 Mainz
Gemeinsam geben wir denjenigen eine Stimme, die selbst nicht sprechen können – ob Wölfe oder Jagdhunde in Europa. Wir freuen uns auf Euch.
Hier geht es zum FB-Profil des Galgomarschs: https://www.facebook.com/profile.php?id=61553126609867
Hier zur FB-Gruppe des Galgomarschs: https://www.facebook.com/groups/363122276057421

5 Gedanken zu „Gemeinsam für Tierrechte: Wolfsschutz-Deutschland e.V. beim 3. Mainzer Galgomarsch“

  1. Leider ist man in Europa wie auch in de, rechtsethisch antiquiert,rudimentäre und anachronistisch.bis vollkommen
    verkommen.
    das alles leben selbsteigentümlich
    pass nicht in die perfide angemasste
    gängige herschaftslogik des Machbarkeitsstudie und kannst ja bezahlen kapitalismus.selbst due utopische justiz ist danach sehr tief im letzten Jahrtausend.
    Euch aber viel spass u d Erfolg…irgendwann wird es klär sein,dass man innerhalb der ethischen vernunft bleiben muss um von si h behaupten zulassen,man sei ein Mensch.

  2. ich wünsche Euch, dass sehr viele Tierschützer an dem Marsch teilnehmen und dadurch ein starkes Zeichen gesetzt wird, dass es Menschen gibt, die das Unrecht an Tieren nicht hinnehmen. Gerne wäre ich auch dabei, aber mir geht es noch nicht gut. In früheren Jahren war ich auf vielen Demos gegen Tierersuche und Massentierhaltung.
    In Gedanken bin ich bei Euch, den Wölfen und den Hunden.

  3. gut wäre es ,ihr macht auch auf die rechtswidrigkeit der eu hinsichtlich der wölfsmörderei und dem selbsteigentumsrecht der freilebenden tiere aufmerksam.
    sowie der juristisch und politischen verwerflichkeit, tiere und landschaften als sache und nicht als selbsteigentümliche wesen zu behandeln….juristisch,politisch. ökologisch. ökonomisch. natur ist vor allem das so belassen lassen.

  4. …ich wähle zusammen mit meiner Frau schon seit Jahrzehnten eine Tierschutzpartei, über 1,5% ist nie bei rausgekommen. Eine Frage an Wolfsschutz Deutschland: warum werdet ihr nicht Mitglieder bei den Grünen? Schwerpunkt Ökologie, Naturschutz, Wildtierschutz, Tierschutz usw. , euer Wissen in diesen Angelegenheiten ist super, diese Themen könnten dann viel mehr Menschen erreichen u. die Grünen wären dann für zurecht enttäuschte „Grünenwähler“ wieder ne Option. Die Partei käme dann vielleicht mal wieder auf 20%, d.h. keine Regierung käme an einer Koalition vorbei und somit könnte man die Themen durchsetzen. Mein Gedanke ist wahrscheinlich primitiv, aber irgendwie geht nichts voran…

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