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Grausame Tötung einer Jungwölfin: 10.000 Euro Belohnung für die Ergreifung des Täters ausgesetzt

Grausame Tötung einer Jungwölfin: 7000 Euro Belohnung für die Ergreifung des Täters ausgesetzt
Schon wieder ist in Sachsen ein Wolf erschossen und dann im Tagebausee Mortka versenkt worden. Dieses Mal handelt es sich um eine einjährige Wölfin (Foto: Symbolbild)

Pressemitteilung, 11. Juli 2018

Landkreis Bautzen- Zusammen mit einem Fördermitglied und der Facebookgruppe „Wolf Ja bitte“ hat der Verein Wolfsschutz-Deutschland eine Belohnung in Höhe von 7000 Euro für die Ergreifung des Täters ausgesetzt, der die am Tagebausee Mortka im Landkreis Bautzen aufgefundene Wölfin erschossen hat. Diese Belohnung wurde heute durch einen Jäger noch einmal aufgestockt und sie beträgt jetzt 10.000 Euro. Zugleich erstattet der Verein Anzeige gegen Unbekannt wegen des Verstoßes gegen das Natur- und Tierschutzgesetz und EU-Gesetze.

Brigitte Sommer, Vorsitzende des Vereins Wolfsschutz-Deutschland: „7.000 Euro Belohnung sollten helfen, Mitwissenden die Zunge zu lockern“. Eine genaue Untersuchung im Institut für Zoo – und Wildtierforschung in Berlin hatte ergeben,  dass es sich um eine einjährige Wölfin handelt, die durch Schüsse getötet wurde.

Die brutale Tötung der Jungwölfin,  bei der zudem Löcher im Brustraum festgestellt und um den Bauch herum ein Strick gefunden worden sei, müsse nach Aussage von Sommer mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.

Sommer: „Hier wird wieder einmal deutlich, dass nicht der Wolf die Bestie ist, sondern der Mensch.“ Seit 2009 handle es sich bereits um den achten Wolf, dessen Leben von einem Menschen ausgelöscht worden sei. Sieben Tiere seien illegal erschossen und ein Wolf absichtlich überfahren worden. Dabei seien dies nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer sei wahrscheinlich drei Mal so hoch. Gleichzeitig teilte Sommer mit, dass der Verein Wolfsschutz-Deutschland in Sachsen mit Antiwilderer-Patrouillen begonnen habe, um weitere illegale Wolfstötungen zu verhindern.

Falls jemand zu diesem Ereignis nähere Hinweise geben kann, z.B. Personen mit Gewehr in Nähe des Tagebausees beobachtet bzw. einen oder mehrere Schusslaute wahrgenommen habe, sollte er die Person bei der Polizei in Bautzen oder das Kontaktformular auf der Webseite www.wolfsschutz-deutschland.de/kontakt melden.
Der Wolf unterliegt internationalen und nationalen Schutzvorschriften, darunter dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen oder der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist er eine streng geschützte Tierart.

Das rechtswidrige Töten eines Wolfes stellt eine Straftat dar, für die das Bundesnaturschutzgesetz eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht.

 

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12 Gedanken zu „Grausame Tötung einer Jungwölfin: 10.000 Euro Belohnung für die Ergreifung des Täters ausgesetzt

  1. Die Gegner des Wolfs schrecken vor nichts zurück. Wolfsangeln und Fangeisen gehören verboten. Da die einjährige Wölfin Maja heimtückisch mit Schrot erschossen wurde, zeigt die Feigheit der Mörder um so mehr. Der Wildererschutz ist das einzige Mittel, um diesen Hinterwäldlern Einhalt zu bieten! Es ist erschreckend, wenn man bedenkt wieviele dieser Persversen Tiermörder evtl.sogar illegale Waffen haben. Gut finde ich, ihr habt einen Wildererschutz gegründet. Aber diese Sadisten machen vor nichts halt. Gerade diese Bauern! Neulich fuhr einer mit dem Mähdrescher zwei Rehkitze tot. Die Welt ist grausam für unsere Tiere! Sie haben nur uns! Danke für euere gute Aufklärungsarbeit. Durch diese Wölfin welche noch sehr jung war, ist ein Schaden entstanden! Denn sie hätte den Wolfs Schwund, entgegen wirken können. Das Menschen immer noch nicht verstehen, nur das Aussehen und unsere Sprache unterscheidet uns von den Tieren. Das Gehirn eines Wolfs, ist ein drittel größer als das eines Hundes. Damit scheint der Wolf dem Hund deutlich überlegen zu sein. Jeder der einen Hund hat, weiß was dies bedeutet. Diese sehr schöne Doku, über den amerikanischen Wolf, haben bestimmt wenig Leute gesehen. Wenn hier jeder Depp meint, er könne hier rum ballern wie er will, hat er sich geirrt. Ich hoffe es wird sich jemand finden, der diesen Unmenschen meldet. Auch hoffe ich er wird auf die Belohnung verzichten! Denn es muss zu Selbstverständlichkeit werden, solche Sadisten zeigen wir an. Gestern sah ich einen Bauern bei Jürgen Hauschke, der die Gegner als unwissend bezeichnet! Dem stimme ich nicht zu! Denn es handelt sich hier um ein Klientel, die ganz genau wissen was sie tun. Leider ist es so wir stehen alleine! Die Politik lässt uns im Stich! Mit purer Polemik und mit Opportunismus geht man gegen nur 600 Wölfe los!! Ihr und wir müssen laut sein! Die Hintergründe aufzeigen immer und immer wieder! Wir haben alle nur ein Leben und es muss jedes Leben geschützt werden. Wenn wir auch auf einer Mahnwache nur zu zehnt sind!! Wir müssen ja sagen zum Leben- das bedeutet gegen die Jagd, gegen Massentierhaltung, gegen Tierversuche, Tiertransporte etc. Die Menschen erkennen nicht, dass sich Tiere verständigen können! Deswegen werden wir deren menschliche Stimme sein! Bitte versucht ein Bild von Maja zu bekommen!! Denn der Gegner zeigt immer nur schreckliche Bilder, die nicht mal echt sind! Es wäre, ich denke für uns alle wichtig die kleine Maja zu sehen! Halten wir den Mördern einen Spiegel? vor ihr widerwärtiges Gesicht.

      1. Leider seh ich diese Drohungen nicht. Fangeisen haben wir im Bayrischen Wald auch. Wir haben mittlerweile 9 Stück. Eine Wolfsangel habe ich zum Glück noch nicht gesehen.

    1. Dass ich einmal hassen könnte, hatte ich immer für unmöglich gehalten. Das hat sich aber nun geändert, denn mittlerweile HASSE ich die Mörder der Wölfe aufs tiefste. In den neuen Bundesländern scheint es nur noch darum zu gehen sich durchzusetzen, egal mit welchen Mitteln, sie schrecken vor Morden, Lügen und Verbreitung falscher Meldungen nicht zurück. Der Wolf ist ein soziales, wunderbares Tier und hat dem Menschen einiges voraus. Ich treffe lieber einen Wolf als einen Menschen, besonders die Art, die gemeine, niederträchtige Mörder sind, und davon gibt es wohl viel zu viele im Osten!!!! Diese Mörder MÜSSEN gefasst werden und hart, sehr hart bestraft werden, eben Mörder!!!!

  2. Phantastische Formulierung Frau Sommer,Danke im Namen des Wolfes.

    Geld als Lockmittel, perfekt, bei dieser mittlerweile korrupten Menschheit
    Es wird funktionieren nur eine Frage der Zeit.

    Peace for all animals in the world < 3

  3. Wenn hier ein Jäger die Belohnung zur Ergreifung des Täters aufstockt, sehe ich das erstmal als ein positives Signal . Denn es muss ja auch einige ( schon fast Mutige) Vernünftige geben, denen solche hinterhältigen Schützen und Tiermörder unter die Gürtellinie und an die Ehre der Zunft gehen.
    Mit den Antiwilderer-Patrouillen das finde ich auch sehr mutig , die müsste es in jedem Wolfs-Luchs- Bundesland / Landkreis geben. Eigentlich überall, damit sich solche widerlichen Menschen nicht so sicher fühlen und an Tieren vergehen.
    Augen auf halten !

  4. Eine Anmerkung! Es stehen Kommentare da, wegen Denunzianten- da stehen wir darüber. Aber die Wolfspatroullien, gegen Wilderer sind erlaubt. Nur Jagdsabotagen, sind eine Grauzone. Aber man kann noch gut mit einer Anzeige leben! Noch meine ich, weil uns angedroht wurde, kein Tierleid darf mehr veröffentlicht werden. In so einem Fall rechnen wir dann mit Geldstrafe, oder evtl ein paar Sozialstunden. Denn wir stehlen nicht, bei einer Jagdsabotage. Natürlich behaupten die der Wald wäre ihr Eigentum. Aber es ist sogar bei einem Auto, was nicht abgesperrt ist Verleitung zum Diebstahl. Bitte macht Fotos von den Tieren, die nicht gut gehalten werden. Zeigt die Leute vorher an! Auch Nutztiere haben Rechte wenn es nicht viele sind, aber man muss sie schützen und anständig versorgen.

    1. Tierleid darf nicht mehr veröffentlicht werden ? Das könnte denen so passen! Eine gewisse Ministerin wollte doch Tierschützer verklagen lassen, wenn sie Tierleid öffentlich machen , in Ställen o.ä. filmen.Damit man ja nicht die Wahrheit erfährt und das ganze Ausmaß der elenden Zustände. Und jeder weiter sein billiges Steak in sich reinstopft. Bloß nichts hinterfragen, kein Staub aufwirbeln- damit viele Gierige weiter blutiges Geld machen können. Um einen Hund von einer dauerhaften Zwingerhaltung zu befreien, müsste man laut Veterinäramt über 24 Stunden filmen, damit das Tier überhaupt eine Chance hat , den Himmel mal zu sehen. Wer kann und macht das ? Welche Möglichkeiten bleiben denn da , um zu helfen ? Null.
      Dank PETA , Wolfsschutz und anderen Engagierten gelangen Videos und Bilder von unerträglichem Leid an die Öffentlichkeit, von dem sonst kein Mensch erfahren würde. Öffentlichkeit kann einiges bewirken ! Siehe Käfighaltung Hühner, Walfang oder Pelzfarmen.
      Der Schauspieler Andreas Hoppe drehte mal eine Dokumentation über Wölfe in Österreich/Schweiz. War nicht so einfach für ihn, da existierten ja schon fast abergläubische, kriminelle Strukturen bzw. Kulte gegen den Graupelz. Kam leider(wie meist bei Sendungen, wo man Kopf einschalten muss) erst spät im Fernsehen.
      Die Macht der Bilder – da hat man es aber gespürt.Es war fast wie in einem seiner Krimis. Hochaktuell !

        1. Dankeschön an den Wolfschutz, für die Richtigstellung. Aber der Wolf ist noch nicht da, aber die Panik! Es gibt ganz wenige Wölfe in Bayern. Ich bin im Verein Menschen für Tierechte Nürnberg/ Bayern . Wir sind gegen die Jagd und jedes Tierleid. Aber ich hoffe in Bayern auch auf die Hilfe des Wolfsschutzes. Denn ich bin auch noch im TSV Noris, der Vorsitzende fängt verletzte Füchse ein. Aber ich befürchte, der Wolf hat hier auch keine Freunde, ausser uns. Deswegen zähle ich auf den Wolfsschutz. Bitte unterstützt die kleinen Vereine. Wir sind nicht wie die Großen Organisationen! Da gehen 30- 50% der Spenden für den Organisationsapparat drauf. Wir sehen auch im Wolfsschutz keine Konkurrenz. Jeder der mit hilft, das Tierleid aufzudecken ist unser Verbündeter. Wir haben dasselbe Ziel ein Ende der Jagd. Ich habe mich total über den Beitrag über die Kühe gefreut. Das zeigt eindeutig wir stehen auf derselben Seite.

  5. Na kommmt schon. Einer von Euch Drecksäcken wird doch wohl die 10.000.- € brauchen können. So einfach kommst Du nie mehr an so viel Geld. Also, nun mach schon. Es ist doch so einfach und ist doch nicht so schlimm. Jeder verpfeift mal einen 🙂 …. und für 10.000.- €. Das ist viel leichter als einen Wolf zu töten. Und man bekommt noch Geld dafür. Sei kein Wolf …

  6. Die wölfe sind doch auch nur tiere die ihrem instinkt folgen ausserdem sind sie wie unsere hunde die wir menschen haben zb. Wolfshunde haskis etc. Also laßt die wölfe doch in ruhe

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