Wenn aus einem Hund plötzlich „der Wolf“ wird – Medienhysterie und Hetze in Greifenstein. Es passiert mit erschreckender Regelmäßigkeit. Kaum wird irgendwo ein Weidetier verletzt oder getötet, schlagen große Teile der Medien Alarm und machen den Wolf verantwortlich – oft noch bevor überhaupt Fakten vorliegen. Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. haben vor Ort recherchiert. Sehen Sie hier im Bericht Fotos und Filme.
Ungeschützte Weiden und Realitätsverweigerung
Rechtliche Lage und das Rudel mit Nachwuchs
Fazit
Beitrag vom 20. Mai 2026. Inzwischen ist das Ergebnis da. Es lautet „Hund“.
Das Rudel Greifenstein

Zaunrealitäten im Territorium Greifenstein
Mutterkuhhaltung.
Jungrinder und Kälbchen hinter nur einer Litze
Zaunrealität Pferde:

Ponyweide. Allerdings würden die Tiere laut Besitzer nachts eingestallt.

Ponyweide im Film.
Blick ins Territorium











Quelle:
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Oder:


9 Gedanken zu „Richtigstellung: Wölfe in Greifenstein nicht verantwortlich für tote und verletzte Pferde“
das Gros der Fotos und der Film fehlen im Beitrag.
Das kann nur daran liegen, dass bei Deinem Browser Einstellungen vorgenommen wurden, die bestimmte Inhalte, wie eingebettete Filme, nicht anzeigen bzw. nicht gestatten. Überprüfe das einmal. Oft kommt dies beim Firefox-Browser vor.
Seltsam, habe nichts eingestellt bei mir.
Es sind auch nicht alle Bilder, nur einige und eben das Video.
Probiere es mal mit einem anderem Browser.
So traurig dass wir nicht mehr mit der Natur zusammen leben können.
Es ist hier genau so . Ich durfte den Luchs über die Straße laufen sehn ganz nah … Ich werde mich hüten, zu sagen, wo und wann ich den gesehen habe …. Und wir hatten auch wieder einen Vorfall von Kühen die verletzt worden sind ,letzte Woche… es kam dabei raus dass ein Hund tätig war …. Jedoch erst mal den Wolf schlecht machen …und die Zäune hier sind so schlecht … es ist nicht mal Strom darauf meistens … und nur ein bis zwei Drähte … die Person die das so lauthals erzählte war die Frau eines Jägers und Förster ….schade …und es macht mich unendlich wütend, dass noch immer so gegen den Wolf gehetzt wird … so ein phantastisch schönes Tier … und so scheu … auch den durfte ich noch vor drei Jahren ganz nah erleben … mittlerweile gibt es den leider nicht mehr hier .
…….und wieder mal sollen Wölfe zugeschlagen haben und diesmal Pferde getötet haben, dabei sind Pferde Fluchttiere und würden den Wölfen derartig mit den Hufen Verletzungen zufügen, dass kein Wolf es ein zweites oder drittes Mal versuchen würde ein Pferd anzugreifen…..das sind Fakten, keine Märchen !!!!!!
Wie groß ist die genetische Übereinstimmung von Wolf und Hund?
Die genetische Übereinstimmung zwischen Wolf und Hund ist extrem hoch und liegt bei über 99,9 %.
In der Wissenschaft wird die Übereinstimmung der DNA-Sequenzen meist mit 99,9 % bis 99,96 % angegeben. Zum Vergleich: Das ist genetisch gesehen ein noch engeres Verhältnis als zwischen verschiedenen Menschenrassen oder zwischen uns und den Neandertalern.
Aus rein biologischer und genetischer Sicht ist der Hund (Canis lupus familiaris) daher keine eigene Tierart, sondern lediglich eine Unterart des Wolfes (Canis lupus). Sie sind genetisch so nah miteinander verwandt, dass Wölfe und Hunde sich problemlos untereinander paaren können und fruchtbare Nachkommen (sogenannte Wolfshunde) zeugen.
Wenn die DNA fast identisch ist, warum sehen sie so anders aus?
Dass ein mopsiger Mops oder ein winziger Chihuahua optisch überhaupt nichts mehr mit einem Wolf zu tun haben, liegt nicht an einer völlig anderen DNA, sondern an zwei spezifischen genetischen Mechanismen:
Die Genregulation („An/Aus-Schalter“):
Die reine Abfolge der Gene ist zwar fast identisch, aber bei Hunden werden bestimmte Gene anders reguliert. Das bedeutet, Gene für Wachstum, Knochenbau oder Gehirnentwicklung werden zu anderen Zeitpunkten oder in anderer Intensität „an-“ oder „abgeschaltet“ als beim Wolf.
Die Domestikations-Hotspots:
Es gibt nur ganz wenige, winzige Bereiche im Genom, die den Hund grundlegend vom Wolf unterscheiden. Diese wurden durch die jahrtausendelange Zucht des Menschen extrem verändert.
Die wichtigsten genetischen Unterschiede betreffen:
Die Stärkeverdauung (Das AMY2B-Gen): Wölfe sind reine Fleischfresser. Hunde haben im Laufe der Evolution (als sie die stärkehaltigen Reste der menschlichen Siedlungsabfälle fraßen) deutlich mehr Kopien des Gens für das Enzym Amylase entwickelt. Hunde können Stärke und Kohlenhydrate deshalb um ein Vielfaches besser verdauen als Wölfe.
Das „Verhaltens-Gen“ (Williams-Beuren-Syndrom): Hunde weisen genetische Veränderungen auf, die beim Menschen mit dem Williams-Beuren-Syndrom verglichen werden. Dies führt bei Hunden zu einer extremen Hyper-Soziabilität – vereinfacht gesagt: Es ist der genetische Grund, warum Hunde die Nähe zum Menschen suchen und uns gegenüber so extrem freundlich und anhänglich sind, während ein Wolfskursiv immer scheu und distanziert bleibt.
Die Mimik (Der Augenmuskel): Hunde besitzen ein Gen für einen feinen Muskel über den Augen (den Musculus levator anguli oculi medialis), mit dem sie den typischen, herzerwärmenden „Hundeblick“ aufsetzen können (indem sie die Augenbrauen hochziehen). Wölfe besitzen diesen Muskel genetisch bedingt fast gar nicht.
Fazit
Hund und Wolf teilen sich weit über 99,9 % ihres Erbguts. Der treue Vierbeiner auf dem Sofa ist genetisch gesehen also immer noch zu fast 100 % ein Wolf – der Mensch hat über Jahrtausende lediglich an ein paar ganz wenigen genetischen Stellschrauben für das Verhalten, die Verdauung und die Optik gedreht.
Ich nehme mal an, daß die Vieh- und Pferdehalter dort in der Gegend wissen, daß es in der Region ein Wolfsrudel gibt.
Wenn die Temperaturen binnen von nur 2 Tagen von 12°C auf 32°C klettern dann zieht man spätestens am 2. Tag andere Kleidung an.
Im Raum Ludwigsburg hat es einen Island-Pferdehof wo Warntafeln entlang des Gehöfts und der Weiden „Achtung Herdenschutzhunde!“ angebracht sind. Mit den Hunden ist nicht zu spaßen.
Es sind nämlich nicht nur die zu unrecht verdächtigten Wölfe oder Hunde, die Vieh- und/oder Pferden nachstellen.
Ein schwäbischer Landwirt, der eine Russin geheiratet hat und mit ihr in Rußland eine große Landwirtschaft betreibt, hat MA angestellt, die nachts die auf den Feldern abgetellten Maschinen und Traktoren bewachen, damit sie morgens noch so dastehen, wie sie zum Feierabend verlassen wurden.
wir kennen doch inzwischen unsere Medien, die überwiegend nicht die Wahrheit berichten, sondern hetzerisch und sehr oft direkt böse.
Unsere Politik versagt vollkommen ob wegen Inkompetenz oder bewusst.
Es wäre ein leichtes, die Tierhalter zu verpflichten, ihre Tiere entsprechend zu schützen, bei Nicht Einhaltung eine Strafe bzw. Entzug der Erlaubnis, Tiere zu halten. Die Wölfe leben unter uns und haben das gleiche Recht, hier zu leben wie wir Menschen, das muss den Menschen klar gemacht werden. Es sind so wunderbare und sehr scheue Tiere und sie wollen nichts von uns und bei gutem Herdenschutz gäbe es auch kaum Risse und wie in dem Fall erwähnt, muss man bei einem Riss auch an Hunde denken und nicht gleich an Wölfe!