Alster: Ein junges Leben voller Panik, Schmerz und Trauma endet mit illegalem Tod

Der junge Wolf Alster (GW5505m) ist wahrscheinlich tot. Mitarbeiter von Behörden gehen davon aus, dass er illegal von Jägern erschossen wurde – der Peilsender wurde offenbar gezielt zerstört. Genau das, wovor wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. seit Jahren warnen, ist eingetreten. Wir rekonstruieren die vergangenen Monate anhand einer UIG-Antwort. 

Wie der NDR in seiner aktuellen Berichterstattung im Hamburg Journal vom 5. Juni 2026 detailliert berichtet, hält die Hamburger Umweltbehörde es für wahrscheinlich, dass der Wolf mittlerweile tot ist. Nachdem Alster Ende März mit einer Frau in Altona kollidiert war, kam er zunächst in eine Wildtierauffangstation in Niedersachsen. Am Ostersonntag wurde er mit einem Sender ausgestattet und im Süden Hamburgs an der Grenze zu Niedersachsen freigelassen. Die Behörde hatte damals versichert, den Wolf jederzeit orten zu können. Bis Ende Mai lagen noch Daten des Senders vor – dann riss der Kontakt abrupt ab. Fachleute gehen davon aus, dass der junge Wolf erschossen und der Sender gezielt zerstört wurde. Da Wölfe unter Schutz stehen, hätte ein solcher Abschuss nur mit einer entsprechenden Genehmigung erfolgen dürfen. Der NDR-Bericht unterstreicht damit genau die von uns seit Langem kritisierten Risiken der Besenderung. 
Beispielfoto Jährling. © Brigitte Sommer
Laut dem aktuellen NDR-Bericht riss der Kontakt zum Sender Ende Mai abrupt ab. Beim letzten Signal befand sich Alster in Damme, rund 160 Kilometer südlich von Hamburg entfernt. Die Behörde schließt einen technischen Defekt oder einen verlorenen Sender weitgehend aus, da die verwendeten GPS/GSM-Halsbänder als sehr zuverlässig gelten. Weder das Tier noch das Halsband konnten bei einer Suche gefunden werden.

Ein Welpe in Todesangst

Rückblick: Alles begann Ende März 2026. Alster wurde erstmals am 28. März im Naturschutzgebiet Wittenberger Heide gesichtet. In der Nähe eines Krankenhauses jagten ihn sogar zwei Hunde. Der junge Wolf floh immer wieder in panischer Angst vor Menschen. Er war ein abwandernder Welpe, der sich verlaufen hatte, überfordert und zunehmend traumatisiert in einer ihm völlig fremden Umgebung voller Gefahren.
Am 30. März geriet das entkräftete Jungtier in eine Einkaufspassage bei IKEA in Altona. Verzweifelt rannte er immer wieder gegen eine Glasscheibe. Eine ca. 60-jährige Frau wollte ihm helfen und das Tier aus der Passage bringen. Sie näherte sich bis auf einen Meter. Das verängstigte Tier, das sie zunächst für einen verwahrlosten Hund hielt, schnappte in seiner Panik zu, nach ihrer Erinnerung. Die Frau fiel hin, das Tier floh. Sie ging selbstständig zum Krankenwagen. Später erfuhr sie erst, dass es ein Wolf war.
Die Frau war durch die belagernde Presse so verunsichert und verängstigt, dass sie zunächst einer Behördenmitarbeiterin nicht vertraute. Die Verletzung wurde im UKE ambulant versorgt. Erste Presseberichte sprachen noch am selben Abend von „lebensgefährlichen Verletzungen“ und einem „Wolfsangriff“ – eine dramatische Übertreibung, die die Stimmung weiter anheizte. Und es geht nach seinem Tod weiter. Wieder wird von Angriffen berichtet, auch im aktuellen NDR-Beitrag, obwohl die Medien auch die uns vorliegenden Infos haben müssten. 
Eine weitere Zeugin war sich nicht sicher, ob es ein Biss oder eine Verletzung durch die Kralle war. Die Frage blieb bis zum Schluss offen, da auch die Pfote des Wolfes verletzt war und das DNA-Ergebnis nicht zwischen Zahn und Pfote unterscheiden kann. 
Wichtig für uns: Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. haben der Frau von Anfang an keine Vorwürfe gemacht. Sie war in einer Ausnahmesituation – genau wie der Wolf. Sie wollte helfen. Wer hilfsbereite Menschen in sozialen Netzwerken oder durch die Presse nieder macht, erreicht nur eines: In Zukunft werden weniger Menschen helfen. Das gilt für verirrte Tiere ebenso wie für beispielsweise ertrinkende Menschen, die in Panik ebenso Retter gefährden können.

Weiterer Stress in der Gefangenschaft

Gegen 20 Uhr am 30. März konnte Alster aus der Binnenalster geborgen werden, in die er sich in Panik gestürzt hatte. Er wies sichtbare Verletzungen auf: einen Cut über dem linken Auge, blutverschmierte Wunden an den Hinterläufen und Blutungen aus dem Maul. Ein Video zeigte ihn kurz zuvor in deutlicher Todesangst. In den folgenden Tagen wurde Alster in zwei Tierparks untergebracht. Er blieb extrem menschenscheu und panisch. Beruhigungsmittel waren nötig. Anfragen zur dauerhaften Unterbringung in Tierparks wurden abgelehnt. Experten – bis auf eine Ausnahme – waren sich einig: Es handelte sich um einen verirrten Jungwolf in einem Zustand schwerer Überforderung und Panik. Die Reaktion in der Passage war keine Aggression, sondern reine Verteidigung.
Trotzdem titelten Medien weiter mit Angriffsszenarien. Alster konnte keinesfalls als „Problemwolf“ nach Definition des BfN gelten. Eine Tötung wäre rechtswidrig gewesen. Dennoch wurde er mit einem Sendehalsband versehen und am 5. April 2026 „auf Bewährung“ ausgewildert.
Beispielfoto Wolf. © Brigitte Sommer

Teure und riskante Besenderung 

Aus der inzwischen beantworteten UIG-Anfrage von Wolfsschutz-Deutschland e. V. haben wir weitere Details erhalten. Die gesamte Besenderungs- und Managementaktion für diesen einen Wolf schätzen wir als teuer und belastend ein. Schätzungen für Fang, veterinärmedizinische Versorgung, Narkose, temporäre Unterbringung, Sender (hochwertiges GPS/GSM-Halsband), Auswilderung und Monitoring liegen bei 5.000 bis 15.000 Euro – realistisch eher im mittleren bis oberen Bereich. Trotz der klaren rechtlichen Lage und des erkennbaren Traumas des Tieres wurde diese teure und für Alster zusätzlich belastende Maßnahme durchgezogen.

Rechtliche Klarheit – und dennoch Besenderung

Rechtliche Gutachten kamen klar zu dem Ergebnis: Eine letale Entnahme (Tötung) war weder nach § 45 BNatSchG noch nach Jagdrecht zulässig. Gerichte (u. a. VGH Baden-Württemberg, Bayerischer VGH) haben mehrfach betont, dass bloße Durchquerung von Ortschaften oder der Verlust der Scheu nicht ausreicht. Dennoch erstellen Behörden eine Abschussgenehmigung für den Fall, dass Alster wieder Hamburger Stadtgebiet betritt.
Niedersachsen machte ein Angebot, signalisierte aber im Vorfeld, dass der Wolf dort dem Jagdrecht unterliegen würde. Unsere langjährige Kritik hat sich bestätigt: Besenderung ist teuer, stressig für das Tier und gefährlich. Die Daten aus dem LIVE-Projekt gingen direkt an Akteure, die mit Jagdinteressen verbunden sind. In Niedersachsen kontrollieren Jäger nicht nur das Monitoring, sondern können künftig auch über Abschüsse mitentscheiden – ein massiver Interessenkonflikt.

Fellzeichnung als Beweis – und unsere Arbeit bestätigt

Verschiedene Spekulationen tauchten auf, Alster könnte der Wolf sein, der bei Tötensen gesichtet wurde. Behörden widersprachen klar: Die Fellzeichnung war völlig anders. Auch hier bestätigt sich, was wir seit Langem praktizieren: Individuelle Unterscheidung von Wölfen anhand hochauflösender Fotos der Fellzeichnung. Beim Fall Grindi wurde unsere Vorsitzende noch dafür diffamiert und gemobbt – nun bestätigen Behörden selbst diese Methode. Das Senckenberg-Institut analysiert DNA nur für Behörden, also ist diese Methode für uns unersetzlich. Im Gegensatz zu anderen Fotografen veröffentlichen wir aber keine Fotos von frei lebenden Wölfen, sondern nutzen sie für unser internes Wolfsmonitoring. 

Ein traumatisiertes Leben endet mutmaßlich in Gewalt

Man kann sich leicht vorstellen, welche unermesslichen Qualen dieser junge Wolf durchlitten hat: Monatelang auf der gefährlichen Wanderung nach einem eigenen Revier, gejagt von Hunden, in Panik durch die Stadt irrend, gegen Glasscheiben rennend, ins Wasser springend, gefangen, mehrfach narkotisiert, verletzt, in engen Gehegen gehalten, mit Beruhigungsmitteln ruhiggestellt – und schließlich vermutlich illegal getötet.
Die Täter könnten ihn sogar vor seinem Tod noch gequält haben. In Niedersachsen geht seit Jahren ein „Wolfsripper“ um. Illegale Tötungen sind kein Einzelfall. Alster wollte nur eines: Menschen und Siedlungen meiden. Jeder mit gesundem Menschenverstand konnte das erkennen. Dennoch wurde die teure und riskante Besenderungsaktion durchgezogen.
Beispielfoto Wolf. Die meisten Jungwölfe sterben auf ihrer gefährlichen Reise nach der Suche nach einem Revier. Nun wollen die Jäger in Niedersachen auch noch zusätzlich Welpen erschießen. © Brigitte Sommer

Unsere Forderung

Wie lange lassen wir zu, dass Jäger das Wolfsmonitoring kontrollieren und gleichzeitig über Leben und Tod entscheiden? Wie lange ignorieren wir die Risiken von Sendern, die gehackt oder gezielt zerstört werden können? Wir brauchen echten Schutz statt Überwachung und „Bewährung“. Wie lange wollen wir Presseberichte serviert bekommen, die nicht der Wahrheit entsprechen? 

Wir brauchen unabhängiges Monitoring und konsequente Verfolgung illegaler Tötungen. Alster war ein verängstigter, verletzter Welpe, der in einer für ihn lebensfeindlichen Welt verzweifelt ums Überleben kämpfte. Sein Schicksal zeigt exemplarisch, wie unser Umgang mit zurückkehrenden Wölfen aussieht: Dramatisierung, Panikmache, unnötiger Stress für das Tier und am Ende oft der Tod durch Menschenhand.

Ruhe in Frieden, Alster. Dein Leid war nicht umsonst – es zeigt umso deutlicher, warum konsequenter und unabhängiger Wolfsschutz nötig ist. Hier geht es zu unserem Mitgliedsantrag: https://wolfsschutz-deutschland.de/mitglied-werden/

Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:

Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr –  und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich. 

Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/

Oder:

Wolfsschutz-Deutschland e.V.
Berliner Sparkasse
IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
BIC BELADEBEXXX
Hier unsere vorangegangenen Berichte zu Alster: https://wolfsschutz-deutschland.de/?s=Alster
Hier unsere Proteste zu Besenderungen: https://wolfsschutz-deutschland.de/?s=Besenderung

13 Gedanken zu „Alster: Ein junges Leben voller Panik, Schmerz und Trauma endet mit illegalem Tod

  1. Ich wiederhole meine Forderung nach einem Verbot der Jagd!
    Ich finde es unerträglich, dass in diesem Land Psychopathen mit Waffen herumlaufen, die meinen, sie dürften darüber entscheiden, welches Tier leben darf und welches sterben muss.
    Die Regulierung des Wildbestandes müssen wir dem Wolf überlassen, der kann es wesentlich besser als der Mensch, s. YNP.

    1. Ich bin ganz ihrer Meinung ich habe viele Jäger in meiner Familie die haben die Gefriertruhen bis an die Obergrenze gefüllt . Haben Angst das Dias sogenannte Raubwild sich auch mal ein Wild holt . Das ist die Natur die müssen auch leben! Im Yellowstone Park USA funktioniert das perfekt . Unsere Jäger und das kann ich behaupten sind gewissenlose brutale und teils nicht fähige grosskotze die eine waffe in die Hand bekommen und Angst haben ihre Truhen nicht voll zu bekommen. Diese Sippschaft muss reduziert werden und dieses Lobbyitum zu Gunsten der Jägerschaft Gehört ebenso abgeschafft! Danke

  2. das jagdrecht ist keines ,sondern eine rechtswidrige machtanmaßung gegen das leben und eigentum der tiere und die würde der rechtethisch zureichend denkenden menschen..
    da stimme ich der notwendig richtigen abschaffung zu.
    sie ist ja auch ein logo unseres vereines..
    jagdfreie ökologische landschaften..mit tierschutzhilfen,wie unterführungen überführzngen ,abzäunungen und tiermedizinisch betreute auffangstellen,sind das mindest niveau für de und eu. diese geistige rückständigkeit ,ist daher auch beihilfe zum anachronismus.

  3. Ich sehe es genauso wie Herr Wempe. Was diese Psychopathen im Moment im Wildbestand allgemein anrichten, ist nur noch krank.

    1. Den Jägern macht das massakrieren Freude . Ich kenne das zur Genüge von meiner Familie . Bei einer Trauerfeier! unterhielten die sich lachend über ein Rehkitz welches total zerschossen wurde und es keiner mehr erkannt hat ! Widerlich dieses Pack . Was die mit den Füchsen anrichten ist genauso schlimm . Auf ihre Jagdhunde nehmen die auch keine Rücksicht wie die abgerichtet werden tierquälerei !!ich hab bei meiner Familie immer den Eindruck das die sich nur als Kerle fühlen wenn sie hilflose Tiere abknallen . Scheußlich . Danke

  4. Man stelle sich mal vor, „Alster“ wäre ein junges, ebenso verängstigtes „Bambi“ gewesen und die hilfsbereite Frau hätte durch das Reh eine Verletzung erlitten – oh, die Medien hätten diese Frau als Retterin eines ach so süßen „Bambis“ hoch gefeiert, hat sie doch selbstlos auch Verletzungen in Kauf genommen, um das verängstigte Reh aus seiner misslichen Lage zu befreien und nach draußen zu bringen…
    Wolf oder Reh, wir sollten doch alle wissen, daß Wildtiere in den Verteidigungsmodus übergehen, sobald sie sich bedroht fühlen und vielleicht auch in die Enge getrieben wurden und Angst haben.
    Ich ziehe den Hut vor der guten Frau, die uneigennützig einem hilflosen Tier geholfen hat und NIE ein riesengroßes Geschrei um das Geschehene gemacht hat – im Gegenteil, sie wurde von den Medien schwer belästigt, nur um an DIE Story des Tages zu gelangen.
    Nun ist auch sie selbst Opfer der Verfolgungsjagd geworden und in gewisser Weise mit dem Wolf auf einer Ebene – beide verfolgt von sensationslüsternen Menschen, Menschen ohne jegliche Empathie, immer auf der Suche nach der besten Story, den meisten Klicks und ohne sich an den Folgen ihres Handelns zu stören.
    Es ist schlichtweg ein grundsätzliches Problem in unserer Gesellschaft, einer Gesellschaft, die man sich eigentlich als klug und aufgeklärt vorstellt – ABER in manchen Köpfen sind mittelalterliche Denkweisen fest verankert: Wolf = böse, Wolf MUSS weg. Es ist doch wirklich langsam an der Zeit, das „Rotkäppchen-Syndrom“ aus den Köpfen zu verbannen, mehr Respekt vor dem Leben, egal welcher Art, zu entwickeln und ein friedliches Miteinander von Mensch und Tier/Wildtier anzustreben. Etwas mehr Demut stünde uns allen sowieso besser zu Gesicht, auch wenn so mancher Zeitgenosse mit diesem Wort so gar nichts anfangen kann.
    Wir sollten uns einer Tatsache bewußt sein: das Wertvollste, was ein Lebewesen besitzt, ist das LEBEN und NIEMAND hat das Recht, einem anderen Lebewesen dieses Leben zu nehmen!
    Und ihr Jäger seid noch stolz darauf, das Leben einer vermeintlichen „Bestie“ ausgelöscht zu haben – die „Bestie“ war aber genau genommen noch ein Kind/Teenager. Heißt das im Umkehrschluß, daß ihr auch ohne zu zögern auf Kinder/Teenager schießt, nur weil sie euch durch ihr Verhalten dermaßen verärgert haben, daß ihr zur Problemlösung kurzerhand zur Waffe greift…? Vielleicht sollte man sich solch ein Szenario einmal vor Augen führen, denn nichts anderes passiert, wenn ihr Jäger weiterhin ein vermeintliches Recht beansprucht und sowohl junge als auch ältere Wölfe aus deren Leben reißt.
    Es ist einfach eine riesige Schande, wie der vermeintlich hoch entwickelte Homo sapiens mit dem Leben anderer Lebewesen umgeht.
    Ich schäme mich zutiefst, dieser Spezies anzugehören.

    1. Bei allem verständlichen und berechtigten Zorn, muss man doch auch die Kirche im Dorf lassen. Dieser junge Wolf wurde nicht gejagt. Er ist einem oder mehreren skrupellosen, charakterlosen und wahrscheinlich auch ziemlich dummen Verbrechern zum Opfer gefallen, die mit dem Jagdhandwerk vertraut sind und sich nach aussen hin so verstellen können, dass sie nicht weiter auffallen, was bekanntlich genügt, um in Deutschland eine Waffe zu besitzen.
      Ja, warum sollte ausgerechnet die Gemeinschaft der Jäger eine idiotenfreie Gruppe sein? Nur, das ist wie in allen Gruppen, die Idioten ruinieren den Ruf.

      Es ist vollkommen absurd darüber zu philosophieren, dass das alles Verbrecher sind (die vielleicht auch gerne Kinder töten), das hilft niemandem weiter.

      Es ist eine schräge Welt, in der wir Widersprüche aushalten müssen, zu glauben, dass einem die Polizei hilft, dass Aufrüstung zu Frieden führt, dass die katholische Kirche Schulen und Kindergarten betreiben darf und Jäger das Wolfsmonitoring unterstützen oder sogar verantwortlich betreiben.

      Wer bei allen Gruppen, egal welchen von einzelnen Idioten auf die gesamte Gruppe schließt, liegt immer falsch, ausnahmslos.

      Wenn dieser Wolf getötet wurde, was wir noch nicht wissen, waren die Täter Kriminelle, die hoffentlich zur Verantwortung gezogen werden, denn sonst sind wir schnell bei der nächsten Gruppe, den Strafverfolgungern, die wie zufällig ihre geballte Unfähigkeit oder Unwilligkeit zur Schau stellen, mal einen von diesen Typen dranzukriegen und ihm ein paar zehntausend Euro abzunehmen und mindestens seine Waffen.

      Es ist nur schwer auszuhalten, aber tatsächlich besteht in jeder Gruppe die überwiegende Mehrheit aus ganz normalen Menschen, die keine Kriminellen sind. Das trifft sogar auf Jäger zu.

      Dass es Wilderer und Charakterschweine gibt unter den Jägern, aber ganz sicher ist das so. Dass man den Jägern aber generell nicht vertrauen kann, dass die charakterlich ungeeignet sind, das Wolfsmonitoring zu machen, das ist eine ziemlich radikale Haltung.

      Die sind im Wald unterwegs, kennen sich aus und die Mehrzahl ist daran interessiert, dass der Wolf wieder heimisch wird.
      Wir haben eine halbe Million Frauen und Männer, die die jagen gehen.
      Niemand muss das gut finden oder verstehen, das ist deren Sache.
      Aber in Sachen verstehen und Support für die Forschung, leistet diese Gruppe eine wertvolle, unverzichtbare Arbeit.

      Ich weiss, schwer auszuhalten.
      Ein Verbrechen gegen den Naturschutz, von Kriminellen begangen, möglicherweise.

  5. Die Jagd gehört verboten, Wolfsmonitoring gehört in die Hände verantwortlicher Personen und nicht in die Hände von Jägern, die zum großen Teil Psychopathen sind. Einen Wolf zu besendern ist total abzulehnen, denn dies bedeutet Überwachung und kann immer missbraucht werden. Wildtiere hat man in Ruhe zu lassen. Der Wolf muss aus dem Jagdrecht herausgenommen werden, solange es dieses inhumane Praktizieren noch gibt.
    In meinen Augen ist jeder, der einen Wolf oder ein anderes Tier tötet ein Verbrecher und wer es duldet oder billigend in Kauf nimmt, ebenso.
    Ich hatte so gehofft, dass Alster eine gute Zukunft hat und wieder hat sich gezeigt, welche Bosheit in manchen Menschen steckt. Die Medien, die reißerisch berichten, sind ebenso zu verurteilen. Immer nur Lügen!

  6. im deutschlandfunk wurde die tage in denwissenschaftsnachrichten verbreitet,daß
    humeln sehrwohl inder lage sind gegenstände als werkzeuge zu benutzen. z.b. einen steroporball um ihn an eine stelle zu rollen.. an der sie an angebrachtes zuckerwasser kommen.man hatteangenommen diese fähigkeit wäre nur säugetierenmöglich..wie z.b. der hier vorgestellten wölfin.
    die konsequenz ..und der logische schluß ist ,daß sich menschen auf diese differenz zu tieren nichts einbilden brauchen,da sie irreal geworden. diese unterscheidungsmerkmal haben bereits insekten aufgehoben.ein beweis ihrer intelligenz.man könnte sogar noch weiter gehen und sagen..menschen haben auchdie fähigkeit zurück zu dumen,zu retardieren.. ja anachronistisch zu verblöden.
    kollektiv und massenpsychologisch..gefördert.. und gesteuert..oder auch ganz individuell.
    ob tieren das auch geschehen kann,entzieht sich meiner kenntnis.
    tatsache ist aber.. bei und mit unzureichender ethischer qualität ereicht mensch nur ethisch unzureichende ergebnisse..die zu weiteren unzureichenden sachverhalten sich potenzieren.wir können das beim hrabwürdigen des wolfartenschutz beobachten…. wieviel real neue schweinereien rechtlich anscheinend legal sein sollen.. ist schon eine de facto und de jure perfidität.eine verdrehung von recht und unrecht..nur weil es formalrechtlich gelungen ist, auf welchen suspekten wegen auch immer,diesen wolfsartenschutz herabzuwürdigen…isz es inhaltlich nicht zu rechtfertigen.was aber anscheinnd diese formalrechtlichen entinitäten mit den juristisch duldenden zu einer kriminellen informell politischen vereinigung macht…die formell unrecht zu recht werden lassen kann,weil sie die macht dazu haben.das ist allerdings erheblich widerrechtlich.eben kriminell.diesem sachverhalt muss der eugh von ganz allein nachgehen..denn er hat die rechtsaufsicht über das eu geschehen .ein ananymer hinweis müßte eigentlich ausreichend sein.da dem anscheinend nicht so ist,stimmt auch in dieser strucktur de facto und de jure einiges nicht…im übrigen bedaure und vermisse ich unseren, gast waldemar hammel mit seinen von mir geschätzten beiträgen.

    1. Der Hinweis ist empfehlenswert
      Und sehr gut.setzt er doch genau da an wo die hauptverantwortung sitzt.
      Am zureichenden auch innovativen Vorsorge Schutz für weidetiere durch die Ämter und Halter.besten dank also.

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