RLP – Leuscheider Rudel: Angriff auf Vorstand von Wolfsschutz-Deutschland e. V. bei Recherche

In unseren Faktenchecks und Zaunkontrollen zeigen wir regelmäßig auf, wie die Situationen vor Ort tatsächlich aussehen. Wir leisten damit eine Arbeit, die Lokalzeitungen, ganz gleich ob bewusst oder nicht, nicht erledigen. Fast immer wird mit reißerischen Überschriften aufgemacht, wenn einmal wieder ein Riss passiert sein soll. Über die Gegebenheiten vor Ort, z. B. ob denn überhaupt geschützt wurde, schreibt man gar nicht so gerne. Deshalb müssen wir dies immer wieder dokumentieren, denn ohne unsere Intervention wäre wahrscheinlich der ein oder andere Wolf längst zum Abschuss freigegeben worden. Dass dies einigen Leuten nicht gefällt, ist klar. Wir warnen auch seit Monaten davor, dass es nicht die Tierschützerinnen und Tierschützer sind, die sich immer weiter radikalisieren, sondern WeidetierhalterInnen und JägerInnen. Nun gab es den ersten tätlichen Angriff auf uns von Wolfsschutz-Deutschland e. V.. Aus Hasskommentaren wurde Realität. Hier trotzdem unser neuer Faktencheck…

 

Zaun im Gebiet, in dem Risse stattgefunden hatten. Am Tag der Zaunkontrolle waren keine Tiere untergebracht, aber an der Stacheldrahtlitze hingen Schaffellreste. Dieser Zaun besteht lediglich aus Wilddraht mit einer Stacheldrahtlitze oben.

Anschlag auf Wolfsschutz-Deutschland e. V.

In der Stadtmitte von Buchholz wurden uns die Reifen platt gemacht sowie unsere Stoßstange beschädigt. Es hätte lebensgefährlich enden können, hätten wir den Verlust der Luft in den Reifen nicht rechtzeitig bemerkt. Zuvor wurde der Standort unseres Fahrzeuges in mehreren Wolfshassergruppen mit einem Foto bekannt gegeben.

Wie lange wollen Politik und Lokalmedien noch ignorieren, dass sich WolfshasserInnen immer weiter radikalisieren? Gerade die Lokalblätter tragen mit ihrer hetzerischen Berichterstattung zu dieser gefährlichen Entwicklung, die hier deutlich wird, bei. Nicht wir TierschützerInnen sind die Kriminellen. Fahrzeuge zu beschädigen und platte Reifen zu hinterlassen, sind keine Streiche. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen. Ein Täter wurde noch nicht ermittelt.
Unser ganz herzlicher Dank geht an Anwohner, die uns geholfen haben, das Fahrzeug wieder fit zu machen, so dass wir die Strecke von fast 200 Kilometern nach Hause noch schafften.

Notwendigkeit aktiven Mitglieder Anonymität zu gewährleisten

Dieser Vorfall macht auch deutlich, wie wichtig es tatsächlich ist, unseren Aktiven Anonymität zu gewährleisten. Nicht etwa, weil diese etwas zerstören wollten, sondern deswegen um sie genau vor solchen Übergriffen zu bewahren, wie sie hier stattgefunden haben. In NRW im Raum Schermbeck wurde in einem TV-Bericht eine Pferdehalterin gezeigt, die mit einer Waffe im Fahrzeug durch die Gegend fährt. Eine andere sagte im gleichen Bericht, dass sie an nichts mehr anderes als die Gefahr durch Wölfe denken könne. Dies weißt nicht nur eine gefährliche Radikalisierung hin sondern könnte bereits eine wahnhafte Zwangsneurose darstellen. Wann der erste Mensch verletzt wird, scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Gleichwohl müssen Aktive unseres Vereines keine Angst haben, denn die sind ja nicht, wie wir vom Vorstand, mit einem voll beschrifteteten Fahrzeug unterwegs, das wir angeschafft hatten, um eben der Unterstellung, wir würden uns heimlich an Weiden heran schleichen, ad absurdum führt.

Die Gemeinden Asbach und der Kreisvorstand Neuwied wollen Wölfe abschießen

Obwohl kaum BerufsschäferInnen in der Gegend betroffen sind, sondern fast nur HobbyhalterInnen, die sich wohl immer weiter rundheraus weigern, richtig zu schützen, wollen Asbach und Neuwied Wölfe in Rheinland-Pfalz abschießen. Wir protestierten bereits gegen die völlig überzogene Asbacher Wolfsresolution. Jetzt steigt die CDU in Neuwied hier auch mit ein. Vor allem möchte man dem aus Bayern eingewanderten Vaterwolf Wolfgang an den Kragen. Dieser hatte auf seinem Weg nach Rheinland-Pfalz einige Risse verusacht, was zum Teil für Unmut gesorgt hatten. Diesen Unmut können wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. sogar nachvollziehen, denn wir plädieren schon seit Vereinsgründung dafür, ganz Deutschland zum Wolfsgebiet zu erklären und überall zu fördern, aber auch zu fordern. Bis heute bekommen WeidetierhalterInnnen nur in extra ausgewiesenen Wolfsgebeiten Förderung und Entschädigung. Wer von einem wandernden Jungwolf, wie Wolfgang einer war, betroffen ist, schaut also in die Röhre.

Allerdings erhalten WeidetierhalterInnen im Gebiet des Leuscheider Rudes Fördermaßnahmen. Warum sie sie dennoch nicht einsetzen, bleibt wohl ein Rätsel. Man scheint sich einfach nicht mit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland auseinander setzen zu wollen und hofft auf die erneute Ausrottung. Der eigentliche Vater des Rudels verschwand übrigens. Insofern hat man sich evtl. die Probleme, die man jetzt mit dem Wolf aus Bayern hat, selbst geschaffen.

 

Die beiden Vorsitzenden Ulrike de Heuvel, Brigitte Sommer sowie aktives Vereinsmitglied Daliah und die beiden Hunde Toni und Liv unterwegs auf dem Gebiet des Leuscheider Rudels. Dieses Mal im Zenit des Wolfshasses, im Raum Asbach. Hier in Buchholz.

 

Mitten im Ort Buchholz wurden unsere Reifen platt gemacht und die Stoßstange beschädigt. Niemand will etwas gesehen haben. Selbst die herbeigerufene Polizei zeigte sich geschockt. Zuvor wurde der Ort unseres parkenden Fahrzeugs mit einem Foto in meheren Wolfshasser-Whatts-App-Gruppen geteilt. Die dazu gehörige Tel.-Nummer gehört zu einem Jagdpächter.

 

Rund um den Mückensee gab es einige Wolfssichtungen.

 

Wald bei Linscheid. Das Leuscheider Rudel verfügt über ein riesengroßes Gebiet mit vielen unzugänglichen Ecken und Hanglagen. Allerdings wurde im gesamten Gebiet stark gerodet, was das Rudel sicherlich erheblich gestört hat.

 

 

Die beiden Vorsitzenden Ulrike de Heuvel, Brigitte Sommer sowie aktives Vereinsmitglied Daliah und die beiden Hunde Toni und Liv unterwegs auf dem Gebiet des Leuscheider Rudels. Dieses Mal im Zenit des Wolfshasses, im Raum Asbach. Hier in Buchholz.

Weiter Blick ins Land hinein. Der Wolf gefährde die Weidetierhaltung, behauptet man dort immer wieder gerne. Welche Weidetierhaltung genau? Auch hier im Raum Asbach mussten wir die Weiden regelrecht suchen. Dies ist im Sommer, in der Hauptweidesaison übrigens nicht viel anders.

Dieser Zaun hat zwar 10.000 V Spannung, hält aber nur die Rinder drinnen und nichts draußen. Er besteht übrigens aus Litzen, die aus dem gleichen Material sind, wie vor einiger Zeit bei einem Wildzaun verbaut. Von Wolfshassern wurde dieser Draht damals als Spanndraht bezeichnet. Dabei war er außen befestigt, ohne mit dem Hauptwildzaun verbunden zu sein. Konnte also gar nichts spannen. Ein totes Kälbchen würde hier nicht mehr verteidigt werden und könnte mühelos unter dem Zaun durchgezogen werden. Das Geschrei wäre in diesem Fall wieder groß. Übrigens können auch noch sehr kleine Kälbchen unter dem Zaun hindurch ins Freie gelangen und können dann ebenfalls nicht mehr von der Herde geschützt werden. Sie werden so tatsächlich dann leicht Beute von Wölfen und noch mehr von Hunden.

 

 

Hier die Kühe und das Kälbchen noch mal auf einem Foto zu sehen. Trotz der hohen Spannung auf dem Zaun können Hunde und Wölfe problemlos unter dem Zaun hindurch gelangen. Auch kleine Kälbchen passen unter dem Zaun durch und können dann nicht mehr verteidigt werden. In diesen Artikel des SWR behauptet ein Bio-Bauer, dass Zäune nicht realisierbar wären. Wir klagen dagegen an, dass es einfach am Willen fehlt. Schon eine weitere untere Litze würde helfen. https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/woelfe-im-westerwald-100.html?fbclid=IwAR0EKxIDkU6AD7iZf7Ot90X2Kc17DOPuTR-42q2obThewJU-70O1ldiBA5Q

Positives Beispiel

Postives Beispiel. Diese Schafe stehen hinter einem wolfsabweisenden Zaun mit genug Spannung. Sie sind gut geschützt. Im Video ist ein kleiner Versprecher. Es sind natürlich Volt und nicht Watt. Diese Schafe gehören wahrscheinlich einem BerufsschäferIn.

Blick ins Land hinein bei Buchholz. Die gängigen Zäune für Weidetiere bestehen hier aus zwei Litzen Stacheldraht.

Weide ohne Spannung bei Buchholz

Die Tiere sind hier noch einmal auf einem Foto im hinteren Teil der Weide dokumentiert.

Dieser Zaun wäre perfekt, wenn denn Spannung darauf wäre. Hier soll es ebenfalls einen Riss gegeben haben. Passiert hier wieder ein Riss, heisst die Schlagzeile in den Lokalblättern lauten: „Wölfe „überwinden“ wolfssicheren Zaun. Vor Besuch des Wolfsberaters würde dann einfach die Spannung einfach wieder drauf gemacht? Dieser Halter hat auch eine Wildkamera auf den öffentlichen Weg gerichtet und er nimmt damit automatische auch Menschen auf, die auf dem Weg spazieren. Die Kamera hängt in zwei Metern Höhe, was zudem auch nicht erlaubt ist. Auf Facebook hatte sich dieser Halter in einem Kommentar unter unserem Posting geoutet. Seine Erklärungen, warum keine Spannung darauf war, klingen abenteuerlich. Erst wäre der Strom nur in Nacht an, weil er tagsüber schnell vom Wohnhaus an der Weide wäre. Dies bedeutet eine klare Rissprovokation, denn Sinn und Zweck eines wolfsabweisenden Zaunes ist es ja, Wölfe gleich abzuschrecken, indem der Kontakt mit dem Zaun ordentlich Schmerzen verursacht. Als nächste Erklärung kam die Ausrede, dass angeblich noch an dem Zaun gebaut worden sein. Danach hagelte es nur noch Beleidigungen gegen uns.

Direkt neben dem Ziegen- bzw. Schafsgehege ohne Spannung befindet sich ein Gehebe mit Damwild, ebenfalls ohne Spannung, nur von einem Wildzaun umgeben.
Auch kein Untergrabschutz beim Damwild.
Auch in Weihnachtsbaumplantagen sollen Risse stattgefunden haben. Schafe weiden die Grasflächen zwischen den Bäumen ab. Hier wurde mit einem Netz, auf das Spannung gelegt werden kann, aufgestockt. der großte Teil des Zaun besteht allerdings aus Wilddraht, ohne Strom.
An der B 8 bei Vierwinden sollen Tierschutzschafe gerissen worden sein. Wie hier zu sehen ist, bietet ein Provisorium dieser Art keinen Schutz.
In dieser Gegend gibt es immer wieder Sichtungen.
Könnte Wolf sein, aber nicht zu 100 % sicher. Normalerweise braucht es eine Spur, die über mehrere Meter verläuft.
Kurze Spur im Matsch.

 

Was viele nicht wissen: der gesamte Vorstand arbeitet (neben der persönlichen Berufstätigkeit in Vollzeit) ehrenamtlich. Vom Arbeitsanfall her wäre dieser Full-time-Job schon lange als hauptberufliche Tätigkeit sinnvoll und auch notwendig. Doch durch die knappe finanzielle Situation unseres Vereins lässt sich derzeit noch nicht einmal eine einzige hauptberufliche Stelle einrichten. Unsere Vorsitzende steckt inzwischen die komplette Freizeit in die Vereinsarbeit und unterstützt unsere Aktiven in eingener Person bundesweit.

Um dennoch die aktuelle aktive Wolfsschutzarbeit aufrechtzuerhalten und gewährleisten zu können, sind wir auch weiterhin  auf Ihre Unterstützung in jeglicher Form angewiesen. Als Gegner haben wir es mit einer starken Lobby zu tun, die dazu noch über finanzielle Mittel verfügt, die wir nicht annähernd erreichen können. Dennoch braucht es, neben Herzblut und Engagement auch Geldmittel um gegen diese Lobby bestehen zu können. So haben wir auch immer wieder Anwaltskosten zu tragen.

Geld- und Sachspenden, Erbschaften, Grundstücksübertragungen, Sponsoring einer Vollzeitstelle, aktive Mitarbeit als Vereinsmitglied (natürlich auch Fördermitglieder) sind uns jederzeit herzlich willkommen.

Denn eines ist sicher – trotz erschwerter Bedingungen ist „Aufgeben“, niemals eine Option für  Wolfsschutz Deutschland e. V. (gewesen). Wir werden auch in Zukunft um jedes einzelne Wolfsleben kämpfen…direkt, offensiv…, und immer der Wahrheit auf der Spur!

Was sie von uns erwarten können, wenn sie uns unterstützen?

  • Transparente und faktenorientierte Berichterstattung
  • Aufdeckung von Fake-News
  • Begleitung und Coaching bei aktiver Mitarbeit, sowie Bereitstellung von technischem Equipment
  • Eine wirklich unabhängige Gemeinschaft von Gleichgesinnten zum ausschließlichen Schutz der Wölfe – ohne Lobbyismus und falsche Kompromisse, ohne Zuschustern von gegenseitigen lukrativen Jobs
  • Ebenso leiten wir juristische Schritte ein

Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Rettung des Ökosystems unseres Planeten, und investieren gleichermaßen in Ihre eigene Zukunft und die, ihrer Kinder.

Wolfsschutz-Deutschland e.V.

Berliner Sparkasse

IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84

BIC BELADEBEXXX

Auch Paypal ist möglich: https://www.paypal.com/donate/?token=0Dr1TdKpUq9IgtsjkLF8gLMeMaU0elvr91fUVR6vPQ0F4xFllnnJf7wE5RT9ubA7cFdHVec3Dxd-dfWZ&locale.x=DE

 

Weitere Infos: Sehr guter Beitrag von der Sendung Quarks: https://www.youtube.com/watch?v=LD14d72b698

Ein Mitarbeiter des KLUWO appeliert in diesem fünfminütigen TV-Beitrag an die Weidetierhalterinnen und Halter doch endlich mal die Fördermaßnahmen zu nutzen. Ob es was hilft? https://www.swrfernsehen.de/landesschau-rp/gutzuwissen/wolf-in-rheinland-pfalz-104.html?fbclid=IwAR2vwizOdrbltWFlcEucEfQQaIZao9r8ddXtbvEHI5s54LHRWjHvzwNeAdM

Wolfsnachweise und Rissliste RLP: https://fawf.wald.rlp.de/de/forschung-und-monitoring-unsere-aufgaben/koordinationszentrum-luchs-und-wolf/wolf/wolfsnachweise-rheinland-pfalz/

Quellen: https://www.nr-kurier.de/artikel/114776-schutz-vor-dem-wolf–cdu-kreisvorstand-neuwied-unterstuetzt–wolfs-resolution-?fbclid=IwAR0N52FXDGTWKns6wREF7iG3Y5kPPX6jyM45DM9pQ6f72f-TejMvIyi2TcM

https://wolfsschutz-deutschland.de/2022/03/25/rlp-leuscheider-rudel-es-war-kein-wolf-fakenews-zu-angeblichem-kaelberriss/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2022/03/19/wolfsschutz-deutschland-e-v-gegen-absurden-abschuss-von-woelfen-aus-dem-leuscheider-rudel/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2022/01/20/weidetierhalterinnen-in-nrw-eskalieren-mit-fake-rissmeldungen-und-bruesten-sich-damit-absichtlich-woelfe-totzufahren-belohnung-ausgesetzt/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2022/01/18/nrw-wolf-bei-eitorf-tot-gefahren-leuscheider-rudel-soll-besendert-werden/

 

 

 

8 Gedanken zu „RLP – Leuscheider Rudel: Angriff auf Vorstand von Wolfsschutz-Deutschland e. V. bei Recherche

  1. Was ist das denn für ein Jäger , der offensichtlich nur um des Schießens willen jeden Wolf – oder jedes andere Tiere – erlegt ??? Und die Zäune , die NICHT MIT STROM GELADEN sind ??? Sollte die Aufstellung dieser Zäune nur zur Gewissensberuhigung dienen ? Und das soll ein waidgerechtes jagen ermöglichen
    ???? Im Gegenteil : hier erkennt man deutlich , es geht NUR um das
    Schießen !! Grauenvoll !!!

  2. Auch ich habe vor wenigen Tagen eine Weide mit jungen Lämmern gefilmt. Zaunhöhe etwas über meinem Bauchnabel (bin 1,80) und ohne Strome. Direkt am Waldrand in einer Wolfsregion in Brandenburg. Auf dem Video (kann ich hier gern zur Verfügung stellen) ist zu sehen, wie ich selbst anfasse an den völlig nutzlosen Zaun!
    Im gleichen Ort wurden aber schon Schilder aufgestellt:
    Achtung!
    „Wolf-Streifgebiet
    Jäger empfehlen,
    Hunde anleinen und
    Kinder beaufsichtigen
    Die Jägerschaft“
    Es sieht also so aus, als ob man hier dem Wolf das Futter regelrecht anbietet, damit die Jägerschaft bei Angriffen Argumente bekommt.
    Diese Vorgehensweise der Wolfsgegner ist einfach nur erbärmlich!!!

  3. Wenn solche schändlichen und verwerflichen Taten mit derartigen Schäden an Kraftfahrzeugen von Politikern angerichtet worden wären, stünde es in allen Zeitungen und wäre in allen Medien bekannt gemacht worden. Ich frage mich immer wieder aufs Neue, warum sich bei uns in Deutschland immer mehr Rechtsradikale austoben können und dabei Schäden in enormer Höhe verursachen dürfen. Beängstigend für viele Menschen in unserem Land ist auch die Tatsache, dass in bestimmten Kreisen wie Landwirten, Jägern/innen Nutztierhaltern und Hobbytierhaltern immer mehr Radikale zu finden sind. In SH wird symbolisch ein Wolf aus Stoff an den Galgen gehängt und was soll man von einer Frau halten, die mit einer Waffe in der Gegend herum fährt und sich damit auch noch brüstet? Solche Personen sind gefährlich in hohem Maße und hier ist die Behörde gefragt fest zu stellen, ob solche Personen charakterlich überhaupt geeignet sind, einen Führerschein zu besitzen, geschweige denn einen Jagdschein/Erlaubnis, noch eine Waffe besitzen und führen zu dürfen. Das sind meiner Meinung nach die ersten Auswirkungen davon, dass immer mehr Menschen – auch Frauen – einen Jagdschein besitzen und eine Waffe führen dürfen. Mit solchen „Jägern und Jägerinnen“ kann die Jägerschaft in der Bevölkerung nicht punkten – ganz im Gegenteil – sie sind m. M. eine Schande, allgemeingefährlich und gehören „aussortiert“.

    1. Was hat die Beschädigung des Autos mit Rechtsradikalen zu tun? So ein Schwachsinn! Überlegen Sie erst einmal, bevor Sie solchen Mist schreiben. Im Übrigen ist der Linksradikalismus hier im Land mindestens genauso schlimm. Nur wird der nicht so publik gemacht. Es gibt leider die Wolfshasser, die mit keinem Argument zu überzeugen sind. Ich habe noch keinen Jäger kennengelernt, der nicht schießgeil ist. Gerade die Jagdpächter führen sich auf wie kleine Könige.

      1. ich habe jäger (jagdenpächter) aller möglichen sorten kennengelernt, ua. leute die ihre „reviere“ nur mit dem auto durchfahren und nur vom auto aus ballern, mehrere flinteneditionen dabei, aber „nachsuchen“ = das nur verletzte wild per hund aufspüren und ihm wie es in der jägersprache heißt „den gnadenschuss antragen“ (vorgeschrieben) ist nicht drin, weil keinen hund dabei, also bleibt schussverletztes wild einfach liegen, oder schleppt sich noch ein paar tage von „wundbett“ zu wundbett, ehe es jämmerlich verreckt. andere jäger locken mit „lecksteinen und anderen tricks wild bis unmittelbar vor ihre „stände“ (wo sich der jäger schussbereit aufhält), um dann leicht abzuschießen (wild anlocken ums töten zu können = lt jagdregeln verboten).

        mein persönliches resumee aus meiner bekanntschaft mit jägern und ihrem tun in summe ist: die jagd, privatjagd, jagdreviere, usw. gehört komplett verboten, da selbst die bestehenden jagdgesetze weitestgehend „aus der zeit gefallen“ sind, und sich mindestens 40% der jäger nichtmal daran halten. die jagd ist kein „jagdwesen“, sondern ein wirkliches unwesen.

        feld und flur sollten stattdessen von staatlich beauftragten „förstern“ gehändelt werden, mit „rangern“ oä. als hilfskräften = keine privaten jagden mehr !

  4. in anbetracht der sachlage in DE (in südlichen, östlichen ländern und in amerika ist es nämlich völlig anders), bin ich dafür, jeden zweiten deutschen mit gift und feuerwaffen auszurüsten (staatlich bezahlt natürlich), und nicht nur alle wölfe zu töten, sondern auch die ganze restliche natur umzubringen (wird ja eh gemacht, nur nicht schnell genug, es muss doch kaputtzukriegen sein!), denn die natur bedroht uns insgesamt. wir deutschen können nur überleben, wenn wir unsere „kulturlandschaften“ schützen und erhalten: auf den feldern untergeackerter müll und gifte, und die wälder, bäume in reih und glied, und komplett tierefrei, bis auf ein paar geliebte „bambies“ und osterhäschen.
    die heute stattfindende natur einfach natur sein lassen, zumal die seit ca 100 millionen jahren vor mensch dawar, und zb das elende „jagen“ komplett zu verbieten (was nicht nur aber auch dem schutz der wölfe zugute käme), ist für DE einfach nicht drin, dazu ist uns unser absehbar völlig aussichtsloser lebensstil zu wichtig.
    macht ruhig weiter so, leute, denn die ausrottung der natur geht euerer eigenen eradiktation nur ein kleines stück voran.

  5. … und „rechte bis rechtsradikale sammeln sich auch hinterm wölfe-abschießen“, ist doch mehr als logisch, ist „die jagd“ (tiere- + menschen- jagd und hatz) und damit zusammenhängendes doch in DE seit alten zeiten eine ihrer domänen, adelige, kaiser, könige, zuletzt nazischergen in ost und west, waren allesamt „begnadete jäger“, die sich mitunter an abertausenden von wild-abschüssen während ihrer lebensspannen delektierten.
    der geistige connect zwischen rechtem gedanken-un-gut/gedanken-abfall und tiere-waidmännisch-jägern ist bis heute ein wirklich alter hut, und reicht auch heut bis weit in die DE-gesellschaft hinein, !carne!valeske schützenvereine bis offizielle jägerschaften, „bünde“, usw., bis hin zu, dass sich heute auch immer mehr frauen diesem erz-unguten treiben um penis-ersatze waffen aller kaliber und hochtechnik-zusatzausrüstungen anschließen, eine entwicklung, die vom symbolwert her zum himmel stinkt.

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