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Welche „Journalisten-Bestie“ lässt sich eine derartige Headline einfallen?

Screenshot von einem Online-Artikel aus der Kreiszeitung. Update: 31.10.19 9.00 Uhr – Dei Kreiszeitung hat inzwischen wohl selbst festgestellt, wie daneben diese Headline war. Die Überschrift dieses Artikels ist so nur noch bei geteilten Inhalten in den sozialen Netzwerken zu sehen. https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/wolf-tot-erschossen-rodewalder-wolf-13181258.html?fbclid=IwAR1ZVApQ8cDOl_hm-okSikSgXn6bYCP8VmGyfYs_wgiHWr6oL2aL6roljEg

„Ist die Wolf-Bestie tot?“, betitelte die Kreiszeitung gestern einen Artikel über einen illegal erschossenen Wolf, der im Landkreis Verden auf einem Acker gefunden wurde. Der hinzugerufene Wolfsberater würde vermuten, dass es sich hierbei um Roddy handeln könnte. Das ist der Rüde, auf den der Niedersächsische Umweltminister Lies seit Jahresbeginn eine Jagd veranstaltet, die inzwischen Unsummen kostet. Über 200.000 Euro Kosten stehen einem „Schaden“ von nicht einmal 3.000 Euro gegenüber. Über dieses Missverhältnis berichtete die Kreiszeitung nicht. Ebenso wenig über die Tatsache, dass immer mehr Wölfe und auch Luchse illegal getötet werden. Selten können die Täter, die bislang immer aus Hobbyjägerkreisen stammten, wirklich dingfest gemacht werden. Und wenn, dann gibt es überschaubare Geldstrafen und Bewährungsstrafen.

Falschinformation, Hetze und desaströse Positionierung der Politik

Strafen, die die Wolfsmörder jedenfalls überhaupt nicht abschrecken. Nach offiziellen Angaben wurden neun Wölfe illegal erschossen. Die Dunkelziffer dürfte drei Mal so hoch sein, auch wenn das Umweltministerium sich in einem NDR-Artikel https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Tote-Woelfe-Schiessen-schaufeln-schweigen-,wolf4064.html?fbclid=IwAR34fd1hoPJgUO3_Ifwnf-cum1G9NBRTpEuCaBHXXi661nMVqk-M3YctOS nicht genauer äußern wollte.  Fakt ist, dass immer mehr Wolfsrudel einfach „verschwinden“.  In Niedersachsen laufen also Verbrecher frei herum, die auch gefährlich für Menschen werden könnten und es sogar bereits geworden sind. Während es keinen einzigen Angriff eines Wolfs auf Menschen seit ihrer Rückkehr nach Deutschland gab, kommen jedes Jahr um die 50 Menschen zu Tode oder erleiden schwere Verletzungen durch Hobbyjäger.

Eine Headline, die sorgsam und neutral und ethisch und angemessen gewählt worden wäre, müsste also lauten:

Welche Bestie killt Wölfe?

Tanja Z. schrieb folgendes in Facebook: Die Falschinformationen, Hetze und die desaströse Positionierung der Politik zum Thema Wolf provozieren so etwas.

Gemeint damit ist ein zweites Ereignis, das Tierfreunde und mitfühlende Menschen geradezu fassungslos zurücklässt. In Rostock erschoss ein Sondereinsatzkommando der Feuerwehr einen Hund. Als Grund gab man an, das Tier für einen Wolf gehalten zu haben. Es sei durch die Stadt gelaufen und beim Einkesseln durch die Einsatzkräfte hätte es geknurrt. Die gleichen Einsatzkräfte hatten kurz zuvor übrigens ein aus einem Zirkus entlaufenes Zebra erschossen. Bei dem in der Rostocker Innenstadt erschossenen Tier handelte es sich um Mr. Blue, einen Wolfshund, der wegen seiner Freundlichkeit stadtbekannt gewesen sein soll. https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Wolfshund-in-Rostocker-Innenstadt-erschossen-So-reagiert-die-Halterin-von-Mr.-Blue?fbclid=IwAR0OLLrMj59LRohLdIAv4pgYyGOfgjhFafX5lvkHTmL5KVlL9Abpwd1fb4U

Damit wird auch noch der Eindruck vermittelt, als wäre es legal, auf einen Wolf zu schießen. Wir sind gerade mitten in der Jungwolfwandersaison. Dabei kann es vorkommen, dass unerfahrene Jungtiere auch mal durch Städte oder Dörfer laufen können. Welches Tier, das so in die Enge getrieben wird, würde nicht knurren? Höchstwahrscheinlich würde sogar ein Labrador so reagieren. Aufklärung statt Hetze müsste also der Auftrag an die Medien sein. Wie es geht, zeigt die Initiative „Menschen für Wölfe“ mit diesem Artikel über wandernde Jungwölfe: https://www.menschen-fuer-woelfe.com/blog/vorsicht-beim-autofahren-jungwölfe-sind-jetzt-auf-wanderschaft

Wir von Wolfsschutz Deutschland haben den Artikel der Kreiszeitung beim Deutschen Presserat angezeigt. Jeder Bürger kann hier Berichte, die Fake-News bringen, oder gegen die Presseethik verstoßen, melden: Hier der Link:

https://www.presserat.de/beschwerde.html?fbclid=IwAR0NxyCLE7DcCDgiCnlo7IFeAW1UE3eyoJk4F8wH3ott3gzRvDT3iJtX8uQ

 

Update 01.11.19 Umweltministerium meldet, dass der Wolf nicht durch Schuss- sondern Bissverletzungen gestorben wäre und Olaf Lies macht nicht der Presse sondern Kommentierenden Vorwürfe

Umweltminister Lies veröffentlichte gestern noche ein Stellungnahme auf Facebook, in der er wohl kommentierenden Bürgern in den sozialen Medien Vorwürfe machte. Bürgerschelte statt Presseschelte? Ein Nogo, finden wir.  Wäre nicht auch der Wolfsberater zu kritisieren, der der Presse gegenüber eine Schusswunde erwähnt haben soll. Unsere Vorsitzende hat dies so auf der Seite von Lies kommentert: Zitat –

Statt Presseschelte Bürgerschelte? Sehr arm, Herr Lies. Sind es nicht gerade Sie, die mit Ihrem undurchsichtigen Gebaren Misstrauen säen? Was wollen Sie damit sagen, dass „ausschließlich der Staat“ handeln darf? Sind wir nun auf dem Weg in eine Diktatur? Dabei steht im Grundgesetz, dass es ein Auftrag an die Bürger ist, Widerstand leisten sobald Recht zu Unrecht wird. Und dass 200.000 Euro für eine Jagd auf einen Wolf verpulvert werden, und nun kein Geld mehr für Zäune für Weidetierhalter da ist, soll eine rechtsstaatliche Maßnahme sein? Viele Menschen werden wohl diese Ergebnisse aus Berlin anzweifeln. 

Hier ein Screenshot des Threads von Umweltminister Lies:

 

 

 

 

 

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30 Gedanken zu „Welche „Journalisten-Bestie“ lässt sich eine derartige Headline einfallen?

  1. Wenn ich solche Nachricht lese, „schwillt mir der Kamm“! Meine negative Meinung über Jäger ändert sich dadurch nicht! Sicher Jagd und Hege MUß sein. Aber bitte NICHT gleich jedes unbekannte Wildtier erschießen, NUR UM ZU SCHIEßEN? Regelmäßige Kontrollen der Jagdfähigkeit weäre angebracht!

    1. „Sicher Jagd und Hege MUẞ sein“: Die Natur braucht KEINE JÄGER und wenn bestimmt nicht dieses HEER von Hobbyjägern, die ALLES abknallen was sich für Büchse und Küche eignet! Dass immer noch der Unbegriff „Hege“ im Zusammenhang mit dem Abschlachten dieser ARMEN KREATUREN verwendet wird, schockiert mich!!!

    2. Ich korrigiere den Irrtum von Fr. Dr. König, denn „Jagd muss nicht sein“! Wir brauchen keine Jäger und schon gar keine Hobby Jäger! Nur, wenn man die Natur sich selbst überlässt, regelt sie alles Erdenkliche bestens von selbst. Kein Mensch ist in der Lage, das Gleichgewicht in der Natur zu halten. Der Beweis dafür ist, dass, seit wir Jäger haben und genau die in den Kreislauf der Natur eingreifen, wir permanent über Arten Über oder Unter Populationen klagen. Der Wolf ist DER Regulator, den wir dringend in der Natur und deren Öko Systeme Flora und Fauna brauchen. Der Einfluss von Räubern auf Pflanzen Fresser bewirkt die Veränderung eines Öko Systems. Es entsteht eine „Trophische Kaskade“ Siehe auch YOU Tube Video: Die Rückkehr der Wölfe. Das Wunder im Yellowstone Nationalpark“.

      1. Der Yellowstone Nationalpark wäre auch die Blaupause für Deutschland! Nur hier läuft das anders: Die Entscheidungsträger sind selbst Jäger oder folgen den Weisungen der Lobbyisten und sind wir doch mal ehrlich: Den meisten Menschen in diesem Land sind doch Tiere egal, das ist auch der Grund warum sich Nichts ändert…und wir, denen das Leid der Tiere nicht egal ist, sitzen da und schreiben und schreiben und schreiben… Es scheint hoffnungslos – leider!

    3. Frau Dr. König, sorry, wenn ich anderer Meinung bin, als Sie! Jagd und Hege haben miteinander nichts zu tun! Der Begriff Jagd beinhaltet Begriffe wie z.B.: jagen, verfolgen, nachstellen, fangen, töten usw.! Während der Begriff „Hege“ etwas positives beinhaltet, was man von dem Wort Jagd sicherlich nicht behaupten kann! Bis dato habe ich keine sinnvolle Jagd feststellen können! Schon gar keine Treib-oder Drückjagd, bei denen ca. 60 – 70 % der Tiere nicht durch einen Blattschuß getötet werden sondern durch Fehlschüsse verstümmelt werden und teilweise noch tagelang mit quälenden Schmerzen in irgend einem Gebüsch liegen oder von geifernden Hunden zerrissen werden und sich die Hobby – Jäger alkoholisiert darüber freuen, was ihre Hunde so leisten können! Solche kriminellen Jagdszenen haben auch mit einer selektiven Jagd nichts zu tun, weil dies bei einer Treib-oder Drückjagd gar nicht möglich ist. Da wird geschossen, auf Teufel komm raus, aber nicht mit Hirn und Verstand! Für eine regelmäßige Kontrolle der Jagdfähigkeit, dazu gehören Schießergebnisse und Augenkontrolle, kann ich Ihnen nur zustimmen, aber nicht durch die eigenen Jäger – Vertreter sondern durch unabhängige Kontrolleure, die nicht lobbyistisch angehaucht sind! Das wäre auch dringendst notwendig und erforderlich, um endlich die vielen Fehlschüsse auf Mensch und Tier zu unterbinden!

      1. Ich hab jetzt an den Presserat geschrieben. Dass Wolfschutz Deutschland hundertfach Zäune kontrolliert hat und selten bis gar kein Strom drauf war und die Zäune viele Lücken aufweisen. Auch dass der NDR dauernd (wenn die berichten) es immer negativ ist. Und der Wolf noch nie einen Menschen angegriffen hat. Mal abwarten was die antworten. Mir ist auch klar, dass dieses Thema die Gesellschaft spaltet….

        1. Ich habe gerade an den Chefredakteur der Kreiszeitung Herrn Willms geschrieben. Bin auch mal gespannt, ob ich eine Antwort erhalte. Politiker mit ihren Schießbefehlen sind doch völlig fehlgeleitet. Bloß keine Arbeit machen und mal recherchieren.
          Sie übersehen mit Absicht die Fakten, wie unzureichend geschütze Herden zB. Bloß keine Arbeit machen.

          1. Der Beitrag ist nur online erschienen, deshalb gibt es Print auch keine weitere Reaktion.

            Mit freundlichen Grüßen

            Volkmar Koy

            Redaktionsleitung
            ___________________________________________________________

            Verdener Aller-Zeitung
            Kreiszeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
            Große Straße 1
            27283 Verden
            Das ist alles was von der Kreiszeitung zu meiner Beschwerde gekommen ist. Unglaublich!! Diese bornierten Leute von der Presse! Glauben sich alles herausnehmen zu können. Ich hatte in meiner Beschwerde auch auf die reißerische Überschrift hingewiesen und das mit der BILD verglichen. Diese Pressefuzzis sind genauso schlimm wie die Politiker, die auch glauben alles machen zu können, weil sie sind die Macht! Alle in einen Sack und draufhauen!!! ;o)

    1. Ich habe an den Leiter der Redaktion, Volkmar Koy , einen saftigen Brief geschrieben, in dem ich mich über den unfairen, teilweise mit Halbwahrheiten agierenden, schlecht recherchierenden und verantwortungslosen Journalismus, auch seiner Zeitung beschwert habe.
      Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme. Diese Kopf Zeile ist infam, intrigant und an Frechheit nicht zu toppen.

  2. Eigentlich wollte ich nicht kommentieren, denn solche Berichterstattung machen einen erst mal sprachlos, was wohl in der Absicht solcher Autoren liegt. Doch irgendwann fällt es einem als mitfühlendem Menschen immer schwerer, ruhig zu bleiben und so rate ich dem Verfasser des Artikels und anderen, die zu entsprechenden Entgleisungen neigen, sich ab und zu mal den Ethik-Kodex des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes https://www.dfjv.de/beruf/journalismus-als-beruf/berufsethik , dem sie sich alle verpflichtet haben, zu Gemüte führen, um „in der Spur“ zu bleiben. Denn nach den Grundsätzen der Berichterstattung hätten solche Autoren nichts, aber auch gar nichts, in den Medien zu suchen. Und für solche „Kollegen“ schäme ich mich als ehemalige Journalistin.

  3. Journalisten sollten genau recherchieren
    bevor sie etwas schreiben. Leider tun sie das in
    vielen Fällen nicht. Mit gutem Journalismus
    hat das nichts mehr zu tun.
    Es bleibt nur, solche Zeitungen nicht zu
    lesen. Es gibt nie einen Grund einen Wolf zu töten!

    1. Dem kann ich nur zustimmen!Das ein Jungwolf knurrt,bei Menschenansammlung etc..ist völlig normal.Würde ein „normaler!Hund sicher auch.
      Der Lies schmeisst nur so um sich mit dem Geld,anstatt es sinnvoll für Weideschutzzäune auszugeben.Aber ich müsste mich hier etliche Male wiederholen.
      Wie krank sind solche Bestien,die dies tun???Die wehrlose Wölfe einfach erschiessen.Dene wünsche ich nichts gutes. Und irgendwann,müssen auch sie sich verantworten.Ja,auch mir fällt es wahnsinnig schwer,hier bei diesne Themen sachlich zu schreiben.Denn was hier abghet,ist alles andere als „normal“
      Meine Frage,die ich immer wieder stelle:
      Warum die Jagd nicht einfach verboten wird. Bleibt leider offen.
      Ich bin immer fassungslos,wenn ich diese Berichte lese.Obwohl ich mich auch um Aufklärung bemühe,bekommen dies einige Menschen wohl nicht in ihr Hirn rein.

  4. Warum wundern sich diese “ Journalisten“ das sie bald arbeitslos sind weil kein Mensch eine solche Art der Berichterstattung über Lebewesen lesen will. Das ist DRECK und gehört verboten.

  5. egal wie…WIR MÜSSEN UNS ETWAS EINFALLEN LASSEN!!!
    DAS IST UNGESETZLICH ( LIES UND ALBRECHT)…Demokratie???? Wo ist sie geblieben?

    Auch wenn das nicht Roddy sein sollte…jeder abgeschossene Wolf ist EINER ZU VIEL?

  6. Die Presse macht sich zusammen mit der Politik, insbesondere mit dem Umweltminister Olaf Lies in Niedersachsen schuldig, dass Wölfe illegal getötet werden. Aufgehetzt durch die Medien und die Politik werden immer mehr Wölfe von Hobby-Jägern, die großteils Nutztierhalter sind, hinterhältig erschossen. Strafen werden nicht verhängt, da diese Personen nicht gefunden werden oder nicht gefunden werden sollen. Ein Freischein also Wölfe “zu entnehmen“ wie es harmlos heißt und der Öffentlichkeit suggeriert wird. Die Wolfshasser stehen in der Presse gut da, denn der Wolf wird, wie seit Jahrhunderten als “Metapher für das Böse“ bezeichnet und die “armen“ Nutztierhalter und Jäger können ständig in der Öffentlichkeit und Medienwirksam ihr Leid klagen, wenn der Wolf “ein Schaf oder ein Reh“ gerissen hat. Der Öffentlichkeit müsste aber durch die Presse vermittelt werden, dass Wölfe auch eine Daseins-berechtigung in Deutschland haben und nicht sie, sondern die Wolfshasser mit ihren feigen und schießwütigen Hobby-Jägern angeprangert werden, die noch Spaß daran haben, unschuldige Lebewesen zu töten.

  7. denn der Wolf wird, wie seit Jahrhunderten als “Metapher für das Böse“ bezeichnet

    Da gibt es noch ganz andere Böslinge..ausserdem sind Jäger noch viel böser.Sollen die sich doch meinetwegen gegenseitig abschiessen..(okay…war nicht sachlich)Doch irgendwann geht einem die Hutkrempe hoch.
    Die lassen sich noch mehr Fakenews einfallen,und der unwissende Bürger,glaubt den Schmarrn auch noch.;-((
    Noch einmal:
    Lasst endlich die Wölfe zufrieden!!!!

  8. Mal ehrlich: Leute, die diesen Mist lesen und ernst nehmen, sind doch die gleichen Hohlrüben wie die, die diesen Mist verzapfen. Will damit sagen, die Mehrzahl der Menschen sind für Artenvielfalt und auf Seiten der Wölfe, und das ist gut so. Die Schreiberlinge, die so einen Müll verbreiten, bedienen damit doch nur ein bestimmtes Klientel, dem sowieso nicht mit vernünftigen Argumenten beizukommen ist. Daher bin ich zwar sauer darüber, dass wieder ein Wolf sterben musste. Aber die Art und Weise der Berichterstattung ist mir mittlerweile sowas von egal, wirklich. Aufregen bringt nichts, denn es ändert nichts und schadet nur dem Herzen…

  9. Silvia B. da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Der Wolf gehört wie jedes andere Wildtier in die Natur! Der Mensch MUß ENDLICH LERNEN, daß er nicht der „alleinige Herrscher“ der Natur ist!

    1. Ich danke Ihnen ganz lieb Dr.Ingke König.
      Leider wissen oder wollen es zu wenig Menschen verstehen,das sie diese wunderbaren Tiere eben auch auf unserer Erde leben und wir sie benötigen,und zwar bitter benötigen.
      Ohne Wölfe und Wildtiere kein Wald..kein nichts…;-(( Ich kann es nur immer wieder betonen.

  10. Ich hoffe, dass die Menschen, die sich für die Wölfe in Deutschland engagieren dranbleiben. Es ist zwar bedauerlich, dass man die Tiere jagd nur weil man nicht vorausschauend denkt und auch nicht genügend Schutz für Herden etc. schafft, doch zwischenzeitlich ist in der Natur ein Umbruch, der hoffen lässt, dass das Raubtier Mensch langsam zur Vernunft kommt.

  11. Es macht schon wütend und das habe dazu ich dem Journalisten geschrieben: …meinen Glückwunsch zur Aussage „Ist die Wolf-Bestie tot“
    So kommt man dann auch als kleiner Provinzreporter in die Öffentlichkeit, wenn auch als abschreckendes Beispiel für ernsthaften Journalismus, wie ich ihn mir erhoffe.
    Meiner Meinung nach dürften Journalisten ihre eigene Meinung, zumal wenn sie auch noch so daneben ist, nicht als öffentliche Schlagzeile nutzen.
    Ein Lob vom alten Ippen, oder ein Angebot von der Bildzeitung wird ihnen aber wohl sicher sein und wenn man darauf dann stolz ist, dann gute Nacht ernsthafter Journalismus.
    Ich frage mich ernsthaft, in welche Richtung die Kreiszeitung steuert und wie lange ich sie mir noch leisten will, nach weit über 60 Jahren im Haus bei uns, denn die Entgleisungen nehmen zu.

  12. es ist keine Frage, wer wohl die Bestie ist- das sind die Hobbyjäger, die Journalisten, die verleumderisch berichten, die Politiker und alle Wolfshasser zusammen.

  13. Das ist mein Schreiben an den Chef Redakteur dieses Schmier Blattes!
    Artikel vom 30.10.2019 „Ist die Wolf-Bestie tot?“

    Johanna Schwarzer
    31.10.2019, 17:56 (vor 2 Tagen)
    an volkmar.koy

    Guten Tag,
    das, was sich dieses Schmierblatt an Überschrift geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Dieses Kunststück an Headline zeigt erneut, zu welcher Infamie Journalisten neigen. Nicht nur, dass all zu oft schlechte Recherchen beim Thema „Wolf“ zu beklagen sind, jetzt wird auch noch ein unschuldiges Wild Tier zur Bestie abgestempelt!
    Solch eine verantwortungslose und Hexenverfolgungsartige Wolfshatz, an der sich der unfaire und schlechte Journalismus beteiligt, ist meiner Meinung nach intrigant, aggressiv und dazu geeignet, Angst und Schrecken unter der Bevölkerung hervor zu rufen bzw. zu schüren.
    All zu oft haben und beweisen auch heute noch Natur Schützer, Wild Biologen und der Verein „Wolfsschutz Deutschland e.V. , wie lapidar oder gar nicht Nutz – Weide Tiere geschützt sind. Wer als Tier Halter in einem Wolfsgebiet seine Nutz Tiere lapidar oder gar nicht schützt, liebt weder seine Tiere, noch hat er ein Recht, über den Wolf, der auch seine Berechtigung zum Überleben hat, in dem ihm Beute zum Satt werden zugestanden wird-.Unwahres zu berichten. Das Tun oder Nichtstun solcher Tier Halter ordne ich so ein, dass bewusst Nutz Tiere als Lock Vögel benutzt werden nur, um Risse zu provozieren und somit dem Wolf keine Chance zu geben, bei uns in Deutschland sesshaft zu werden. Lt. Wolfsschutz Deutschland hat der Rodewalder Leit Rüde einen Schaden von ca. 3.000 EU verursacht und unser Umwelt Minister bereits ca. 200.000 EU an Steuergeldern sinnlos für dessen Verfolgung verprasst. Darüber berichtet leider kein Journalist in Form einer Headline!!!! Obwohl dies in keinem Verhältnis steht. Jeder Umwelt Minister ist lt. Zusage der EU Umwelt Kommission, in der Lage, außer Schafen und Ziegen, auch Rinder, Pferde und sogar Haus Tiere in den Entschädigungskatalog auf zu nehmen, so dass Wolfs Risse auch bei diesen Spezies finanziell zu ersetzen wären. Warum, bitteschön, hat Olaf Lies solche Spezies nicht in seinen Katalog aufgenommen, obwohl unter Fachleuten bekannt ist, dass nicht jede Mutter Kuh oder jede Stute ihren Nachwuchs verteidigt?? Fragen Sie ihn doch bitte einmal! Nutz Tierhalter warten in Niedersachsen lt. Zeitungsberichten, seit vielen Monaten auf ihre Ausgleichszahlung und sind mehr, als ungehalten, was vollkommen verständlich ist. Angeblich soll der Topf leer sein.Kein Wunder, wenn aus diesem so einfach mal 200.000 EU entnommen werden, um die ungerechtfertigte Wolfshatz zu bezahlen. Eine Schande für unser Land, das Handeln des UM.
    Das Thema „Wolf“ zeigt seit Jahren, wie unfair Journalismus geworden ist. Nur um Schlag Zeilen und eine große Leserschaft zu erreichen, wird leichtsinnig, vorschnell und teilweise halb wahr berichtet. Wie oft bitten Journalisten im Netz um Unterstützung, wenn es ihnen „an den Kragen gehen soll“. Ich habe mir geschworen, niemals wieder auch nur einen Journalisten zu unterstützen, denn die meisten haben es einfach nicht verdient.
    Wer gnadenlos, unfair und verantwortungslos mit dem Leben eines Wild Tieres (Tieres), welches nicht in der Lage ist sich selbst zu helfen, weil es keine Stimme hat, umgeht, zieht auch die fair berichtenden Kollegen und Kolleginnen mit in den Dreck und ist mit schuldig am Tode eines unschuldigen Tieres.
    Für solche verantwortungslos schreibenden Journalisten und deren Chef Redakteure muss man sich fremd schämen!
    Enttäuschend verbleibe ich
    mit Gruß

  14. Journalisten, die sich garnicht oder ungenügend mit dem Thema ihres Beitrags befassen, werden ihrer Verantwortung als Pressemitglied nicht gerecht und manipulieren auf infame Weise die öffentliche Meinung.

  15. WANN wird denn endlich dieses romantische Bild von der Jagd/Jägern dahin befördert wo es hin gehört: Auf den Müll!
    Jäger „lieben“ Tiere wie der Vergewaltiger sein Opfer!

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