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Bitte neue, bundesweite Petition für Wölfe unterschreiben und teilen!

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Bitte neue, bundesweite Petition für Wölfe unterschreiben und teilen!
Der Wolf gehört zu Deutschland!!! Bitte unterschreiben und teilen Sie unsere Petition!

Unsere Antwort auf die Forderung der Jägerschaft den Wolf ins Jagdrecht zu übernehmen und die Pläne der GroKo Wölfe zu dezimieren, obwohl ihr Bestand in Deutschland noch immer gefährdet ist, ist eine neue, bundesweite Petition, die sich auch an EU-Kommissar Eck richtet. BITTE UNTERSCHREIBEN UND TEILEN!

http://www.change.org/wolfsschutz

 

Herzlichen Dank!

 

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Veranstaltungstipp: Citizen Animal ist auf Deutschlandpremiere

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Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,

zusammen mit fünf weiteren Vereinsmitgliedern waren wir am Freitag bei der Weltpremiere des Dokufilms Citizen Animal mit Oliver Kyr im Kino in der Naxoshalle in Frankfurt. Die Weltpremiere war sehr gut besucht.

Veranstaltungstipp: Citizen Animal ist auf Deutschlandpremiere
Auch einige Mitglieder von Wolfsschutz-Deutschland haben sich die Weltpremiere des Films in Frankfurt am Main angesehen.

Der Filmemacher Oliver Kyr hat seinen gut bezahlten Job in der Werbebranche in Deutschland hingeworfen und seine Wohnung gekündigt. Für sein Filmprojekt fuhr er mit seiner Familien mit einem Wohnmobil quer durch die Welt um mit Menschen zu sprechen, die sich für die Rechte von Tieren einsetzen. Oliver war zusammen mit seiner Frau Tatjana und seiner Tochter Bonnie vor genau einem Jahr auch bei uns. Damals gab es unseren Verein noch nicht. Oliver hatte Interesse daran zu erfahren, was meine Motivation war meine ganze Energie in eine Petition zu stecken, nur um einem einzigen Wolf das Leben zu retten.

Veranstaltungstipp: Citizen Animal ist auf Deutschlandpremiere
Ein Foto mit Oliver Kyr und Brigitte Sommer, das während des Interview entstand, das Brigitte Sommer dem Filmemacher gab. In dem Interview ging es um den Wolf Pumpak, für den Brigitte Sommer eine Petition gestartet hatte, die mittlerweile über 130 000 Unterschriften zählt. Mit auf dem Bild auch Anori Pura Gioia, Tschechoslowakischer Wolfshund und „Wolfsbotschafter“ unseres Vereins.

Nur ein Tier?

Dies ist auch eine der Kernthemen in der Dokumentation. Warum nehmen wir uns Menschen automatisch das Recht heraus mit unseren Mitgeschöpfen so umzugehen, wie es uns beliebt? Jedes Wesen möchte leben. Oliver ist mit seinem Film ein beeindruckendes Werk gelungen, das ohne erhobenen Zeigefinger und drastischen Darstellungen in Schlachthöfen sowie Massen an schrecklichen Bildern auskommt. Vielmehr treffen Bilder und Interviews die Zuschauer direkt ins Herz.  Zu Wort kommen im Film auch Paul Watson von der Organisation Sea Shepherd und die Forscherin Jane Goodall sowie ein Bürgermeister aus Spanien, der Tieren dort Bürgerrechte eingeräumt hat. Denken sie jetzt: „Bürgerrecht für Tiere? Was soll denn das?“

Veranstaltungstipp: Citizen Animal ist auf Deutschlandpremiere
Brigitte Sommer übergibt Oliver Kyr den Infoflyer unseres Vereins Wolfsschutz-Deutschland.

Schauen Sie sich den Film an. Sie werden sich mit neuen (An)Sichten bereichert fühlen und zudem auch neue Kontakte knüpfen können. Wir freuen uns besonders, dass wir auf der Premiere Kay Metzroth (auf dem Foto unten Erster von links) , kennen gelernt haben. Er möchte demnächst mit seiner Stiftung Life for Nature Aktionen für den Wolf in Deutschland machen.

Veranstaltungstipp: Citizen Animal ist auf Deutschlandpremiere
Brigitte Sommer mit einigen Protagonisten, die in dem Film zu Wort kommen, zusammen mit Regisseur Oliver Kyr (Zweiter von rechts).

 

Der Film wird in Deutschland in zahlreichen weiteren Kinos gezeigt. Hier sind die Termine.

 

http://citizenanimal.de/?page_id=504

 

Herzliche Grüße

 

Brigitte Sommer

Vorsitzende Wolfsschutz Deutschland, Verein in Gründung

www.wolfsschutz-deutschland.de

 

 

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Weltpremiere des Films „Citizen Animal“ am 6. April in Frankfurt

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Frankfurt.  Weltpremiere des Films „Citizen Animal“ am 6. April in Frankfurt: Der Film „Citizen Animal“ von Regisseur Oliver Kyr feiert am Freitag, den 6. April, Weltpremiere in Frankfurt am Main. Gezeigt wird er anlässlich des 11. Lichter Filmfestivals Frankfurt International im Kino in der Naxoshalle. Als Special Guest tritt Mona Mur auf, die ihre Lieder aus dem Film präsentiert. Beginn ist um 18 Uhr, Karten gibt es an der Abendkasse.

Nur ein Tier?

 

Oliver Kyr, der zusammen mit seiner Familie um die Welt gereist ist, um mit Menschen zu sprechen, die sich für Tierrechte einsetzen, ist am 6. April auch bei der Weltpremiere in Frankfurt dabei. Im Film kommen Jane Goodall, Paul Watson von Sea Shepherd und viele weitere zu Wort. Auch in Hessen war Oliver mit seiner Familie. Er machte ein Interview mit unserer ersten Vorsitzenden Brigitte Sommer zum Fall Pumpak (www.change.org/pumpak) . Gefragt wurde nach der  Motivation, eine Petition für einen einzelnen Wolf zu eröffnen, die heute fast 130.000 Unterzeichner hat. In der Zwischenzeit wurde aus dem privaten Engagement einiger Querdenker ein Verein, nämlich Wolfsschutz Deutschland Verein in Gründung.

Hier der Trailer zum Film. Einfach auf das Standbild klicken und der Film beginnt.

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Werden (Oster)Hasen immer rarer, liegt das nicht am Fuchs, sondern am Jäger – Wolfsschutz Deutschland fordert endlich ein Jagdverbot

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Sorge um den „Osterhasen“: Natur- und Tierschutzverbände fordern Jagdverbot

Neißeaue – 30. März 2018 – Bundesweit gilt der Feldhase als gefährdete, lokal sogar stark gefährdete Art. Doch während Jäger scheinheilig Füchsen und anderen Beutegreifern die Schuld dafür geben, töten sie selbst jährlich etwa 200.000 Feldhasen. Zusammen fordern wir von Wolfsschutz Deutschland mit rund 60 weiteren Organisationen aus dem Natur- und Tierschutzbereich  gemeinsam als „Aktionsbündnis Fuchs“ ein Verbot der Jagd auf den Feldhasen und die ganzjährige jagdliche Schonung des Fuchses, dessen Bejagung bedrohten Arten eher schadet als nützt.

Jäger töteten im Jagdjahr 2016/17 etwa 200.000 Hasen und über 400.000 Füchse. Bild: Aktionsbündnis Fuchs

Von Osterfüchsen und Osterhasen
Nach altem Osterbrauchtum brachte in Deutschland bis Mitte des 20. Jahrhunderts mancherorts nicht der Hase die Ostereier, sondern der Fuchs. Die Kinder bereiteten dem „Osterfuchs“ am Karsamstag ein weiches Nest und fanden darin am Ostersonntag eine Überraschung. Im Laufe der Zeit wurde der Osterfuchs schließlich vom Osterhasen abgelöst und geriet in Vergessenheit. Doch während sich der Hase im Osterbrauchtum durchgesetzt hat, steht es in der Natur leider schlecht um ihn.

Der Fuchs als Sündenbock von Jägern
Seit Jahren ist die Zahl der Feldhasen rückläufig. In der „Roten Liste gefährdeter Tiere Deutschlands“ wird er bundesweit als gefährdet, in manchen Bundesländern sogar als stark gefährdet eingestuft. Jagdverbände nehmen die Osterzeit gerne zum Anlass, Beutegreifern wie dem Fuchs die Schuld für diese Entwicklung zuzuschieben. In Verbindung damit fordern sie meist eine immer intensivere Bejagung von Füchsen, die Aufhebung der schon jetzt völlig unzureichenden Schonzeiten und die Legalisierung besonders grausamer Jagdpraktiken. Die Argumente, mit denen sie die Jagd auf Füchse begründen, sind allerdings ebenso unglaubwürdig wie die Vorstellung vom eierlegenden Osterfuchs.

Feldhasen: Opfer intensiver Landwirtschaft und Jagd
Tatsächlich hat der Rückgang der Feldhasenbestände seine Ursache nämlich keineswegs in der Prädation durch Beutegreifer wie den Fuchs. Die Hauptursachen liegen vielmehr in der Intensivierung der Landwirtschaft, dem Einsatz von immer potenteren Pestiziden, der damit verbundenen Nahrungsvergiftung und -knappheit, der fortschreitenden Zerstörung natürlicher Lebensräume und dem Klimawandel. Ein weiterer negativer Faktor ist aber auch die Jagd: Selbst bedrohte Arten wie der Feldhase werden weiterhin rücksichtslos verfolgt; 212.452 Feldhasen zählt die Jagdstatistik für das Jagdjahr 2016/17.

Die Fuchsjagd hilft dem Feldhasen nicht  – im Gegenteil
Studien zeigen, dass auch die Jagd auf den Fuchs keinesfalls dem Schutz des Niederwilds dient. Oft zeigen sich sogar gegenteilige Effekte: So kann etwa der Prädationsdruck lokal sogar ansteigen, wenn der Tod eines territorialen Fuchses den Weg vorübergehend für mehrere revierfremde Füchse und andere Beutegreifer freimacht. Abgesehen davon schützen Füchse durch die Erbeutung von kranken Tieren und die Beseitigung von Aas auch bedrohte Arten vor der Ausbreitung von gefährlichen Seuchen – den Feldhasen z. B. vor der Hasenpest (Tularämie) – und tragen damit zur Gesunderhaltung des gesamten Wildbestands bei. Wo es wenig Füchse gibt, sterben weitaus mehr Feldhasen an Seuchen. Nicht umsonst haben Füchse daher den Ruf der „Gesundheitspolizei“ in Feld und Flur.

Schonung des Fuchses ist ein Erfolgsmodell
Dass Füchse nicht für den Rückgang der Hasenpopulation verantwortlich sind, belegt auch die Situation auf der Nordseeinsel Pellworm. Dort hat man denselben Rückgang der Hasenpopulation verzeichnet wie auf dem Festland. Allerdings gibt es dort keine Füchse, sehr wohl aber intensive Landwirtschaft und Hasenjagd. Studien sowie praktische Erfahrungen aus fuchsjagdfreien Gebieten (wie z. B. Luxemburg), zeigen zudem eindrucksvoll, dass Fuchspopulationen sich ohne jagdliche Eingriffe regulieren. Für die Jagd auf Meister Reineke gibt es damit schlichtweg keinen vernünftigen Grund.

Aktionsbündnis Fuchs fordert strikte Jagdreform
Dass es bei der Fuchsjagd in irgendeiner Form um Artenschutz geht, kann angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnislage wohl ausgeschlossen werden. Tatsächlich machen die Jagdverbände Füchse gezielt zu Sündenböcken, um einerseits von eigener Mitschuld am Hasenrückgang abzulenken, und gleichzeitig die immer mehr in die Kritik geratende Fuchsjagd zu rechtfertigen. Wie Jagdzeitschriften und Jägerforen eindrucksvoll dokumentieren, haben deutsche Hobbyjäger schließlich auch heute noch große Freude daran, „das Wild daherzuschießen, gleich wie es ihnen gefällt“.

Wolfsschutz-Deutschland hat sich daher dem Aktionsbündnis Fuchs angeschlossen, einem wachsenden Zusammenschluss aus derzeit rund 60 Natur- und Tierschutzorganisationen, der die Durchsetzung dringend nötiger Reformen fordert: Neben einem Verbot der Jagd auf bedrohte Arten gehört dazu auch die Einstellung der sinnlosen und kontraproduktiven Fuchsjagd. Anstelle der Jagd müssen endlich nachhaltige, tierschutzgerechte und wirksame Maßnahmen zum Artenschutz durchgesetzt werden. Ein Richtungswechsel bei der Gestaltung und Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen ist ebenso unumgänglich wie Renaturierungsprojekte, welche die Wiederherstellung ursprünglicher Naturflächen und die Wiedervernetzung von Lebensräumen zum Ziel haben.

Wenn sich nichts ändert, wenn Habitatzerstörung und Jagd weiterhin die Hasenpopulation dezimieren, während Füchse als bequeme Sündenböcke für menschliche Fehler herhalten müssen, werden unsere Kinder oder Enkel den „Osterhasen“ wohl nur noch als Süßigkeit aus dem Supermarkt kennenlernen.

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Eine ausführliche Darstellung des Themas sowie wissenschaftliche Nachweise finden Sie in den Erläuterungen und Quellenangaben des Aktionsbündnisses Fuchs.

Kontakt:

www.aktionsbuendnis-fuchs.de

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Drei Wolfswelpen erschossen – Wolfsschutz Deutschland erstattet Anzeige gegen die Thüringer Umweltministerin Siegesmund!

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Thüringen – Laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums Thüringen sind drei der sechs Wolfsmischlingswelpen, die zusammen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Ohrdruf lebten, erschossen worden.

Anja Siegesmund: „Wir standen seit dem Bekanntwerden der sechs Wolf-Hund-Mischlinge vor der Aufgabe, die Tiere aus der freien Wildbahn zu entfernen. Dafür tragen wir Verantwortung – zum Schutz der bedrohten Art Wolf. Wir haben mit hohem Aufwand intensiv versucht, die Tiere lebend zu fangen, um sie in den alternativen Bärenpark nach Worbis zu bringen. Verabredungsgemäß sind Mittel in den Ausbau entsprechender Gehege in hoher fünfstelliger Höhe geflossen. Bei den Fallen haben wir auf Kasten- und Schwingfallen gesetzt, die in dieser Kombination und Dichte erstmals so in der Bundesrepublik aufgestellt worden sind. Seit einigen Wochen haben wir Stufe 2 der Entnahmebemühungen gezogen, also sowohl Fangen als auch Abschuss. Uns war klar, dass angesichts der kommenden Weidesaison die Zeit drängt. Weil das Umsetzen des Wolfsmanagementplanes in unserer Verantwortung liegt, haben wir die Pflicht zu handeln.“

Wir von Wolfsschutz Deutschland sind entsetzt darüber, dass sich eine Grüne Umweltministerin über jedes Recht und Gesetz hinwegsetzt.

Wir erstatten Anzeige gegen die Ministerin und gegen die oder den unbekannten Schützen. Des weiteren senden wir eine Beschwerde an die EU.  Der Wolf und Mischlinge der ersten Generation sind nach…

– Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) Anhang II

– EG Verordnung 338/97 Anhang A

– FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang II; prioritäre Art

– FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang IV

– Berner Konvention Anhang II

…streng geschützt. Jeder Art der Nachstellung, Störung und der Tötung sind verboten. Die Kosten für die „Tötung“ der Welpen gehe an die 100.000 Euro zu, heißt es in einem Bericht des MDR. Wir sind erstaunt und enttäuscht über das Ausmaß an Empathielosigkeit, an der immer mehr deutsche Politikerinnen und Politiker zu leiden scheinen. Allerdings kommt hier nicht nur die Herzlosigkeit zum Tragen, sondern auch die Verschwendung von Steuergeldern und völlige Ahnungslosigkeit im Bereich natürliche Abläufe in der Natur.

In einem aktuellen  Fachaufsatz ist erneut aufgeführt, dass sowieso in den Genen der Wolfspopulation auch in geringem Maße Hundegene vorhanden sind. Wie die Hundegene dort hineingelangen ist logisch. Nämlich durch gelegentliche Vermischung.  https://scienmag.com/new-genetic-research-shows-extent-of-cross-breeding-between-wild-wolves-and-domestic-dogs/

Es gibt seit Jahrhunderten immer wieder einmal Mischlinge zwischen Hunden und Wölfen, hatten wir im vergangen Jahr bereits geschrieben. Die schwarze Fellfarbe der amerikanischen Wölfe ist so entstanden. In unserem offenen Brief vom 13. Oktober 2017 https://wolfsschutz-deutschland.de/2017/10/13/frau-ministerin-siegesmund-nehmen-sie-den-schiessbefehl-zurueck/ haben wir bereits aufgeführt, dass die Natur  dies durch „natürliche Rückzüchtung“ alleine löst. In einem zweiten offenen Brief haben wir erneut gewarnt: https://wolfsschutz-deutschland.de/2018/01/22/offener-brief-an-umweltministerin-siegesmund-heben-sie-auch-den-zweiten-schiessbefehl-auf-die-thueringer-wolfswelpen-auf/

 

Brigitte Sommer

Erste Vorsitzende

Alexander Januszkiewicz

Stellvertretender Vorsitzender

 

Wolfsschutz Deutschland, Verein in Gründung

 

Hier geht es zur Pressemeldung des Umweltministeriums

https://www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/103860/index.aspx

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Drei Wolfswelpen erschossen – Wolfsschutz Deutschland erstattet Anzeige gegen die Thüringer Umweltministerin Siegesmund!

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Thüringen – Laut einer Pressemitteilung des Umweltministeriums Thüringen sind drei der sechs Wolfsmischlingswelpen, die zusammen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Ohrdruf lebten, erschossen worden.

Anja Siegesmund: „Wir standen seit dem Bekanntwerden der sechs Wolf-Hund-Mischlinge vor der Aufgabe, die Tiere aus der freien Wildbahn zu entfernen. Dafür tragen wir Verantwortung – zum Schutz der bedrohten Art Wolf. Wir haben mit hohem Aufwand intensiv versucht, die Tiere lebend zu fangen, um sie in den alternativen Bärenpark nach Worbis zu bringen. Verabredungsgemäß sind Mittel in den Ausbau entsprechender Gehege in hoher fünfstelliger Höhe geflossen. Bei den Fallen haben wir auf Kasten- und Schwingfallen gesetzt, die in dieser Kombination und Dichte erstmals so in der Bundesrepublik aufgestellt worden sind. Seit einigen Wochen haben wir Stufe 2 der Entnahmebemühungen gezogen, also sowohl Fangen als auch Abschuss. Uns war klar, dass angesichts der kommenden Weidesaison die Zeit drängt. Weil das Umsetzen des Wolfsmanagementplanes in unserer Verantwortung liegt, haben wir die Pflicht zu handeln.“

Wir von Wolfsschutz Deutschland sind entsetzt darüber, dass sich eine Grüne Umweltministerin über jedes Recht und Gesetz hinwegsetzt.

Wir erstatten Anzeige gegen die Ministerin und gegen die oder den unbekannten Schützen. Des weiteren senden wir eine Beschwerde an die EU.  Der Wolf und Mischlinge der ersten Generation sind nach…

– Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA) Anhang II

– EG Verordnung 338/97 Anhang A

– FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang II; prioritäre Art

– FFH Richtlinie 92/43/EWG Anhang IV

– Berner Konvention Anhang II

…streng geschützt. Jeder Art der Nachstellung, Störung und der Tötung sind verboten. Die Kosten für die „Tötung“ der Welpen gehe an die 100.000 Euro zu, heißt es in einem Bericht des MDR. Wir sind erstaunt und enttäuscht über das Ausmaß an Empathielosigkeit, an der immer mehr deutsche Politikerinnen und Politiker zu leiden scheinen. Allerdings kommt hier nicht nur die Herzlosigkeit zum Tragen, sondern auch die Verschwendung von Steuergeldern und völlige Ahnungslosigkeit im Bereich natürliche Abläufe in der Natur.

In einem aktuellen  Fachaufsatz ist erneut aufgeführt, dass sowieso in den Genen der Wolfspopulation auch in geringem Maße Hundegene vorhanden sind. Wie die Hundegene dort hineingelangen ist logisch. Nämlich durch gelegentliche Vermischung.  https://scienmag.com/new-genetic-research-shows-extent-of-cross-breeding-between-wild-wolves-and-domestic-dogs/

Es gibt seit Jahrhunderten immer wieder einmal Mischlinge zwischen Hunden und Wölfen, hatten wir im vergangen Jahr bereits geschrieben. Die schwarze Fellfarbe der amerikanischen Wölfe ist so entstanden. In unserem offenen Brief vom 13. Oktober 2017 https://wolfsschutz-deutschland.de/2017/10/13/frau-ministerin-siegesmund-nehmen-sie-den-schiessbefehl-zurueck/ haben wir bereits aufgeführt, dass die Natur löst dies durch „natürliche Rückzüchtung“ alleine löst. In einem zweiten offenen Brief haben wir erneut gewarnt: https://wolfsschutz-deutschland.de/2018/01/22/offener-brief-an-umweltministerin-siegesmund-heben-sie-auch-den-zweiten-schiessbefehl-auf-die-thueringer-wolfswelpen-auf/

 

Brigitte Sommer

Erste Vorsitzende

Alexander Januszkiewicz

Stellvertretender Vorsitzender

 

Wolfsschutz Deutschland, Verein in Gründung

 

Hier geht es zur Pressemeldung des Umweltministeriums

https://www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/103860/index.aspx

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Update zum Faktencheck vom 23.03.18 – totes Reh in Bad Belzig – der Artikel wurde abgeändert – wir hatten Erfolg!

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Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,

ganz herzlichen Dank an die vielen Menschen, die sich aufgrund unserer Nachrecherche in Bad Belzig bei der Chefredakteurin der MAZ über einen tendenziösen, und dazu nach nachweislich mit falschen Informationen gespickten Artikel beschwert haben. Wir hatten Erfolg damit. Der Artikel wurde korrigiert.

Unsere Nachrecherchen sind mit sehr viel Aufwand verbunden. Aber sie sind essentiell für den Schutz unserer Wölfe hier in Deutschland. Wir müssen weiter die Stimme gegen falsche Artikel erheben. Bitte helfen Sie uns dabei mit einer Spende. Im Gegensatz zu den großen Umweltverbänden werden wir nicht staatlich unterstützt. Wir sind auf Ihre Spende angewiesen:

Wolfsschutz-Deutschland

Berliner Sparkasse

IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84

BIC BELADEBEXXX

Update zum Faktencheck vom 23.03.18 - totes Reh in Bad Belzig - der Artikel wurde abgeändert - wir hatten Erfolg!
Und plötzlich war die Überschrift geändert! Ohne unseren Faktencheck wäre das nicht möglich gewesen.

Hier geht es zu unserem Faktencheck

https://wolfsschutz-deutschland.de/2018/03/23/faktencheck-angeblicher-rehriss-in-bad-belzig-wie-medien-wieder-falsch-berichten/

 

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Sachsen – Toter Wolf in Pferdestall gefunden – Wie mit kranken Wölfen umgehen? – Einladung zur Diskussion!

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Sachsen – laut einer Pressemitteilung des Kontaktbüros „Wölfe in Sachsen“ ist am 18.03.18 ein toter Wolf in einem Pferdestall entdeckt worden. Wie der Welpe dorthin geriet, ist bislang unklar. Ziemlich sicher dagegen ist, dass das Tier unter Räude litt. Wahrscheinlich habe sich der Welpe ähnlich wie es bei Füchsen bekannt ist, die an Räude leiden, wegen der unter der Hautkrankheit verbundenen Unterkühlung, an einen geschützten, wärmeren Ort zurückziehen wollen und er sei dort gestorben. Lange sei das Tier noch nicht tot gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Alles würde darauf hinweisen, dass es dem Welpen schön länger nicht gut gegangen ist. Der Fundort gehört in das Gebiet des Kollmer-Rudels. Schon im Sommer hätten Aufnahmen im Rahmen des Wolfsmonitorings darauf hingewiesen, dass dort mehrere Wölfe unter Räude litten.

Räude ist behandelbar

Was für uns von Wolfsschutz Deutschland die Frage aufwirft, ob hier nicht ein Eingreifen, das heisst eine Behandlung, durch die Mitarbeiter des sächsischen Wolfsmanagements notwendig gewesen wäre. Zur Behandlung von Räude gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen gibt es ein Mittel, das direkt auf das Fell im Nacken aufgebracht wird und zum anderen gibt es auch zwei Medikamente, die bei Hunden sehr wirksam sind. Wir haben die Tierärztin Katja Lautner dazu befragt: „Diese Mittel sind nicht offiziell für Wölfe zugelassen. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auch bei Wölfen wirken. Es ist also möglich, diese beiden Medikamente in Tablettenform in Köder zu verpacken, und den Wölfen so zu verabreichen.“ Eine andere Frage ist der ethische Aspekt. „Es ist die Frage, wie wir hier in Deutschland den Wolf als immer noch in seiner Art gefährdetes Wildtier behandeln wollen? Wollen wir die Natur entscheiden lassen, ob ein erkranktes Tier überleben soll oder kann, oder nehmen wir einen Eingriff in die natürlichen Abläufe vor?“

Abschuss von Zottel verstieß gegen Wolfsmanagementplan

Da der Wolf in Deutschland noch immer jenseits eines günstigen Erhaltungszustandes ist, müsse unserer Ansicht nach hier eingegriffen werden. Denn in Folge des Wolfsmonitorings, also der Überwachung von Wölfen,  haben Menschen auch die Verantwortung dafür zu tragen, wenn es deutliche Anzeichen dafür gibt, dass mehrere Wölfe unter Krankheiten leiden, die behandelbar sind. Bislang sind Daten des Wolfsmonitorings vor allem dann zum Tragen gekommen, wenn es um einen Wolfsabschuss ging, wie im Fall Kurti, der übrigens völlig gesund war und auch im Fall Pumpak. Hier konnte der Schießbefehl nicht ausgeführt werden, weil Pumpak von der Bildfläche verwand und weil Wolfsschutz Deutschland zusammen mit der Grüne Liga gegen den Abschuss vorging. Allerdings kostete Zottel die Krankheit das Leben. Der Abschuss verstieß ganz klar gegen die Punkte 5.4 und 5.6 im sächsischen Wolfsmanagementplan.

Wir von Wolfsschutz Deutschland möchten Sie einladen, mit uns zu diskutieren. Die Mitarbeiter des Wolfsmanagements in Sachsen haben also bereits im Sommer beobachtet, dass es den Welpen des Rudels nicht gut ging. So kann man auch davon ausgehen, dass die Mitarbeiter wussten, wo sich der Rendevouzplatz, also der Treffpunkt des Rudels befunden hatte. Köder mit Tabletten hätten also ausgelegt werden können und mit ziemlicher Sicherheit auch vom richtigen Wolf aufgenommen werden können. Das Gleiche gilt übrigens auch für den Wolf Zottel. Da man seine Wege kannte, wäre es unserer Ansicht nach, ein Leichtes gewesen, ihm die Medikamente zu verabreichen, statt das Tier abzuschießen. Es gibt zwei Mittel, die sich bei Hunden als hochwirksam erwiesen haben. Auch bei empfindlichen Tieren, wie z. B. Hütehunden, hätten diese Mittel schon gewirkt, so Dr. Lautner.

Hier ist die Pressemitteilung des Kontaktbüros Wolf in Sachsen PM_Totfund_eines_Wolfswelpen_in_einem_Pferdestall_im_Landkreis_Goerlitz

Hier ist unsere Petition für den wegen Räude erschossenen Wolf Zottel http://www.change.org/zottel

Bericht des MDR mit Video zum Fall: https://www.mdr.de/mediathek/video-183558_zc-89922dc9_zs-df360c07.html

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Gastkommentar von Ellen Renne vom Bürgerkandidaten-Komitee Altmark: Fehlendes Wissen und Ignoranz richten großen Schaden an!

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Fehlendes Wissen und Ignoranz richten großen Schaden an! Grundsatzdiskussion Wölfe
Ellen Renne vom Bürgerkandidaten-Komitee Altmark

Wolf …..oder der Umgang mit anderen Lebewesen

Beim Thema Wolf handelt es sich nicht nur um die Fragen „Wolf ja oder nein ?“ und wenn ja, dann „wie viele ?“. Es handelt sich viel mehr um eine Grundsatzdiskussion, wie weit darf der Mensch gehen, wenn er sich die Welt „bequem einrichtet“. Wenn Menschen die Notwendigkeit einer Art in Frage stellen  –  „ wir sind 150 Jahre gut ohne Wolf ausgekommen“, „ wir brauchen den Wolf nicht“ – dann wird es für uns alle gefährlich ! Solche Aussagen zeigen, dass es Defizite in den Kenntnissen zu Lebensgrundlagen und Naturgesetzen gibt. Fehlendes Wissen oder Ignoranz richten Schaden an.

Jede Art, ganz gleich ob Tier oder Pflanze,  gehört zu unseren Lebensgrundlagen, erfüllt ihren ganz eigenen „Zweck“ im System und ist von entscheidender Bedeutung für unser aller Lebensqualität, auch der Wolf! Je mehr Glieder aus dieser „ Kette der Artenvielfalt“ verschwinden, um so bedrohlicher steht es auch um das Leben von uns selbst. Wir können nicht ohne die anderen Lebewesen existieren, was umgekehrt ganz anders aussieht.

Wir töten ohne Skrupel

Der Mensch hat sich das „Recht“ genommen, diesen Planeten mit all seinen Lebensformen zu beherrschen und ( aus-) zu nutzen. Dabei lässt er ausschließlich seine Bedürfnisse gelten, die der anderen Lebewesen finden keine Akzeptanz, wenn sie störend wirken. Über Ethik und Moral wollen wir nicht weiter nachdenken, wenn etwas unbequem für uns wird.

Damit unsere Bedürfnisse nach Nahrung, Profit, Spaß und Bequemlichkeit erfüllt werden, gehen wir  „über Leichen“. Wir zerstören nicht nur jeden Tag ein weiteres Stück Natur ( unser aller Lebensraum), wir töten auch unsere „ Mitbewohner“, und das ganz ohne Skrupel.  Jedes Jahr werden Millionen Wildtiere aus den Wäldern qualvoll getötet, auch tausende Hunde und Katzen ( des Menschen „beste Freunde“) kommen vor die Flinte, wenn sie ausgedient haben und stören. Die Jagd zur Regulierung von Populationen, für die einen eine billige Möglichkeit kurzzeitig ein „Problem“- Wesen zu eliminieren, für die anderen sogar „ Sport und Spaß“. Kurzzeitig nur, weil die Jagd nicht zur nachhaltigen Reduzierung geeignet ist, im Gegenteil, wer sich mit Naturgesetzen beschäftigt, der erfährt, dass die Jagd die Tierbestände sogar nachweislich erhöht.

Entscheidend sind Respekt und Wertschätzung des Lebens

Die Praxis belegt dies mit permanent steigenden Wildbeständen. Die Natur kann sich ausschließlich selbst regulieren und ein Gleichgewicht herstellen, wobei der Wolf eine wichtige Rolle spielt. Jeder Eingriff des Menschen ist kontraproduktiv.

Kein Tier trägt die Schuld an Schweinepest und Co., all das sind menschengemachte Probleme, die allein der Mensch durch umdenken lösen muss und nicht durch das prophylaktische Töten. Das fängt bei der Landwirtschaft ( Monokultur) an und hört bei der Befestigung von Flächen auf, aber ganz entscheidend sind Respekt und Wertschätzung des Lebens.

Hier geht es zur FB-Seite von Ellen Renne

https://www.facebook.com/Bürgerkandidaten-Komitee-Altmark-831392983692678/?pnref=lhc