Wolfsschutz-Deutschland lädt zum Pfingstspaziergang ein

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Wolfsschutz-Deutschland lädt zum Pfingstspaziergang ein
Auch Fiona Sommer (21), die beim Verein Wolfsschutz-Deutschland als Naturschutzassistentin mithilft und „Wolfsbotschafter“ Anori Pura Gioia, ein Tschechoslowakischer Wolfshund, sind beim Pfingstspaziergang am Pfingstmontag, den 21. Mai, in Bad König mit von der Partie.

11.05.2018 – Zu einem Pfingstspaziergang rund um Bad König im Odenwald lädt die Gruppe Hessen des bundesweit agierenden Vereins  „Wolfsschutz Deutschland“ (www.wolfsschutz-deutschland.de ) alle Wolfsfreunde und Interessierte am Pfingstmontag, den 21. Mai ein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Bahnhof in Bad König, Bahnhofsplatz 1. Neben Informationen über Wölfe gibt es u.a. Kaffee und Kuchen bei den Vereinsmitgliedern Renate Hess und Gabi Rohner.

Jeder, der sich für Wölfe interessiert oder mehr über die Tiere erfahren will, die vor über 100 Jahren in Deutschland ausgerottet wurden und sich jetzt wieder in Deutschland angesiedelt haben, sind herzlich willkommen, so Frank Dreyer, Zweiter Vorsitzende des Vereins. Nachdem jüngst auch im hessischen Odenwald ein Wolf seine Spuren hinterließ, ist der Wolf auch in Hessen in aller Munde.

„Aufklärung über den Wolf ist uns wichtig“

Dreyer: „Aufklärung über den Wolf ist uns wichtig. Auf Wunsch unterstützen wir auch Nutztierhalter, um  geeignete Schutzmaßnahmen vorzunehmen.“ Mit verschiedenen Petitionen zum Beispiel gegen den Abschuss des Jungwolfes Pumpak (www.change.org/pumpak) mit über 131 000 Unterzeichnern, gegen den Abschuss weiterer Gehegewölfe, die aus dem Naturpark Bayerischer Wald ausgebrochen sind und mit dem erfolgreichen Eilantrag gegen den Abschuss des Rosenthaler Rudels in Sachsen hat der Verein bereits bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Erst kürzlich setzte der Verein eine Belohnung von 2000 Euro für die Ergreifung eines Täters aus, der an der Grenze zu Polen einen Wolf erschossen hatte. Die Vereinsmitglieder decken auch ständig Falschmeldungen, so genannte „Fake-News“ auf, mit denen Unwahrheiten über Wölfe verbreitet werden.

Mit von der Partie am Montag, den 21. Mai 2018 ist auch „Wolfsbotschafter“ Anori Pura Gioia, ein Tschechoslowakischer Wolfshund, der unter anderem auch in Sterbehospizen sehr kranken Menschen mit seinem Besuch einen letzten Wunsch erfüllt hat.

Weitere Informationen über „Wolfsschutz-Deutschland“ gibt es bei Frank Dreyer, Telefon 0174/9750352, oder auf der Webseite des Vereins unter www.wolfsschutz-deutschland.de  Alle Spenden und Mitgliedsbeiträge fließen direkt in Aktionen zum Schutz der Wölfe.

 

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Big brother für Bruder Wolf? Ein Gastkommentar von Kurt Schneeberger

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In Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz wollen Politiker in Zukunft beim so genannten Wolfsmanagement künftig länderübergreifend besser zusammenarbeiten. Dies klingt zunächst ja nicht einmal schlecht. Betrachtet man allerdings die Anzahl an Wölfen, um die es geht, fragen wir uns ernsthaft, ob die Politik nicht größere Sorgen haben müsste.  Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland wird immer größer, die GroKo hat hierfür wenig Lösungen parat. Auf Äckern darf weiterhin Glyphosat verspritzt werden und in hessischen Bächen und Flüssen werde immer mehr multiresistente Keine entdeckt. Wir fragen uns: Wo bleibt da die Sorge unserer Politiker um die Sicherheit der Bürger?

Hier ein Gastkommentar des Wolfsfreundes Kurt Schneeberger:

Im Prinzip ist es zum Lachen. Das neue Top Thema der Politik. Die wirklich wichtigen Themen geraten geradezu in Vergessenheit. Schuld sind nicht nur die Politiker, sondern auch die „entarteten“ Bürgerinnen und Bürger, welche die Natur nur noch als Betätigungsfeld für Trendsportarten und Freizeitvergnügen wie „Bräteln mit Familie“ wahrnehmen. Wie diese oder jene Blume heißt, weiß auch niemand mehr ebenso wenig wie alles andere in der Natur.
Wichtig ist nur noch der 4×4 SUV mit welchem man in die Natur rausfährt, dann das Equipment für Betätigungen aller Art, usw…. die Natur – Flora, Fauna – wird als solches nicht mehr wirklich wahrgenommen. 

Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich die Menschen zum Teil endgültig von diesem Thema abgekoppelt haben, sie wissen es einfach nicht mehr besser.
Zu dieser Gruppe Menschen gehören natürlich auch viele Politikerinnen und Politiker. Geschürt wird das Ganze dann noch von „Nutz“Viehhaltern und Jäger, welche zum Teil auch in der Politik „hocken“. Überwachen ist der große Trend – Die Technik machts möglich! Und die Menschen sind zufrieden.
Wie lange wird es noch dauern, bis sogar Drohnen, gesteuert von GPS Sendern, rund um die Uhr Bilder von Wölfen senden und am anderen Ende Menschen in Überwachungszentralen alles mitverfolgen und sofort Alarm schlagen? Mich würde es nicht wundern.

Wäre es nicht vorteilhafter, gewisse Menschen besser zu überwachen…
JA, mit Sicherheit! Aber das wäre schon fast ein Verstoß gegen die „Menschlichkeit“… „Menschlichkeit“..? – schon wieder eine „Klammer geöffnet“, aber lassen wird das mal.

Quelle:

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-laender-streit-ueber-wolf-konzept-_arid,1210353.html

 

 

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