Wolfswelpe in Drenthe: Spieltrieb wie bei Hundewelpen – Vernunft statt Stress

Im Nationaal Park Dwingelderveld (Provinz Drenthe, Niederlande) ist ein sieben Monate alter Wolfswelpe am 11. Dezember 2025 zwei Wanderern hinter her gelaufen.  Videos zeigen ein verspieltes, neugieriges Verhalten, das für Wolfswelpen typisch ist. Genau wie Hundewelpen, die spielerisch in Waden kneifen oder um Beine herumtollen, testet der junge Wolf Grenzen aus. Die Provinz Drenthe stufte das als „zorgwekkend gedrag“ (besorgniserregendes Verhallten) ein und plant intensives Monitoring sowie mögliche Vergrämung (z. B. Paintball-Gewehr, Betäubung und Sender). Als Wolfsschutz-Deutschland e.V. sind wir nicht grundsätzlich gegen Vergrämung – im Gegenteil: Eine frühe, konsequente und tierschutzgerechte Vergrämung kann helfen, Scheu aufzubauen und Problementwicklungen zu verhindern. Was wir ablehnen, sind ausartende Maßnahmen wie in Großhennersdorf in Sachsen und Panikmache. Wir beleuchten in unserem Artikel psychologische Aspekte von Panik und bringen Fakten, die zur Entspannung beitragen müssten.

 

Beispielfoto 7 Monate alte Wolfswelpen.
In Großhennersdorf wurde ein siebenmonatiger Welpe gefangen, besendert und massiv vergrämt – ohne dass ihm ein Fluchtweg gelassen wurde.  Wir berichteten hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/12/12/update-zum-grosshennersdorf-protest-unser-widerspruch-gegen-die-art-der-vergraemung-steht-trotz-mobbing-und-doppelmoral/
Solche intensiven, stressreichen Eingriffe kritisieren wir scharf: Sie verursachen unnötiges Leid und können das Tier traumatisieren, ohne langfristig zu helfen. Stattdessen plädieren wir für eine sanfte, aber klare Vergrämung bereits bei den ersten Anzeichen: Schreien, in die Hände klatschen, Arme schwenken oder Steine in die Nähe werfen – also „unfreundlich“ werden, wie es jeder Spaziergänger selbst tun kann. Genau das hätte auch im aktuellen niederländischen Fall geholfen: Der Betroffene hätte den Welpen durch deutliches, dominantes Verhalten sofort in die Flucht schlagen können.
Hier das Video:

Mögliche Ursachen: Habituation und Persönlichkeitstypen

Weniger Scheu kann für Habituation sprechen – der Welpe könnte gelernt haben, Menschen als harmlos und sympathisch einzuschätzen. Eine direkte Anfütterung ist nicht bewiesen, doch in den Niederlanden (z. B. auf der Veluwe) haben Fotografen wiederholt durch zu große Nähe oder Futter Wölfe angelockt. Solches Fehlverhalten muss konsequent geahndet werden. Wolfsforscher Günther Bloch unterscheidet bei Wölfen „A-Typen“ (neugierig, wagemutig) und „B-Typen“ (scheu). Junge A-Typen zeigen oft genau dieses forsche Verhalten – ohne böse Absicht. Genau dieses Verhalten wurde neben Wolfsvater Bram auch Jungwolf Kurti zum Verhängnis. Unser heftiger Protest gegen den Abschuss dieses unschuldigen Tieres führte letztendlich zur Gründung von Wolfsschutz-Deutschland e. V. Wir haben Kurti einen eigenen Bereich gewidmet. https://wolfsschutz-deutschland.de/fall-kurti/
Wir sind auch heute noch der Überzeugung, dass dieser Abschuss nicht nötig war. Das Tier wurde einer panikhaften Unvernunft geopfert, die darin mündete, dass Fachleute glaubten, die Agrar- und Jagdlobby würde Ruhe geben, wenn dieser Wolf geopfert werden würde. Eine Karikatur des Illustrators Thorsten H. zeigte tatsächlich einen Wolf, der wie Jesus am Kreuz „genagelt“ war. Eine Wolfsmutter mit Welpen fragt darunter sinngemäß: „Wer ist das?“, und die Bildunterschrift implizierte, dass „Kurti“ als Märtyrer für den Schutz aller anderen Wölfe in Deutschland „gestorben“ sei. Religiöse Symbolik, überzogen und kontraproduktiv – ein Beispiel, wie Emotionen in hitzigen Debatten die Vernunft überholen können. Denn das Gegenteil war danach der Fall. Die Lobby legte erst richtig los. Auch Bram könnte noch leben, wenn nicht Panik, sondern Vernunft herrschen würde. Auch für seine Vergrämung wäre es unserer Ansicht nach nicht zu spät gewesen, zumal die Umstände der Vorfälle mit Menschen sich bis heute umstritten darstellen.

Psychologische Aspekte und reale Risiken

Heftige Reaktionen haben oft psychologische Gründe: Evolutionäre Angst, Märchen und Medienhype führen zu verzerrter Wahrnehmung. Selbst Experten greifen manchmal reflexartig – wie im Fall Großhennerdrof und Kurti zu extremen Maßnahmen. Doch liegen sie damit richtig? 

Sarah Marshall-Pescini, eine britische Verhaltensforscherin und Leiterin des Wolf Science Centers am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Vetmeduni Wien, leitet seit 2020 ein ambitioniertes Forschungsprojekt zu Wölfen in Italien. Die Studie untersucht, wie Grauwölfe sich an zunehmend menschendominierte Lebensräume anpassen und ob dies zu Veränderungen in ihrem Verhalten, ihrer Physiologie und Genetik führt. Sie ist Teil eines breiteren Forschungsinteresses an der Koexistenz von Raubtieren und Menschen in urbanisierten Gebieten. Das Kernziel ihrer Studie ist es, zu klären, ob Wölfe in der Nähe von Siedlungen anders leben als in abgelegenen Gebieten. Speziell wird gefragt: Gibt es Unterschiede in Verhalten (z. B. Neophobie, Erkundungsbereitschaft, Sozialverhalten), Endokrinologie (z. B. Stresshormone wie Cortisol) und Genetik. Wie wirkt sich Urbanisierung auf die Anpassungsfähigkeit der Wölfe aus? Welche Einstellungen haben Menschen zu „urbanen“ Wölfen und sind sie bereit, ihr Verhalten anzupassen, um Konflikte zu minimieren (z. B. durch besseren Herdenschutz oder Abfallmanagement)?

Die Studie betont die doppelte Perspektive: Nicht nur die Anpassung der Wölfe an Menschen, sondern auch umgekehrt – wie Menschen auf die Rückkehr der Wölfe reagieren. Dies soll zu Strategien für eine friedliche Koexistenz beitragen, insbesondere in Europa, wo Wolfspopulationen expandieren.  Die Feldstudien finden in den italienischen Apenninen statt, wo Wölfe seit den 1970er Jahren geschützt sind und sich in variierenden Urbanisierungsgraden (von der Wildnis bis zu periurbanen Zonen) bewegen. Die Forscher beobachten über 50 Wolfsrudel entlang eines „Urbanisierungsgradienten“, basierend auf dem Human Footprint Index (ein Maß für menschliche Einflussnahme). Das Projekt ist interdisziplinär und kombiniert Ethologie, Ökologie und Sozialwissenschaften. Es läuft in Kooperation mit der Universität Sassari (Italien) und baut auf früheren Feldstudien seit 2016 auf.
Die Studie ist noch nicht abgeschlossen, daher gibt es keine finalen Publikationen. Vorläufige Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass Wölfe sich gut an menschliche Nähe anpassen: Kein signifikanter Anstieg von Stress (niedrige Cortisol-Werte), kein „mutigeres“ oder aggressiveres Verhalten. Stattdessen bleiben Wölfe scheu und meiden direkte Konfrontationen, nutzen aber Gelegenheiten wie Abfälle oder Wild in Siedlungsnähe.

Eine kürzlich veröffentlichte verwandte Arbeit (Oktober 2025) analysiert Bürgeranrufe zu Wölfen und zeigt einen Anstieg von menschlichen Ängsten, aber keine Zunahme realer Konflikte – ein Hinweis, dass Wahrnehmung oft stärker eskaliert als die tatsächliche Situation.

Diese Studie ist hochaktuell, da Wölfe in Europa (inklusive Italien) in menschendominierte Gebiete expandieren müssen. Sie widerlegt Mythen von „problematischen“ Wölfen und unterstützt evidenzbasierte Strategien wie Bildung, Konfliktprävention und Schutzmaßnahmen. Marshall-Pescini betont, dass Wölfe intelligente Anpasser sind, die Koexistenz ermöglichen – solange Menschen sie respektvoll behandeln.
Ein wunderbares Vorbild für die Koexistenz mit Wölfen ist der Dokumentarfilm „Auf der Spur der Küstenwölfe“ von Gudrun Pflüger (2007). Die Biologin erlebte friedliche Begegnungen mit Küstenwölfen in Kanada und bewies, dass selbst Nahbegegnungen mit Wölfen nicht gefährlich sein können.
Das „allgemeine Lebensrisiko“ (auch „alltägliches Lebensrisiko“ oder „Akzeptiertes Risiko“ genannt) beschreibt die Gefahren, die wir im täglichen Leben bewusst oder unbewusst akzeptieren, weil sie zum normalen Leben dazugehören und statistisch gesehen ein extrem geringes Risiko darstellen, schwer verletzt oder getötet zu werden.

Beispiele dafür sind:

  • Autofahren oder Mitfahren: In Deutschland sterben jährlich ca. 3.000 Menschen im Straßenverkehr – das ist eines der höchsten alltäglichen Risiken, das wir alle bereitwillig eingehen.
  • Hundebisse: Hunde verletzen in Deutschland jedes Jahr Zehntausende Menschen, mit mehreren Todesfällen pro Jahr (meist Kinder oder Senioren).
  • Kuhunfälle: Auf Weiden oder Almen werden Spaziergänger und Landwirte regelmäßig von Rindern angegriffen – in den Alpenländern gibt es jährlich mehrere tödliche Vorfälle.
  • Treppenstürze, Fahrradunfälle, Stromunfälle, Ertrinken usw.: Alles Risiken, die weit höher sind als die Gefahr durch einen Wolf.
In der Wolfsdebatte wird der Begriff oft verwendet, um den Eindruck zu erwecken, dass die Rückkehr der Wölfe ein hohes zusätzliches Risiko mit sich bringt. Fakt ist, dass ein mit Wölfen verbundenes Risiko deutlich geringer ist, als viele bereits akzeptierte Alltagsrisiken. Seit der Rückkehr der Wölfe gab es keinen einzigen tödlichen Angriff auf Menschen durch einen gesunden frei lebenden Wolf. Das Risiko, von einem Wolf verletzt zu werden, liegt statistisch bei nahezu Null – vergleichbar mit dem Risiko, vom Blitz getroffen zu werden. Der Vorwurf lautet daher häufig: Während wir bereit sind, täglich ins Auto zu steigen oder mit dem Hund spazieren zu gehen, wird beim Wolf oft eine „Null-Risiko-Forderung“ erhoben, die in keinem anderen Bereich des Lebens existiert. Eine vernünftige Risikoabwägung bedeutet, den Wolf als Teil der Natur zu akzeptieren und durch Prävention (z. B. Herdenschutz, richtiges Verhalten bei Begegnungen) das ohnehin schon minimale Risiko weiter zu senken – statt ihn zu verteufeln oder zu eliminieren.
Das allgemeine Lebensrisiko erinnert uns daran, Ängste und Maßnahmen in Relation zu setzen und nicht nur emotionale, sondern auch faktenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dies gilt auch und gerade für Experten. 

 

Quellen:

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Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

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Leak entlarvt: Flasbarths Daten-Trick soll den Wolf zum Freiwild machen

Die Rückkehr des Wolfs in Deutschland sollte eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes sein: Eine streng geschützte Art, die Dank EU-Recht (FFH-Richtlinie) wieder Fuß fasst. Doch ein neuer Bericht der Aktionsgemeinschaft Naturschutz und Artenschutz (ANCA) vom 9. Dezember 2025 zeigt das Gegenteil: Interne Dokumente des Bundesamts für Naturschutz (BfN) belegen, wie Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) wissenschaftliche Empfehlungen systematisch ignoriert und manipuliert hat, um den Wolf als „nicht gefährdet“ zu verkaufen. Der Leak ist wahrlich kein Weihnachtsgeschenk für die Lobbyisten, denn er stärkt die Klage von Green Impact.

Was ANCA als „politische Übersteuerung“ beschreibt, wirkt aus unserer Sicht wie ein gezielter Schlag gegen den Artenschutz – und riecht nach Korruption im Schatten der Macht. Denn Flasbarth war nicht irgendwer: Er war jahrzehntelang Präsident des NABU, dem größten Naturschutzverband Deutschlands. Und sein Chef, Umweltminister Carsten Schneider (ebenfalls SPD), sitzt in einem System, das mehr auf Lobby, als auf Fakten setzt. Ist das noch Naturschutz – oder Brot und Spiele für die Massen, während Großkonzerne im Hintergrund die Fäden ziehen?
Beispielfoto Wolfsrudel. © Brigitte Sommer

Die Enthüllung: Wissenschaftliche Daten werden politisch umgedeutet

Der ANCA-Bericht basiert auf einem nie veröffentlichten BfN-Entwurf zur EU-Art-17-Berichterstattung. Darin wird der Wolf in der kontinentalen Region klar als gefährdet eingestuft: Modelle zeigen ein potenzielles Habitat von bis zu 273.100 km², das für eine stabile Population über 100 Jahre reichen würde. Die Referenzpopulation (Minimum Viable Population) liegt bei 282 Rudeln oder Paaren – unterhalb davon droht Aussterben. Doch Flasbarth drängte auf einen „referenzbasierten Ansatz“: Nur die aktuell besiedelte Fläche von 80.578 km² zählt, die Population schrumpft auf 187 Einheiten. Ergebnis? Der „günstige Erhaltungszustand“ wird künstlich hergestellt – trotz stagnierender Bestände (DBBW-Daten 2024/25: Keine Zunahme, Rückgänge in NRW, Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz) und Verdacht auf illegale Abschüsse.
Warum? Die Dokumente sprechen Bände: „Die Politik definiert das Ziel neu, bis ‚grün‘ herauskommt.“ Südliche Bundesländer wie Baden-Württemberg und Bayern werden per GIS-Tool als „ungeeignet“ abgehakt, obwohl Modelle das Gegenteil belegen. Das öffnet Türen für mehr Abschussgenehmigungen und „wolfsfreie Zonen“ – ein Geschenk an Jagd- und Agrarlobby. ANCA nennt es „Ups! Verschollener BfN-Wolfsbericht wieder aufgetaucht“ – wir sagen: Das ist kein Versehen, das ist System und ähnelt den Umgang mit „Der Wissenschaft“ in der Corona-Krise. 

Jochen Flasbarth: Vom NABU-Präsidenten zur Lobby-Marionette?

Hier kommt der Korruptionsverdacht ins Spiel – und er ist kein Hirngespinst. Jochen Flasbarth war von 1992 bis 2003 hauptamtlicher Präsident des NABU, davor und danach in führenden Positionen. Als SPD-Mitglied seit 1980 baute er Brücken zwischen Umweltschützern und Politik auf – oder, wie Kritiker es sehen: Er schuf ein Drehkreuz, in dem Interessen verschwimmen. Unter früheren Ministern wie Hendricks und Schulze war er die „treibende Kraft hinter dem Thema Wolf“, immer mit dem Ziel, den Schutz zu „flexibilisieren“. Nun, als Staatssekretär, jongliert er wissenschaftliche Daten einfach um, als wäre es sein persönliches Projekt. NABU schweigt dazu – kein Wunder, wenn der  neue Präsident ein Jäger ist. Ist das Zufall? Oder ein Fall von „revolving doors“, bei dem Ex-Verbandschefs in der Politik landen und alte Netzwerke nutzen, um Lobby-Interessen durchzusetzen? Korruption im klassischen Sinne? Vielleicht nicht strafrechtlich, aber moralisch ein Skandal. Der NABU, der Millionen an Spenden und Fördergeldern kassiert, hätte hier längst Sturm laufen lassen müssen – stattdessen: Funkstille.

Carsten Schneider: Der stille Dirigent im SPD-Orchester

Und sein Chef? Carsten Schneider, seit Mai 2025 Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, ist der Prototyp des karrierebewussten SPD-Politikers: Geboren 1976 in Erfurt, verheiratet, zwei Kinder, seit 1998 MdB für Erfurt/Weimar. Von 2021 bis 2025 war er Staatsminister und Beauftragter für Ostdeutschland, davor Budget-Sprecher der SPD-Fraktion. Keine direkte NABU-Vergangenheit, aber tief in der Parteimaschinerie verwurzelt – und somit abhängig von Koalitionsspielchen mit Grünen und FDP. Im Wolfs-Kontext übermittelte er kürzlich „nationale Daten“ an Brüssel, die eine „günstige“ Entwicklung bescheinigen – basierend auf Flasbarths Manipulationskunst. Schneider posiert auf X und Instagram als Naturschützer, doch seine Bilanz? Stagnierende Bestände, wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. sagen sogar, dass die Bestände rückläufig sind, werden als Erfolg verkauft, während illegale Abschüsse boomen. Vor diesem Hintergrund wirkt sein Ministerium wie ein Puppentheater: Schneider dirigiert, Flasbarth zieht die Fäden – und die  Wissenschaftler, die die Daten liefern, sind zudem auch noch weisungsgebunden. 
Beispielfoto: Sieben Monate alter Wolfswelpe.

Die großen Verbände: Glaubwürdigkeit im Sinkflug?

Hier wird es richtig bitter: Verbände wie NABU, BUND oder WWF haben Millionenbudgets und Gremiensitze – genug Power, um Systeme zu kippen. Doch sie tun es nicht. NABU kritisiert zwar den Berliner Senat für „Fake News“ zu Wölfen oder die EU-Kommission für Abschwächungen, aber gegen eigene Ex-Präsidenten? Fehlanzeige. Interne Krisen, wie der Rücktritt des NABU-Klimachefs 2022 wegen zu windkraftkritischer Haltung, zeigen: Der Verband balanciert auf dem Seil zwischen Lobbyinteressen – und kippt. Korruptionsvorwürfe? Ein NABU-Ortsverein (Freudenstadt) nennt es glatt „Wissenschaftsbashing, Korruption, Verschwörung gegen den Wolf“. Andere sehen NABU als „Geschäftsmodell Wolf“: Spenden kassieren, aber Kompromisse mit Jägern machen. Wie glaubwürdig sind diese Riesen noch? Wenn sie Macht und Geld haben, echte Veränderungen zu realisieren, aber stattdessen schweigen, während Ex-Funktionäre das Gegenteil von dem tun, was richtig wäre, dann riecht das nach Komplizenschaft. Es ist, als ob die alten Römer wieder da wären: Brot und Spiele für das Volk (Aufklärungs-Kampagnen, Symposien), während im Hintergrund Großkonzerne wie Agrariesen, Rüstungskonzerne und Pharmariesen (via Weide-Lobby) lenken. Der Wolf? Collateral Damage in einem Zirkus, wo der Applaus für den „Schutz“ tobt, die Ketten aber enger werden.

Fazit: Der Vorhang ist gefallen – Zeit, den Zirkus zu verlassen

Der ANCA-Bericht ist kein Weckruf mehr – er ist die nackte Bestätigung dessen, was wir schon lange wissen:
Der „Naturschutz“ ist ein gut inszeniertes Theaterstück. Wissenschaftler werden gekauft, die Daten gedreht, die Verbände schweigen oder spielen mit – und am Ende tanzen alle nach der Pfeife der Agrar- und Jagdlobby. Egal ob SPD, Grüne, Linke, BSW, CDU oder FDP – alle Parteien knicken ein, wenn die richtigen Konzerne Druck machen. Die Rechten sind nicht die einzigen, die sich verkauft haben. Sie sind nur die Lautesten. Die AfD sagt ganz offen, dass sie Wölfe abschießen will. Und sie ist für Aufrüstung.
Noch mehr Protestschreiben, noch mehr Petitionen, noch mehr „konstruktive Gespräche“ werden dieses System nicht mehr reparieren. Sie sind nur noch Teil der Show – Alibi-Übungen, die den Eindruck erwecken sollen, Demokratie würde funktionieren, während hinter den Kulissen längst alles entschieden ist. 
  • Einigung der Ministerien: Am 7. November 2025 haben BMLEH (Alois Rainer, CSU) und BMUKN (Carsten Schneider, SPD) ein „umfassendes Paket“ vereinbart: Aufnahme ins BJagdG, Anpassungen im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und Stärkung des Herdenschutzes. Das soll Bestandsmanagement erlauben, wo der „günstige Erhaltungszustand“ (GEZ) gegeben ist – ironischerweise basierend auf den manipulierten BfN-Daten, die Flasbarth „grün“ gefärbt hat.
  • Verbändeanhörung abgeschlossen: Der DJV (Deutscher Jagdverband) hat am 3. Dezember 2025 Kernforderungen eingebracht, z. B. Jagdzeit Juni–Oktober auf Jungtiere, um Rudelstrukturen zu erhalten und Risse zu senken.

Es ist Zeit, die Realität zu erkennen:

Dieser Politikzirkus lässt sich nicht mehr von innen reformieren. Wer weiter mitspielt und hofft, die nächste Partei, der nächste Politiker würde als Rettung parat stehen, liefert nur die Statisten für die nächste Runde „Brot und Spiele“. Wer den Wolf wirklich schützen will, muss raus aus dem Zirkus. Hin zu echter Unabhängigkeit, zu direkter  Bürgerkontrolle vor Ort – und zu einem Naturschutz, der sich nicht länger vor der Politik auf die Knie zwingt. Denn solange wir noch mitmachen, gewinnen sie. Der Schlüssel ist, nicht mehr mitzuspielen. Indem wir uns von abhängigen Strukturen lösen und eigene Macht aufbauen, zwingen wir das System zur Veränderung. Es wird hart, aber der Wolf hat keine andere Chance.

 

Leak stärkt EuGH-Klage: Kein Weihnachtsgeschenk für die Lobby

Im Kontext der manipulierten BfN-Daten und des Herbst-UMK-Beschlusses (November 2025) gewinnen die Klagen von Green Impact an Dynamik. Die Organisation, eine italienische Umwelt-NGO, hat bereits im Dezember 2024 eine wegweisende Klage vor dem EuGH eingereicht (Rechtssache T-634/24), die die Herabstufung des Wolfs in der Berner Konvention angreift. Sie wurde im Februar 2025 angenommen und zielt auf Nichtigerklärung ab, mit Argumenten wie fehlender wissenschaftlicher Basis und Verstoß gegen FFH-Richtlinie Art. 16.

Quellen:

https://anca.at/neue-interne-dokumente-belegen-wie-der-staatssekretar-des-bundesumweltministeriums-beim-wolf-die-wissenschaft-beiseite-schob/?utm_source=facebook&utm_medium=jetpack_social&fbclid=IwY2xjawOmNIlleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEe07pe8BhA0CYUbkb5uZZdq0Aa3EWg5xZI4N-wEJt3_6MEFyXuGb-gF_EmQzw_aem_XGm5PokraY4wdOK8CDSxbA

https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/11/18/wiederentdeckter-bfn-wolfsbericht-entlarvt-fake-news-der-regierung-wolfsbestand-laut-wissenschaftler-gefaehrdet/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/05/18/der-wolf-und-der-schutz-ein-gerichtsfall-in-europa/

 

Spiel auffordernder Wolfswelpe im Alter von zirka 7 Monaten.

 

Wer Wölfe wirklich schützen will, kann das nicht vom Sofa oder hinter dem Bildschirm erledigen. Man muss rausgehen – genau dorthin, wo die Wölfe leben. Nicht, um die Tiere zu stören, sondern um denen ins Handwerk zu pfuschen, die ihnen nach dem Leben trachten.
Vor Ort sein. Sehen, hören, spüren, was wirklich passiert. Kein Livestream, kein Satellitenbild und kein noch so emotionaler Post ersetzt das. Das geht nur mit Menschen, die fit sind, gerne wandern, die Natur lieben und bereit sind, Zeit und Energie zu investieren, um an unserem internen Wolfsmonitoring teilzunehmen.
Eigentlich könnten wir es längst schaffen: Für jedes Wolfsrudel in Deutschland echte Beschützer vor Ort zu haben – Menschen, die präsent sind, dokumentieren, eingreifen, wenn nötig, und einfach zeigen: Hier passen wir auf. Also: Runter vom Sofa, weg von der Tastatur, raus ins Revier.
Die Wölfe brauchen Euch im echten Leben.
Macht mit. Wir garantieren unseren Aktiven Anonymität und statten sie mit allem aus, was gebraucht wird: https://wolfsschutz-deutschland.de/mitglied-werden

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Sachsen: „Wolfsvergrämung“ schießt weit über das Ziel hinaus

Gestern hat der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er die derzeitigen Vergrämungsmaßnahmen am erst 7 Monate alten Welpen aus dem Rudel Großhennersdorf (Landkreis Görlitz) ausdrücklich lobt und die Mitarbeiter des LUPUS-Instituts als „aufopferungsvoll“ und „rettend“ feiert. Wir teilen das Ziel, diesen jungen Wolf am Leben zu erhalten – aber wir teilen weder die Bewertung der Methoden noch die Schlussfolgerung, dass genau diese Aktion der richtige Weg sei. Im Gegenteil: Wir halten sie für unverhältnismäßig, tierschutzrechtlich höchst fragwürdig und langfristig kontraproduktiv.

Was genau ist passiert?

Der Welpe wurde nachts in eine hölzerne Transportkiste gesperrt, die ihm kaum Sicht nach außen gewährte. Rund 20 Personen umstellten die Kiste, erzeugten massiven Lärm (Schreie, Hupen, Schlaginstrumente) und stachen wiederholt mit spitzen Gegenständen (vermutlich Stöcke oder Metallstangen) durch die Gitterstäbe in die Kiste hinein. Nach Öffnen der Tür wurde das flüchtende Tier von der Gruppe verfolgt.
Das alles geschah bei einem Welpen, der bis heute keinen einzigen Angriff auf Menschen begangen hat, sondern lediglich neugierig und spielerisch auftrat – Verhalten, das in einem auf Facebook kursierenden Video eines Jägers dokumentiert ist und das jedem gleichaltrigen Hundewelpen zur Ehre gereichen würde. Augenscheinlich hat der aufnehmende Jäger den Welpen selbst nicht verscheucht. Warum eigentlich nicht? Haben die Jäger ihn vielleicht sogar selbst angefüttert, um genau solche Bilder zu konstruieren? Unklar. Fakt ist aber, dass die Jäger Wölfe künftig bejagen wollen. Ist ihnen jedes Mittel dazu Recht, um einen Abschussfall zu konstruieren? 
Beispielfoto eines zirka 10 Monate alten Welpen, der genauso zum Spielen auffordert, wie der Welpe von Großhennersdorf.
Das, was da im Film der Vergrämung schockiert, ist keine „Vergrämung“ im rechtlichen Sinne – das ist Paniktraining mit unklarer Wirkung.
Die Sächsische Wolfsmanagementverordnung (§ 5 SächsWolfMVO) und das bundesweite Wolfsmanagement erlauben Vergrämung ausdrücklich nur mit „geeigneten Mitteln“, die „erforderlich und verhältnismäßig“ sein müssen. Sensorische Überflutung in einer dunklen Kiste, stochern und traktieren, evtl. sogar verletzen mit spitzen Gegenständen und eine anschließende Hetzjagd im Dunkeln erfüllen diese Kriterien nach unserer Auffassung nicht. Sie erzeugen keine gezielte negative Konditionierung („Mensch = unangenehm“), sondern blanke Panik und Todesangst – mit unkalkulierbaren Langzeitfolgen für ein Jungtier, dessen Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet.
Hier ist das Video zu sehen: Auf üblichen Wolfshasserseiten in Facebook und anderen sozialen Netzwerken wurde behauptet, dass hier der nächste „gezüchtete“ Wolf praktisch per Kofferraum ausgesetzt werden würde. Dies ist natürlich kompletter Schwachsinn.
Ein Welpe ist kein „problematischer Wolf“ – er ist ein Kind ohne schlechte Erfahrungen. Dieser Rüde ist nicht einmal ein Jahr  alt. Er hat vermutlich seine Mutter (GW571f, seit Oktober 2024 nicht mehr geortet) und möglicherweise das gesamte Rudel verloren. Er hat keinerlei Erfahrung mit der „Lektion Mensch = Gefahr“ gesammelt – genau wie Pinguine in der Antarktis oder Robben, die noch nie einen Menschen gesehen haben. Neugier und Spielaufforderungen sind in diesem Alter biologisch normal. Sie mit Gewalt und Terror zu „therapieren“, statt ihm Zeit und sanfte Distanzierung zu gewähren, ist nicht nur tierschutzrechtlich höchst fragwürdig – es ist pädagogisch unsinnig.
Die Alternative war und ist möglich – und sie wäre human
Ein zweiter Lebendfang mit kontrollierter Aufpäppelung in einem Gehege wäre machbar gewesen. Dort hätte man Habituierungsursachen (z. B. illegale Anfütterung) klären und dem Tier in Ruhe beibringen können, dass Menschen langweilig und gefährlich, aber nicht interessant und auf keinen Fall Spielpartner sind. Stattdessen wurde eine „tierquälerische Lösung“ gewählt – vielleicht aus Angst vor öffentlichem Druck aus Richtung der Agrar- und Jagdlobby und aus Angst vor Landrat Dr. Stephan Meyer, der bereits erklärte, einen Abschuss „nicht auszuschließen“. Dieser Fall macht auch deutlich, wie hysterisch und der Natur entfremdet unsere Gesellschaft inzwischen geworden ist. Das Rotkäppchensyndrom sitzt tief. 
Das LUPUS-Institut ist eine GbR (Reinhardt & Kluth), die seit 2006 im Auftrag des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz (SMNG) für das LfULG arbeitet. Als Auftragnehmer ist es weisungsgebunden und kann sich kaum erlauben, einer Landesregierung oder einem Landrat zu widersprechen, der „Entnahme“ als ultima ratio im Raum stehen lässt. Genau deshalb braucht es unabhängige Vereine, die laut „Nein“ sagen, wenn Methoden über das Ziel hinausschießen. Dieses „Nein“ sprechen wir heute aus.

Wir danken jedem Einzelnen, der sich für Wölfe einsetzt – auch den Kolleginnen und Kollegen vom Freundeskreis freilebender Wölfe. Aber Lob, wo wir tierschutzrechtlich und ethisch krasse Grenzüberschreitungen sehen, können und wollen wir nicht mittragen.

Dieser Welpe verdient Vernunft, keine Paniknacht in einer Holzkiste, wo er mit spitzen Gegenständen traktiert wurde. 
Er verdient Zeit, keine Hetzjagd.
Er verdient eine Chance auf Erfahrungen, keinen Vorwand für den nächsten Abschuss.

Wir haben eine Strafanzeige erwogen, aber nach Überlegung bewusst auf eine Strafanzeige gegen das LUPUS-Institut verzichtet, weil wir weder die engagierten Feldmitarbeiterinnen und -mitarbeiter kriminalisieren, noch weitere Energie in einen langwierigen Rechtsstreit stecken wollen, sondern unsere Kraft lieber in die öffentliche Aufklärung, öffentlichen Widerspruch und die Forderung nach wirklich tierschutzgerechten Alternativen investieren wollen.

Schutz statt Schuss – auch und gerade für Welpen!

Wir berichteten bereits hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/11/26/protest-gegen-drohende-entnahme-schutz-statt-schuss-fuer-wolfswelpe-aus-dem-rudel-grosshennersdorf/

Stelungnahme Freundeskreis frei lebender Wölfe e. V.: https://www.facebook.com/FreundeskreisWoelfe

Pressemitteilung zur Vergrämungsaktion: https://www.dbb-wolf.de/mehr/pressemitteilungen/details/sachsen-wolfswelpe-im-raum-grosshennersdorf-erfolgreich-besendert-und-wieder-freigelassen?fbclid=IwY2xjawOiF8BleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBzNHhZN2oyZk5IdUM4TGZuc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHnsPpG3puabBxnXBR_aaLVFO93O6vaoe_Y5gN-NZ5WWDKMzcgKqYFKf-44Mj_aem_wScU5KYw_5nNkCdVFSQ6HQ

 

Wer Wölfe wirklich schützen will, kann das nicht vom Sofa oder hinter dem Bildschirm erledigen. Man muss rausgehen – genau dorthin, wo die Wölfe leben. Nicht, um die Tiere zu stören, sondern um denen ins Handwerk zu pfuschen, die ihnen nach dem Leben trachten.
Vor Ort sein. Sehen, hören, spüren, was wirklich passiert. Kein Livestream, kein Satellitenbild und kein noch so emotionaler Post ersetzt das. Das geht nur mit Menschen, die fit sind, gerne wandern, die Natur lieben und bereit sind, Zeit und Energie zu investieren, um an unserem internen Wolfsmonitoring teilzunehmen.
Eigentlich könnten wir es längst schaffen: Für jedes Wolfsrudel in Deutschland echte Beschützer vor Ort zu haben – Menschen, die präsent sind, dokumentieren, eingreifen, wenn nötig, und einfach zeigen: Hier passen wir auf. Also: Runter vom Sofa, weg von der Tastatur, raus ins Revier.
Die Wölfe brauchen Euch im echten Leben.
Macht mit. Wir garantieren unseren Aktiven Anonymität und statten sie mit allem aus, was gebraucht wird: https://wolfsschutz-deutschland.de/mitglied-werden

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„Logik der Schädlingsbekämpfung“: Alois Rainer (CSU) will ein Wolfsgemetzel

Vorgestern hat der „Tagesspiegel“ einen Gesetzentwurf aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium thematisiert, der uns die Sprache verschlägt. Unter der Überschrift „Logik der Schädlingsbekämpfung: Alois Rainer gibt den Wolf zum Abschuss frei“ liegt nun Schwarz auf Weiß vor, was wir seit Jahren angekündigt haben: Der Wolf soll nicht mehr geschützt, sondern systematisch ausgerottet werden – und zwar mit Methoden, die selbst hartgesottenen Jägern die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte.

Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer

Was genau plant Minister Alois Rainer (CSU)?

  • Reguläre Jagdzeit vom 1. September bis 28. Februar – genau in der Zeit, in der Welpen noch von ihren Eltern abhängig sind und gleichzeitig die neue Paarungszeit beginnt.
  • Ein einziger bestätigter Riss → sechs Wochen freie Jagd in einem 20-Kilometer-Radius (bisher 1000 Meter), ohne dass der „Schadwolf“ überhaupt identifiziert werden muss.
  • Die Jagd endet erst, „sobald der „Schadwolf“ erlegt ist“ – eine Gummiklausel, die praktisch nie endet.
  • Ganze Rudel dürfen getötet werden, auch präventiv, ohne dass ein einziger Riss nachgewiesen wurde.
  • In Almen, Deichen und anderen „nicht zumutbar schützbaren“ Gebieten sollen dauerhaft wolfsfreie Zonen entstehen.
  • Der Schutzparagraph § 45a Bundesnaturschutzgesetz soll komplett gestrichen werden.
  • Das Umweltministerium soll entmachtet werden – alles will künftig das Landwirtschaftsministerium allein entscheiden.

Und nun ist es auch nicht schwer vorzustellen, welche Daten dann zur Wolfsjagd heran genommen werden, um die Wölfe aufzuspüren. Natürlich die Daten aus dem offiziellen Wolfsmonitoring. Wir fordern seit Jahren, das Wolfsmonitoring an eine regierungsunabhängige Organisation zu geben und haben ein vereinsinternes Wolfsmonitoring etabliert, was einige Wolfsfreunde der anderen Verbände bisher aber nicht verstanden haben. Vielleicht jetzt?

Der „Tagesspiegel“ zitiert die Wolfsbiologin Ilka Reinhard (LUPUS-Institut) mit einem Satz, der alles sagt: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine generelle Bejagung zu einer Absenkung der Nutztierschäden führen wird.“ Im Gegenteil: Wenn im Herbst Eltern getötet werden, steigt der Druck auf das verbliebene Tier, einfache Beute zu reißen – also genau die schlecht geschützten Schafe und Ziegen. Rainer erzeugt mit seinem Gesetz genau das Problem, das er vorgibt lösen zu wollen.
Umweltrechtler Alexander Ionis, selbst Jäger,  nennt es offen: „Hier kippt die jagdrechtliche Regelung in eine Logik der Schädlingsbekämpfung.“
Und genau das ist der Kern: Der Wolf wird nicht mehr als Wildtier, sondern als Ungeziefer behandelt – mit Nachtzielgeräten, Scheinwerfern und künstlichen Lichtquellen, die selbst die Ethik der waidgerechten Jagd verhöhnen.
Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer

Wer profitiert wirklich?

Nicht die Weidetierhalter (denen weiterhin echte Unterstützung beim Herdenschutz vorenthalten wird).
Nicht die Bürgerinnen und Bürger (die in allen Umfragen klar für den Wolf sind).
Sondern einzig die Jagdlobby und jene Kreise, die seit Jahren auf Konfrontation und nicht auf Koexistenz setzen.
Es ist kein Zufall, dass dieser Entwurf unter strengster Verschwiegenheit entstanden ist. Denn er hält keiner demokratischen Prüfung stand. Er ist das perfekte Beispiel dafür, wie Interessen von Wenigen durchgesetzt werden, während die Mehrheit schweigt – oder durch Angst und Verwirrung zum Schweigen gebracht wird.

Das ist kein „pragmatischer Umgang mit dem Wolf“ mehr. Das ist die Blaupause für etwas Größeres. Denn genau in diesem Jahr hat dieselbe Regierung bereits angekündigt, das Verbandsklagerecht von Umwelt- und Tierschutzverbänden abzuschaffen oder massiv einzuschränken („Entbürokratisierung“ nennt man das im Neusprech). Übersetzt heißt das: Organisationen wie wir sollen künftig nicht mehr vor Gericht ziehen dürfen, wenn Politik und Lobby gemeinsam Natur zerstören. Der Wolf ist nur ein Opfer dieser schleichenden Entdemokratisierung.

  • Erst wird der Schutz des Wolfs gekippt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und des Fachministeriums.
  • Dann wird Naturschutzverbänden das Klagerecht genommen, damit niemand mehr juristisch eingreifen kann.
  • Und am Ende steht eine Politik, die ohne Gegenwehr Wölfe und weitere Wildtiere ausrottet, Wälder rodet, Autobahnen durch Moore, Windkraft-Ausnahmen für Konzerne und Pestizid-Freifahrtscheine durchdrückt.
Arthur Schopenhauer hat es treffend in seinem Werk „Über die Grundlage der Moral“ (§ 19, 1840) formuliert: 
„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“

Wer Menschen dazu ermutigt oder sogar verpflichtet, systematisch zu töten (egal ob Tiere oder Menschen), der verändert langfristig die Hemmschwellen einer Gesellschaft. Das wussten schon die alten Römer („panem et circenses“ plus Gladiatorenspiele), das wussten die Militärstrategen des 20. Jahrhunderts, und das wissen auch moderne Sozialpsychologen. Warum das gezielte Verrohen funktioniert:

  1. Desensibilisierung
    Wer regelmäßig Blut sieht, Welpen erschießt oder Rudel „erlegt“, gewöhnt sich an Gewalt. Studien zur Jagdpsychologie zeigen: Je länger und intensiver Menschen jagen, desto geringer wird die emotionale Reaktion auf Leid und Tod.
  2. Empathie-Abtrainierung
    Grausamkeit gegen Tiere ist der klassische Einstieg in die „Dehumanisierungskette“. Wer lernt, dass Schwächere (Tiere) keinen Schutz verdienen, überträgt diese Haltung leichter auf „schwache“ Menschengruppen (Flüchtlinge, Arme, Andersdenkende …).
  3. Machtdemonstration des Staates
    Wenn der Staat sagt: „Ihr dürft jetzt töten, wo ihr früher nicht durftet“, signalisiert er gleichzeitig:

    • Die bisherigen moralischen und rechtlichen Grenzen sind verhandelbar.
    • Gewalt ist wieder ein legitimes Mittel der Konfliktlösung.
      Das ist ein extrem wirkmächtiges Signal an eine Gesellschaft, die gerade ohnehin verunsichert ist.
Beispielfoto Wolfsrudel. © Brigitte Sommer

Historische Beispiele (leider keine Theorie)

  • NS-Zeit: Die Jagd wurde massiv gefördert („Volksjagd“), Vivisektion an Tieren war erlaubt, während gleichzeitig die Hemmschwelle sank, Menschen zu töten.
  • USA nach 9/11: Plötzlich durften Zivilisten wieder „Trophäenfotos“ mit getöteten Tieren posten, Folter wurde salonfähig debattiert – und die Gesellschaft wurde spürbar roher.

Und heute? Wenn eine Regierung

  • den Wolf vom geschützten Tier zum „Schädling“ erklärt,
  • ganze Rudel präventiv töten lässt,
  • das Verbandsklagerecht von Naturschutzverbänden abschaffen will,
  • und gleichzeitig die Jägerschaft zur „Hilfspolizei“ im Wald macht,

dann geschieht das nicht aus biologischer Notwendigkeit (die Wissenschaft sagt das Gegenteil), sondern aus politisch-psychologischer Kalkulation: Eine verrohte, desensibilisierte Bevölkerung lässt sich leichter regieren. Sie stellt weniger Fragen, wenn später härtere Maßnahmen kommen – gegen „Schädlinge“ anderer Art. Wer also heute zusieht, wie der Staat Jagd auf Wölfe freigibt,
der sieht morgen vielleicht, wie der Staat Jagd auf andere „Unbequeme“ freigibt, wie wir es ja in den vergangen Jahren auch schon bei Corona erleben konnten.
Deshalb ist der Kampf für den Wolf immer auch ein Kampf gegen das Verrohung der Gesellschaft – und damit für uns selbst.

Rainer Mausfeld hat es schon vor fünf Jahren auf den Punkt gebracht:

„Wenn Macht nicht mehr eingehegt wird, wenn demokratische Kontrollmechanismen systematisch ausgehöhlt werden, dann beginnt sie, sich alles einzuverleiben – erst die Natur, dann die Rechte der Bürger.“ Der Wolf ist ein Symbol dafür, wie weit sie schon sind.

Und wer heute schweigt, weil „mich der Wolf ja persönlich nicht betrifft“, der begreift nicht: Wer sich heute für den Wolf einsetzt, kämpft morgen für sein eigenes Recht, noch etwas dagegen unternehmen zu dürfen.
Deshalb ist das hier kein reiner Naturschutz- und Tierschutz-Fall mehr. Das ist ein Demokratie-Fall.
Quellen:

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Wiederentdeckter BfN-Wolfsbericht entlarvt Fake-News der Regierung – Wolfsbestand laut Wissenschaftler gefährdet

Ein interner Fachbericht des Bundesamts für Naturschutz (BfN), der monatelang als „verschollen“ galt, ist wieder aufgetaucht. Dieser Bericht, der die wissenschaftliche Grundlage für den „günstigen Erhaltungszustand“ (FV) des Wolfs (Canis lupus) in Deutschland liefert, zeigt: Die Population ist weitaus gefährdeter, als die offiziellen Meldungen an die EU-Kommission suggerieren. Die Erkenntnisse stammen aus einem Artikel der österreichischen Naturschutzorganisation ANCA (Animal Nature Conservation Austria), die den Bericht erstmals öffentlich thematisiert.

Als Verein, der sich für den Schutz des Wolfs einsetzt, sehen wir in dieser Diskrepanz zwischen Wissenschaft und Politik einen Skandal, der den gesamten europäischen Naturschutz untergräbt. Wir danken ANCA für ihre mutige Berichterstattung und fordern sofortige Transparenz und Korrektur der irreführenden EU-Meldungen.
Beispielfoto Wolfsrudel © Brigitte Sommer

Der Kontext: Ein transparenter wissenschaftlicher Prozess – ignoriert von der Politik

Der BfN-Bericht entstand aus einem Auftrag der Umweltministerkonferenz vom Jahr 2020: Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe sollte Referenzwerte für eine „günstige Referenzpopulation“ des Wolfs entwickeln, um die Erhaltungszustandsbewertung gemäß EU-FFH-Richtlinie (Artikel 17) fundiert zu gestalten. Die Staatssekretär-Arbeitsgruppe Wolf präzisierte dies: Vollständige Darstellung des Vorgehens, Prüfung von Modellen und einheitliches, wissenschaftlich tragfähiges Verfahren. Der vierjährige Prozess (2020–2023) war ein Meisterwerk interdisziplinärer Zusammenarbeit:
  • Forschungsauftrag ans Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) ab März 2022: Entwicklung eines Populationsviabilitätsmodells (PVA), basierend auf über 20 Jahren Monitoringdaten, einem Habitatmodell von 2020, Geburten- und Sterberaten. Dies ist die umfassendste Datenbasis für eine FFH-Art in Deutschland.
  • Genetische Analyse durch das Senckenberg-Forschungsinstitut, wie von der EU gefordert.
  • Begleitung durch einen siebenköpfigen Expertenbeirat (Fachleute für Populationsdynamik, Ökologie und Wolfsforschung).
  • Eingebundenheit der Bund-Länder-AG und Monitoringexperten aller Bundesländer, inklusive Workshops im September 2023 in Bonn.

Entscheidungen wurden in zwei schriftlichen Ergebnissen von den Ländern bestätigt. Der Entwurf der Berichte lag im Herbst 2023 vor und sollte die EU-Berichterstattung 2025 prägen. Stattdessen galt er als „verschollen“ und wurde in der politischen Debatte nie erwähnt – bis ANCA ihn ans Licht brachte.

Wissenschaftliche Kernbefunde: Der Bestand des Wolfs ist nicht „günstig“

Der Bericht leitet Referenzwerte ab, die eine langfristig stabile Population definieren. Basierend auf dem PVA-Szenario „2b_m22“ (Kipppunkt, ab dem Rückgangsrisiken steigen) liegt der Mindestwert für die Gesamtpopulation bei 339 Rudeln oder territorialen Paaren. Die Verteilung auf biogeografische Regionen:

 

Region
Referenzwert (Rudel/Paare)
Alpin
4
Atlantisch
53
Kontinental
282
Gesamt
339

Weitere Erkenntnisse:

  • Genetische Diversität: Noch instabil; die Population hängt von Genfluss aus Nachbarregionen (z. B. Alpen, Baltikum) ab. Ohne ausreichenden Zufluss droht Inzuchtdepression.
  • Aktuelle Rudelzahlen: Deutlich unter den Referenzwerten (z. B. Kontinentalregion: weit unter 282)
  • Habitat und Verbreitung: Erhebliche Flächen sind geeignet, bleiben aber unbesiedelt – durch Fragmentierung, Verkehrsmortalität und Barrieren
  • Zukunftsaussichten: Nicht „günstig“; Risiken durch menschliches Zutun 

Die interdisziplinäre Fachgruppe kam 2023 zu einem klaren Schluss: Der Erhaltungszustand des Wolfs ist ungünstig-schlecht (U2) in allen Regionen. Prinzip: „Wissenschaft bestimmt den Zustand – Politik bestimmt die Maßnahmen. Der Widerspruch: Politische FV-Meldung ignoriert die Wissenschaft. Trotz dieser Befunde meldete Deutschland 2025 der EU-Kommission:

  • Atlantische Region: Günstiger Erhaltungszustand (FV) – 31. Juli 2025.
  • Kontinentale Region: FV – Oktober 2025.

Diese Meldungen widersprechen dem Bericht fundamental: Keine neuen Daten rechtfertigen die Abkehr von den Referenzwerten und es fehlt an einer Erklärung für die Diskrepanz. Dies untergräbt die Glaubwürdigkeit des europäischen Naturschutzes und dreht Wissenschaft und Politik um. Dazu belegen auch die offiziellen Monitoringzahlen aus 24/25, dass der Erhaltungszustand des Wolfs in Deutschland nicht erreicht ist. 

Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer

Danksagung an ANCA: Grenzüberschreitender Schutz für den Wolf

Wir danken ANCA – der Animal Nature Conservation Austria – herzlich für ihren Artikel „Ups! Verschollener BfN-Wolfsbericht wieder aufgetaucht – und er zeigt: Der Wolf ist gefährdeter als die Politik behauptet“ (veröffentlicht auf anca.at). ANCA, eine engagierte Plattform für Natur- und Artenschutz im Alpenraum, zieht Parallelen zu Österreich: Dort verzögert sich die EU-Berichterstattung seit elf Monaten (Stand November 2025) und politische Akteure ignorieren wissenschaftliche Warnungen. Der Wolf kennt keine Grenzen – ANCA’s Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit einer Allianz für grenzüberschreitenden Schutz. Die Ergebnisse dürften auch einen neuen Blick auf das Tun der Schweizer Regierung werfen, die weitere Wölfe eines grenzüberschreitenden Rudels brutal und  ohne Einverständnis der italienischen Nachbarn getötet hat  

Wir fordern:

  1. Unabhängige Überprüfung der FV-Meldungen.
  2. Strengen Schutzstatus beibehalten.
  3. Übergabe des Wolfsmonitorings in die Hände einer tatsächlich regierungsunabhängigen Naturschutzorga und die Einbindung des LUPUS-Institutes in diese Orga 

 

Quelle mit Link zu dem verschollenen Bericht:

https://anca.at/ups-verschollener-bfn-wolfsbericht-wieder-aufgetaucht-und-er-zeigt-der-wolf-ist-gefahrdeter-als-die-politik-behauptet

 

Weitere Quellen

https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/11/14/wolfsmonitoring-2024-25-die-offiziellen-zahlen-beweisen-der-guenstige-erhaltungszustand-ist-nicht-erreicht/

https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/10/15/politische-willkuer-statt-wissenschaft-bmu-meldung-zum-guenstigen-erhaltungszustand-des-wolfs/

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Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

NRW: Saga über das Leben der Wölfin Gloria von Wesel

Die NABU-AG, eine Arbeitsgemeinschaft der NABU-Organisationen aus Borken, Bottrop und Wesel arbeitet zum Thema Wolf seit einigen Jahren eng in NRW zusammen. Auf Basis ihrer jahrelangen Erfahrungen mit dem Schermbecker 
Rudel sind die Mitglieder dieser AG zutiefst überzeugt: Problemwölfe werden nicht geboren – sie sind eindeutig menschengemacht. 
Im Zuge dessen ist eine Chronik über das Leben und Sterben der Wölfin Gloria von Wesel entstanden, für die wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. Fotos zur Verfügung gestellt haben. Den Link zum Herunterladen finden Sie in unserem Bericht.

Für die Saga der lokalen Nabus haben wir in unsere Schatzkiste gegriffen und diese Bilder von Glorias Rudel zur Verfügung gestellt. © Wolfsschutz-Deutschland e. V. Es ist nicht gestattet, dass diese Bilder von Dritten weiter verwendet werden und/oder aus der Chronik des Nabu herausgeschnitten oder aus unserem Artikel heraus kopiert und weiter verwendet werden. Eine Veröffentlichung ist nur im Rahmen in der Nabu-Saga selbst über Gloria, bzw. in unseren Artikeln  gestattet.

Am 5. November 2024 wurde die Wölfin Gloria das letzte Mal nachgewiesen, sie hatte zwei ungenügend geschützte Zwergziegen gerissen. Die AG „NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ nimmt nun den Jahrestag des traurigen Ereignisses im Herbst 2025 zum Anlass, das Leben von GW954f – genannt Gloria – umfassend zu dokumentieren. „Mit vielen Bildern, Grafiken und Links zu Originalquellen wird über die Jahre mit der berühmt-berüchtigten Wölfin am Niederrhein bzw. im Westmünsterland und über damit zusammenhängende Fragestellungen informiert,“ heißt es in einer Pressemitteilung vom 30.11.2025.

Wir hatten uns gerne entschlossen, für den Beitrag Bilder aus unserem vereinsinternen Wolfsmonitoring zur Verfügung zu stellen. Es unterstreicht die Wichtigkeit unseres vereinseingenen Monitorings, dank dessen wir die Wölfe lange Jahre schützen konnten sowie Behörden und Weidetierhaltern und Jägern energisch widersprechen konnten. Wahrscheinlich sind alle Wölfe, die auf den Bildern zu sehen sind, heute nicht mehr am Lieben. Ein Mahnmal für brutales, sinnloses und kriminelles menschliches Handeln.

Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. sind nicht immer einer Meinung mit den Nabu-Wolfsfreunden aus Schermbeck, doch eine Zusammenarbeit hat in all den Jahren im Interesse von Gloria und ihrer Familie vor Ort funktioniert und war von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung bestimmt. Wir von Wolfsschutz-Deutschland e.V. vermissen unsere Wölfin ebenfalls sehr und wir sind unendlich traurig, dass die kriminellen Kräfte dort am Ende doch scheinbar erst einmal gesiegt haben. In unseren Augen gibt es natürlich keine Problemwölfe, sondern nur Problemmenschen. Jetzt hat sich dort eine neue Wölfin – Amela –  angesiedelt und wir sind erneut gefordert, auch sie mit all unserer Kraft zu schützen.

Hier kann die PDF-Datei der „NABUs im Wolfsterritorium Schermbeck“ heruntergeladen werden: http://www.nabu-bottrop.de

Hier noch einmal unser Nachruf auf Gloria aus dem Frühjahr dieses Jahres: https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/04/04/schermbecker-wolfsrudel-ausgeloescht-wolfsschutz-deutschland-e-v-schlaegt-alarm/

 

 

Trauriger Tod der Fähe GW1999f: Das Leuscheider Rudel – ein Opfer von Verfolgung und Kriminalität

In einer weiteren tragischen Wendung für eines der härtesten umkämpften Wolfsterritorien Deutschlands hat sich bestätigt: Die vor kurzem gefundenen Skelettreste einer Wölfin in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld gehören zu GW1999f, der Fähe des Leuscheider Rudels. Der Todfund wurde am 20. September 2025 gemeldet und sichergestellt. DNA-Abstriche, die an das Senckenberg-Institut zur Analyse überstellt wurden, ergaben eindeutig die Individualisierung der fünfjährigen Wölfin, die auch Mutter des aktuellen Rudels ist. 

Dieser Fund markiert nicht nur den Verlust einer zentralen Figur im Rudel, sondern unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch illegale Tötungen und systematische Verfolgung in dieser Region. Das Leuscheider Rudel, das seit 2019 im Westerwald (grenzüberschreitend in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen) etabliert ist, hat in seiner kurzen Geschichte mehr Leid erfahren müssen als viele andere Rudel in Deutschland.
Beispielfoto Wölfin.

Die tragische Geschichte des Leuscheider Rudels: Von der Entstehung zur ständigen Bedrohung

Das Leuscheider Rudel – benannt nach dem Gebiet um Leuscheid im Westerwald – entstand aus den von Verfolgungen übrig gebliebenen früheren Rudeln. Seine Wurzeln reichen zurück zu zwei Rudeln in der Region, die schnell von Konflikten überschattet wurden. Eine Fähe verschwand spurlos, woraufhin der verbliebene Rüde ein neues Paar mit einer anderen Wölfin bildete. Doch auch diese Formation hielt nicht lange: Sowohl der Rüde, als auch die neue Fähe „verschwanden“ unter mysteriösen Umständen – ein Muster, das sich bis heute wiederholen sollte. Die aktuelle Konstellation formte sich um GW1415f, eine starke Fähe, die mit dem aus Bayern zugewanderten Rüden GW1896m (bekannt als „Milan“) ein Rudel aufbaute. GW1415f brachte in den Folgejahren beeindruckenden Nachwuchs zur Welt: 2020 sieben Welpen, darunter GW1999f, die heutige Wolfsmutter des Rudels.
2022 folgten vier weitere Junge, 2023 drei und 2024 sogar vier – ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit des Rudels in einem Territorium von über 200–300 km², das von dichten Wäldern und unzugänglichen Hängen geprägt ist, aber zunehmend durch Abholzung und Jagdinteressen bedroht wird. Doch diese Erfolge waren von Anfang an von Tragödien überschattet. GW1415f, die Gründungsfähe, wurde zuletzt am 6. April 2022 nachgewiesen und ist seitdem verschwollen – ein Verlust, der das Rudel auf nur fünf Mitglieder schrumpfen ließ. GW1999f, ihre Tochter aus dem 2020-Wurf, übernahm die Rolle der Mutter und führte das Rudel mit GW1896m weiter. Sie wurde mehrmals in Altenkirchen-Flammersfeld nachgewiesen. Nun war GW1999f seit dem 26. Mai 2025 nicht mehr nachgewiesen worden. Vorher war sie am 24. Januar und am 7. April anhand von Kotspuren nachgewiesen worden. 
Ein weiteres Opfer: Der geflohene Jungwolf „Butzi“ GW2554m, https://wolfsschutz-deutschland.de/2023/11/12/hessen-wolf-butzi-hat-jetzt-eine-gefaehrtin/  der 2023 vor der Verfolgung im Westerwald in den Taunus (Hessen) floh und dort das Territorium Butzbach etablierte. Nach unserer Überzeugung wurde auch Butzi von 2024 auf 2025 illegal getötet. Das Territorium Butzbach ist nicht mehr aufgeführt in den offiziellen Monitoring-Daten von HessenForst. Einmal ansässige Wölfe wandern nicht mehr ab – sie verteidigen ihr Revier bis zum Tod. Seine Partnerin ist ebenfalls spurlos verschwunden. Auch dieser Fall passt ins Muster von überbordender Kriminalität und nicht vorhandenem Unrechtsbewusstsein.
Die drei Wolfswelpen des Rudels sind nun schon fast so groß wie ausgewachsene Wölfe, doch sie können sich noch nicht alleine verwsorgen. Beispielfoto.

Der Weg zur Kriminalität: Hetze, illegale Tötungen und organisierte Verfolgung

Der Westerwald, idyllisch auf den ersten Blick, ist zu einem Hotspot für Wildtierkriminalität geworden. Hier verschmelzen lokale Interessen – vor allem von Jägern, Forstbetrieben und Landwirten – mit einer toxischen Mischung aus Desinformation und Gewalt. Das Leuscheider Rudel geriet früh in den Fokus: Bereits 2021 und 2022 häuften sich Nutztierrisse an ungeschützten Tieren, die von Wölfen genutzt wurden. Statt auf effektiven Herdenschutz (wie EU-subventionierte Elektrozäune mit 10.000 Volt) zu setzen, eskalierten Medien und Lokalpolitiker (z. B. CDU im Kreis Neuwied) die Stimmung: Aufrufe zu Abschüssen, Falschmeldungen über „Kälberrisse“ (die sich als Hundeangriffe entpuppten) und Hetze in WhatsApp-Gruppen von Wolfshassern. Die Kriminalität nahm greifbare Formen an:
  • Illegale Tötungen: Neben dem Verschwinden von GW1415f und GW1999f wurde im Februar 2025 die 9-monatige Jungwölfin GW4599f (ebenfalls aus dem Rudel) in Fiersbach erschossen aufgefunden – Todesursache: Herzbeuteltamponade durch Schussverletzung. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelte, Wolfsschutz-Deutschland e.V. erstattete Anzeige und setzte eine 1.000-Euro-Belohnung für Hinweise aus. Mehrere Welpen starben bei Verkehrsunfällen und ganze benachbarte Rudel lösten sich auf, nachdem Mütter und Väter eliminiert wurden.
  • Vandalismus und Bedrohungen: Im April 2022 wurde das Auto unseres Vorstands während einer Recherche in Buchholz beschädigt – Reifen platt gemacht, Stoßstange beschädigt –, nachdem der Standort in einer Jäger-WhatsApp-Gruppe geteilt wurde. Solche Angriffe auf Naturschützer sind Symptome einer Radikalisierung: Aufrufe zu „Steinsalz-Schüssen“ (die Wölfe vergiften, ohne Spuren zu hinterlassen) oder Giftmischungen aus Backzutaten kursieren offen.
  • Offizielle Verfolgungsversuche: GW1896m, der Vater, wurde mehrmals zur Zielscheibe: Im November 2024 wollte Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) eine Abschussverfügung erteilen, nach Rissen an vier Schafen. Gerichte in Koblenz (17.12.2024) und Niedersachsen (18.11.2024) stoppten dies durch Klagen  – ein kleiner Sieg, der verwaisten Nachwuchs (mindestens vier Welpen 2024) verhinderte. Dennoch: Die Besenderung (Halsband-Tracking) wurde gefordert.  Dabei ist bekannt, dass besenderte Wölfe nicht lange überleben. 
Diese Eskalation ist kein Zufall. In Rheinland-Pfalz werden Wölfe mit Propaganda als „Überbedrohung“ diffamiert, obwohl Risse oft auf mangelnden Schutz zurückgehen. Wolfshasser-Netzwerke nutzen soziale Medien und Lokalpresse, um Hysterie zu schüren – mit Folgen: Zerschossene Rudel führen zu mehr Rissen durch unerfahrene Jungtiere, was den Kreislauf der Verfolgung antreibt.
Beispielfoto: So groß ist ein im Frühjahr geborener Wolfswelpe inzwischen.

Der Verlust von GW1999f: Ein Schlag für das Rudel und unsere Natur

Der Fund ihres Skeletts in Altenkirchen-Flammersfeld – einem Kerngebiet des Rudels – kann zwar auch auf einen natürlichen Tod hindeuten, doch die Vorkommnisse dort lassen eine illegale Beseitigung vermuten. Als das Muttertier war GW1999f das Herz des Rudels: Sie jagte kranke und alte Tiere und schützte ihre Jungen. Ihr Verschwinden bedroht nun die ganze übrig gebliebene Familie. Im Juni 2025 wurde ein Wolf und ein Welpe auf einem Wildkamerafilm nachgewiesen, am 30. Juli dann drei Wolfswelpen. 

GW1896m allein mit den verbliebenen Welpen des Rudels

Das Rudel könnte zerfallen, wie so viele vor ihm. Wie viele Opfer muss es noch geben, bevor Menschen endlich begreifen, dass die Wölfe nicht die Feinde sind, sondern Lobbyistenkonzerne, die den Wolf zum Feindbild und Sündenbock und als bewährtes Ablenkungsmanöver aufbauen? 
Der Zerfall des Rudels dürfte tatsächlich für mehr, statt weniger Risse gesorgt haben. Dem Vater GW1896m wurde ab August Risse an ungeschützten Schlachthirschen und Ziegen nachgewiesen. Ein Welpe des Rudels, GW4620f, riss am 20. August ebenfalls ungeschützte Schlachtdamhirsche.

Wolfsschutz-Deutschland e.V. fordert:

  • Gründung von regierungsunabhängigen Spezialeinheiten zur Wildtierkriminalitätsbekämpfung – wie sie in Italien (Carabinieri per la Tutela della Fauna) und Spanien (SEPRONA) erfolgreich eingesetzt werden. Nur unabhängige Ermittler können den Einfluss lokaler Netzwerke brechen.
  • Herdenschutz statt Abschüsse: Nutzt EU-Fördermittel für effektive Zäune.
  • Hinweise, gerne auch anonym, an uns: Brigitte.Sommer@wolfsschutz-deutschland.de oder Mobil: 0176 48732612

 

Dieser tragische Fall zeigt auch, dass wir Tierfreunde, Natur- und Wolfsschützer uns nicht alleine auf Klagen verlassen können, denn gegen illegale Verfolgung hilft nur Einsatz direkt vor Ort in den Wolfsgebieten. Hier brauchen wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. noch viel mehr Unterstützung. 

Quellen:

http://www.wolfsschutz-deutschland.de

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Auch durch den Kauf unseres neues Wolfskalenders für 2026 kann unsere Arbeit wirkungsvoll unterstützt werden. Hier geht es zu den Bestellmöglichkeiten: https://wolfsschutz-deutschland.de/2

 

Politische Willkür statt Wissenschaft: BMU-Meldung zum „günstigen Erhaltungszustand“ des Wolfs

Wolfsschutz-Deutschland e. V. ruft zum Widerstand vor Ort auf. Der Verein Wolfsschutz-Deutschland e. V. verurteilt die Meldung des Bundesumweltministeriums (BMU) vom 13. Oktober 2025 an die EU-Kommission als rein politische Farce. Durch eine pauschale Zusammenführung starker ostdeutscher Wolfspopulationen mit schwachen Beständen im Westen wird der Wolf als „günstig erhalten“ deklariert – ohne wissenschaftliche Grundlage und mit dem offenkundigen Ziel, Abschüsse zu erleichtern und den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Wir haben diese Entwicklung seit Jahren angekündigt: Die Jagd- und Agrarlobby nutzt den Vorwand, um eine reguläre Jagd auf Wölfe zu ermöglichen, die Rudel destabilisiert und Konflikte schürt.

Statt Systemklagen, die im politischen Getriebe untergehen, setzen wir auf Aktive vor Ort in Wolfsgebieten und unser internes Monitoring. Alle Menschen sitzen im selben Boot – gegen eine ausufernde Lobbypolitik, die Prävention sabotiert und allen schadet. Die Meldung ignoriert etablierte FFH-Kriterien: Regionale Differenzierungen fehlen, quantitative Indikatoren (z. B. Mortalitätsraten, Habitatqualität) werden verschwiegen. Ostdeutsche Rudel (Sachsen, Brandenburg: über 100 Rudel) maskieren die Fragilität im Westen (Bayern, NRW: isolierte Gruppen, hohe Verkehrstote). Experten wie das BfN und Senckenberg warnen: Der Bestand ist vulnerabel.
Beispielfoto Wölfe. © Brigitte Sommer
Bundesumweltminister Carsten Schneider feiert dies als „Erfolg“, um „Probleme vor Ort leichter zu lösen“ – ein Code für mehr Abschüsse und Jagdrecht.„Diese Entscheidung ist nicht wissenschaftlich, sondern Lobby-Diktat“, erklärt Brigitte Sommer, Vorsitzende von Wolfsschutz-Deutschland e. V. „Die Pauschalierung tarnt Schwächen, um den Wolf jagdbar zu machen. DJV und DBV fordern genau das: Aufnahme ins BJagdG für Quoten und Saisons, was Rudel zerstört und Prävention entmachtet. Klagen wie die von Green Impact vor dem EuGH (angenommen, aber Erfolgschancen vor dem aktuellen Hintergrund gering) bekämpfen Symptome – das System schützt sich selbst. Lobbypolitik schadet allen“, erklärt Brigitte Sommer.

Gemeinsam gegen Ausbeutung

Die Konsequenz: Sinnlose Wolfstötungen, die illegale Kriminelle legitimieren und Risse provozieren, statt Probleme zu lösen. Prävention – Elektrozäune, Herdenschutzhunde – reduziert Schäden um 80 Prozent, ist kostengünstig und schützt Weidetiere. Doch die Lobby priorisiert Jagdinteressen über faire Lösungen. „Wir sehen uns nicht als Feinde der Landwirte“, betont Sommer. „Gemeinsam müssten wir gegen eine Politik kämpfen, die Fördergelder für Zäune kürzt, den Bauern mit immer mehr Bürokratie das Leben schwer macht, sie enteignet und Jägern Trophäen ermöglicht“, betont Sommer. Ausufernde Lobbyeinflüsse kosten uns allen: Höhere Schäden, instabile Ökosysteme und verarmte Landschaften.  Klagen allein reichen nicht – Erfolgschancen bei 20–40 Prozent, oft nur Verzögerungen. Das System dreht sich weiter: Jäger führen Monitoring und schießen, Daten dienen der Jagd.

Ermöglichung der Jagd auf Wölfe als Ziel der Aufnahme ins Bundesjagdrecht

Die Forderung der DJV und DBV den Wolf ins Bundesjagdrecht zu überführen zielt explizit darauf ab, die Jagd auf Wölfe bundesweit zu legalisieren und zu erleichtern, indem der Wolf als nun „jagdbares Wild“ ins Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen wird. Dies würde über punktuelle Abschüsse bei „Problemwölfen“ hinausgehen und eine systematische Bejagung ermöglichen, ähnlich wie bei anderen Wildarten (z. B. Reh, Fuchs). Die „günstige Erhaltungszustand“-Meldung (FCS) dient hier als rechtlicher Hebel, um EU-Schutzvorgaben zu umgehen. 

Vor Ort aktiv: Unser internes Monitoring als Gegenmacht

Deshalb setzen wir auf Stärke vor Ort: Wolfsschutz-Deutschland e. V. ist in Wolfsgebieten präsent – mit Aktiven. Unser vereinsinternes Wolfsmonitoring ist unabhängig: Kameras schützen Rudel, ohne Daten an Behörden oder Jäger zu liefern. Wir brauchen mehr Unterstützer: Vereinsmitglieder für Patrouillen, Spenden für Ausrüstung und Expertise.
Wolfsfreunde: „Aktive vor Ort sind der Schlüssel: Sie verhindern Abschüsse durch Früherkennung“, so Sommer. „Gemeinsam im Boot gegen Lobby-Herrschaft – für Prävention, die funktioniert, und Wölfe als natürlichen Bestandteil der Natur.“ Lasst uns die Lobbymacht brechen!
Quelle:

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Auch durch den Kauf unseres neues Wolfskalenders für 2026 kann unsere Arbeit wirkungsvoll unterstützt werden. Hier geht es zu den Bestellmöglichkeiten: https://wolfsschutz-deutschland.de/2

Sachsen: Natürlicher Tod einer Dynastiegründerin – Aufruf zum Schutz vor illegalen Tötungen bei Knappenrode II

Unser Verein Wolfsschutz-Deutschland e. V. nimmt die jüngste Mitteilung des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zum Ableben einer 13-jährigen Wolfsfähe bei Elsterheide mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis. Während wir uns über die transparente Aufklärung des natürlichen Todes freuen, mahnt der Fall eindringlich: In der Region Knappenroder Seenlandschaft und insbesondere im Territorium Knappenrode II und im gesamten Landkreis Bautzen sterben in diesem Jahr erneut zahlreiche Wölfe unter mysteriösen Umständen und es kursieren Fakegeschichten über angebliche Risse von Katzen.

Wir fordern eine Intensivierung der Aufklärungsarbeit um die Vorgägen im Rudelgebiet Knappenrode II und wir setzten für einen nachgewiesenen illegalen Abschuss eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro aus.
Die Wolfsfähe GW180f, die 2013 das Rudel in Knappenrode/Seenland (KN) gründete, sei mit ihren 13 Jahren eine der ältesten dokumentierten Wölfe im sächsischen Monitoring. Seit Ende August 2025 soll sie Aufsehen erregt haben, als sie krank und abgemagert in der Nähe von Wohngebieten gesichtet wurde. 23 Meldungen aus der Bevölkerung und vom erweiterten Monitoring zeichneten laut Wolfsbüro ein Bild eines Tieres, das unter starken Alterserscheinungen und Räude gelitten habe. Die Fachstelle Wolf hätte laut Pressemitteilung ihre Aktivitäten verstärkt, um das Verhalten zu beobachten und eine mögliche „Managementrelevanz“, also einen Abschuss zu prüfen. Die Ergebnisse der Obduktion durch das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin bestätigen nun: Die Fähe durfte natürlicherweise an Altersschwäche sterben. Ihr verzögerter Fluchtreflex und die Suche nach leichter Nahrung wie Komposthaufen waren Symptome ihrer Beeinträchtigung – kein Verlust der Scheu vor dem Menschen, wie es fälschlicherweise interpretiert werden könnte.
Dass sie nach dem 17. September 2025 nicht mehr gesehen wurde und der davor dokumentierte Gesundheitszustand des Tieres hätte auf ein Ableben der Wölfin hingedeutet. Im Rahmen eines weiteren Monitoringeinsatzes Ende September 2025 sei der bereits stark verweste Kadaver der alten Wölfin gefunden worden. Es sei davon auszugehen, dass das Tier kurz nach der letzten Sichtungsmeldung verstorben ist.
Diese Wolfsfähe war ein Symbol für die erfolgreiche Rückkehr des Wolfes nach Deutschland: unauffällig und wolfstypisch lebend, bis Krankheit und vor allem ihr Alter sie einholten. Es ist erfreulich, dass das Monitoring hier rasch und professionell handelte. Doch der Fall unterstreicht auch die Dringlichkeit, Gerüchte und Vorurteile frühzeitig zu entkräften – gerade in einer Region, in der Wölfe zunehmend Opfer illegaler Tötungen werden.
Screenshot aus der Pressemitteilung. Wir hoffen, dass die Wölfin gut auf der anderen Seite angekommen ist. Es gibt Erkenntnisse darüber, dass im Universum keine Energie jemals verloren geht. Insofern ist es eine schöne Vorstellung, dass die Wölfin zu dem zurück gekehrt sein könnte, was war, ist und jemals sein wird.

 

Die alte Wölfin GW180f aus dem Rudel Milkel schreibt Geschichte. Insgesamt hat sie zirka 57 Welpen das Leben geschenkt und mindesten drei Rüden überlebt. Eine wahre Gründeren einer Wolfsdynastie. Ausriss aus DBB-Wolf.de

 

Screenshot aus DBB-Wolf.de Rudel Kanpenroder Seenland.

 

Am 3. Oktober wurde eine weitere Wölfin,  GW1880f, im Gebiet Knappenrode II tot aufgefunden. Auch hier lautet das Ergebnis: natürlicher Tod.

Screenshot aus DBB-Wolf.de – Die tote Wölfin war die neue Mutterwölfin des Rudels Knappenrode II. Im vergangenen Jahr hatte sie mit einem neuen Rüden zwei Jungtiere.

 

Screenshot aus DBB-Wolf. Rudel Knappenrode II.

 

Mysteriöse Tode und illegale Abschüsse

Ein anhaltendes Problem im Gebiet um Knappenrode II. Leider steht der natürliche Tod der GW180f im Kontrast zu den alarmierenden Ereignissen dieses Jahres. Mehrere Wölfe sind unter verdächtigen Umständen gestorben, darunter Fälle, die auf illegale Eingriffe hindeuten. Dort wurde am 4. August 2025 ein Jährling, tot aufgefunden – die Obduktion ergab Schussverletzungen. Wolfsschutz-Deutschland e. V. hat Strafanzeige  https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/09/16/sachsen-illegale-wolfstoetung-in-knappenrode-ii-wolfsschutz-deutschland-e-v-erstattet-strafanzeige-und-setzt-belohnung-aus/ erstattet und eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Identifizierung des Täters führen. 

Seit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland 2000 wurden bundesweit über 1.180 tote Wölfe dokumentiert, von denen rund 140 allein im Jahr 2024 auf unnatürliche Ursachen zurückgingen, einschließlich illegaler Abschüsse. In Sachsen, wo die Knappenroder Rudel leben, und im gesamten Landkreis Bautzen ist die Dunkelziffer hoch: Viele tote Wölfe werden nicht gefunden oder manipuliert, um die Taten zu vertuschen. Eine Aufklärungsquote ist praktisch nicht vorhanden, und Strafen – bis zu 50.000 Euro Geldstrafe oder fünf Jahre Haft nach Bundesnaturschutzgesetz – bleiben aus. Illegale Tötungen sind kein Einzelfall, sondern ein systematisches Problem, das durch Vorurteile angeheizt wird. Wir fordern die Gründung von regierungsunhabhängigen Spezialeinheiten, wie sie in Italien und Spanien erfolgreich etabliert wurden, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Am 24. Dezember 2019 wurde die damalige Mutterwölfin des Rudels Knappenrode II illegal erschossen aufgefunden. 

Eineinhalb Jahre vorher wurde ebenfalls eine Wölfin aus diesem Rudel bei Mortka auf besonders grausame Art und Weise getötet. Bei der Bergung des Kadavers sei festgestellt worden, dass der Brustraum des Wolfes Löcher aufgewiesen hätte und um den Bauch des toten Wolfes ein Strick gebunden gewesen wäre. Am anderen Ende des Strickes soll ein Betongewicht befestigt gewesen sein, mit dem der Kadaver im Tagebausee versenkt worden ist.  Wir lobten damals eine Summe von 7.000 Euro zur Ergreifung des Täters aus. Der Fall ist bis heute ungeklärt. 

Aktuelle Unklare und offene Fälle im Gebiet um Knappenrode und Landkreis Bautzen:

Am 11. Mai 2025 wurde ein toter Wolf gefunden. In der Liste als unklar aufgeführt.

Am 29. Juli 2025 wurde die Wölfin GW5016f gefrunden. In der Liste als unklar aufgeführt.

Am 22. Februar 2025 wurde der Welpe GW4744m überfahren aufgefunden.

Landkreis Bautzen und Nähe

Am 18. Februar 2025 wurde der Welpe GW4712m im Territorium Johnsdorf überfahren

Am 24. März  2025 wurde die Altwölfin GW342f aus dem Ruszow Rudel aus aud auch Pumpak stammte, im Territorium Neustadt Spremberg überfahren aufgefunden.

Am 09. Juli 2025 wurde die Altwölfin GW4623f im Terrotorium Elstra überfahren aufgefunden.

Verschwundene Rudel im Landkreis Bautzen

Eine Tochter von GW180F gründete 13/14 das Rosenthaler Rudel, das nach 21/22 verschwand.

Das Milkeler Rudel, in dem ein Nachkomme – GW1064m –

–  aus Knappenrode II, nur noch alleine lebte, ist seit 23/24 nicht mehr besetzt. 2017 versuchten Welpen des Rudels Jägern Helme und Gerätschaften zu stehlen. Ein aufgenommener Film davon ging damals viral. https://www.youtube.com/watch?v=hV4LVvLqF1I

Das Gebiet um Lohsa ist seither Schwerpunkt  krimineller Ereignisse.

Totfunde in Sachsen gesamt von 2000 bis 2025

237 Totfunde:  21 x Illegale Tötung  4 x Management  32 x natürlich  19 x unklar  161 x Verkehrsunfall  1 x sonstiges

Die Statistik zeigt, dass der Mensch für den Wolf gefährlich ist, und nicht umgekehrt. Neue Infos dazu auch hier: https://wolfsschutz-deutschland.de/2025/10/03/erneut-bestaetigt-die-groesste-bedrohung-fuer-den-wolf-ist-der-mensch/

Gerüchteküche brodelt: Wölfe als Sündenböcke für verschwundene Katzen?

Der Fall der alten Fähe hat nicht nur das Monitoring mobilisiert, sondern auch die Gerüchteküche zum Kochen gebracht. In Elsterheide und Umgebung kursieren Meldungen, wonach Wölfe angeblich Hauskatzen angreifen und fressen würden. Gerade mal vier Tiere wurden dort als vermisst gemeldet und bei einem Tier hätte es sein können, dass ein Wolf nachgesorgt haben könnt. Daraus tendenziöse Artikel mit absurden Tatsachenbehauptungen zu kreieren, ist ein klassischer Fall von absichtlicher Panikmache der Medien. Kranke oder alte Wölfe wie GW180f suchen keine Haustiere – sie greifen zu dem zu, was erreichbar ist, wie Abfall oder eben auch einmal tote Tiere. Doch die wahren Verursacher für verschwundene Katzen sind oft Jäger. Tatsächlich zeigen Schätzungen, dass in Deutschland jährlich mehrere zehntausend Katzen von Jägern getötet werden. Der Deutsche Tierschutzbund geht von „mehreren zehntausend“ Fällen aus, PETA sogar von bis zu 200.000 erschossenen Katzen pro Jahr. In Nordrhein-Westfalen allein werden rund 11.000 Katzen pro Jahr erlegt. Jäger dürfen Katzen als „wildernd“ abschießen, sobald sie sich mehr als 200 bis 500 Meter von Siedlungen entfernen – oft ohne Meldepflicht. Viele Tiere verschwinden spurlos, Kadaver werden vergraben oder als Unfallopfer getarnt. Während Wölfe selten Katzen jagen – und dann meist Streuner –, machen Jäger systematisch Jagd auf Haustiere. Diese Zahlen entkräften Mythen und lenken den Blick auf das echte Problem, die Jagd- und Agrarlobby. 

Aufruf zum friedlichen Zusammenleben: Schutz statt Schuss

Wolfsschutz-Deutschland e. V. sieht im Fall Elsterheide eine Chance für mehr Verständnis. „Die Wolfsfähe GW180f hat ihr Leben in Freiheit und Würde gelebt – ein Vorbild dafür, dass das Zusammeleben mit Wölfen funktioniert. Lassen wir uns nicht von Gerüchten täuschen, sondern den gesunden Menschenverstand einschalten. 
Wir freuen uns über neue Mitglieder, die sich vorstellen können, Schwerpunktmäßig im Gebiet um Lohsa aktiv zu werden, ebenso über Hinweise, auch anonym. Wir garantieren hundertprozentigen Quellenschutz.  Hotline: 0176 48732612 oder Email: Brigitte.Sommer@wolfsschutz-deutschland.de 

Quellen:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1091231

http://www.dbb-wolf.de

https://wolfsschutz-deutschland.de/2024/08/09/sachsen-wolfsland-stirbt/

https://www.wolf.sachsen.de/wolfswelpen-milkel-werden-vergramt-4734.html

https://wolfsschutz-deutschland.de/2020/01/28/mutterwoelfin-des-rudels-knappenrode-ii-in-sachsen-erschossen-und-verscharrt-wolfsschutz-deutschland-e-v-erstattet-anzeige-und-lobt-kopfgeld-aus/

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Auch durch den Kauf unseres neues Wolfskalenders für 2026 kann unsere Arbeit wirkungsvoll unterstützt werden. Hier geht es zu den Bestellmöglichkeiten: https://wolfsschutz-deutschland.de/2