Fünf überfahrene Wanderwölfe in NRW rufen Hater auf den Plan

Neben der illegalen Verfolgung wird der Straßenverkehr für Wölfe immer gefährlicher. Im ersten Halbjahr sind schon fünf Wölfe in NRW überfahren worden. Sie kamen allesamt nicht aus NRW und für die Saison 23/24 ist für NRW kein einziges Territorium bislang bestätigt. Dennoch ufert der Hass immer mehr aus. Wir gehen in unserem Artikel der Sache auf den Grund.

Im Jahr 2022/23 wurden für ganz NRW lediglich zwei Rudel und drei territoriale Einzeltiere nachgewiesen. Für das Wolfsjahr 23/24 gibt es bislang keine einzige offizielle Territoriumsbestätigung auf der Statistikseite der DBB-Wolf. Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. hatten im vergangenen Jahr lediglich zwei Wolfswelpen im Territorium Schermbeck nachgewiesen, wobei das Rudel Leuscheid zwischen Rheinland-Pfalz und NRW hin und her wechselt. Die Wölfe im hohen Venn werden in Belgien gelistet.

Beispielfoto überfahrener Wolf. Privat.

Nordrhein-Westfalen ist mit einer Fläche von 34 112 Quadratkilometern das viertgrößte Bundesland in Deutschland. Auf dieser riesigen Fläche sind also höchstens 25 Wölfe beheimatet gewesen. Wie es in diesem Jahr aussieht, ist völlig unklar.

Im Wolfsjahr 22/23 wurden in NRW zwei Rudel (Leuscheid, Schermbeck) und drei Einzeltiere bestätigt. In aktuellen Jahr gibt es noch keine offizielle Bestätigung.

 

Laut einer aktuellen Pressemitteilung des LANUV konnte die Herkunft von fünf in NRW überfahrenen Wölfen aufgeklärt werden. Am 28. Februar 2024 verunfallte ein männlicher Welpe mit der Kennung GW3979m bei Bünde (Kreis Herford). Sein Herkunftsrudel konnte nicht ermittelt werden.

Der weibliche Altwolf GW3980f wurde am 05. März 2024 in Xanten (Kreis Wesel) tot aufgefunden. Sie stammte aus dem Rudel Noord-Veluwe in den Niederlanden.

In Verl (Kreis Gütersloh) wurde der männliche Welpe GW4095m am 23. März 2024 in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt. Seine Herkunft ist das Rudel Göhrde in Niedersachsen.

Auf der Autobahn A61 bei Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis) kollidierte der männliche Welpe GW4144m am 05. April 2024 mit einem LKW. Er stammte aus dem Rudel Hohes Venn Süd in Belgien.

Nur einen Tag später, am 06. April 2024, kam eine Wölfin auf der Autobahn A560 bei Hennef (Rhein-Sieg-Kreis) ums Leben. Sie erhielt die Kennung GW4145f. Ihre Herkunft ist das grenzübergreifende Rudel Eckertal zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Bedingt durch die schwere Beschädigung des Tierkörpers ist eine genaue Altersbestimmung nicht möglich gewesen. Aufgrund der bekannten Historie des Herkunftsrudels steht aber fest, dass es sich bei diesem Tier nur um einen Welpen (1. Lebensjahr) oder einen Jährling (2. Lebensjahr) gehandelt haben kann.

Es sind allesamt wandernde Wölfe auf der Suche nach einem Revier betroffen gewesen. Die allermeisten von ihnen schaffen es nicht. Nicht einmal 30 Prozent der Jungtiere überleben die ersten Jahre. Dennoch wird gerade in NRW massiv Stimmung gemacht und Panik geschürt.

Propaganda gegen Wölfe im großen Stil

Auffallend ist es, dass die schlimmsten Hassatacken und Äußerungen nicht von Schäfern oder Nutztierhaltern verfasst werden, sondern von Reiterinnen. Dabei trauen viele oft gerade Frauen nicht zu, dass sie dermaßen drastisch reagieren könnten. Fakt ist allerdings, dass die Reiterszene tatsächlich wenig bis gar nicht von Wolfsrissen betroffen ist. Viel mehr Pferde kommen durch Übergriffe von Pferderippern oder Fehlschüssen durch Jäger zu Tode oder zu Schaden, als durch Übergriffe von Wölfen. Erst im Mai 2024 gibt es einen aktuellen Pferderipperfall im Münsterland. Wir berichten hier über weitere Fälle: https://wolfsschutz-deutschland.de/2021/01/14/angriffe-auf-pferde-280-irren-rippertaten-stehen-nur-16-wolfsangriffe-gegenueber-abschussforderungen-von-pferdehaltern-unverhaeltnismaessig/

Im Bereich Pferd und Pferdezucht wird sei Jahren professionell Propaganda gegen Wölfe betrieben. Ganz vorne mit dabei ist die WELT, deren Herausgeber Stefan Aust selbst Pferdeaffin ist. 2019 erschien ein Artikel in der CAVALLO über seine Leidenschaft als Pferdezüchter. „Der Wolf ist das Sinnbild einer naiven Natur-Glorifizierung“, lautet ein Artikel vom 22.11.2021. Im vergangenen Jahr führte Aust im eigenen Sender die Landesvorsitzende der Tierschutzpartei Brandenburg vor. Ein härterer Gegner mit stärkeren Gegenargumenten war nicht gewünscht? Unklar. Fakt ist aber, dass gerade Interessensgruppen, die über Macht und Geld verfügen, viele Antiwolfsartikel in den großen Medien lancieren können.  Es ist kein einziger Artikel bei der WELT zu finden, der neutral oder gar pro Wolf berichtet. Schon 2016 hieß es „Die Rückkehr der Wölfe ins Land der Ahnungslosen.“ 2023 wird im Sender der WELT sogar mit Kriegsrhetorik getitelt:  „Kriege alle paar Tage Videos, worin Wölfe über Schafe, Rinder, Pferde hergefallen sind“. Am 30. Juni kam ein WELT-Video mit dem Titel „NORDERNEY: Wolf-Alarm! Wildes Raubtier versetzt Insel in Panik – Wie sicher sind die Bewohner noch?“ heraus.

Solche Überspitzungen und maßlosen Übertreibungen sind Propaganda zuzuordnen und auch sehr schnell identifizierbar. Doch leider scheinen gerade Reiterinnen besonders anfällig für diese Art der Panikmache zu sein. Auch prominente Pferdetrainer machen mit:

Als Beispiel nehmen wir hier ein Videointerview auf Youtube mit dem prominenten Pferdetrainer Bernd Hackl, der hier nicht nur jede Menge Fake-News und Panikmache betreibt, sondern auch erzählt, dass er Kriminelle decken würde.

Ab Minute sechs erzählt der bekannte Pferdetrainer Bernd Hackl in einem Youtube-Video von einer Begegnung mit einem Bauern in Niedersachsen. Dieser hätte Hackl ganz offen erklärt, dass er vergiftete Köder für Wölfe ausgelegt hätte und dass Hackl auf seine Hunde aufpassen sollte. „Wir haben nämlich Giftköder gelegt für den Wolf!“ Zeigte Hackl diesen Bauern an? Unwahrscheinlich.

Ab Minute 8.45 O-Ton Hackl: „Jetzt fangen wir sie ja auch an zu erschießen (die Wölfe) und dann, wenn wir es nicht tun, dann reguliert sie jemand anders!“

Ab Minute 10.46 O-Ton Hackl: „Was haben sie (die Pferdehalter) gemacht? Sie haben diesen Vorfall nicht gemeldet und sie haben diesen Wolf verschwinden lassen…Die haben sich gesagt für so einen Riss kriegen wir 300, 400 Euro, sei´s drauf gesch…lass uns dieses Ding aufspüren, finden, erledigen, Thema erledigt…Ich kann das vollkommen verstehen.

O-Ton Hackl ab Minute 10.50: „Wenn das mein Hof ist, meine Kinder spielen, dann ist der fällig. Thema erledigt.“ Die Moderatorin: „Ja gebe ich Dir Recht!“

Dabei weiß Hackl genau. dass es sich um Straftaten handelt, denn er sagt, dass er genau deswegen keine Namen nennt. O-Ton, ab Minute 16.20. „Wir spüren den Nachwuchs auf und bringen den um!“

Schuld seien die, die Sturm laufen gegen die „Regulierung“. …“Denn wenn mir nicht geholfen wird, dann helfe ich mir halt selbst.“

Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=PA4C1xBvgec

Wirtschaftsfaktor mit Einfluss

Mehr als 10.000 Firmen, Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen sind laut der Landwirtschaftskammer NRW direkt oder indirekt der Pferdewirtschaft zuzuordnen (FN, Stand 2018). In NRW wurden 2019 allein rund 2160 Pferdebetriebe mit mehr als 20 Pferden registriert (Tierseuchenkasse, Stand: 1.1.2019). Der Umsatz der deutschen Pferdewirtschaft liegt bei geschätzten 6,7 Milliarden Euro. Darunter fallen 39 Prozent der Ausgaben auf den Bereich Pferdehaltung (FN, Stand 2018).

Werden bei den höchstens 20 Wölfen in NRW noch 20 Wanderwölfe hinzu gezählt, ist es sachlich argumentaiv nicht haltbar, dass Wölfe die Pferdehaltung in NRW gefährden würden.

 

Beispielfoto Jungwölfin. © Brigitte Sommer

Hassreaktionen

Leider scheint die Saat des Hasses gerade in NRW aufzugehen. In den sozialen Netzwerken gibt es jede Menge Trolle, die für die Weiterverbreitung von Hetze bezahlt werden, aber es gibt auch Menschen, die alles glauben und sich rund um die Uhr nur noch mit ihrem irrationalen Hass auf Wölfe beschäftigen. Hier Reaktionen auf die Pressemitteilung über die Herkunft der überfahrenen Wölfe in NRW bei einem einschlägigen Antiwolfspropagandisten.

 

Macht Hass dumm? Die Reiterin merkt wohl selbst, dass mit ihren Berechnungen etwas nicht stimmt.

 

Rissprovokationen und Falschmeldungen

Nur 25 bestätigte Risse wurden im ersten Halbjahr in ganz NRW dokumentiert,  dazu noch 11 Falschmeldungen sowie 28 Fälle sind in Bearbeitung. Ein Schwerpunkt des Hasses liegt im Territorium Schermbeck mit der dort beheimateten Wölfin Gloria von Wesel. Ihr wurde der Riss von sechs Schafen nachgewiesen. Wir von Wolfsschutz-Deutschland e. V. weisen dagegen seit Jahren sehr viel mehr Rissprovokationen nach. Hier im Territorium Schermbeck gab es auch tatsächlich Pferderisse, doch die Tiere waren alt und krank und sie standen zudem weit abseits ohne Schutz. Warnungen von uns wurden ignoriert. Hier ein Beispiel: https://wolfsschutz-deutschland.de/2021/10/25/weitere-tote-ponys-in-nrw-alle-warnungen-zu-rissgefahren-ab-august-ignoriert/

 

Gloria (GW954f) werden laut Liste des LANUV sechs Schafsrisse zugeordnet.

 

Kommentar unter der Mitteilung über die Risse bei einem einschlägigen Wolfshasser.

 

Wir berichten direkt vor Ort, damit sich unsere Leserinnen und Leser selbst eine Meinung bilden können, denn in Zeitungsberichten fehlen Fotos von den Zaunsituationen vor Ort und es wird auch oft nicht geschrieben, ob denn überhaupt geschützt war. In der Nähe dieser Weide gab es Risse von Schafen dieser Rasse.

Zaundokumentation vom 28. Mai in NRW – Territorium Schermbeck
Braunfellschafe noch immer ohne Schutz, da der Zaun zur Waldseite noch immer keine Spannung aufweist.
Auch ein Untergrabschutz ist nicht vorhanden.

 

 

In NRW werden Wölfe massiv illegal verfolgt. Seit die Jäger dort das Wolfsmonitoring übernommen haben, wird von Seiten von Naturschutzverbänden kritisiert, dass es keine verlässlichen Monitoringdaten geben würde.

2023 fand der Landesjägertag in Neus statt. Präsidentin des Landesjagdverbands NRW, Nicole Heitzig, betonte, wie wichtig ein angemessenes Wolfsmanagement für NRW und Deutschland sei. „Kein vernünftiger Mensch möchte den Wolf ausrotten“, wurde Heitzig in der PIRSCH zitiert. „Die drängenden offenen Fragen müssen aber endlich geklärt werden.“ Dafür erntete die LJV-Präsidenten im ganzen Saal Beifall.

Bei den besorgniserregenden Bestandsdaten zu Wölfen in NRW klingt dies geradezu lächerlich. Müssten nicht die Jäger, wenn sie ernsthaft an einer  Diskussion über „Bestandsregulierung“ interessiert wären, verlässliche Monitoringdaten liefern? Fakt ist es wohl, dass der Bestand an Wölfen in NRW überhaupt nicht gesichert ist.

Erst im Januar 2024 wurde ein erneuter Schießbefehl auf Wölfin Gloria von einem Gericht gekippt. Zum Ärger des grünen NRW-Umweltministers Krischer, der glaubte, gerade im Dezember als Vorsitzender der Umweltministerkonferenz die Voraussetzungen für einen erleichterten Abschuss von Wölfen geschaffen zu haben. Wir kündigten Ende April bereits den nächsten Vorstoß an: https://wolfsschutz-deutschland.de/2024/04/25/nrw-wolfsgebiet-schermbeck-neue-schiessgenehmigung-auf-gloria-in-vorbereitung/

Mit den neuesten tendenziösen Zeitungsartikeln und dem Schüren von weiterem Hass sollen nun wahrscheinlich Sympathien für die nächste Abschussverfügung geschaffen werden. Allerdings dürften immer mehr Menschen merken, wie grotesk überzogen hier die Beteiligten reagieren.

Quellen:

https://wolf.nrw/wolf/de/aktuelles/2024-07-09

https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise

http://www.dbb-wolf.de

https://wolf.nrw/wolf/de/nachweise

https://www.youtube.com/watch?v=d65lNtBUihA

https://www.welt.de/mediathek/talk/duell-des-tages/video247840732/Stefan-Aust-Kriege-alle-paar-Tage-Videos-worin-Woelfe-ueber-Schafe-Rinder-Pferde-hergefallen-sind.html

https://www.youtube.com/watch?app=desktop&si=A5z2mO3DGELo3SK_&v=ZfHK8RfM_Nc&feature=youtu.be&fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR3ayQV7aCUcVh-9Bs1_HJjkFmUPZzFGYNltbD1BzbfxSfdGyGS0T55jwog_aem_AenTeeVy0GNE2C73xoU6jQ

https://www.cavallo.de/medizin/auf-einem-anderen-blatt/

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/Pferdehaltung/index.htm

https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/pferderipper-im-muensterland-stute-nuspli-auf-der-weide-erstochen-6659a5c9c370a679ea9df3f5

 

Wir brauchen finanzielle Unterstützung

Unser Verein hatte sich vor fünf Jahren gegründet, um Lobbybändeleien von Naturschutzorganisationen etwas entgegen zu setzen. Es braucht nicht mehr, als öffentlich möglichst mit Riesenreichweite und emotionalen Fotos medienwirksam zu verkünden, dass Tiere geschützt werden wollen und schon springen viele wirklich herzensgute Menschen darauf an und unterstützen selbst Jägerstiftungen oder Orgas, in denen Jäger inzwischen im Vorstand sitzen. Große Orgas, die breitflächig staatliche Unterstützung erhalten oder aber Stiftungen, die von Konzernen unterstützt werden, haben natürlich den Nachteil, dass die Forderungen von Lobbyisten aufgeschlossen gegenüber stehen. Tierfreunde erreichen tatsächlich dann das Gegenteil von dem, das sie sich wünschen. Viele Orgas scheinen praktisch von gegenseitigen Interessengruppen übernommen.
Unterstützen Sie bitte kleine Vereine und regionale Vereine.
Auch unser Verein zählt zu den kleinen unabhängigen Vereinen. Wir nehmen keine Regierungsgelder oder Lobbyspenden an. Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen. Helfen Sie uns, damit wir weiter ein Bollwerk gegen Lobbyismus darstellen können.

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22 Gedanken zu „Fünf überfahrene Wanderwölfe in NRW rufen Hater auf den Plan

  1. was ein Aufstand wegen 5 Wölfe und wie viel Nutztiere werden gerissen und wie viel Menschen kommen im Verkehr um und Wölfe ist doch kein Verlust und wir haben auch zu viele Wölfe

    1. @jens ulbrig
      Und hier mal wieder eine kleine Nachschulung für Sie persönlich:
      Wir haben nicht zu viele Wölfe, es sind 1.300 in ganz Deutschland.
      Lt. BfN kann es 700 bis 1.400 Wolfsterritorien geben, das wären dann ca. 4.000 bis 9.000 Wölfe. Jeder überfahrene Wolf ist einer zu viel, genauso wie jeder Mensch. Und Nutztiere werden nur dann gerissen, wenn sie nicht ausreichend geschützt werden.

      1. Das ist so rührend, wie nutzlos, hier mit Argumenten vorankommen zu wollen.
        Die Art der Einwürfe von Herrn U. zeigt ja, dass es hier keine Kapazitäten gibt, einfache Wahrheiten zu verarbeiten.
        Ein einfaches – setz dich hin und sei still, wenn du nur Blödsinn redest, kommt wahrscheinlich 50 Jahre zu spät. Da kann man jetzt auch nichts mehr machen.
        Ich finde es unterhaltsam, wenn mal wieder einer seiner geistigen Blähungen auftaucht, kommt hier immer richtig Stimmung auf 😂
        Aber mal ehrlich, in der Kneipe würden Sie dem auch nicht antworten, sondern einfach ihr Bier nehmen und sich woanders hinsetzen.

    2. wie dumm und ignorant muss man sein, einen solchen Text zu hinterlassen.
      Auch gutes Deutsch, Fehlanzeige!was ist von Ignoranten auch anderes zu erwarten. PS: Menschen gibt es im Übrigen auch zu viele

      1. Dass es zu viele Menschen gibt, dürfen Sie solchen Typen gegenüber nicht erwähnen, sonst zieht der los und hat eine Mission. Aber es ist auch nicht fair, auf dem armen Kerl rumzuhacken, er hat es ja so schon nicht leicht im Leben. 🙄

  2. wolfsrisse an nutztieren: nur 1-2%, dabei hauptsächlich betroffen: schafe, und darin betroffen: NUR und ausschließlich durch die tierehalter garnicht-geschützte oder nicht ausreichend geschützte tiere, denn anders sind wolfsrisse schlicht UNMÖGLICH – wolfsrisse an mensch = NULL! „menschen-risse“ an wölfen: relativ häufig, durch unfälle-überfahren, vergiften, heimlich bejagen, zu tode quälen, und besonders auch den wölfen ihre natürlichen ressourcen letztlich stehlen, zb per „jagd“/wildfleisch-gewinnung – so what?

    1. Das wird der von der Leyen aber garnichts gefallen. Das schärfste Schwert der EU zeigt den Wolfshassern Grenzen auf. Gut so, wieder einmal hilft die EU, wo die grüne Fehlbesetzung im Umweltministerium schon dachte, europäische Gesetze gelten nicht für Deutschland.

  3. Wer liest denn die Welt?
    Ein reicher Fatzke hat als Hobby was mit Medien und hält alle anderen für ein bisschen unterbelichtet, naja, wer dafür Geld ausgibt, hat doch den Schuss noch nicht gehört.

    Todesursache Nr 1 ist der Hochgeschwindigkeitsverkehr und der wird in erster Linie von Menschen verursacht, die auf dem Land gebaut haben und in der Wirtschaftszone arbeiten.
    Das ist eine Art sein Leben zu organisieren. Nur, Hafermilch trinken und auf dem Weg nach Hause in die umzäunten „Natur“ mal eben Wildtiere zerfetzen, das kann man sich nicht schönreden. All unser Handeln hat Konsequenzen. Oft können wir sie nicht beeinflussen oder abstellen. Was aber genau auf dem Niveau von Bild oder Weltlesern anzusiedeln ist, ist die Haltung, man wäre der korrektere Mensch, weil man ja in der Natur lebt, nur die anderen sind schlecht.

    Das stellt aktiven Wolfshassern und schiessgeilen Hobbyjagern keinen Persilschein aus, die sind echt das hinterletzte. Aber ein Blick in die Zahlen sagt halt, die sind garnicht das Problem.

    Als Ort, um seinem Unmut eine Richtung zu geben, sind sie aber bestens geeignet.
    Denn können ihr schädliches Handeln einstellen, wenn sie wollten.
    Dass man selbst im Grünen gebaut hat und im Ballungsraum arbeitet, das ist ja gottgewollt, was soll man daran schon ändern.
    Dieser Grundfehler tötet jedoch so viele Wölfe, dass alle anderen Problemgruppen da nicht hinterherkommen.
    Die Welt ist ein privates Medienimperium. Wer sich daraus Nachrichten erhofft, so wie wir normalerweise Nachrichten wahrnehmen, als neutral, ohne tendenzielle Hetze, gut recherchiert, dem ist ja nun auch nicht mehr zu helfen. Selbstverständlich gehört heute zu jedem Medienkonsum die Einordnung, wer ist das und was macht der sonst so. Sonst hält man irgendwann den Herrn Aust für einen ehrenwerten Menschen, der an der Wahrheit interessiert ist und die Welt für eine wichtige Zeitung. 😂

    1. @Eiko, sie schreiben Todesursache Nr 1 ist der Hochgeschwindigkeitsverkehr u. der wird in erster Linie v. Menschen verursacht, die auf dem Land gebaut haben u. in den Städten arbeiten. Bitte um Quellenangabe! Na ja noch schlimmer wenn die auch noch Hafermilch trinken u. womöglich vegan leben – sie schreiben auf Bildniveau!

      1. Das kann Sein, dass Ihnen das so vorkommt. Tatsächlich habe ich das Problem aus dem Wolfsmonitoring.
        Ob das auf Bildniveau ist, kann ich nicht beurteilen.

        Ist aber das Glashausthema. Bevor man den ersten Stein auf die Jäger wirft, j nnte man ja mal ein bisschen reflektieren, ob man nicht Teil des viel größeren Problems ist.
        Übrigens, auch wenn der Bundesverkehrsminister der Autoindustrie die Stiefel leckt, wie alle vor ihm, man darf sich freiwillig reduzieren und den Fuß vom Gas nehmen.
        Wenn es nach mir ginge, würde jeder, der in der Dämmerung ein Wildtier überfährt, mit mindestens 5.000 Euro zur Kasse gebeten, bis er mal was kapiert.

        Unsere falsche Lebensweise können wir nur schwer ändern. Aber Verhaltensweisen, die auch den Tod unzähliger Wölfe in Kauf nehmen, na die kann man leicht ändern.
        Fuss vom Gas. Ist nicht verboten.

        1. @Eiko, bitte um Präzision, in welchem Wolfsmonitoring ist dokumentiert, dass durch Städter die auf dem Land gebaut haben u. zur Arbeit in die Stadt pendeln, die meisten Wölfe verunfallen? Zu Ihrer Info, ich kenne auch Leute, die schon immer auf dem Land leben und in die Stadt pendeln. Kann es sein, dass sie in Absurdistan leben?

          1. Einfache Kausalitäten. Wer verursacht den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Stadt und Land?
            Ausschließlich hier kommen die Wildtiere um, die als im Verkehr getötet geführt werden. Und dieser Verkehr sind ausschließlich Leute, die es eilig haben.
            Keine Touristen, keine Radfahrer, der Warenverkehr der Straße und der über Guterzüge fährt nicht schnell genug.
            Nun können Sie gerne zuende darüber nachdenken, wer es genau ist, der es so eilig hat und da werden unterm Strich Berufspendler übrig bleiben. Und da Wölfe nicht in der Stadt leben, ist Todesursache Nr. 1 der Pendlerstrom, der zwischen wohnen in der ehemaligen Heimat der Wildtiere und den Ballungszentren hin und herrast. So schwer war doch nicht, oder? Will nur keiner hören, dass er Teil des Problems ist. Da ist es viel einfacher, ein neues Feindbild klar zu machen.
            Aber man muss nicht rasen auf dem Weg zum Job und zurück und man muss als Jäger nicht auf Wölfe schießen.
            Ist eh nur weniger als im Promillebereich, die dazu bereit sind und in der Lage.
            Jede Stella glaube, an der man drehen kann, ist gut für die Wölfe. Die wirkungsvollste derzeit ist Fuß vom Gas!
            Das ist total einfach. Dann kommt lange, lange nichts und dann kommt, nicht auf Wölfe schießen.

          2. Absurdistan, leben wir da nicht alle?
            Ich verstehe Ihre Reaktion, mag keiner, wenn einfache Wahrheiten unangenehm sind. Die meisten Wölfe sterben im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Wolfsmonitoring unterscheidet hier nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass man nicht weiter darlegen muss, dass Wölfe nicht von Radfahrern tötlich verletzt werden, auch der Waren- und Güterverkehr ist relativ langsam unterwegs. Im innerstädtischen Verkehr besteht kein Risiko für Wölfe, da sind sie ja nicht. Eine keine allzu komplizierte Kausalität, wer da übrig bleibt, der es in der Morgendämmerung und nach Feierabend besonders eilig hat, zwischen Häuschen im Grünen und Ballungszentren hin und herzurasen.
            Ändern lässt sich das kaum, unser Lebensstil ist eben ein riesiges Problem für die Natur, insbesondere für die auch hier von einigen so glorifizerte Wildnis, die sie herbeisehnen, nur nicht da, wo sie wohnen. Und natürlich auch nicht zwischen Job und Klitsche. Da bitte mit kilometerlangen Wildzäune.
            Und dieser Lebensstil tötet mehr Wölfe, als alle Jäger und Hobbyjäger und Wolfshasser zusammen. Und zwar mit Abstand.

            Es gibt übrigens kein Gesetz, was einen verpflichtet, zu rasen. Fuss vom Gas.
            Rettet Leben, vielleicht sogar das eigene und das von unbeteiligten, aber vor allem das von Wildtieren und Wölfen.

        2. @Eiko, warum schreiben sie nicht einfach, dass zur Zeit die meisten Wölfe im Straßenverkehr verunfallen, das sind Fakten, weiß jeder! Sie machen es wie die Boulevardzeitungen u. schwafeln über Stadtmenschen, die auf dem Land gebaut haben usw.
          Wer sagt denn, dass das Landei auf der Fahrt zur Disco od. die Eltern, die zu einem Event nachts in die Stadt fahren kein Wildtier überfahren? Erlegen nun Jäger mehr Rehe als der Straßenverkehr oder wie? Warten sie mal ab, wie die Zahlen sind, wenn es Abschusszahlen für Wölfe gibt! Ich habe kein Feindbild Jäger, sondern gegen die Jagd an sich, weil sie für unsere Ökosysteme schädlich ist, Studien u. Literatur Hinweise habe ich ihnen schon oft genannt, diese lesen bzw. begreifen sie nicht u. deshalb bringt es leider nichts mit ihnen weiter zu diskutieren

  4. Speciesism, why do Humans believe they have superiority over other creatures. I find we are regressing and our development has come to a screeching halt. The wolf is a truly loyal partner to his mate. He has no alterier motives for killing other then for his survival. He is perfectly designed to keep the balance of nature in his Habitat and works in tandem with other wild creatures. It’s called balance! We humans have tipped the balance yet we take no blame! A shame

  5. …der Ulbrig weiß wohl nix von der grausamen Massentierhaltung. Wie Dr.Heuss schon vor vielen Jahren sagte: Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit, trifft bei Herrn Ulbrig voll zu.

  6. wie ist eigentlich die notwendige schutzsicherung bei pferdehaltung gegen
    zugriffe von rippern,diebstahl, hunde u.o. wolfsangriffe..da pferde weidetiere sind
    sollten sie als solche auch dem tierschutz u.haltungsrecht mit seiner für.- u. vorsorgepflicht unterliegen.da wir nun die pferdehalter und reiterinnen als weitere besondere wolfshasser und verleumder ausgemacht haben zusätzlich zu schmieren- presse stellt sich die frage ..1.kann ein chem ötzdemir in baden würtemberg zum wahlkanpf antreten ohne seine pflicht als landwirtschaftsminister des bundes zureichend nachgekommen zu sein.2.das selbe gilt für alle grünen umweltminster und auch nicht grüne.3. wie wird die schmierenpresse und die lobbyistenpresse strafrechtlich belangt für ihre unwahren behauptungen und verbreitungen…4. die überprüfungen der zaunsicherheiten besonders bei diesem hackl u.seines gleichen,auch der ursel leyen und den wolfsfeindlichen landwirten und zeitungsunterstützern wäre ja sachlich naheliegend..eine erste aufgabe des landwirtschaftsministeriums der länder……ebendso der umweltministerien.
    artenschutz ist zuerst ihre aufgabe.überhaupt fehlen für die letzten jahre
    dokumentarfilme u.a. des öffentlich rechtlichen zum artenschutz wolf etwa in der brd und länderübergreifend in europa.es fehlt hier auch die filmisch- dokumentarische u.wissenschaftliche begleitung der populationen.
    auch liegt bisher kein plan vor ,der wandernde tierarten in der brd zureichende
    wildtierbrücken und untertunnelungen bietet.warum sollten z.b. nicht auch elche in der brd wandern..oder jegliches wildtier in der brd.

  7. diese hater sind ja meist irgendwie zu kurz gekommene…..gelangweilte und gefrustete….bürgerliche personalien.. die vom so leben dem tv u.ihrer sonstigen konsum ausgerichtet heit nun endlich geltungsbedürftigkeit ihrer eigenen existenz
    vermerkt sehen wollen..meist halten sie sich auch noch für die einzigen steuerzahler im land…was im vergleich zur luxusklasse..wie klatten.aldi,lidl..koch,ect. ja berechtigt wäre,aber sie wollen ihre antiquiertheit und rudimentäre seinsweise die sie als rechtschaffend begreifen nun in sachen recht erfüllt sehen..der wolf gehört hier nicht her ideologie ist dabei natürlich rechtswidrig und gruppen zentristich.
    zu den wölfen im harz hat es in den sozialen medien wohl eben solche gelangweilten
    beschäftigungslose wolfshater…das afdpack wählende antidemokratische grundrechtswidrige….eben…das nationalistische rechtswidrig zugelassene…
    das gern autoritäre struckturen aufbauen will…solche in denen recht eine frage von
    sogenannten alternativen warheiten, gefälschen und manipulierten sachverhalten sein soll ,die hochgradig unreflektierter aber gewollter meinungsmache entspringt
    um den öffentlichen diskurs u. juristische institurionen mißbräuchlich beinträchtigen u.o. benutzen willmit dem ziel den diskurs undurchschaubarer und so zumindest zu erschweren bis unmöglich zu machen ,um ihre geltungssucht der nationalistischen
    ideologie verbreiten zu können bis zur lähmung oder übernahme des machtkonstruktes,welche es so nach den mr. gar nicht geben dürfte.
    allein schon wegen der so möglichen machtmißbräuchlichkeit..etwa seit 1948.

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