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Faktencheck – bekommt die GroKo jetzt tatsächlich Gesetze durch, um Wölfe töten zu können?

Der Umweltminister Backhaus von Mecklenburg-Vorpommern (SPD) gab gestern nach einem Treffen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) sowie weiteren Landesumweltministern, u. a. auch Umweltminister aus Sachsen, Thomas Schmidt,  ein Interview  im Radioprogramm des NDR. Von NDR wurde er in einem nachfolgenden Bericht so zitiert: 

„Eine Einigung über eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes sie zusammen mit dem Einverständnis der Naturschutzorganisationen erzielt worden. „Ich hoffe, dass das jetzt zügig umgesetzt wird“, sagte Backhaus im Gespräch mit NDR 1 Radio MV.

Abschuss möglich bei „schweren Schäden“

Demnach dürfen einzelne Wölfe und gegebenenfalls auch ganze Rudel getötet werden, wenn durch diese „im juristischen Sinne schwere Schäden“ entstehen. Dies gelte für Wölfe, die immer wieder Herden von Nutztieren angreifen oder die Scheu verlieren und sich Menschen in Dörfern häufig nähern. „Wenn die Weidetiere ordnungsgemäß gesichert waren, dürfen diese Wölfe getötet werden“, so Backhaus. Die Neuregelung des Gesetzes sei nötig, um Rechtssicherheit zu bekommen, so Backhaus weiter.

Allerdings ruderten Schulze und Klöckner in einem weiteren Interview des NDR wenig später wieder zurück. Während Backhaus behauptet haben soll, das Gesetz sei praktisch bereits schon geändert, teilten beide Politikerinnen nach dem Treffen in Berlin mit, es sei noch keine schnelle Lösung gefunden worden.

Die Richtung der Gespräche lasst allerdings Schlimmes für den Wolf in Deutschland befürchten.

Gesetzesänderung wäre Freibrief zur Wiederausrottung des Wolfs

Laut Backhaus gebe es jetzt ein Einvernehmen, auffällige Einzelwölfe oder auch – „wenn es ganz schlimm kommt“ – ein ganzes Rudel „rechtssicher zu töten“. Nämlich dann, wenn sie schwere Schäden bei Nutztieren anrichten oder sich „notorisch“ dem Menschen und Siedlungen nähern. Der handlungsfähige Staat müsse Farbe bekennen, sagte Backhaus weiter im NDR 1 Radio MV.

Dabei will Agrarministerin Klöckner offenbar eine weitgehendere Regelung. Sie will nicht nur auffällige Wölfe schießen lassen, sondern hätte eine allgemeine „Bestandsregulierung“ vorgeschlagen. Für die macht sich auch die Agrar-Expertin der CDU-Landtagsfraktion, Beate Schlupp, stark. Zitat NDR: „Sie meinte mit Blick auf das Treffen, die Ergebnisse seien wenig praxistauglich. Ein Wolf, der sich einer Siedlung nähere, warte sicher nicht darauf, bis ein zum Abschuss Berechtiger informiert wird und vor Ort ist.“  Es müsse wolfsfreie Zonen und für eine Bestandsregulierung auch eine Abschussquote geben.

Fakt ist, dass eine derartige Gesetzesänderung EU-Recht widersprechen würde. Noch ist ein Deutschland nicht einmal ein günstiger Erhaltungszustand des Wolfs erreicht. Experten sagen, dass leicht dreitausend bis viertausend Wölfe in Deutschland Platz haben. Zur Zeit leben (mit Welpen) zirka 750 Wölfe in Deutschland. Die Vermehrungsrate lag im vergangenen Jahr unter 30 %. Außerdem regeln Wölfe ihren Bestand selber. Ein Wolfspaar besetzt ein Revier, in dem es zusammen mit den Welpen vom Vorjahr und dem aktuellen Welpen leben. Dieses Revier verteidigen sie gegen andere Wölfe. Die Familienstärke eines Wolfsrudels wird durch die Zahl an Beutetieren geregelt. Je mehr Nahrung, desto mehr Nachwuchs. Nutztiere machen im Nahrungsanteil von Wölfen nur 1,1 % aus. Schaut man sich aktuelle Listen über Nutztierschäden an, fällt auf, dass zu einem großen Anteil Wölfe gar nicht für die Schäden verantwortlich waren, sondern Hunde oder Krankheiten für den Tod von Nutztieren verantwortlich gewesen sind.

Schießt man wahllos in Wolfsrudel hinein und tötet erfahrene Rudelmitglieder, zieht dies sogar vermehrt Nutztierisse nach sich. Dies bestätigen wissenschaftliche Studien. Dass Backhaus und Co. diese Studien nicht bekannt sind, ist kaum möglich. Warum also verlangt es diese Politiker nach Abschuss? Es scheint, als sei es vor allem gewünscht, Lobbyforderungen von Bauern-und Jagdverbände zu realisieren.

Der Anteil an Nutztieren beträgt beim Wolf nur 1,1 Prozent – Screenshot von www.dbb-wolf.de

 

Screenshot von www.dbb-wolf.de Diese Karte zeigt, dass in Deutschland noch viel Platz für Wölfe ist. Ein Rudel besteht aus den Elterntieren sowie Welpen und Welpen vom Jahr zuvor, die sich oft noch mit um den Nachwuchs kümmern. Ein durchschnittliches Wolfsrevier ist 250 Quadratkilometer groß. Was auf der Karte dicht besiedelt wirkt, ist in Wirklichkeit weit auseinander.

Geht die ersehnte Gesetzesänderung durch, wäre dies praktisch ein Freibrief zur Wiederausrottung der Wölfe. Warum dies so ist, liegt in der Biologie des Wolfs. In Kürze beginnt die Paarungszeit. Ein bis zweijährige Jungtiere verlassen nun ihr Rudel, um sich ein eigenes Revier zu suchen. Diese Jungtiere haben keine Erfahrung damit, sich auf ihren Wanderungen geschickt zu verbergen. Also werden sie gesehen. Sie wandern auch mal durch Ortschaften, weil sie gerne unsere Wege benutzen. Angst vor Fahrzeugen haben sie nicht, da sie darin Menschen zunächst nicht wahrnehmen.  Es ist also kein Zufall, dass gerade im Hoch- bis Spätwinter und im Frühjahr vermehrt Wölfe gesehen und überfahren werden. Würden man solche Jungtiere nun abschießen dürfen, würde es den Tieren unmöglich gemacht werden, sich weiter zu verbreiten. Desweiteren wäre ein genetischer Austausch zwischen verschiedenen Wolfsgruppen nicht mehr möglich. Inzucht, wie in Schweden, das erbarmungslos Wölfe erschießt, wäre die Folge. Dabei ist in Deutschland noch jede Menge Platz für Wölfe. Wer einmal in Wolfsgebieten unterwegs war, weiß wie groß die Entfernungen in Wirklichkeit sind. Was auf Karten dicht besiedelt ausseht, liegt in Wirklichkeit weit auseinander. Finden Sie einmal ein Rudel von sechs Wölfen in Sachsen in einem Gebiet von durchschnittlich 250 Quadratkilometern.

Und wie will man „im juristischen Sinne schwere Schäden“ definieren? Im dem Fall in Baden-Württemberg, bei dem im vergangenen Jahr über 40 Schafe zu Tode kamen, war die Bachseite nicht mit einem Zaun geschlossen. Wölfe können sehr gut schwimmen und ein Wolf sagt zu einem solchen Fast-Food-Angebot natürlich nicht „Nein“. Dass ein Wolf mehrere Tiere tötet ist kein Blutrausch, sondern das liegt in seiner Natur. Nicht nur bei Wölfen wird ein so genannter Beutereflex ausgelöst, das Phänomen ist auch beim Fuchs in Hühnerstall bekannt. Die Beutegreifer töten nicht mehre Tiere, weil sie böse, psychisch gestört oder im Blutrausch sind, sondern deshalb, weil in der Natur die Situation eingesperrter Schafe oder Ziegen, die weder fliehen können, noch sich wehren, vorkommt. Der Beutereflex ist dafür verantwortlich, dass ein Beutegreifer so lange tötet, bis sich kein Tier mehr vor seiner Nase bewegt. Dabei wirkt ernsthafter Herdenschutz. In der Statistik geht der Anteil von Wölfen am Rissgeschehen bis 2016 zurück.

Wir fordern Herdenschutz statt Wolfsabschuss

Wir fordern die Umweltministerkonferenz auf, dafür zu sorgen, dass Weidetierhalter in Punkto Herdenschutz besser unterstützt werden. Statt dies zu tun, wurde im vergangenen Jahr eine Weideprämie ja sogar noch von der GroKo gestrichen. Stattdessen leisten sich diverse Bundesländer einen Haushalt für eigene Wolfskillertruppen, wie beispielsweise Brandenburg für 50.000 Euro im Jahr.

Backhaus behauptete im Radiointerview, dass die Naturschutzverbände der Gesetzesänderung bereits zugestimmt hätten. Diese Stellungnahme des WWF liest sich allerdings ganz anders: https://www.wwf.de/2019/januar/chefinnensache-wolf/?fbclid=IwAR0PClblaqQ3-easjiW6w9bgUc6FFWEhzAuRi2T6I4C_48LMTn-pEzZpIDo

Auch die Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, Claudia Dalbert (Grüne), scheint mit der Sehnsucht, Wölfe zu killen, nicht einverstanden zu sein. Eine Anfrage beantwortet sie wie folgt.  Zitat:

„Das ist kompletter Unsinn. Ein Wolf, der Menschen angegriffen hat, kann auch heute schon abgeschossen werden. Ein einzelner identifizierter Wolf, der wiederholt fachgerecht gesicherte Herden angreift, kann auch heute schon abgeschossen werden, siehe Leitlinie Wolf. Wölfe die durch Dörfern wandern, zeigen arttypisches Verhalten!“

Fakt ist, dass es in den rund zwanzig Jahren, in denen die Wölfe nach Deutschland zurückgekehrt sind, keinen einzigen Angriff eines frei lebenden Wolfs auf einen Menschen gab.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze äußerte sich einen Tag zuvor noch so:
Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich gegen weitergehende Maßnahmen zur erleichterten Entnahme von Wölfen ausgesprochen. Wie eine Sprecherin des Umweltressorts betonte, gibt es bereits genügend „nützliche und effektive Maßnahmen“. Sie verwies in dem Zusammenhang auf den Bau von Elektrozäunen, aber auch auf den gezielten Abschuss von auffälligen Wölfen, der bereits nach derzeitiger Gesetzeslage möglich sei. Die Sprecherin erinnerte außerdem an ein vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) anhängiges Verfahren gegen Finnland zur dortigen Wolfsjagd zur Bestandsregulierung, dessen Urteil in diesem Frühjahr erwartet werde. 
Auch NABU positioniert sich entgegen Aussagen von Backhaus. Diese Antwort erhielten wir auf Anfrage aus Berlin: 

Der NABU lehnt den Abschuss von Wölfen und die Aufweichung des gesetzlichen Schutzstatus ab. Der NABU wird sich aktuell weiterhin für die Beibehaltung des Schutzstatus engagieren und sich wie bereits im vergangenen Jahr für die Etablierung eines umfassenden Herdenschutzes und Wolfsmanagements einsetzen. Für die Entnahme von auffälligen Tieren ist die Politik bereits jetzt handlungsfähig. Dafür bedarf es keiner gesetzlichen Änderung.

Fazit: Würde die GroKo tatsächlich Gesetze ändern, käme höchstwahrscheinlich auf Deutschland ebenso ein EU-Verfahren zu wie auf Schweden und Finnland. Zu erwarten wären Strafzahlungen, die der Steuerzahler tragen müsste. 

Quellen:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Schutzstatus-fuer-Wolf-Weiter-Gespraechsbedarf,wolf3768.html?fbclid=IwAR3q5FqlYGIIDfTDu2eJknSuFsPiPa9iV_Q8vsjFe0BncnlVHp4l1yWukuE

http://www.dbb-wolf.de

https://www.wwf.de/2019/januar/chefinnensache-wolf/?fbclid=IwAR0PClblaqQ3-easjiW6w9bgUc6FFWEhzAuRi2T6I4C_48LMTn-pEzZpIDo

 

 

 

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21 Gedanken zu „Faktencheck – bekommt die GroKo jetzt tatsächlich Gesetze durch, um Wölfe töten zu können?

  1. Strafzahlungen durch die EU: Es muß endlich aufhören, daß der Steuerzahler für die Gesetzesverstöße, Fehler und Versäumnisse der Bundesregierung haftet! Die Herrschaften, die genau wissen, was sie tun, die gezielt auf Lobbyisten und egoistische Verbände hören und unabhängige Fachleute und Wissenschaftler ignorieren, die Tiere foltern und ermorden und die Umwelt schädigen lassen, müssen endlich finanziell zur Rechenschaft gezogen werden für ihre Taten. Die Tatsache, irgendwann einmal aus Mangel besserer Alternativen in ein Parlament gewählt worden zu sein, darf kein Freibrief mehr sein für beliebiges, Mensch, Tier und Umwelt schädigendes Verhalten.

    1. Wenn es Wirklichkeit werden würde, dass Politiker für den Mist den sie veranstalten haften müssten, hätten wir bald solche nicht mehr. Diese korrupten Umtriebe mancher Minister und Staatsdiener sollten endlich beendet werden.
      Jagen wir sie zum Teufel …

    2. Da bin ich der selben Meinung. Ich sehe nicht den Punkt für andere Geld zahlen zu müssen die solche Fehlentscheidungen aus Ignoranz und Dummheit treffen. Sie sollten alle persönlich , finanziell und gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden.

  2. wichtig ist jetzt, dass man die großen Umwelt- und Tierschutzverbände auf die Seite der Wölfe und Wolfsfreunde bekommt, dass viel Aufklärung bei den Bürgern über diese wunderbaren sozialen Tiere erfolgt und dass allen Bürgern klar wird, dass im Falle von Strafzahlungen auch sie durch ihre Steuern betroffen sind. Die meisten unserer Politiker sind inzwischen so korrupt, dass ihnen endlich klar gemacht werden muss, dass wir Bürger hinsehen und für die Rechte der Tiere einstehen. Für die Wölfe ist genug Platz, viele Politiker, Jäger usw. sollte man weit weg jagen. Sie stören das ökologische Gleichgewicht und schaden nur!

    1. Unterste Schublade und mit solchen Äusserungen tun Sie dem eigentlichen Anliegen dieser Seite keinen Gefallen. Im Gegenteil, das klingt eher nach AfD, die ja am liebsten gleich losrennen würden, um Wölfe abzuknallen. Schmierige Parasiten – wo haben Sie denn ihr Vokabular aufgeschnappt?
      Jedes Wahlvolk bekommt genau die Politiker, die es verdient. Muss man eben mal einen Moment überlegen, bevor man da was ankreuzt oder vielleicht garnicht erst hingeht, weil grad im Garten so viel zu tun ist. Man darf seine Volksvertreter auch fragen, wie sie zu diesem und jenem Thema stehen und was Sie total überraschen wird – die sind ebenfalls unser Volk und jetzt wird es ganz verrückt – Sie selbst dürfen auch ein Volksvertreter sein. Ist vielleicht garnicht so bekannt, aber so funktioniert Demokratie.
      Wie kann man sich in einer parlamentarischen Demokratie über Politiker aufregen?
      Wer hat die denn gewählt? Die sind doch nicht plötzlich und überraschend so, wie sie sind.

      Grosses Lob an die Rubrik Faktencheck. So etwas ist mühsam, aber im besten Sinne Aufklärung.
      „Wenn die Weidetiere ordnungsgemäß gesichert waren, dürfen diese Wölfe getötet werden“.
      Ist doch OK, oder? Wenn die Weidetiere ordnungsgemäss gesichert sind, passiert ja auch nichts.
      Wie gesagt, es hat schon Kampfhundangriffe auf Schulhöfen und Spielplätzen gegeben und Kinder mit grauenvoll entstellten Gliedmassen und verstümmelten Gesichtern. Es werden immernoch Fussgänger und Radfahrer getötet, weil sich die Transport-Lobby erfolgreich dagegen wehrt, Abbiegeassistenten einzusetzen, wie sie heute in jedem Mittelklasse-PKW zur Serienausstattung gehören.

      Es gibt kein einziges Problem mit dem Wolf, was an die Dimension dieser Dramen heranreicht. Zählt eben zum Lebensrisiko. Warum die trotzdem so eine Hexenjagd betreiben, hat ausschliesslich mit dem übermächtigen Bauernverband zu tun, der glyphosatsaufenden Lobby der neuen und alten Landjunker. Und die jagen eben auch gerne und da macht sich so ein Wolfskopf überm Landschlosskamin doch prächtig. Fehlte ja bislang noch.
      Bei Gefahr für Leib und Leben gäbe es ja Alternativen zum Abschuss. Scheint ja auch unbekannt zu sein.

      1. Du schreibst einerseits eine klare Sprache, die wir hier alle verstehen, aber Problem erkennst du nicht. Man liest bei dir heraus, dass du ein besserwissender Wichtigtuer bist, angepasst und mit der Vergangenheit, die zu den großen Kriegen führte, lange vor Christi Geburt, wenig vertraut bist. Es wäre gut, du würdest dich mit der Geschichte beschäftigen, anstatt dem System hier Verständnis entgegenzubringen, und hör auf mit deinem AfD-Gerede, da merkt man, wie schwach deine eigene Meinung und dein Wissen sind.

        1. Hallo, es geht ja hier um den Wolf, so dass meine Kenntnisse um die Kriege vor Christi Geburt keine Rolle spielen. Sind aber vorhanden, falls es Fragen gibt.
          Was aber dem Anliegen des Forums schwer schadet, ist Vokabular zu verwenden, wie „schmierige Parasiten“ im Zusammenhang mit frei gewählten Volksvertretern.
          Das ist eben genau das Niveau, das man von Veranstaltungen der AfD kennt und die wiederum ist genau die Partei, die am liebsten gleich losziehen würde und Wölfe abknallen.
          Wurde doch alles erklärt in dem Beitrag. Ich bringe auch keineswegs für das „System“ Verständnis auf, was immer das sein soll. Ich plädiere eher dafür,
          sich den umstrittenen Beitrag nochmal ganz unaufgeregt anzuschauen, ohne Hasskappe, dann würde man feststellen, dass er keineswegs tendenziell gegen den Wolf gerichtet war.
          Dass sich die Menschen Sorgen machen, wenn sich eine Situation ändert, ist doch ihr gutes Recht. Nur dann muss man miteinander reden und nicht übereinander.

  3. Man muß sich ernsthaft fragen, ob es überhaupt noch vertretbar ist, solchen Menschen in Zukunft die Geschicke eines Landes in die Hände zu legen!
    Verantwortungslos, Verlogen, korrupt, machtgeil, egoistisch, gegen die Vernunft, gegen den Bürger usw! Die Liste der Charakterlosigkeiten und Verantwortungslosigkeiten ließe sich immer noch weiter fortführen!!
    Die Politik der letzten 10 Jahre ist eine Vorstellung des Totalversagens und der unfassbaren Geldvernichtung! In manchen Berufen würde es für so etwas lebenslanges Berufsverbot geben und ein dementsprechendes Urteil vor diversen Gerichten!!!
    Furchtbar das Ganze – widerwärtig und krank!!!!

  4. Es ist immer das selbe, wenn der Verstand versagt wird zur Waffe gegriffen.
    ist im 21. Jahrhundert nicht möglich vernünftige Lösungen zu präsentieren statt wie die unterentwickelten Neanderthaler direkt töten. Es werden Millionen für Umweltschutz,dessen Sinn zweifelhaft, ist ausgegeben aber beim Wolf wird immer nur über töten nachgedacht und das von „mündigen Bürgern“ lächerlich.
    Die Politiker gehören ausgerottet, zumindest die, die Vernichtung der Natur fordern und der Wolf ist Natur pur, ohne den Wolf sterben die Wälder, der Wolf ist der Gärtnermeister der Wälder, wo der Wolf ist wächst und gedeiht der Wald prächtig, prächtiger als der Mensch es zu gestallten vermag.
    Politiker die für die Ausrottung der Wolfes sind, sind für die Vernichtung potentieller „Klimaretter“ !
    Wenn ich mir anhören muss, dass unsere ewig beschwipste Weinkönigin Klöckner
    (dumm wie Knäckebrot) dem zustimmt dann weis ich wer abgeschossen gehört , nämlich alle die die glauben das es gut sei den Meister er Tiere zu vernichten, ich dachte immer die Menschheit entwickelt sich weiter das gilt aber nicht für dämliche Politiker, siehe Klöckner, die auf Freiwilligkeit der Industrie für besseres Tier wohl setzt, diese blöde Tante is‘ mit’m Quast gepudert. Deutschland ist ein Land in dem Freiwilligkeit gaaaaanz klein geschrieben wird. Um etwas zu erreichen/bewirken, müssen Verordnungen her, Gesetze aber keine Freiwilligkeit. Der Klöckner & Co. würde ich freiwillig liebend gerne eine batschen.
    Frage mich, wie kann man mit so einer Entscheidung wieder Seelenruhig an sen dämliches Tagwerk gehen kann, wohl wissend, dass auf meinen Entscheid hin eine edele und von Gott geschaffene, wunderschöne, perfekte Spezies ausgerottet wird, wie kann man sich dann wieder seinen Seelenfrieden finden, wäre mir unmöglich eine solche Last zu tragen, mich gegen Gottes Natur und Gesetz zu stellen.
    Aber das tut der Mensch schon immer, sonst wäre er aus dem Paradies nicht vertrieben worden und könnte mit Wolf und Co friedlich co existieren und niemand müsste Ausgerottet werden.

  5. Es ist immer das selbe, wenn der Verstand versagt wird zur Waffe gegriffen.
    Ist es im 21. Jahrhundert nicht möglich vernünftige Lösungen zu präsentieren statt wie die unterentwickelten Neanderthaler direkt töten. Es werden Millionen für Umweltschutz, dessen Sinn zweifelhaft, ist ausgegeben aber beim Wolf wird immer nur über töten nachgedacht und das von „mündigen Bürgern“ lächerlich und erbärmlich.
    Die Politiker gehören ausgerottet, zumindest die, die Vernichtung der Natur fordern und der Wolf ist Natur pur, ohne den Wolf sterben die Wälder, der Wolf ist der Gärtnermeister der Wälder, wo der Wolf ist wächst und gedeiht der Wald prächtig, prächtiger als der Mensch es zu gestallten vermag.
    Politiker die für die Ausrottung der Wolfes sind, sind für die Vernichtung potentieller „Klimaretter“ !
    Wenn ich mir anhören muss, dass unsere ewig beschwipste exWeinkönigin J. Klöckner
    (dumm wie Knäckebrot !!!) dem zustimmt dann weis ich wer ausgerottet gehört , nämlich alle die die glauben das es gut sei den Meister der Tiere zu vernichten, ich dachte immer die Menschheit entwickelt sich weiter das gilt aber wohl nicht für dämliche Politiker, siehe J. Klöckner, die auf Freiwilligkeit der Industrie für besseres Tier wohl setzt, diese blöde Tante is‘ mit’m Quast gepudert. Deutschland ist ein Land in dem Freiwilligkeit gaaaaanz klein geschrieben wird. Um etwas zu erreichen/bewirken, müssen Verordnungen her, Gesetze aber keine Freiwilligkeit. Der Klöckner & Co. würde ich freiwillig liebend gerne eine „…..“ , aber lassen wir das.
    Frage mich, wie man mit so einer Entscheidung wieder seelenruhig an sen dämliches Tagwerk gehen kann, wohl wissend, dass auf meinen Entscheid hin eine edele und von Gott geschaffene, wunderschöne, perfekte Spezies ausgerottet wird, wie kann man dann je wieder seinen Seelenfrieden finden, wäre mir unmöglich eine solche Last zu tragen, mich gegen Gottes Natur und Gesetz zu stellen. ( hä, CDU ??? )
    Aber das tut der Mensch schon von Anfang an, sonst wäre er nicht aus dem Paradies vertrieben worden und könnte mit Wolf & Co friedlich co existieren und niemand müsste Ausgerottet werden.

  6. Wir hatten schon mal einen Bär, der zum Problembär wurde- Peng! Jetzt haben wir Wölfe, und nicht bloß einen…Was folgt daraus? Wilde Tiere in Deutschland sind, sollten diese „Probleme“ bereiten, nicht erwünscht- außer: Man kann sie abschießen. Alternativen sind, wie immer, zu kostspielig oder zu aufwändig, nicht zumutbar…Tatsache ist: Kaum jemand toleriert wilde Tiere, die mögliche Gefahr darstellen…In unserer heutigen Zeit zählt ein Verkehrstoter mehr, als 10.000 Lungenkranke, die ursächlich durch eben diesen zustande kommen! Was auch übertragbar ist auf verschiedene andere Bereiche des Lebens. „Wild“ bedeutet halt auch „ungezähmt“, was in unserer Gesellschaft unerwünscht ist. Zumindest was Tiere anbelangt, im besonderen die sogenannten“Nutztiere“. Diese,in den Kastenständen und anderweiten „Stallungen“ inhaftierten „Lebenslänglich unschuldig verurteilten“ Geschöpfe haben mit Wölfen eher kein Problem- wogegen die relativ lebensnahe Weidehaltung und damit auch tierschutzgerechtere, ökologischere Tierhaltung besonders gesichert werden muß. Das sollt aber kein Grund sein, deswegen Wolfshetze zu betreiben- es ist, wie immer, eine Frage des Geldes. Wer zahlt?

  7. Kinder und Frauen, aber auch Männer, müssen sich doch in erheblichem höherem Maße vor Männern fürchten als vor Wölfen. Es sollte mal eine Statistik veröffentlicht werden wie oft Kinder, Frauen und Männer von Männern bedroht, vergewaltigt und/oder getötet werden. Wann ist dies zum letzten Mal durch einen Wolf geschehen? Ich begreife diese Wolfshysterie absolut nicht. Warum schlägt niemand öffentlich vor, alle gefährlichen Männer zum Abschuss freizugegeben oder zumindest lebenslänglich ? Wenn man Geld in die Hand nimmt, kann man Weidetiere schützen, Frauen und Kinder aber vor aggressiven Männern aber nicht. Hinter der Forderung Wölfe zumAbschuss freizugeben steckt doch etwas ganz anderes: Lust am Töten und das Gefühl über alles erhaben zu sein, die Macht zu besitzen, Tiere zu beherrschen und die Natur nach seinem Geschmack formen zu können.

    1. …von Männern bedroht, vergewaltigt und/oder getötet werden…
      Hinter … steckt doch etwas ganz anderes: Lust am Töten und das Gefühl über alles erhaben zu sein, die Macht zu besitzen, … zu beherrschen und … nach seinem Geschmack formen zu können…

      Das, liebe Beate, dürfte exakt die Gemengelage sein, die Täter innerhalb der menschlichen Gesellschaft antreibt, wehrlosen Menschen Leid zuzufügen. Die Typen suchen sich ja niemanden aus, der stärker ist, als sie selbst oder der sich vielleicht noch zur Wehr setzt.

      Nur dass sich die humane, entwickelte Gesellschaft mal irgendwann darauf verständigt hat, diese gefährlichen Typen trotzdem nicht umzubringen.
      Ist noch garnicht so lange her und wurde sehr kontrovers diskutiert. Bis heute ist der Wunsch, diejenigen zu killen, die uns Angst machen, tief in der Gesellschaft verwurzelt. Das betrifft leider auch den Wolf.

      Schaun wir mal – wir leben ja in Zeiten der Aufklärung. OK, das ist für einige neu, dass sie ihren Verstand benutzen dürfen und dass der davon nicht weniger wird. Aber man darf nicht aufgeben.

      Droht dem Bestand tatsächlich Gefahr, wenn regulierend eingegriffen wird oder lauert die Gefahr ganz wo anders?
      Wie bei den grossen Greifvögeln, wenn das Raubtier an der Spitze der Nahrungskette, die im Nutztier angereicherten Schadstoffe frisst? (Betroffen ist auch der Mensch und seine Nahrung, egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse)
      Oder wegen weiterhin ungezügelter Geschwindigkeit auf Autobahnen?
      Wegen der Karavane der Pendler, die in die Stadt fahren müssen, um das Geld zu verdienen, mit dem sie ihr Haus im Umland abbezahlen und dabei mehr Wild zur Strecke bringen, als alle bösen Jäger zusammen?

      Derjenige unter euch, der freiwillig in der Morgen- und Abenddämmerung höchstens 60 km/h fährt, um keinen Wildunfall zu verursachen, der freiwillig aufs Grillen am Wochenende verzichtet und auf die Mettwurst auf dem Frühstücksbrötchen und das Schnitzel in der Kantine, auf Gele auf dem Kuchen und Kosmetikbasisstoffe aus Tierknochen, um die Fleischmafia in ihren eigenen Nutztieren und deren Exkrementen ersticken zu lassen, wer nicht im Umland siedelt oder sogar neu baut und damit den Wildtieren den immer knapper werdenden Lebensraum streitig macht, samt dazugehörender Strassen und Einkaufszentren auf der grünen Wiese, wer kein Biogas kauft, weils günstiger ist und keinen Biosprit tankt, der Wildtierlandschaft in öde Monokulturen verwandelt, in denen nichts gedeit als Profit, der werfe den ersten Stein.

      Ist immer leicht, auf die anderen zu zeigen. Böse Jäger, böse Politiker…
      Ich vermute, die Zusammenhänge sind doch etwas komplexer und komplizierter.

      Es ist jedoch definitiv richtig, die Stimme zu erheben, wenn dummes passiert oder dummes Zeug von öffentlichen Tribühnen gelabert wird oder dumme Gesetze erlassen werden.

      Bei denen, die auf komplizierte Fragen gerne so einfache Antworten haben, sollte man nachhaken.
      Da kann schon mal was nicht stimmen.
      Aufklärung im besten Sinne bedeutet eben nicht nur meckern, sondern überzeugen. Natürlich sind viele komplett beratungsresistent und von sich und der Richtigkeit ihres Handelns total überzeugt, aber da wir uns darauf geeinigt haben, uns nicht die Köpfe einzuschlagen, obwohl es oft der einfachere Weg wäre, hilft nur reden und argumentieren.
      Die Gesetzgebung in einer parlamentarischen Demokratie fällt nicht vom Himmel oder von „denen da oben“. Da sitzen weder Volksverräter, noch böse Männer oder gar schmierige Parasiten. Da sitzen nur die, die wir selbst dahingesetzt haben und die können wir da auch wieder wegsetzen.
      Leider sitzen da zuerst mal die, die die meisten von uns dahin gesetzt haben. Das ist das Problem, dass die Doofen trotzdem wählen dürfen. Aber das muss man aushalten.
      Natürlich darf und sollte man trotzdem miteinander reden. Sich nur gegenseitig zu beschimpfen führt zu garnichts.
      Auch auf dem Land darf man mal seinen BM fragen, weshalb der eigentlich so handlungsunfähig ist und statt dem Personal vom Kindergartenstreichelzoo eine Basisweiterbildung im Umgang mit Nutztieren zu verordnen und seinen Bauhoftrupp loszuschicken, um den Kiddies einen funktionierenden Wildtierzaun zu bauen, also statt einfach anzupacken, wie ein Mann, lieber in die Kamera jammert, weil ihm in Brüssel keiner hilft.
      Na da hätten die ja viel zu tun.
      Man könnte auch mal einen der aufgebrachten Landwirte fragen, warum er sich lieber die Hälfte der Schaf- oder Rinderherde killen lässt, als mal nach Rumänien oder Polen oder Canada zu gucken, wie man da hungrige Wolfsrudel und Nutztierhaltung geregelt kriegt und trotzdem eine x-fach höhere Wolfspopulation am Leben lässt.
      In Zeiten des www muss man da noch nicht mal hinfahren.

  8. Sie schaffen die Klimaziele nicht, wollen die nasse Braunkohle bis zum Sankt Nimmerleinstag verheizen und lieber Urwälder abholzen und ganze Landschaften zerstören, sind gerne bereit, dafür auch Menschen die Heimat abzubaggern, kriegen das Glyphosat nicht vom Acker und die Intensivdüngung, Intensivviehhaltung und die Gülleverklappung nicht geregelt, sie sind vor der Automobilmafia eingeknickt, vor der Verpackungsindustrie, vor den Wärmeschutzschaumgangstern, obwohl sie längst wissen, dass polystyrolgedämmte Hochhäuser unlöschbar niederbrennen können, akzeptieren lieber den qualvollen Verbrennungstod der Bewohner, als die Bauordnung zu regeln, kriegen die Abwassersituation der Flüsse und Seen nicht in den Griff, weil sie weder die Industrie noch die Landwirtschaftsindustrie kontrollieren wollen oder dürfen, sie lassen marode AKW laufen, scheitern komplett am Rückbau, entlassen aber die Atomlobby schon mal großzügig aus der Verantwortung, suchen bis heute nach einem geeigneten Endlager, obwohl sie nicht mal die Asse aufräumen können, sie bekommen die Medikamentenrückstände nicht aus dem Abwasser. ..usw. Eine einzige Kette des Versagens.

    Jetzt lasst sie doch wenigstens mal ein paar Wölfe abknallen.
    Das ist doch das, was dem Wahlvolk so richtig auf den Nägeln brennt.
    Hier muss sofort eine Gesetzesänderung her, damit sich alle wieder beruhigt hinlegen können und weiterschlafen.
    So kann man politische Aktivität und Entschlossenheit vortäuschen und keiner merkts.
    Das wichtigste ist doch, dass der Bauernverband zufriedengestellt ist und dass die Leute endlich wieder an der richtigen Stelle ihr Kreuzchen machen.
    Wenn also nicht nur die AfD Wölfe abballern will, sondern alle anderen auch, ist doch wieder alles im Lot. Ausser für den Wolf vielleicht, aber solange der sich keinen Anwalt nimmt, kann man doch wenigstens so tun, als wäre man politisch handlungsfähig.
    Nennt sich Lewinsky-Effekt. Da kann man doch froh sein, dass sie nicht irgend ein wehrloses Land bombardiere, um von eigenen Fehlern und politischerTatenlosigkeit abzulenken.

  9. Da sind sie schnelk bei der Hand, diese
    Bonzen da oben, wenn es um das
    Töten der Wölfe geht! auch Fuchsfamilien
    werden immer noch bejagt, Jungtiere
    erschossen.
    Dueser Merkel u.Co. geht es nur um
    Wählerstimmen. Sie möchte nicht
    die Jägerschaft verkraulen.
    Dabei sind die eigentlichen Täter.
    Neulich sah ich einen Film vom
    Yelliw-stone Nat. Park, USA.
    Dort ist die Natur im Gleichgewicht,
    dank Wölfe.
    Ich war gerührt, war für liebevolle und
    soziale Tiere das sind.

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