Dem Greifensteiner Rudel droht die fast vollständige Auslöschung: Sollten die Landesregierungen von Hessen und Rheinland-Pfalz ihre Pläne durchsetzen, wird die Wolfsfamilie bis auf die Mutterfähe Ulma (GW2479f) eliminiert. Die gerichtlichen Bestätigungen der Abschussfreigaben für den Rüden GW2478m sowie die Jungwölfe Diana (GW5369f) und Dian (GW5868m) beweisen, was wir seit langem befürchten: Der juristische Weg allein reicht angesichts des politisch aufgeweichten Artenschutzes nicht mehr aus. Unsere investigative Vor-Ort-Recherche entlarvt die offizielle Argumentation nun vollends. Statt des gesetzlich vorgeschriebenen Herdenschutzes dokumentieren wir mangelhafte Zäune, die Risse geradezu provozieren. Während dieser Schutz kollabiert, laufen in den Forstbezirken bereits die Vorbereitungen für großflächige Drückjagden auf Hochtouren, flankiert von konkreten Funden, die den dringenden Verdacht auf Jagdfrevel erhärten. Unser bebilderter Report dokumentiert ein eklatantes Staatsversagen im Spannungsfeld zwischen politischem Druck, Lobbyismus und systematischem Bruch des Natur- und Tierschutzes.
Die Situation in Hessen und Rheinland-Pfalz
Kritik an der Strategie mancher Verbände
Unsere Position
Ulma (GW2479f), Milano (GW2478m) sowie die Nachkommen Diana (GW5369f) und Dian (GW5869m).Wir fordern alle, denen der Schutz der Wölfe tatsächlich am Herzen liegt, auf, sich nicht hinter abstrakten Klageversprechen zu verstecken. Es braucht beides: rechtliche Schritte, wo sie noch greifen – und vor allem mutige, kontinuierliche Präsenz und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Alles andere ist Selbsttäuschung oder bewusste Irreführung.
Gerichtsschlachten um das Greifensteiner Rudel


Kaltherzigkeit


Im Rausch der Tötungseffizienz: Warum die Drückjagd die moralische Bankrotterklärung ist



Weiterer Jagdfrevel








Zaundokumentationen:



22. August 2026

Staatliche Wildkameras in der Nähe von Rodenroth
22. August 2026
Unser internes Wolfsmonitoring
22. August 2026. Inzwischen ist die Jagd fast auf das komplette Rudel eröffnet. In RLP gibt es eine Schießgenehmigung auf den Vaterwolf Milano.





Blick ins Territorium des Greifensteiner Rudels














Nur Hobbyjäger Häscher?
Der Kreis der Personen, die theoretisch über das nötige Fachwissen sowie legalen Zugang zu entsprechenden Langwaffen zum Totschießen der Wölfe verfügen, lässt sich keineswegs auf die Gruppe der organisierten Freizeit- und Hobbyjäger beschränken. Wir betonen, dass in derartigen Szenarien grundsätzlich alle Personengruppen mit Jagdausübungberechtigung oder waffentechnischer Qualifikation im betroffenen Areal in Betracht gezogen werden müssen. Dazu gehören neben privaten Jagdausübenden ebenso Berufsjäger, Forstbedienstete sowie Angehörige der zuständigen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden. Sollten Tiere aus dem Greifensteiner Rudel erschossen werden, kündigen wir Strafanzeigen an.
Zeigt Präsenz: Aufruf zum Waldspaziergang im Revier des Greifensteiner Rudels
Ein einfacher Waldspaziergang oder das legale Sammeln von Pilzen ist keine Jagdstörung. Das Betreten des Waldes zur Erholung ist in den Landeswaldgesetzen als Grundrecht verankert. Niemand kann Euch verbieten, Euch friedlich in der Natur aufzuhalten und Fotos und Filme zu machen, solange ihr Euch an die geltenden Regeln haltet. Eure bloße Anwesenheit im Revier schafft Aufmerksamkeit und sorgt dafür, dass Missstände im Wald nicht im Verborgenen bleiben.
- Auf den Wegen bleiben: In Naturschutzgebieten (NSG) gilt ein striktes Wegegebot. Verlasst die offiziellen Wege dort unter keinen Umständen, um die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu beeinträchtigen. Das Pilzesammeln solltet ihr daher nur außerhalb von ausgewiesenen Naturschutzgebieten durchführen.
- Absperrungen respektieren: Sollten Wege wegen Waldarbeiten oder offiziell genehmigten Jagdveranstaltungen (z. B. durch Schilder wie „Jagd – Betreten verboten“) temporär gesperrt sein, solltet ihr diese Absperrungen respektieren und umgehen. Das Missachten behördlicher oder rechtmäßiger Sperrungen ist eine Ordnungswidrigkeit.
- Hunde an die Leine: Führt eure Hunde im Waldgebiet an der Leine, um jegliche Beunruhigung von Wildtieren zu vermeiden.
Quellen:
https://wolfszentrum.hessen.de/aktuelles-0
https://urteile.news/VG-Koblenz_1-L-112026KO_Wolf-GW2478m-darf-im-Westerwald-gejagt-werden~N36288
Hier weitere Artikel von Wolfsschutz-Deutschland e. V. zum Rudel Greifenstein: https://wolfsschutz-deutschland.de/?s=Greifenstein
Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung:
Konzerne und Lobbyisten bestimmen immer mehr – und nicht im Interesse der Bürger und nicht zum Wohle der Natur – mit. Deshalb ist es essentiell, dass es Vereine wie Wolfsschutz-Deutschland e. V. gibt, die völlig unabhängig sind. Kein Vorstandsmitglied sitzt in einer Partei. Parteien mischen auch nicht bei uns mit und wir nehmen keine Lobbygelder an. Wer uns unterstützt, kann sich also sicher sein, dass wir stets im Sinne unserer Wölfe handeln. Wir sind nicht bestechlich.
Doch wir Helfer brauchen auch Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Auch mit einem Dauerauftrag von 5 Euro im Monat können wir viel Gutes tun und weiter für unsere Wölfe kämpfen. https://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Oder:


11 Gedanken zu „Artenschutz am Ende? Warum Klagen das Greifensteiner Rudel nicht mehr schützen können“
Hervorragend! Ihr zeigt mit Eurer heutigen Reportage wieder eindeutig, wie staatliche Stellen dem Druck der Lobbyverbände stattgeben. Zudem ist ja klar erkenntlich, dass ein normales Leben für die Wildtiere gar nicht mehr möglich ist. Auch diese Saufallen zeugen von der Abartigkeit dieser Jäger und der staatlichen Stellen, die so etwas zulassen. Was mit den Wölfen da in Hessen und RP passiert, zeigt, dass die Behörden völlig Natur resistent sind. Ihnen geht es – wie bei den Sauen – nicht um Artenschutz, sondern um die Zerstörung dessen! Bald werden wir in einer Zeit leben, in der der Staat den Bürgen den Zutritt in den Wald völlig verbietet, damit die Tiere nach den Wünschen der Jäger gezielt abgeschossen werden können. Dass ihr inzwischen der einzige Verein seid, der alles fein säuberlich dokumentiert und aufdeckt , braucht nicht mehr gesagt zu werden. Auch Eure Fotos sind wieder nicht nur erklärend, sondern sehr schön. Danke für die Aufklärung, die ihr betreibt!
Es ist einfach nur noch ekelhaft, was die Politik im Auftrag der Lobbyverbände treibt. Euer Bericht zeigt wieder mal deutlich, was da auch in Hessen und Rheinland-Pfalz abgeht. Ganz heimlich wird da die Natur zerstört und der Artenschutz aus den Angeln gehoben. Unter Artenschutz verstehen diese Leute nur noch Töten, Töten, Töten. Perverse Machenschaften einer Politik, die nicht nur den Wolf wieder ausrotten will. Bitte kämpft weiter und lasst Euch nicht unterkriegen!
Und wem haben wir diese nachfolgenden schweinerreien zu verdanken,dieser schmieren leyen
Aus dem Hause albrecht.der auch was für erartige Politik über hatte.
Und heute wie damals gilt ,wo unrecht
zu recht wird und recht zu Unrecht,da wird Widerstand zur Pflicht.. wenn der leyen und ihren schmieren Verein nicht der strsfrechtliche Prozess gemacht wird…raubmord befürwortungen am selbsteigentümlichen herrschaftsfreien Tieren und herabwürdigende entmündigung das eu-souverämes in tateinheit mit verwerflicher missachtung der rechtsstaatlichket und dem plausìbilitätsprinzip…dann werden wir jedes Jahr diese rechtswidrigen rechtsethischen Kriminalfälle haben,,wenn nicht noch mehr.
gnadenlos perfide überhaupt von einem jagdrecht zu sprechen
eine verfassungskriminelle willkürliche anmassung.es hat kein Recht zu derartigen Handlungen und rechtsethischen verweigerungen.
Man könnte nur noch kotzen, wenn man diese Machenschaften der Politik und ihrer Helfershelfer erkennt! Ein super Bericht, ausführlich und genau dokumentiert, so etwas findet man nirgendswo sonst! Ich bin normalerweise kein Kommentar oder Leserbriefschreiber, aber das musste heute mal sein. Was da in Rheinland-Pfalz und Hessen derzeit passiert, hat mit Natur- und Artenschutz nichts zu tun! Hoffentlich lesen ganz viele Menschen Euren neuen Bericht, damit sie erkennen, das Wolfsschutz vor Ort passieren muss, nicht am PC, denn das hilft den Wölfen nicht.
jagd ist im grunde auch eine rechtsextreme Handlung.
eine auf rechtswidriger herrschaft beruhende verfassungs und tierechtswidrigkeit.
Wie mit unseren Wildtieren umgegangen wird ist einfach nur widerlich!
https://wildbeimwild.com/wolfsregulierung-2026-zwischenbilanz/
so ähnlich haben es die Naturmissversteher in Deutschland auch vor! …ich bin richtig sauer…
Es ist so erbärmlich was der Mensch veranstaltet.
Der Mensch soll verdammt nochmal die Tiere in Ruhe lassen. Ich höre und lese nur töten,töten, töten.
Was ist aus unserer Welt nur geworden?
kann man die Tiere nicht einfangen und versetzen? hier in Kroatien ist genug Platz dafür in den Bergen bei Ravna Gora
Mit allen Tieren, die den Menschen auf irgendeine Art ausgeliefert sind, wird böse und gemein umgegangen. Ja, es ist einfach nur noch widerlich und es zeugt von einer Verrohung, die nur den Menschen eigen ist.
Kann man keine Petition starten?
Der Mensch das schlimmste Tier!
Mit welchem Recht entscheiden oder dürfen darüber entscheiden wer lebt oder stierst?!
Einfach unfassbar!!