Mit dem Beschluss zur Änderung des sächsischen Jagdgesetzes hat sich der Sächsische Landtag am 17.09.26 vom Naturschutz verabschiedet. Unter dem „aktiven Bestandsmanagement“ wird ein bürokratischer Rahmen geschaffen, der primär Klientelpolitik bedient und der ein eiskaltes Kalkül offenbart – quer durch alle Lager. Mit den Stimmen von CDU, SPD und BSW hat der Sächsische Landtag den Weg frei gemacht, um den Wolf künftig praktisch regulär zu töten. Was die Koalition als notwendige Erleichterung für die Weidetierhaltung tarnt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als populistischer Aktionismus, der von den eigentlichen Versäumnissen ablenken soll. Ein bitterer Tag für die Wölfe.
Ein Wolf kann künftig bejagt werden, wenn ein Nutztier nachweislich von ihm verletzt oder getötet wurde und er dazu Herdenschutzvorrichtungen überwand. Voraussetzung ist die Begutachtung des Risses durch die „Fachstelle Wolf“. Bisher durften nur sogenannte Problemwölfe zum Abschuss freigegeben werden, die wiederholt Weidezäune überwunden und etwa Schafe oder Ziegen verletzt oder getötet hatten. Außerdem sieht die Reform ein sogenanntes Bestandsmanagement vor. Die Raubtiere können in Gebieten mit hoher Wolfsdichte zwischen Juli und Oktober gejagt werden, um den Bestand zu „regulieren“. Bisher galt eine ganzjährige Schonzeit, schreibt der MDR.

Entsprechende „Managementpläne“ sollen jetzt erarbeitet werden. Federführend ist die „Fachstelle Wolf“. Eingebunden sind neben den Jägern auch Weidetierhalter, Landwirte, Naturschützer und die zuständigen Stellen der Nachbarländer. Mit der Aufnahme des Wolfes in das sächsische Jagdgesetz setzt der Freistaat das um, was Bundestag und Bundesrat im Frühjahr bereits für ganz Deutschland beschlossen hatten. Die neuen Regelungen gelten ab sofort.
Das BSW auf den Spuren der Altparteien
Das falsche Spiel der Grünen und Linken
Ein Gesetz im Blindflug
Struktureller Kontrollverlust: Quoten durch die Hintertür
Lizenz zum Töten: Radiusschüsse und Interventionsgebiete
Naturgesetze ignoriert: Biologie und Jagd als wahre Rissursachen
Die nackten Zahlen entlarven das Feigenblatt des Herdenschutzes
Politisches Kalkül: Der Wolf als Ablenkungsmanöver von den wahren Krisen
Fazit: Warum der Rechtsweg allein nicht ausreicht
Aus diesem Grund kommt es, wie wir es immer wieder betonen, auf eine unabhängige Dokumentation in den betroffenen Regionen an. Um behördliche Entscheidungen fundiert überprüfen zu können, ist der Einsatz von organisierten Wolfsschutzpatrouillen in den sächsischen Wolfsgebieten – wie überall unerlässlich. Diese unaufgeregte, aber kontinuierliche Präsenz von Beobachtern dient der präzisen Erfassung der Situation vor Ort. Nur wenn der tatsächliche Zustand von Herdenschutzmaßnahmen zum Zeitpunkt eines Schadensfalles unmissverständlich und unabhängig dokumentiert wird, lässt sich verhindern, dass mangelnde Prävention im Nachhinein als Argument für Abschüsse instrumentalisiert wird. Fachlich fundierte Aufklärung und die Arbeit dieser Patrouillen sind somit das wichtigste zivilgesellschaftliche Korrektiv. Wir freuen uns über neue Aktive, statt jetzt den Kopf in den Sand zu stecken: https://wolfsschutz-deutschland.de/mitglied-werden/
Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:
Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr – und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich.
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7 Gedanken zu „Sachsens Jagdgesetz-Reform: Freibrief zur Wolfstötung“
…es ist leider in allen Ländern gleich, für die sog. “ Wolfsregulation “ , der Begriff macht mich schon krank, gibt es keine ökologische Notwendigkeit, sondern es ist nur eine gesellschaftspolitische Massnahme! Wie ich schon oft geschrieben habe ist die Jagdlobby zu einflussreich, die Jagd muss abgeschafft werden!
Diese Leute wollen nicht einsehen, dass der menschliche Einfluss für Flora u. Fauna ne Katastrophe ist.
Es besteht keine logische Notwendigkeit mehr für die Jagd.Lebensmittel kauft man im Geschäft. Tierseuchen gibt es nicht mehr.“Hobbyjagd“verbieten!
So gehts halt einfacher, glaubt man.
Aber manche der Politiker behaupten ‚grün‘ zu sein!
Wer soll also noch gewählt werden?
Wenn man als Nutztierhalter keine Zäune oder Schutzhunde
hat, handelt man grobfahrlässig.Es gibt den Wolf. Er hat auch ein Lebensrecht. Achtet ihn und stellt ihm nicht nach. Die Mehrheit det Bevölkerung will keine Bejagung- nur Jäger, Landwirte und Schäfer.
derartig handeln ist intentional zund damit nicht mehr nur grobfahrlässig,sondern tierschutzrechtbrechend.wichtig ist immer den sachverhalt und die sache selbst so geneu wie möglich darzustellen,damit es keine grobe fahrlässigkeit der verantwortlichen unbenannt hat.das dulden von derartigen intentionalen rechtsbrüchen im tierschutzbereich ist selbst eine weitverbreitete amtlich kriminelle handlung. eine ethische u. rechtliche korruption und die betreiber und mitgestalter gehören von rechtswegen strafverfolgt und ihrer ämter enthoben. denn für die res publica arbeiten die nicht in diesen sachverhalten.also sind sie größere schmarotzer
als die bedürftigen,die man so diskriminiert.diese schreibtischtäter und zeitungsschmierlinge….diese großkotzigen landwirte mit ihren geschwollenen lebern…und ihrem maßlosem besitz u. geltungsdrang.
Meine Erkenntnis ist, dass alle Politiker korrupt sind, der Jägerschaft gehorchen und der Wolf und alle anderen Wildtiere eben geopfert werden. Sämtliche Argumente dieser Befürworter für Abschüsse sind zu verwerfen, es geht hier um reine Mordgier.
Die Wölfe sollen nach deren Willen wieder ausgerottet werden und jeder, dieser schießwütigen Personen hat dann wohl eine Trophäe im Haus.
Wenn etwas bekämpft werden soll, dämonisiert man dieses Wesen und leider gibt es auch noch Bürger, die in ihrer Dummheit darauf hereinfallen.
Noch zu den Parteien, dass sie alle korrupt und machtgierig sind, dürfte uns allen nichts Neues sein.
Ich habe dies nun auch erfahren, dass für Tierversuchstiere nun andere Regeln gelten sollen und sie nicht mehr durch das Tierschutzgesetz zumindest teilweise geschützt sind. Pharmalobby! Also, unsere Regierung entfernt sich immer mehr von einem Rechtsstaat. Und die Tiere sind die ersten Opfer. Aber aufgeben ist keine Lösung, die Tiere und unsere Wölfe brauchen uns.
Es braucht auf eu- Ebene eine zeitnahe umfassende rechtsrevision.die rechtsextremen stellen wegen jeden Mist,Anzeigen,erheben klagen und beschäftigen die justiz unnötig,rechtsmissbrauend mit ihren rechtswidrigen Angelegenheiten.sicher der verrat der etablierten Parteien macht eine solche rechtsrevisionsklage in Sachen wolfs u
o.predatorenartenschutz schwieriger,aber auch zwingend notwendiger
Diese opportunistischen und halbkriminellen Politikerinnen sind bereits viel zu weit gegangen,als das sie nicht mit einer hinreichenden rechsrevisionsklage ausgeführt werden sollten und müssen.gegen das rechtsstaatsprinzip der rechtsplausibilität und gegen arten und ökologischen natur und Umweltschutz handelnde Politikerinnen,handeln weder rechtsintern noch für die menschen der res publicen der eu. nicht zu handeln ist auch hier strafrechtsrelevant.
Warum können also rechtsextreme unrecht einklagen ,während menschenrechtsträgerinnen nicht gegen systemisches unrecht,ja demokratie zersetzendes unrecht
anklagen können sollen.überhaupt besteht ein zureichendes öffentliches
Interesse in Quantität und Qualität,wie ich mir anzunehmen gestatte.