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Umweltminister Lies außer Kontrolle? Kostenexplosion für Wolfsjagd in Niedersachsen auf fast 200.000 Euro

Die Tötungsjagd auf Roddy geht weiter und die Kosten explodieren.   

Ein nicht endender Skandal: Umweltminister Lies weiterhin auf dem „Tötungstrip“, oder wie ein niedersächsischer SPD-Minister Steuergelder in Höhe von mindestens 185.000 Euro vernichtet hat.

Wolfsrüde und siebenfacher Familienvater Roddy soll sterben. Dabei ist er nur seiner Natur nachgegangen. Die Kosten, die er verursacht haben soll,  stehen mit hochgerechnet rund 3.000 Euro in gar keinem Vergleich zur Hatz auf ihn, die nun fast 200.000 Euro erreicht hat. Das Geld wurde auch noch aus dem Etat für Zäune für Weidetierhalter verwendet. Für beantragte Zäune sei nun kein Geld mehr da, heisst es.

Zur Vorgeschichte:

Der Rodewalder Wolfsrüde Roddy ist seit dem 23. Januar 2019 vom niedersächsischen Umweltministerium, verantwortlich ist dafür der SPD-Umweltminister Lies,  zum Abschuss freigegeben.

In der Abschussgenehmigung werden zwei Fälle aufgeführt, in denen der Rodewalder Rüde (GW717m) laut Gutachten eindeutig als Verursacher von Angriffen auf zum Selbstschutz befähigte Rinderherden (so die Meinung des Umweltministerium) identifiziert werden konnte (NTS 678 und NTS 811). Dabei wurden ein Kalb und ein Rind getötet, nach Angaben des Umweltministeriums entstand dabei ein „Gesamtschaden“  von 1844 Euro.

Wir haben des Öfteren in Beiträgen auf der Wolfsschutz Deutschland e.V. –Webseite dokumentiert, dass die meisten Zäune in der Steimbker und Rodewalder Gegend nicht wolfsabweisend sind. Gleichzeitig hatte das Umweltministerium Rinder auch in die Förderkulisse aufgenommen. Dies interpretieren wir so, dass man mit Rissen von Rindern rechnete. Tierhalter konnten deswegen so genannte Billigkeitsleistungen – also Ausgleichzahlungen – beantragen. Pikant ist es, dass laut Umweltministerium (siehe vorherige kleine Anfrage der Grünen) für die Risse bislang kein Antrag eingereicht worden war.

Perfides Vorhaben mit einer Wolfsfalle

Bislang wird die Abschussgenehmigung jeweils um weitere vier Wochen verlängert, jetzt aktuell bis zum 30. September 2019.

Jetzt ist durch eine Antwort des Umweltministeriums  auf eine Anfrage https://www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/fileadmin/docs/abgeordnete/christian_meyer/Anfragen/Wolfdienstleister_Antw_zu_4360.pdf an die Fraktion der Grünen https://www.fraktion.gruene-niedersachsen.de/presse/presseinfos/artikel/christian-meyer-land-soll-lieber-in-praevention-als-teure-wolfsjagd-investieren.html?fbclid=IwAR2vqFL46Od9uFvxOM9s5UG2jOdctInvpS5ICcxngzXqZGY4ID4kU_en-3M  im niedersächsischen Landtag bekannt geworden, dass die Tötungsjagd auf Roddy sogar bisher mindestens 185.000 Euro gekostet hat. Allein die Kosten für den Dienstleister betragen 150.000 Euro. Zur Erinnerung: die Kosten für den Dienstleister betrugen bis zum 15.5. 2019, also in den ersten vier Monaten 48.201,64 Euro. In den nächsten vier weiteren Monaten explodierten die Kosten für den Dienstleister um 100 Prozent. Was für ein Wahnsinn!

Das Umweltministerium ist auch nicht auf Nachfragen bereit, den Begriff  Dienstleister näher zu definieren. Ich vermute, dass unter dem Begriff Dienstleister Berufsjäger gemeint sind. Zwei Berufjäger hatten vor zwei Jahren eine Wolfsfalle entwickelt. Damals hatte das Umweltministerium allerdings wohl keinen Badarf, denn ein Ankauf dieser Falle wurde abgelehnt. Hat das Umweltministerium nun seine Meinung geändert? Unklar. Fakt ist, dass die einheimische Bevölkerung in Steimbke von drei Berufsjägern spricht, die dort als Häscher unterwegs wären. Angeblich sollen in diesen Fallen die Rodewälder Wölfe gefangen werden. Ist der Rodewalder Rüde dabei – feststellbar durch eine DNA-Probe – soll er dann anschließend erschossen werden. Dabei soll er in der Falle verharren, bis die DNA-Analyse ausgewertet ist? Ein solche Analyse kann Tage dauern. Tage in Angst und Agonie für das Tier! Wie pervers ist denn das? Auch hat Umweltminister Lies schon vor vielen Wochen erklärt, dass er weitere Wölfe aus diesem Rudel töten lassen will. Gegebenenfalls würde er das ganze Rudel auslöschen. Das Rodewalder Rudel soll sieben Welpen haben (Stand Anfang August 2019).

Im Waldgebiet von Steimbke sind mindestens fünf Funkkameras im Einsatz. Siehe gelbe Punkte auf der Karte. Wird eine Kamera unbeabsichtigt durch eine Person ausgelöst, sind innerhalb von 15 Minuten zwei einheimische Jäger vor Ort. Mindestens drei Mal sind die Kameras ausgelöst worden.  Und es ist so eindeutig, dass die einheimischen Jäger dem Umweltminister zuarbeiten. Lies hat ja immer wieder betont, dass er auf eine stärkere Beteiligung der örtlich ansässigen Jäger auf der Jagd nach Roddy angewiesen ist.

Im Vergleich zu den Kosten auf die Tötungsjagd, die bis Ende September sicherlich auf über 200.000 Euro ansteigen werden, nehmen sich die Ausgleichszahlungen des Landes Niedersachsen für die Nutztierrisse des Rüden sehr bescheiden aus. Für drei Fälle, in denen Roddy angeblich wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder angegriffen haben soll, wurden 2.458,60 Euro gezahlt. Bei einem weiteren Übergriff auf Schafe betrugen die Ausgleichszahlungen 429,10 Euro.  Ich frage mich, was sagt eigentlich der niedersächsische Rechnungshof dazu? Wie viele Weiden hätten mit dieser hohen Summe von  185. 000 Euro mit wolfssicheren Zäunen und mit Herdenschutzhunden ausgestattet werden können? Ich betone hier noch einmal, dass ca 80 Prozent der Bevölkerung für den Wolf ist. Etliche Nutztierhalter*innen haben einen Antrag gestellt, um ihre Weiden wolfssicher zu schützen. Doch werden diese Anträge einfach nicht vom Ministerium bearbeitet, bzw. ist das Geld, das eigentlich für die Weidetierhalter gedacht war, für die Jagd auf Wolf Roddy verwendet worden.

Mit der „Lex Wolf“ droht die erneute Ausrottung des Wolfs

Umweltminister Lies hofft wohl auf eine baldige für die Wolfsgegner und -hasser positive Entscheidung im Bundestag in der Sache „Lex Wolf“ flyer-lex-2. Dann wird es in Deutschland so richtig finster. Die Jagd bis zur erneuten Ausrottung der Wölfe wäre dann praktisch flächendeckend freigegeben. Es erweckt den Anschein, dass Umweltminister Lies alle Wölfe des Rodewalders Rudel töten lassen will. Dabei ist die Region für Wölfe gut geeignet. Weiter gedacht muss man hier unterstellen, dass auch das nächste, dort einwandernde Rudel getötet werden würde.

Ferner verbreitet Lies Fake-News über angelbliche Störer in den Wäldern von Steimbke. Seit Februar gehe ich sehr oft in dieser Gegend spazieren und sammle auch Müll ein. Mit mir sind weitere Wolfsschützer*innen, auch Einheimische, Tag für Tag unterwegs. Durch unsere Anwesenheit versuchen wir die Tötung von Roddy zu verhindern, was uns auch bislang dadurch gelungen ist, weil die Häscher nicht erkannt werden wollen.  Denn sie wollen in aller Stille ihr mörderisches Handeln umsetzen. Uns von Wolfsschutz Deutschland e.V. sind keine Menschen bekannt, die lärmend und störend durch den Wald ziehen. Dafür ist allerdings vor zirka drei Wochen in der Dämmerung ein Hubschrauer, der erheblichen Lärm verursacht hat, über den Wald um Steimbke gekreist. Wir zerstören keine Hochsitze, wie es die einheimischen Jäger und Lies immer wieder behaupten. Die Polizeidirektion Nienburg hat uns dies auf Nachfrage bestätigt. Es liegen keine Anzeigen wegen Zerstörungen vor. Im Gegenteil, Angelika Zipper, Brigitte Sommer und ich mussten im Sonnenborsteler Wald zur Seite springen, als ein Jäger mit seinem Auto im hohen Tempo bewusst auf uns zugerast ist, als er uns auf dem Weg sah.  Unsere Anzeige gegen den Fahrer ist eingestellt worden. So sieht die Realität in dieser Gegend aus.

Außerdem will Lies anscheinend immer noch nicht zur Kenntnis nehmen, dass das Hauptverfahren in dieser Sache immer noch läuft, also noch gar nicht entschieden ist, ob die Abschussgenehmigung überhaupt rechtens ist. Nur bei dem Antrag auf Aussetzung dieser Abschussgenehmigung sind Wolfsschützer (Freundeskreis frei lebender Wolfs e. V. der mit seiner Klage von Wolfsschutz Deutschland e. V. mit dem Beitrag von 1.000 Euro unterstüzt wurde) vor dem Oberlandesgericht nicht durchgekommen. Lies behauptet immer wieder in der Öffentlichkeit, dass die Tötung von Roddy vollkommen rechtssicher wäre.

Aktuell sind Kälber bei Steimbke und Heemsen gerissen worden. Ob Hunde oder Wölfe Verursacher sind, steht noch nicht fest. Fakt ist aber, dass inzwischen allgemein bekannt ist, dass eine erhöhte Gefahr von Weidetierrissen im Herbst besteht, da die Wolfswelpen jetzt schon fast so groß wie ihrer Eltern sind und mehr Fleisch benötigen. Gleichzeitig werden die Wölfe jetzt bei ihrer Jagd auf Wild durch den Beginn der Jagdsaison gestört. An die 400 Hobbyjäger treiben nun dort nämlich ihr Unwesen.

Ariane Müller, Wolfsteamleiterin Niedersachsen im Wolfsschutz Deutschland e.V.

 

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14 Gedanken zu „Umweltminister Lies außer Kontrolle? Kostenexplosion für Wolfsjagd in Niedersachsen auf fast 200.000 Euro

  1. Das einzige Lebewesen was Fleisch essen darf nach meiner Einstellung sind Raubtiere. An dem Fall Roddy sieht man wie scheu diese Tiere sind!! Ansonsten hätten sie ihn längst getötet!! Es liegt nun mal in seiner Natur Fleisch zu fressen. Deswegen soll er sterben und dies egal was es kostet. Denn er könnte ja einem seinen Rehbraten wegfressen oder Tatsache ein Nutztier, was eh nur zum fressen für den Menschen dienen soll. Dieses Tier weiter zu jagen, ist absolut politisch nicht richtig. Jeder schreit immer nach der EU! Die EU verbietet Wölfe zu töten. Das erinnert stark an eine Karikatur Lies oder der Wolf. Ich bin für den Wolf. Als hätten wir nicht ganz andere Probleme. Als einen armen Wolf der seine Familie ernährt. Die Menschen sind erbarmungslos. Roddy darf nicht sterben. Ich hoffe der Bund der Steuerzahler ist über diese Geldverschwendung, die nur zur Klientel Befriedigung dient, unterrichtet. Denn das ist ein Skandal.

  2. Wenn der Herr Minister die Kosten aus eigener Tasche bezahlen müsste, wäre das Trauerspiel sehr schnell beendet. Aber mit offensichtlich unbegrenzten Steuermitteln kann er leicht den großen Mann markieren, der von seinen Grünröcken bewundert wird.

  3. Ich habe mich sehr echauffiert über diesen Artikel! Und wenn ich jetzt etwas schreiben würde,wäre es evtl.sachlich,(?) jedoch man müsste es trotzallem zensieren.
    Boah…das ist so perfide…
    I don’t want to read lies anymore.;-(

  4. Herr Ministerpräsident Weil, ich habe Sie auf einer Arbeitstagung in Bad Zwischenahn als einen besonnenen Politiker kennengelernt! Ziehen Sie bitte endlich diesen unfähigen überforderten Minister Lies von seinem Posten ab. Oder geht es der SPD noch nicht schlecht genug?! Bei der Bürgermeisterwahl in meiner Gemeinde hat der Kandidat der SPD gerade eine Klatsche eingefangen, er landete auf dem 3. Platz. Die nächste Wahl in Niedersachsen kommt bestimmt …

  5. Für mich sind solche Politiker einfach Verbrecher. Sie gehören weggesperrt und nicht mehr gewählt. Die machen es sich vorallem sehr leicht. Nehmen Fakten einfach nicht zur Kenntnis. Mir ist ganz schlecht ob solcher Methoden. Wähler: Nehmt denen die Macht weg, die so hasserfüllt gegen den Wolf sind!

  6. Es scheint sich ein Anti EU Recht Virus in den Hirnen einiger Politiker zu verbreiten.
    Nicht dass ohne entsprechenden Schutzmaßnahmen am Ende noch alle vom für Laien schwer zu erkennenden „Tötungswahn LEX Wolf“ befallen sind.

    Denn wären dies „bloß“ Rindviecher, dann müsste der ganze Bestand gekeult werden.
    Würde ein Landwirt sagen.

    Dies war ein Beispiel für künstliche Intelligenz!
    (bei desaktivierten ersten Robotergesetz was genau die deshalb haben wollen)

  7. Der Herr Umweltminister Lies tut der Umwelt nichts gutes. Der Mann ist einfach nur krank, denn mit gesundem Menschenverstand hat der Hass auf Wölfe nichts zu tun. Sowas hat in der Politik einach nichts verloren.
    Doch leider ist Herr Lies nicht die einzige Fehlbesetzung in der Politik. Es sind zu viele, die dort nichts taugen, unglaublich!

  8. Es ist dringend notwendig den Bund der Steuerzahler darüber zu informieren. Da sich der Bund der Steuerzahler letztes Jahr aufgeregt hat, weil ein Rettungswagen für Wölfe angeschafft wurde. Das haben die als Steuerverschwendung hingestellt. Obwohl man damit auch z. B. Luchse oder andere Tiere transportieren kann. Selbst der Tierschutzverein Noris verfügt über einen Tierrettungswagen.

    1. Für mich ist das Ganze krank. Der Landwirt legt eine Nachgeburt aus, wohl wissend, dass dies ein Wolfsgebiet ist! Das ist für mich gleich bedeutend einer Anfütterung, die wiederum gesetzlich verboten ist. Und UM Lies hat nichts Eiligeres zu tun, als den Leitwolf töten zu lassen, obwohl die Beweislage, dass es sich hierbei um einen so genannten Problem Wolf handelt, noch gar nicht erbracht ist. Der Minister scheut noch nicht einmal davor zurück, eine Unsumme an Steuergeldern für die seit Monaten fehl geschlagene und ungerechtfertigte Tötung zu verschwenden. Hinzu kommt noch, dass es von der Zeit an, wo der Abschuss Befehl erteilt wurde, kein einziger Riss mehr verzeichnet werden kann.

      Ich sage: Jetzt reicht’s‘. Leben wir eigentlich in einem Bananenstaat? Ich fordere Olaf Lies auf, den Abschuss Befehl umgehend zurück zu nehmen und sich wichtigen, unerledigten Umwelt Themen zu widmen

  9. „Es ist schlechterdings irrig. das Postulat damit irrelavant abtun zu wollen, daß man sich tröstet, es handele sich ( im Fall von Lies und Albrecht) lediglich um psychotische, lemminggleiche Katatonie, oder aber damit, daß man seiner Ruhe suggeriert, hier liege nur der exemplarische Fall eines narzistisch Kokettierenden, eines – theatralischer Peripetie analogen – Aktes aufrüttelnder mahnender Mitmenschlichkeit vor.
    Welch armseliger Paralogismus erbsenzählender Krämerseelen(…) Maximierte Suszeptibilität, Suprematie im Sehen sind es, die trennen, die absondern, ausscheiden und entfernen, bis daß das Auge, die Gnosis aus der Welt stürzt. Dem Werwolf aber die Maske von seinem Haupt zu reißen, diese hübsche Larve aus Humanitat und Schöpfungskrone, das ist ein todeswürdiger Frevel, der nur der begehen wird, der sich seiner Sache sicher weiß. Meine Sicherheit ist mein Sehen, meine Gelassenheit mein Ahnen, meine Todesverachtung mein Fühlen, mein Impetus mein Wissen, daß mir kein menschliches Ungeheuer mehr nehmen kann.(…) Wer den Menschen dieserart erkennt und dennoch weiterhin seine Nähe sucht, ihn duldet, ihn annimmt und hinnimmt, gar liebt – der tut es entweder aus Ohnmacht vor dem Unabänderbaren heraus in Permissivität oder aus der jedem Menschen inhärenten Eigenliebe, der Ziehmutter jeglicher Nächstenliebe. Vielleicht toleriert er aber (solche) Menschen (wie die genannten) auch nur, um seine Heimat nicht zu verraten, sie damit zu verlieren. Denn Mensch duldet in seiner Nähe nur, was ihn bestätigt, was ihm verwandt, was Gemeinsamkeit mit ihm erkennen läßt. Die kalkulierbare, im Kotau demonstrierte Akzeptanz und die konformistische, den Supremat menschlicher Interessen widerspruchslos konzedierende Angepaßtheit sind es, die den genehmen Stallgeruch vermitteln, die allgemein machen – und gemein.“ (Rigo Baladur)

  10. Jedes Tier, so auch der Wolf, hat seine Berechtigung zu leben, denn der Planet Erde mit seiner Natur gehört uns Menschen nicht allein. Die vordringliche Aufgabe eines jeden Umweltministers ist es, die Natur mit ihren Öko Systemen Flora und Fauna zu schützen und deren Arten Vielfalt zu erhalten, als auch zu fördern.Ein Landwirt, der ein frisch geborenes Kalb mit seiner Mutter in einem Wolfsgebiet auf der Weide, ohne ausreichenden Weideschutz lässt, handelt fahrlässig und verantwortungslos. Wenn dann auch noch die Nachgeburt ausgelegt wird, verschlägt es einen die Sprache! Ich werte solch ein Tun als Anfütterung, was verboten ist. Hier bleiben einige Fragen offen und Jeder mag sich sein Teil denken! Nachgewiesen wurden meines Wissens dem Leitwolf zwei Risse, deren Hergang nicht rechtfertigt, den Spezies als Problem Wolf ab zu stempeln. Dieser Abschuss Befehl gilt daher als sehr fragwürdig und umstritten. Dass Olaf Lies jedoch den Leitrüden seit Monaten erfolglos jagt und noch nicht einmal davor zurück schreckt, knapp 200.000€ an Steuergeldern zu verschwenden,
    steht in keinem Verhältnis zu dem minimal angerichteten Schaden und ist daher schlichtweg untragbar. Ich fordere Olaf Lies auf, den ungerechtfertigtenTötungsbefehl zurück zu nehmen und sich dringenden und wichtigen Anliegen in Sachen Naturschutz zu widmen. Bei dieser Hetzjagd mit solch einem Szenario fragt man sich wirklich “ wo leben wir denn – in einem Bananenstaat“?

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