Tierschützer protestieren in Hanau: Schliefenanlagen sind tierquälerische „Fuchsgefängnisse“
Am Samstag, 25. April 2026, fand in der Hanauer Innenstadt (Kölnische Straße) eine Mahnwache mit Infostand gegen die Schliefenanlage des Foxterrierclubs Hanau-Klein Auheim statt. Wolfsschutz-Deutschland e.V. war vor Ort und hat die Protestaktion von Pro Fuchs Hessen / Wildtierschutz Deutschland Sektion Hessen sowie Wildtierschutz Deutschland e.V. aktiv unterstützt.
Wie funktionieren Schliefenanlagen?
Das Leiden der Tiere – Füchse, Dachse und Jagdhunde

Sinnlose Jagd auf nützliche kleine Beutegreifer
Wolfsschutz-Deutschland e.V. lehnt jegliche Form der Baujagd und die Haltung von Wildtieren zu Trainingszwecken grundsätzlich ab. Wir fordern:
- Die sofortige Schließung der Schliefanlage des Foxterrierclubs Hanau-Klein Auheim
- Die Freigabe der beiden dort gehaltenen Füchse in eine geeignete Wildtierstation
- Ein bundesweites Verbot aller Schliefenanlagen in Deutschland
- Ein Ende der tierschutzwidrigen Baujagd auf Füchse und Dachse
Der Vorsitzende des Foxterrierclubs verteidigte die Anlage gegenüber der Offenbach-Post mit dem Hinweis auf baurechtliche Genehmigung und regelmäßige Veterinäramts-Kontrollen. Für uns bleibt die Nutzung lebender Wildtiere als „Trainingswerkzeug“ jedoch eindeutig tierschutzwidrig. Alle Teilnehmer der Mahnwache in Hanau, darunter auch der Tierrechtsaktivist Peter Hübner und eine Tierrechtsgruppe aus Frankfurt, demonstrierten für echten Wildtierschutz und gegen jede Form tierquälerischer Praktiken im Namen der Jagd. Dazu kamen jede Menge interessierter Besucher. Wir bedanken uns für die tolle Organisation des Veranstalters.





























































































