Jägerpsyche: In Wirklichkeit geht es ihnen nur um ihre Wolfstrophäe

In Österreich ist schon wieder ein Jungtier zum Abschuss freigegeben worden. Bis zum 29. Mai ist ein Tier in Kärnten seines Lebens nicht mehr sicher, denn Hobbyjäger lauern darauf, künftig jeden totgeschossenen Wolf als Trophäe behalten zu dürfen. Eine Novelle des Jagdgesetzes soll dies in Zukunft ermöglichen.

Der Fehler des Jungwolfes des Dobratschrudels: Beim Abwandern aus seinem Elternrevier musste es an Wohnhäusern vorbei.  Es ist längst wissenschaftlich erwiesen und selbst Laien ist es doch verständlich, dass Jungtiere, die ihr Rudel verlassen und auf die Suche nach einem eigenen Revier wandern, weder eine Landkarte noch ein Navigationssystem im Gepäck haben. Alleine bis nach Kärnten scheint die Logik, dass solche Jungtiere auch an Ortschafen und Häusern vorbei müssen, noch nicht vorgedrungen zu sein. Anscheinend erst Recht nicht bei bei Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP). Dieser hat den Jungwolf gleich zum Abschuss frei gegeben, statt Herdenschutzmaßnahmen anzugehen.

Beispielfoto ausgestopfter Wolf. ©Lara.

Trotz eines kritischen EU-GH-Urteils  https://wolfsschutz-deutschland.de/2024/01/19/eu-generalanwaeltin-auf-der-seite-der-woelfe-in-oesterreich/  wurden in Österreich im vergangenen Jahr zwölf Wölfe erschossen.

Auch in Diex bei Völkermarkt wurde ein Jungtier gefilmt. Österreichische Tierschützer erwarten hier ebenfalls eine Schießgenehmigung. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT – Martin Balluch), der sich auch mit der Wolfproblematik in Österreich beschäftigt, bereite gerade wieder Anzeigen gegen Jäger und Gruber vor, heißt es in einem Artikel in der Tiroler Tageszeitung. Besonders das Mölltal hätten die Mitarbeiter von Balluch im Visier. Dort wurde in der Nähe von Spittal an der Drau ein Wolf erschossen. Es sei nicht einmal geklärt, ob dieser Abschuss überhaupt legal gewesen ist. Weil ein  Herdenschutz in Kärnten weiter kein Thema ist, rechnen die Tierschützer wieder mit Viehverlusten auf den Almen.  Jüngst sei ein Wolf, der mehrere Brillenschafe in einem Pferch tötete, einfach von Jägern erschossen worden.

Geht die geplante Jagdnovelle tatsächlich durch, wird es mit dem Schießen auf Wölfe wahrscheinlich kein Halten mehr geben. Ähnlich wie in Deutschland, gehen auch in Österreich vor allem kleine Vereine dagegen vor.

Sicherlich blickt so mancher Hobbyjäger hier nun sehnsüchtig auf die Ereignisse in Österreich, denn auch in Deutschland würden sich wohl viele Jägerinnen und Jäger teure Trophäenreisen in weit entfernte Länder bestimmt lieber sparen und nach lustvollem Töten ihren toten Bettvorleger oder Kaminvorleger am liebsten möglichst in der Nähe erlegen.

Psychopathen, Narzissten und Hobbyjäger teilen einen dunklen Kern

Laut einer Studie besteht eine Verbindung zwischen dunklen Charaktereigenschaften und der Tendenz, die eigenen Interessen immer über alles zu stellen. Leute, wie zum Beispiel Hobby-Jäger, quälen oft und auch gerne, heißt es in einem Artikel auf „Wild-beim-Wild“. Jagdtrophäen tragen dabei sicherlich dazu bei, Erinnerungen an den Tötungsvorgang immer wieder in Phantasien abrufen zu können.

Sadismus, Psychopathie oder gar Gemeinheit sowie Bösartigkeit: Die Eigenschaften, welche die dunklere Seite der Menschheit zeigen, hätten laut Studie einen ‚dunklen Kern‘ gemeinsam. Und wer eine dieser Tendenzen habe, dürfte auch einige andere aufweisen. Egoismus scheine dabei vielleicht nicht so extrem wie Psychopathie. Doch eine neue Studie käme zum Schluss, dass Leute mit diesen so genannten dunklen Charaktereigenschaften die Tendenz haben und vor allem ihre eigenen Interessen zu verfolgen. In vielen Fällen quälen solche Menschen auch gerne andere.

Anscheinend  weisen auch viele Politikerinnen und Politiker psychopathische Charaktereigenschaften auf, denn die Salzburger FPÖ-Landesrätin Marlene Svazek schmückt die Wand hinter ihrem Schreibtisch seit kurzem mit dem Foto eines getöteten Wolfs.

 

Quellen:

https://www.tt.com/artikel/30882261/ausgestopfter-wolf-im-wohnzimmer-jaeger-sollen-trophaee-behalten-duerfen?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR2dSTQVLPAh4Azw–P-0ZkIXyQLZbwAR-QYlEwFI1OFJJ-EhYBwHOfOxgs_aem_AdOZn1KcJxn8U7m0EcQDCV_8HmsxY3B4i3h3HDErGsH8HEnEPH89h7f3QDSkwkOua3Bx7o7XFUciKUzdkBOC5XS0

https://baer-wolf-luchs.at/verbreitungskarten/wolf-verbreitung

https://www.tt.com/artikel/30882261/ausgestopfter-wolf-im-wohnzimmer-jaeger-sollen-trophaee-behalten-duerfen?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAAR2dSTQVLPAh4Azw–P-0ZkIXyQLZbwAR-QYlEwFI1OFJJ-EhYBwHOfOxgs_aem_AdOZn1KcJxn8U7m0EcQDCV_8HmsxY3B4i3h3HDErGsH8HEnEPH89h7f3QDSkwkOua3Bx7o7XFUciKUzdkBOC5XS0

https://wildbeimwild.com/psychopathen-narzissten-sadisten-und-hobby-jager-teilen-einen-dunklen-kern/

„Wie krank“: Politikerin hängt sich stolz Foto von getötetem Wolf ins Büro | oekoreich

 

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14 Gedanken zu „Jägerpsyche: In Wirklichkeit geht es ihnen nur um ihre Wolfstrophäe

  1. Einfach nur widerlich, diese Jäger!
    Die Jagd sollte verboten werden, die braucht kein Mensch, und die Natur schon gar nicht!

  2. Viele Mutmaßungen. Aber welche Parteien im braunen Kärnten zum rechten Lager gehören, dürfte hinlänglich bekannt sein. Da kann es nicht verwundern, dass die sich auch verhalten wie rechte Arschlöcher. Die hohlsten Nüsse machen nun mal den größten Lärm, wenn man drauf klopft.
    In einem Konflikt kann man nie damit rechnen, seine eigene Meinung als Maß aller Dinge durchsetzt zu bekommen. Und die zufällige Wiederansiedlung von Wölfen, die ja keiner so vorhersehen konnte, ist ein solches Konfliktfeld. Nicht so wichtig, wie die Bauern und die rechten Randgruppen und die Dorfpresse glauben, aber es ist ein Konfliktfeld. Die Politik hat reagiert, auch nicht alles so, wie man es sich wünscht, aber es gibt keinen Anlass, die Pferde scheu zu machen. Dagegen zu halten, vor Ort präsent zu sein, aufzuklären, Hilfestellung anzubieten, aufmerksam zu sein, auch mal Strafanzeigen zu stellen, das ist ein guter Job. Ein aufrichtiges Dankeschön dafür. Ich wünschte mir ein Drehen der Wahrnehmung, mehr positive Beispiele, mehr schöne Bilder, das bewirkt unterm Strich mehr, als renitente Landwirte zu zeigen, die zu doof sind, einen Zaun zu ziehen. Lassen sie die doch, ist doch deren Problem. Der Fokus auf die, die sich bemühen und gute Ideen haben und selbst auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, das sind eben auch Grünröcke. Muss einem nicht gefallen, verstehe ich gut, muss man aber zur Kenntnis nehmen.

    1. Die erschossenen Wölfe sind keine Mutmaßungen, sondern Fakten. Wenn es Schönes zu berichten gibt, tun wir das auch. Aber wir bringen auch die Realität, auch wenn dies einigen Freunden der Jägerschaft nicht gefallen mag.

    1. Ein Querschnitt der Gesellschaft, wie in allen Gruppen des bürgerlichen Lagers. Warum sollte es ausgerechnet bei den Jägern keine Idioten und keine Arschlöcher geben? Das ergäbe ja gar keinen Sinn. Nur, es ist weit aus dem Fenster gelehnt, eine ganze Gruppe zu verurteilen, nur weil sich einige wenige daneben benehmen. Wenn man so denkt, ist man nicht weit weg vom Ausländerhass, Hass auf Politiker und anders denkende. Waren jetzt die Jäger einfach nur eine Gruppe Leute, die gerne im Wald rumlatschen und Wildtiere töten, wären sie mir total egal. Ich kann da kein Problem erkennen, angesichts des Landes und weltweiten Schadens, den unsere eigene Lebensweise anrichtet. Und warum intelligente Nutztiere millionenfach getötet werden dürfen, Wildschweine aber nicht, verstehe ich sowieso nicht. Und die Vegetarier, na die ignorieren ja nun die schlimmsten Verbrechen gegen Menschenrechte, Hauptsache der Kaffee Latte mit Sojaplörre enthält keine Kuh. Wenn es mal wieder einen in die Leitplanke semmelt, weil eine Horde Wildschweine auf die andere Seite des ihres von der Autobahn zerstörten Lebensraumes wollte, dann wird die Frage schnell gestellt, weshalb es nicht noch mehr Wildzäune gibt oder höhere, noch tötlichere fürs Wild. Dass unsere Lebensweise die Todesursache Nummer eins ist für unsere Wölfe, das will keiner hören. Ist ja so schön im Grünen. Da ist es doch viel bequemer, sich eine Feindgruppe zu schnappen und auf die einzuhacken. Scheinheiliger Quark.
      Dass es bei denen welche gibt, die mal als Problemgruppe auch machen kann, natürlich, das glaube ich sofort. Wenn irgend ein Herr Baron sein inzestuöses Adelspack zur Hetzjagd ruft. Auch Lindner ist Jäger, der ist für sich schon eine One-Man-Problemgruppe. Nur alle über einen Kamm zu scheren, Bei der Arbeit, die die leisten in einem dicht genutzten Kulturland und auch für das Verstehen der Wolfspopulation und ihrer Bewegungen und Entwicklungen, da kann man sich nicht einfach aus dem Fenster hängen und sagen, die sind alle doof. Also kann man natürlich, aber das wirkt dann halt nicht besonders klug.

      1. @ eiko: anzahl jäger pro bundesland
        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/170022/umfrage/jagdscheininhaber-nach-bundesland/
        dazu noch leute, die ohne jagdschein hobby-jagen, weil die strafen darauf lächerlich gering + für-geld-wilderer, zb „fall kusel“ — und drehen wirs einmal herum, und fragen: falls das jagen eine dienstleistung an der gesellschaft ist (wird ja von den ca 450.000 jägern in DE behauptet), wieviele jäger braucht es, vielleicht auch in diesem bereich fachkräftemangel?? — in brandenburg zb 10 jäger pro 1000 einwohner, vielleicht brauchte es 20 oder 100 ? und wieso in NRW die meisten jagdschein-inhaber, obwohl RLP und hessen mit ca 50% der landesfläche die am stärksten bewaldeten bundesländer? und wieso funktionieren länder wie holland und luxemburg überhaupt noch, wo die jagd weitgehend komplett verboten oder sehr eingeschränkt wurde (die bevölkerungen dort müssten doch von wildtieren und wildtierseuchen usw überrannt werden?)? => brauchen wir als gesellschaft die jagd? und falls ja, für was? und falls nicht, warum wird sie dann nicht als unsinnig ersatzlos abgeschafft, zb mit der wissenschaftlich zutreffenden begründung, dass die schäden am ökosystem durch die jagd den nutzen bei weitem überwiegen ? — tiere quälen ist gesetzlich verboten, sie aber quälerisch zum lust-töten zu missbrauchen nicht ?

        1. Gute Fragen. Antworten kenne keine. Ich würde es den Leuten auch nicht zu einfach machen. Was hin ist denn der Adel verschwunden, als man das haben in Ostdeutschland nach dem Krieg die Ländereien und den Wald und die Schlösser enteignet hat. Junkerland in Bauernhand. Und die Sind diotwn, die dem Adelspack die Stiefel lecken, um dabei zu sein, etwas vom inzestuösen Glanz und Glamour abzubekommen, wie sollen die das denn machen, wenn sie nicht mit dem Platinlöffel um Maul geboren wurden? Sie wanzen sich ran. Das bessere Auto können sie sich nicht kaufen, das größere schloss auch nicht, reiten kostet und beim Golf willman diese Proleten auch nicht dabei haben. Vielleicht bleibt ja dann nur die Jagd. Aber das sind nur vollkommen fremde Probleme. Kenne ich nicht. Hier sind Schlösser weitestgehend Ruinen oder Museen und die dämlichen Zeitschriften mit ihrer Hofberichterstattung liest man höchstens mal beim Zahnarzt, um sich zu gruseln. Nicht meine Welt. Ich würde auch nicht jagen, selbst wenn ich es könnte. Ich verstehe aber die, die das machen und es scheint eine Aufgabe zu geben aus der Landwirtschaft, aus der Energiewirtschaft, aus dem Hochgeschwindigkeitsverkehr Bahn und Autobahn, aus der räumlichen Zersiedelung, wobei sich das im Osten wegen fehlender Erbschaften und Billiglohnland eher in Grenzen hält. Und was die dann bauen, ist auch eher peinlich. Wer von der dicken Stadt an die See fährt, fährt weitestgehend durch unbewohntes Land mit Wald, viel Wald und einer mehrere hundert kilometerlangen l, ungesicherten Friedensgrenze zum Nachbarland Polen. Und daher kommen die Wölfe. Und jetzt sind es schon ganz schön viele und die Interessengruppen in der Kulturlandschaft bringen sich in Stellung. Gut ist, dass es im Zuge der Wendewirren gelungen ist, auch richtig, richtig viel Land unter Schutz zu stellen und das auch im Einigungsvertrag abzusichern.
          Dass sich Ost und West in der Frage der Jagd offensichtlich gravierend unterscheidet, hatten wir ja schon mehrfach festgestellt. Ist das vielleicht ein Reichenproblem? Kommt es dadurch zu so unterschiedlichen Wahrnehmungen? Die Jäger im Osten hatten die Aufgabe, die afrikanische Schweinepest zu bekämpfen, ja natürlich, finden und erschießen und abtransportieren und fachgerecht, heisst seuchengerecht zu entsorgen, nicht einfangen und heilen. Aber sie haben es trotz massiver Unterstützung nicht geschafft. Viel zu wenig Jäger und viel zu viel Natur. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch gute und intelligente Menschen im Adel gibt, die sich respektvoll verhalten und sich einbringen. Aber so viele sind das nicht. Ganz bt ja Regionen, in denen toffen sich die aerben der Nazis mit den Erben der Zwangsarisierten Juden, wem das schöne Land gehört. Ich finde Land in privater Hand generell lächerlich, so als wolle man Gott austrixen. Aber nun ja, wer es braucht, warum nicht. Solange keiner in den Krieg ziehen muss, können die ins Grundbuch schreiben, was sie wollen. Für Wilderei habe ich Verständnis, allerdings nicht, wenn sie aus reiner Mordlust passiert. Aber ich glaube, im Osten klopft jetzt auch keiner unnötig beim adligen Waldgrossgrundbesitzer an, nur weil er mal ein Reh entnehmen möchte. Das merkt der sowieso nicht. Für die Wölfe ist der Tisch reichlich gedeckt. Und das sind schon über 1000 gesichert, eher 1300. Wild wird davon nicht weniger und von der Jagd auch nicht. Jagddruck? Na hier eher nicht. Einige der Populationstheorien, da würde ich glatt ein regionales Fragezeichen dahintersetzen. Ich glaube das aber, dass das in den alten Bundesländern ganz anders aussieht.

          1. @ eiko: meine vorfahren waren hier im hunsrück förster + jäger + jagdaffine, und gerade, weil ich das ganze als kind noch miterlebte, wurde ich zum extremen gegner der jagd („jagen und jägerei“, das klingt so einfach und harmlos, aber es sind in wahrheit riesen-sauereien, die damit in wald und feld verbunden sind = blutige spiele an harmlosen tieren, und allermeist zum lustgewinn von empathie-verarmten menschen) — und so auch hier und jetzt beim wolf, was soll ich sagen?, mein gott, ich habe ca 2 jahre lang an der kasselburg/gerolstein mit wölfen regelrecht zusammengelebt, habe sie täglich gesehen, gerochen, geschmeckt, habe mit ihnen mein essen geteilt, mit ihnen gekuschelt, gedöst, geschlafen, und wurde nicht ein einziges mal von ihnen ernsthaft verletzt oder bedroht. was kann ich sagen? wölfe sind einfach nur wild-lebende hundeartige, wie etwa füchse ebenfalls (wölfe sind fast genau wie meine 4 deutschdoggen heute, allerhöchst soziale mit-tiere, die keinerlei ernste probleme zeigen). es gibt nicht den geringsten auch nur denkbaren grund, wölfe zu verfolgen, sich vor ihnen zu fürchten, oder sie zu töten. fremdartig, unwirklich, aus der realität fallend, kommt mir deshalb das verhalten, denken, und tun von politikern und anderen wolfsgegnern vor, und ich werfe ihnen vor, ganz einfach KEINE AHNUNG von „der sache wolf“ zu haben, sonst könnten und würden sie so nicht handeln und denken, wie sie es tun. ALLE wolfsgegner sollten verpflichtet werden, erst einmal selbst mit wölfen, zb in tierparks, wenigstens ein paar wochen zusammenzuleben, ehe sie den mund aufmachen, und gegen wölfe hetzen. und nicht einmal der grund, dass wölfe auch nutztiere reissen können, wenn diese durch unterlassen von schutzmaßnahmen ihnen förmlich zum fressen angeboten werden, weil selbst unter diesen realen bedingungen lediglich 1-2% der wölfenahrung aus nutztieren besteht, ist gültig, da die somit angerichteten schäden nur gänzlich marginal sind/ nicht verwechseln: nicht 1-2% aller nutztiere werden von wolf geholt, sondern nur 1-2% aller wolfsnahrung besteht aus nutztieren, wie kotproben-wolf beweisen (weit mehr nutztiere verrecken und verkommen elendig auf den weiden aufgrund mangelnder betreuung und fürsorge, als durch wolfsrisse, wovon sich jeder im realen-anschauen sehr vieler weiden und weidetiere selbst überzeugen kann). „der wolf“ als feind der nutztiere ist ein schauermärchen, denn wolfsrisse an nutztieren sind ganz-real tatsächlich ausnahmen! — die junker und adeligen des deutsch-ostens haben ganz wesentlich den 1. und 2. weltkrieg mit initiiert und befördert, weil sie neue reiche landbesitze in belaruss, russland, und der ukraine witterten, während die kohle- und stahl- barone im deutsch-westen (ruhrgebiet + saar) mehr am diebstahl-per-krieg von frankreichs bodenschätzen (belgien + elsass-lothringen) interessiert waren (alle kriege sind letztlich IMMER nur raffinierte (brutale) formen von diebstahl, weshalb menschen immer wieder unverbesserlich zu „kriegen“ prädestiniert sind, und sich dafür sogar eigene gesetze geben, zb „kriegsrechte“)

    2. es ist nicht der IQ von jägern, der sorge machen muss, sondern dass sie bei voll erhaltenem oft oft sogar sehr gutem IQ trotzdem der töten und quälen von ersatzweise tieren statt mitmenschen zum mit unsinnsargumenten begründeten hobby machen. sie sind tatsächlich psychopathen im wortsinn (heute nennt man das „persönlichkeitsgestörte“), die bei ihrem tun keinerlei unrechtsbewußtsein haben KÖNNEN, da psychopathen eine hirnstörung zeigen, die man „empathie-mangel“ bis extrem „empathie-losigkeit“ nennt = sie haben einen mangel an, oder sind völlig ohne „mit-fühl-möglichkeit“ und insbesondere auch „angst“ = das ist: störungen im limbischen hirnsystem, das unsere gefühle und die fähigkeit erzeugt, mich in andere tiere oder menschen „hinein-zu-versetzen“, mich selbst quasi in ihnen zu spiegeln, ihre freuden und leiden „teilen zu können“. psychopathen handeln daher von sich selbst aus gesehen nicht aus bosheit oder anderen „niederen beweggründen“, und sind auch unfähig nachzuvollziehen, dass außenstehende ihr verhalten negativ bewerten. ein psychopath kann eine menschfrau oder ein tier mit derselben von ihm selbst dabei erlebten gefühlslage quälen oder/und töten: beides hat für ihn mangels empathiefähigkeit (mitfühlmöglichkeit) einfach keine besondere bedeutung, ist für ihn wie zb händewaschen oder einkaufengehen absolut nichts besonderes — deshalb sind psychopathen für bestimmte tätigkeiten besonders gut geeignet, zb als soldaten, als jäger, als schlachter, usw, und allgemein für alle berufe, bei denen mitfühlen-können = empathie-haben, eher hinderlich ist, weshalb man auch unter politikern und anderen „anführern“, zb auch wirtschaftsführern, stets eine erhöhte anzahl von psychopathen findet, weil sich in diesen „jobs“ psychopathie eher positiv als negativ auswirkt, und dass psychopathen sehr oft auch krasse narzisten sind = auf-sich-selbst-bezogene, folgt schon aus der hirn-störung selbst — die jägerei ist also ganz tatsächlich eine psychopathische (+ narzistische) sache von im prinzip krankheitswert, und nochmals gesagt: das hat mit dem „IQ“ nichts zu tun, im gegenteil können gerade psychopathen ihren IQ „voll ausfahren“ und ebenfalls dann „als waffe“ nutzen, weil sie, gerade aufgrund ihrer erkrankung, keine rücksichten und ängste erleben KÖNNEN, die einen normalen menschen blockieren würden. psychopathen sind sehr oft in ihre sozialen nischen hochgradig äußerlich angepasst, weil sie sozial erwünschtes/erwartetes verhalten oft hervorragend simulieren/emulieren können, zb ein zu seinen enkeln liebster opa, der gleichzeitig der jägerei mit allen grausamkeiten hobby-frönt, oder „der beste ehemann“, der nachts armselige frauen = „strichnutten“, ohne mitleid umbringt, oder eben minister, die wölfe zum gnadenlosen („empathiefreien“) abschuss freigeben — und weil die gehirnstörung des empathie-mangels spektral vorkommt = von 0-100% ist alles möglich, und zudem noch situativ unterschiedlich, sind psychopathen im alltag nur sehr schwer zu erkennen = niemand wird von sich selbst sagen „achtung, ich habe wenig oder garkeine empathie“, weil ers auch nicht KANN, da für einen psychopathen sein empathie-verminderter zustand eben sein normales erleben ist = er erlebt sich selbst als völlig normal wie du+ich — mein vorschlag deshalb: man sollte zumindest alle personen, die irgendwelche führungspositionen oder andere kritische tätigkeiten anstreben, vorher medizinisch daraufhin examinieren, ob bei ihnen die normale empathie-fähigkeit vorhanden ist (das ist heute medizinisch mit vergleichsweise wenig aufwand möglich, zb MRT/PET/CT)

  3. kärnten,ist das nicht das land wo der nazihaider und die seinen so starken zulauf erhalten hatten..und östereich selbst..o.k. noch hat esdort anständige menschen in der mehrheit…..eigentlich heißt es ja,das sein formt das bewußtsein…und kärnten soll ein schönes abwechselungsreiches land sein.aber politisch scheint das nicht der fall zu sein..zumindest hat es da nicht gerade humanistische bewegungenoder geistesgrößen. wie das legalisierte ballern beweist.

    1. andre heller ist öster-reicher, und der hat sein land schon in den 1970ern aus multi-gründen in „Österarm“ umbenannt

      1. andre heller ist wohl zuerst weltbürger,künstler menschenrechtler,ect.
        zum österreicher sein, fehlte da wohl meist die zeit und das unbedingte verlangen..wenn er aber österreicher war dann nicht aus nationalistischen gründen,sondern aus sozialkultureller teilnahme und mitlebens…so konnte er des östereichers liebste tracht denn auch als die niedertracht entdecken und kostatieren.er hätte ,wenn er einem wolf begenet wäre im wald gesagt ..ahhh
        schau da…sicher ein wolf..und sicherfreut…wobei man nie genau weiß wenn man einm menschen im wald begenet,was das für einer sein mag.andre heller ist ein poet…ein strahlender weithinleuchtender stern in der künstlerisch poetischen geistigkeit europas und des westens überhaupt…er hat uns reich u. nachhaltig beschenkt.

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